Mike van Summeren gibt Einblicke in den Beruf eines Musikproduzenten Kommentare deaktiviert für Mike van Summeren gibt Einblicke in den Beruf eines Musikproduzenten

20190131 Artikel Schlagerprovis Mike van Summeren

Vor ein paar Monaten haben wir einen Artikel veröffentlicht, der die Frage aufwarf, ob heutzutage eine Plattenfirma noch wichtig ist – siehe HIER.

Der Redakteur Christian Erhardt führte mit Mike van Summeren ein interessantes Interview, dessen Inhalt uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Der Beruf des Musikproduzenten scheint für viele erstrebenswert: Die Zusammenarbeit mit national und international bekannten Künstlern und Bands, kreatives, flexibles und eigenverantwortliches Arbeiten, die Kunst, „aus Tönen Emotionen zu machen“ auszuleben, oder doch einfach nur „Knöpfchendreher“ und Techniker zu sein – es gibt zahlreiche Facetten und Perspektiven in diesem Berufsbild.

Tatsächlich sind für die Tätigkeit eines Musikproduzenten zahlreiche Kompetenzen erforderlich. So wird umfassendes Know-How im Bereich Tonstudio-Technik benötigt (nicht zuletzt aufgrund des komplexen Hard- und Softwareeinsatzes im Tonstudio), aber auch fundiertes Wissen im Audio-Engineering.

Musikalität und musiktheoretische Kenntnisse zählen ebenfalls zu den grundlegenden Anforderungen, um während eines Produktions- oder Aufnahmeprozesses den Musikern eventuell fehlende Impulse oder musikalische Unterstützung leisten zu können. Ideal ist hierfür, wenn der Produzent selbst Sänger und/oder Musiker ist bzw. Musikinstrumente beherrscht.

Selbstverständlich runden ein umfassendes Netzwerk innerhalb der Musikindustrie, aber auch die Kenntnisse über die „Funktionsweise“ der Branche inklusive aller rechtlichen Modalitäten, diesen Beruf ab. Doch eines darf trotz allem bei dieser Aufzählung nicht fehlen: Talent. Wo aber sind sie zu finden, diese kreativen und vielseitigen Köpfe? Die großen Namen der Branche kennt man, welche in den Medien und einschlägigen Magazinen teils seit Jahren allgegenwärtig sind.

In Südhessen, im schönen Odenwald, wird man fündig: Er ist Songwriter & Musikproduzent und komponiert Songs von Pop, Rock, Schlager bis Black Music in den eigenen Studios. Neben den Veröffentlichungen unter seinem eigenem Namen arbeitet Mike van Summeren auch als Auftragsproduzent für andere Künstler und Labels. Darüber hinaus ist er Inhaber der Mediengruppe „Mike’s Music Media“ und der Plattenfirma „Mike’s Music Records“.

Ein Studio-Besuch während einer laufenden Produktion ist schon sehr beeindruckend: Wird mir doch schlagartig klar, dass neben den bereits bekannten und oben aufgezählten Kenntnissen und Fähigkeiten noch weitere wesentliche hinzu kommen! Unterschiedliche Musiker-Charaktere müssen in Einklang gebracht werden, einzelne Musiker müssen gar motiviert werden (gerade dann, wenn anspruchsvolle Passagen eines Songs immer und immer wieder aufgenommen werden), eine positive und kreative „Grundstimmung“ muss in den Tonstudios spürbar sein – und all‘ das sollte im Endergebnis möglichst „hör- und spürbar“ auf den fertigen Tonträgern eingefangen sein! Gar nicht so ohne, denke ich mir.

Mike van Summeren formuliert das etwas anders: „Mein Job besteht aus bis zu 90% Psychologie“. Ich verstehe zunächst nicht ganz, was er meint. Während zunächst die Technik aufgebaut, der „richtige“ Sound gefunden und alles für die Aufnahmen vorbereitet wurde, erkenne ich mehr und mehr die Bedeutung dieser Aussage. „Wohlfühlen muss sich jeder Musiker“, sagt van Summeren. Das erforderliche „Spielgefühl“ muss aufkommen.

