Schlagerland: Gelungene Premiere des neuen Party-Events in Recklinghausen Kommentare deaktiviert fĂŒr Schlagerland: Gelungene Premiere des neuen Party-Events in Recklinghausen

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Der Brancheninsider, Musik- und TV-Produzent Georg Fischer ist immer fĂŒr Innovationen gut. Ihm kam Idee, einmal das zusammenzufĂŒhren, was zusammengehört: Angesagte SchlagersĂ€nger, angesagte DJs und feierwĂŒtige Schlagerfans fĂŒr einen schönen Abend zusammenzufĂŒhren.

Gesagt getan – gemeinsam mit den DJs Franz Rapid, DJ Ostkurve, DJ Fosco ging „De Lancaster“ (so nennt sich Georg Fischer in seiner Eingenschaft als SoundtĂŒftler) mit vielen SchlagerkĂŒnstlern auf die BĂŒhne.

In toller KlangqualitĂ€t ging die von Frank Neuenfels gewohnt souverĂ€n moderierte Premierenveranstaltung am 23. MĂ€rz in der Recklinghausener Vest Arena ĂŒber die BĂŒhne. Das Konzept ĂŒberzeugte die Fans: Bis nachts um 1 Uhr feierten die vier DJs mit ihren Fans und brachten viele Schlagerstars mit. Rosanna Rocci, Olaf Henning, Michael Morgan, Benjamin Boyce, Patrick Lindner und viele andere populĂ€re Interpreten prĂ€sentierten im heißen DJ-Sound ihre neuesten Hits.

Besonders spannend war das Event auch fĂŒr Leute, die eigentlich Schlagerfans sind, aber zu den DJ-Namen bislang kein Gesicht hatten. So waren nicht wenige Fans ĂŒberzeugt, wie jung der doch schon sehr bekannte Star-DJ Fanz Rapid ist. Auch mit dem österreichischen Dialekt von DJ Ostkurve haben nicht viele gerechnet – kein Wunder, stammt der Plattendreher doch aus Österreich. Ganz besonders imposant war die Show von DJ FOSCO, der ganz nebenbei regelrechte Entertainment-QualitĂ€ten bewies. Los ging’s aber mit Gastgeber De Lancaster, der seine Fans in Recklinghausen einmal mehr begeisterte.

Unter dem Strich war die Premiere in der Vest Arena ein rundum gelungenes Event – vom Einlass (schöne GrĂŒĂŸe an Frank Neuenfels‘ Mitarbeiterin Mandy Wachtel) ĂŒber die Garderobe bis hin zum Ausschank war alles bestens organisiert, so dass man der Veranstaltung nur wĂŒnschen kann, dass sich die OriginalitĂ€t dieses neuen Eventkonzepts herumspricht – gut Ding will nun einmal Weile haben.

Die Fans, die beim ersten „Schlagerland“ nicht dabei waren, mĂŒssen nicht traurig sein – parallel zum Event erschien eine CD mit tollen DJ-Mixen – eine Spezial-Ausgabe mit vier TontrĂ€gern ist bei Shop24 erhĂ€ltlich.

Ganz aktuell wurde heute bekannt gegeben, dass es auch ein Print- und Online-Magazin zum „Schlagerland“ geben wird. Wir von den Schlagerprofis freuen uns darauf, dass es mit dem „Schlagerland“ weitergeht


 

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ANDREA KIEWEL: Quote von „Fernsehgarten on Tour“ schlechter als jede Fernsehgarten-Ausgabe 0

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ANDREA KIEWEL: Vielleicht sollte man den traditionellen Schlager doch nicht ganz aussparen?

Zugegeben – mit Verallgemeinerungen sollte man vorsichtig sein. Aber es ist schon ein klarer Trend, dass die Quote des Fernsehgartens immer dann schlechter wird, wenn man den Schlager ganz ausspart bzw. Pseudo-Schlager-Acts einlĂ€dt, die erst dann ihre Schlager-Leidenschaft entdecken, wenn man sonst keinen Erfolg hat. Ganz ohne traditionellen Schlageract war die Quote des „Fernsehgarten on Tour“ durchaus ordentlich – aber Fakt ist: Der Marktanteil war schlechter als der von ALLEN (!) FernsehgĂ€rten der Saison 2022 – die Übersicht dazu findet sich HIER. 

Marktanteil weit unter dem „normalen“ Fernsehgarten-Schnitt

Der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison ergab sich bei der Auftaktsendung im Mai – da waren es aber immerhin noch 15,8 Prozent. Und das war das einzige Mal anno 2022, dass die Quote unter 16 Prozent war. Am vergangenen Sonntag betrug der Marktanteil 14,4 Prozent – zugegeben, auch das ist eigentlich ein guter Wert. Aber es sind nun einmal 1,4 Prozent weniger als der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison 2022. Wir behaupten: Wenigstens so 1-2 „echte“ Schlageracts hĂ€tten durchaus das eine oder andere Prozent nach oben gerissen…

Was die Gesamtzahl der Zuschauer angeht, sieht es schon wieder etwas besser aus. Im Herbst sitzen einfach mehr Zuschauer vor der Glotze als im Sommer. 1,73 Mio. – das klingt ordentlich, liegt aber auch klar unter dem Fernsehgarten-Durchschnitt. 

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

 

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