Sonia Liebing: Große Freude: Sonia unterschreibt bei Electrola Kommentare deaktiviert für Sonia Liebing: Große Freude: Sonia unterschreibt bei Electrola

Sonia

Am frühen Abend beschert „Herzfest-Entertainment“ uns eine faustdicke Überraschung: Die hübsche Schlagersängerin SONIA LIEBING hat den nächsten dicken Karriereschritt getan und bei Electrola unterschrieben. Wir von den Schlagerprofis haben schon öfter über Sonia berichtet und freuen uns mit ihr über diesen großartigen Erfolg. Wir gratulieren zur Vertragsunterzeichnung und sind einmal mehr stolz, diese tolle Neuigkeit sehr früh kommunizieren zu können:

Hier der Pressetext von Herzfest-Entertainment:

Sonia Liebing unterschreibt bei #Electrola

Für eine Newcomerin außergewöhnlich, setzte sich Sonia Liebing mit ihrer Debüt-Single „Tu nicht so“ mit #17 im Airplay gegen starke Mitbewerber durch und machte durch diesen traumhaften Start auf sich aufmerksam. Jetzt legt die temperamentvolle Vollblut-Interpretin aus Köln Single Nummer 2 nach: „Nimm dir was du brauchst“ singt sie mit verwundetem Herzen gegen den Schmerz an. Inhaltlich die Weitererzählung von „Tu nicht so“, mit der sich die 29-Jährige eindrucksvoll vorgestellt hat, setzt das
Arrangement der aktuellen Produktion dem emotionalen Showdown positive Impulse entgegen und markiert den Neubeginn. Hinter SONIA LIEBING stehen die Erfolgsproduzenten Stefan Pössnicker und Armin Pertl an den Reglern. „Discofox at it‘s best“ lautet die Devise.

Die beiden Vollprofis sind sich einig: SONIA bringt alles mit, um eines Tages in der ersten Riege mitzuspielen. Das Album ist schon fertig geschrieben. Über den Winter werden die Titel eingesungen, die – seien wir mal ehrlich – so ziemlich jeder von uns schon mal so oder so ähnlich offen ausgesprochen oder zumindest verstohlen gedacht und empfunden haben wird. Nachdem sich SONIA LIEBING mit den beiden ersten Singles vorgestellt hat, startet die zweifache Mutter mit einer Album-CD ins neue Jahr, deren lebendige Songs uns die zierliche Rheinländerin mit Leib und Seele um die Ohren hauen wird. Mit Karl-Heinz Schweter, dem Erfinder der Großen Schlager-Starparaden und langjährigen Mitveranstalter der größten Schlagerevents in Deutschland, fand SONIA LIEBING zudem eine absolute Branchengröße als Mentor, der ihren bisherigen Weg bereits spürbar mit prägte und auch künftig entscheidende Weichen stellen wird. „Wenn ich mich im Radio höre, bin ich jedes Mal aufs Neue total glücklich und gleichzeitig total aufgeregt – das fühlt sich an wie verliebt sein mit ganz vielen Schmetterlingen im Bauch. Ich singe natürlich auch immer mit, wenn ich mich dann selbst höre!

Und tanze daheim dazu mit unseren Kids. Als ich mich das erste Mal im Radio hörte, habe ich mir selbst einen Tinnitus geschrien vor Freude. Herzlichen Dank an alle Radiosendern, die meine Single spielen. Und hoffentlich lassen sich noch weitere Radiosender davon anstecken…“ Erste Live-Erfahrungen hat Sonia Liebing auch schon gesammelt. Bei der Schlagernacht in Weiß in Döckingen und beim Museumsuferfest in Frankfurt begeisterte sie bereits das Publikum. Während Sie ihre zweite Single-Produktion auf die Reise ins Radio schickt, fiebert sie weiteren Bewährungsproben entgegen: Bei den Schlagernächten in der König-Pilsener-Arena Oberhausen und in der Schleyerhalle Stuttgart wird sie auch LIVE beweisen, was in ihr steckt. „Das ist ein Mega-Highlight für mich. Da kribbelt’s in mir, wenn ich nur daran denke. Ich freu mich und es ist für mich eine Ehre!“

Live-Termine:

13.10.2018 Schlagernacht des Jahres, Stuttgart, 18.00 Uhr | Schleyerhalle
03.11.2018 Schlagernacht des Jahres, Oberhausen, 18. 00 Uhr | König Pilsener Arena