Hier in den Studios bedeutet das konkret, es wird auf Wunsch der Musiker entweder jeder einzeln und nacheinander aufgenommen (sog. Single-Tracking), oder aber alle Musiker spielen gemeinsam die Songs, die Aufnahme wird direkt parallel (in seinem Tonstudio mit bis zu 96 Spuren!) durchgeführt. In letzterem Fall sind die Musiker in verschiedenen (akustisch optimierten und voneinander komplett getrennten) Räumen untergebracht – die Kommunikation untereinander läuft via Kopfhörer und Video-Monitore.

Und so ist es dann: Zwischen dem Drehen an unzähligen Knöpfen und das Schieben an Reglern bringt sich van Summeren immer wieder „kreativ und motivativ“ in den Aufnahmeprozess ein. Anmerkend oder bestätigend bringt er sich vor und nach den einzelnen Aufnahmesequenzen ein, spricht den Musikern Lob oder auch Mut über den Kopfhörer zu. Meinungen werden ausgetauscht, vergleichende Beispiele von anderen Produktionen gefunden und manchmal singt oder spielt van Summeren einfach vor, was er gerade musikalisch ausdrücken möchte. Zwischendurch immer wieder Technik, Knöpfe, Regler… Dann wieder mentale Unterstützung für die anwesenden Musiker: Ich frage mich wirklich ob er nun Dompteur, Fußballtrainer, Dirigent oder Psychologe ist – nein, Musikproduzent. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er hat das klare Ziel vor Augen: „Du musst die fertigen Songs schon VOR der Aufnahme in Deinem Kopf hören! Das Ziel der Produktion muss da schon präzise definiert sein!“

Quelle: Mike’s Music Media

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CARMEN NEBEL: Einschaltquote vergleichbar mit der der letzten Shows 3

Bild von Schlagerprofis.de

SILBEREISEN-Kopie bietet ordentliche Quotenwerte

Irgendwie ist es nicht nachvollziehbar, warum CARMEN NEBEL auch mit ihren letzten Shows nicht mal ansatzweise den Anspruch hat, dem großen Konkurrenten FLORIAN SILBEREISEN Paroli zu bieten. Die Antwort des ZDF auf das Maß aller Dinge, die SILBEREISEN-Feste-Shows, ist einmal mehr eine schlechte Kopie des Feste-Formats. Die Gästeliste liest sich 1:1 wie die von FLORIAN SILBEREISENs Show (bezogen auf die musikalischen Gäste, die Telefonisten lassen wir mal außen vor). Motto: Wenn FLORIAN damit Erfolg hat, dann hat das ZDF es sicher auch.

„Keine Experimente“ – damit auch nicht bei den Quoten

3,48 Mio. Zuschauer und 14,2 % Marktanteil – das ist ein durchaus ordentlicher Wert, sogar der beste Marktanteil der letzten zwei Jahre. So gesehen geht die „Keine Experimente“-Taktik auf. Wie immer kein Livegesang, wie immer kein Mut in der Besetzung der Show – die Rechnung ging halbwegs auf. Ein direkter Vergleich der Quotenwerte zeigt aber, dass das Original einfach deutlich besser läuft als das „Abziehbild“:

Quotenentwicklung „Willkommen bei CARMEN NEBEL“

09/2018 Willkommen bei CN 3,64 Mio. / 13,5 % MA
05/2019 Willkommen bei CN 3,81 Mio. / 13,6 % MA
07/2019 Willkommen bei CN 3,26 Mio. / 13,5 % MA
09/2019 Willkommen bei CN 3,18 Mio. / 13,1 % MA
09/2020 Willkommen bei CN 3,48 Mio. / 14,2 % MA

Mit anderen Worten – ein leichter Quoten- und Marktanteilanstieg.

Quotenentwicklung „Feste“-Shows

Hier mal zum Vergleich die letzten fünf „Feste“-Einschaltquoten:

11/2019 Schlagerbooom 5,75 Mio. / 21,3 % MA
12/2019 Adventsfest 5,66 Mio. / 21,0 % MA
01/2020 Schlagerchampions 5,56 Mio. / 19,8 % MA
06/2020 Schlagerlovestory 5,08 Mio.  / 17,9 % MA
07/2020 Schlossparty „Schlager, Stars und Sterne“ 4,31 Mio. / 19,7 % MA

Beim jugendlichen Publikum durchgefallen

Interessant ist ein Blick auf die Einschaltquote in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer. Dort erreichte CARMEN NEBEL gerade mal 4,2 Prozent Marktanteil (0,27 Mio. Zuschauer) – damit hat es nicht für die Top-25(!) der meistgesehenen Sendungen des Tages in dieser Zielgruppe gereicht.

Original bleibt Original

Wie gesagt – man kann dieser SILBEREISEN-Erfolgsgeschichte begegnen, indem man versucht, sie zu kopieren – das ist aber einfach schwierig, wenn der sich eine Kernkompetenz aufgebaut hat. Da die ZDF-Redaktion aber über Jahre hinweg keine originellen Ideen hatte, einfach mal einen eigenen Weg zu gehen und sei es nur, einfach mal live singen zu lassen oder andere Gäste einzuladen oder Nachwuchsförderung zu betreiben, ist „Willkommen bei CARMEN NEBEL“ bald Geschichte. Was danach kommt, ist noch nicht bekannt – hoffentlich wird das ZDF sich nicht komplett vom Schlager verabscheiden. Gerüchten zufolge wird ja im Hintergrund bereits an einem neuen Format gearbeitet.

Spendensumme

Manchmal heiligt ja der Scheck -äääh, der Zweck die Mittel. Immerhin konnte CARMEN NEBEL erneut eine große Spendensumme für die Deutsche Krebshilfe einsammeln – über 3,6 Mio. EUR sind zusammengekommen. Ein schöner Erfolg für CARMEN und für die Deutsche Krebshilfe.

Grafik: © ZDF/Brand New Media

 

 

MARINA MARX: Was geht da mit KARSTEN WALTER von FEUERHERZ? 3

Marina Marx Der geilste Fehler CD

Regelmäßige Posts auf Instagram und Co.

Dass sich Künstlerinnen und Künstler auch gerne mal gemeinsam in sozialen Netzwerken zeigen, ist nichts Ungewöhnliches. Und so ist es auch recht normal, wenn sie sich zusammen auf Fotos bzw. Selfies zeigen. Aber die gemeinsamen Bilder von MARINA MARX und dem FEUERHERZ-Sänger KARSTEN WALTER sprechen schon eine recht eindeutige Sprache. Auch in Coronazeiten sehr nah beieinander, sieht man sie in sehr innigen Posen.

Blond ist eine tolle Haarfarbe

Dass KARSTEN WALTER eine Schwäche für blonde Frauen hat, bewies er schon bei seiner Liaison mit MICHELLE. MARINA MARX passt da natürlich ins „Beuteschema“, zumal sie natürlich eine sehr attraktive Sängerin ist. Gemeinsam bezeichnen sie sich in Anspielung auf ihre Namen als „Dreamteam Marsten“. Und wenn MARINA MARX „miss you“ als Kommentar auf ein Foto von KARSTEN postet, spricht das auch Bände…

Keine Kernkompetenz

Okay, derartige Liebschaften sind nicht unsere Kernkompetenz, die Berichterstattung darüber überlassen wir denen, die ohnehin von uns abschreiben. Aber vielleicht können wir ja wieder einen Anstoß geben, damit dann anderweitig diese Information von den dafür zuständigen Medien weiterverbreitet werden. Wir sind („zuerst bei schlagerprofis.de“) gespannt, ob wir richtig lagen….