Quelle: Facebookseite Herzfest-Entertainment

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UDO LINDENBERG: Neuer Song von Schlagerautoren – stellt er „Wieder genauso“ beim #FreeESC vor? 1

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UDO LINDENBERG: Kurz vor dem 75. Geburtstag bemerkenswerter Song

Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlicht UDO LINDENBERG mit „Wieder genauso“ einen bemerkenswerten brandneuen Song, in dem er in den Dialog mit dem Tod tritt. Ähnlich wie Vornamenskollege UDO JÜRGENS kommt er zu dem Schluss, dass er es „wieder genauso“ machen würde (JÜRGENS: „Ich würd es wieder tun“). Ein echter Gänsehaut-Song, tiefsinnig und bärenstark. Aber: Hoch spannend sind die Songautoren.

1975 kämpfte UDO gegen den „schlechten deutschen Schlager“

In der BRAVO 33/1975 sorgte UDO LINDENBERG mit einem kleinen Foto für Aufregung. Abgebildet wurde seine Faust. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Panikrocker: „Faust: Kampf gegen den schlechten deutschen Schlager“. Das kam nicht bei allen gut an. Ein Fan (OTTO A. aus der Schweiz) schrieb z. B. in BRAVO 46/1975:

„Dieser Typ regt sich ja nur deshalb über den deutschen Schlager auf, weil er unfähig ist, das zu erleben, was in diesen Schlagern besungen wird, nämlich Herz und Gefühl“. In der BRAVO 51/1975 wurde mitgeteilt, dass der Brief die Gemüter erregt habe.

1976 schießt UDO LINDENBERG noch schärfer gegen den deutschen Schlager

Den Höhepunkt erreichte die Diskussion in BRAVO 24/1976. Damals vertrat er folgende Thesen:

  • Die deutschen Schlagersänger sind wie Prostituierte.
  • DIETER THOMAS HECK verkauft Scheiße.
  • Schlagermacher sind Berufslügner und Volksverdummer.
  • Die ZDF-Hitparade ist für Leute mit amputiertem Gehirn.

Immerhin stellte sich UDO LINDENBERG (übrigens anders als damals DIETER THOMAS HECK) und diskutierte mit Stars wie JULIANE WERDING, CHRIS ROBERTS, REX GILDO, PETER PETREL und BENNY über den aktuellen Zustand des deutschen Schlagers, an dem er kein gutes Haar ließ, wobei er schon damals Ausnahmen nannte – wie eben UDO JÜRGENS mit seinem „Ein ehrenwertes Haus“.

Songautoren des neuen Liedes mit Schlagererfahrung

Der neue Song von „LINDI“ wurde u. a. von JOE WALTER komponiert. Der ist Keyboarder der sehr bekannten Band JENNIFER ROSTOCK, die – Achtung – erstmals beim Bundesvision Song Contest überregional bekannt wurde. Das passt zum Thema UDO LINDENBERG. JOE WALTER ist aber auch sehr erfolgreich als Autor von Schlagern und arbeitete mit folgenden Schlagerstars u. a. zusammen:

  • BEATRICE EGLI („Wo sind all die Romeos?“)
  • HELENE FISCHER („See You Again“)
  • HOWARD CARPENDALE („Hier“)
  • MICHELLE („Wenn ich was gelernt hab“)
  • VANESSA MAI („Beste Version“)

Der zweite Autor ist PHILIPP KLEMZ – ebenfalls kein Unbekannter der Schlagerszene, so arbeitete er zusammen mit

  • BEN ZUCKER („Na und?!“)
  • MARIE REIM („Rosarote Brille“, neue Single von MARIE)
  • MICHELLE („Alle träumen“)
  • ROSS ANTONY(„Goodbye Papa“)

Diese beiden Schlager-Schaffer haben den neuesten Song des Panikrockers UDO LINDENBERG geschrieben – ein Ritterschlag nicht nur für die beiden Autoren, sondern auch ein Kompliment für das Image des deutschen Schlagers, finden zumindest wir. Vor 40 Jahren hätte UDO LINDENBERG wohl kaum mit Songautoren des Schlagersegments zusammengearbeitet.

Der heiße Tipp: Ist UDO beim #FREE ESC dabei?

Spannend ist, dass JOE WALTER auch den aktuellen Song der PRINZEN („Dürfen darf man alles„) mit geschrieben hat. DIE PRINZEN sind lt. der BILD-Zeitung auch beim #FREEESC von STEFAN RAAB mit dabei. Warum sollte da nicht auch UDO LINDENBERG sich bei der imposanten TV-Show die Ehre geben? Wir halten das für möglich. Mit JOE WALTER und den PRINZEN, mit denen UDO einst den Song „Körper“ zusammen sang, sind ja bekannte Gesichter am Start.

Produktinformatoin der Plattenfirma

Udo Lindenberg, eine Ikone und absolute Größe der deutschen Musiklandschaft: Jedes Album seit 2008 erreichte Platz 1 der deutschen Charts. MTV Unplugged 1 verkaufte bis heute über 1 Mio. Tonträger
unzählige Gold- und Platinauszeichnungen

Udopium umfasst 50 Jahre Musikgeschichte 1971-2021 plus 4 neue Songs
Die erste Singleauskopplung „Mittendrin“ erreichte bisher die Top 60 der deutschen Airplaycharts
„Wieder genauso“ ist die zweite Singleauskopplung und eine komplette Neuschaffung
Wieder genauso ist eine sehr melancholische Ballade in der der Künstler in ein Gespräch mit dem Tod geht
Lyricvideo erscheint zum Release am 7.5. um Mitternacht

Quelle: Warner Music International

 

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KATJA KRASAVICE: Tiefer Fall von 1 auf 92 – „krankes“ Chartsystem? 0

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Singlecharts immer „merkwürdiger“

Als in den vorletzten Single-Charts KATJA KRASAVICE die Nummer 1 der Singlecharts holte, war klar, woran das lag: Sie hat erfolgreich auf ihren sozialen Kanälen die Werbetrommel für ihre Single geschlagen, die im Bundle mit dem T-Shirt erhältlich ist. So war es möglich, NATHAN EVANS‘ „Wellerman“ für eine Woche von der Spitze zu holen. Mit dem Unterschied, dass „Wellerman“ ein echter Hit ist, während „Best Friend“ offensichtlich nur darauf angelegt war, für eine Woche Nummer 1 zu werden.

In dieser Woche ist „Wellerman“ wieder auf Platz 1, „Best Friend“ hingegen auf Platz 92

Song interessiert offensichtlich nicht

Ursprünglich war in Deutschland der Song von „SAWEETIE“ auf dem Markt und schaffte es auch in die Single-Trend-Charts. Erst mit dem „feat. KATJA KRASAVICE“ und deren Marketing mit dem T-Shirt, das in ihrem Shop zu haben war, wurde „Best Friend“ zum Hit. Aber eben nach unserer Meinung nicht wegen des Songs, der sonst mehr als eine Woche erfolgreich gewesen wäre, sondern wegen des T-Shirts – auch wenn nach unserer Kenntnis nur 4 EUR umsatzrelevant sind – es hat trotzdem gereicht.

Ähnlich hat es KATJA KRASAVICE ja schon einmal mit einer Sexpuppe gemacht – das dazugehörige Album knacke ebenfalls die Spitze der Charts, in dem Fall der deutschen Albumcharts (Schlagerprofis.de berichtete). 

Gibt es einen „Fehler im System“?

Man muss nun sagen – wie will man heutzutage noch faire Charts erstellen? Früher reichte es aus, die Stückzahl der verkauften Einheiten (Singles, Maxi-CDs etc.) zu zählen – heutzutage ist insbesondere das Streaming von Bedeutung. Und das liefert ja große Manipulationsmöglichkeiten.

Welcher über 30-jähriger kann heute die Top-10 der Single-Charts mitsingen oder kennt die Songs? Früher waren die Top-10 oftmals einer großen Bevölkerungsschicht präsent, was heute zumindest nach unserer Wahrnehmung nicht mehr wirklich der Fall ist. Vielleicht ist es aber auch ein Generationenproblem, dass man aus dem Alter heraus ist, schon mal was von „Liege wieder flach“, „Friday“ oder „Blessed“ gehört zu haben.

Vielleicht auch eine Idee für den Schlager?

Da es ist wie es ist, wundert man sich, warum nicht GIOVANNI ZARRELLA die italienische Version von „Wie schön du bist“ nicht mit Pizzateller verkauft oder VANESSA MAI ihren „Mai Tai“-Song mit Cocktailglas. Dann könnte man für eine Woche vielleicht Platz 2 hinter dem T-Shirt holen. Was das alles noch mit Beliebtheit von Musik und Songs zu tun hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Immer entscheidender scheint hier nicht der „Peak“ zu sein, sondern der Chartrun, also wie lange ein Song sich in den Charts hält…

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