ROSI MITTERMAIER verstorben: Auch als Sängerin beliebt – beinahe beim ESC dabei Kommentare deaktiviert fĂĽr ROSI MITTERMAIER verstorben: Auch als Sängerin beliebt – beinahe beim ESC dabei

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ROSI MITTERMAIER: Sie machte nicht nur als Sportlerin positive Schlagzeilen

FĂĽr uns recht ĂĽberraschend, wurde heute bekannt, dass die sehr beliebte Skirennläuferin ROSI MITTERMAIER am gestrigen 4. Januar 2023 verstorben ist. Ihren Karriere-Höhepunkt erlebte ROSI 1976, als sie bei den Olympischen Winterspielen gleich zwei Goldmedaillen gewinnen konnte und seitdem ihren Spitznamen „Gold-ROSI“ trug.

Wie man das sonst eher von FuĂźballern kennt („Ein RUDI VĂ–LLER“, „ANTHONY MODESTE“, „KARL-HEINZ RUMMENIGGE“ u. a. Songs), wurde ROSI damals sogar ein Stimmungs-Hit gewidmet: „Rosi Rosi noch einmal“ – ein Stimmungshit, den zuvor u. a. bereits Duos wie KLAUS & FERDL als „Bubi Bubi noch einmal“ veröffentlicht hattenB und der dann eigens auf „Gold-Rosi“ umgetextet wurde.

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BEIERLEIN macht’s möglich: Gesangsalbum mit Schwester EVI

Zu Zeiten, als er noch der Manager von UDO JĂśREGNS war, fädelte Manager HANS R. BEIERLEIN einen spannenden Coup ein und ĂĽberredete ROSI, gemeinsam mit ihrer jĂĽngeren Schwester EVI eine LP mit bayrischer Folklore zu besingen: „Bei uns auf der Winklmoosalm“.

Tele-Ski

Kurze Zeit wurde im Fernsehen mit groĂźem Erfolg die „Mutter aller Skigymnastik“ ausgestrahlt: Die Sendereihe „Tele-Ski“. Mit ROSI MITTERMAIER turnte die ganze Nation – ihr zur Seite standen damals der Sportjournalist JĂśRGEN KEMMLER und MANRED VORDERWĂśLBECKE. Passend dazu wurde mit MAX GREGER auch eine LP produziert.

Beinahe sogar beim ESC dabei

Was so ziemlich in Vergessenheit geraten ist: Gemeinsam mit der Gruppe „ENORM IN FORM“ bewarb sich ROSI MITTERMAIER mit ihrem Mann CHRISTIAN NEUREUTHER fĂĽr den Grand Prix. Hintergrund war erneut eine Fernsehsendung. Das ZDF sprang auf die damalige Aerobic-Welle auf – die Sendung ging dann sogar in Produktion, das Lied wurde aber kein Erfolg und wurde auch nicht mit ROSI und CHRISTIAN veröffentlicht.

Die Chancen auf die ESC-Teilnahme waren gar nicht mal schlecht. Der Song „Enorm in Form“ schaffte es in die Top-24 der Anwärter fĂĽr den Beitrag 1983, die Jury hat den Song durchgewunken. Besonders gut im Rennen lag man insofern, als erstmals nach Jahren der damalige Platzhirsch RALPH SIEGEL, der den von MICHAEL HOFMANN, WERNER SCHĂśLER und WOLFGANG HOFER geschriebenen Song sogar produzierte, als Komponist nicht dabei war. Sehr ĂĽberraschend schafften es ROSI, CHRISTIAN und die Mitstreiter aber nicht in den TV-Vorentscheid und wurden in der Vorauswahl im Radio „ausgesiebt“.

In seiner Autobiografie erinnert sich RALPH SIEGEL:

Sogar die Jury fand den Song gut, und er kam unter die letzten 24 Teilnehmer.Wir ĂĽbten bereits tagelang, und Rosi und Christian waren wirklich unendlich toll bei der Sache.

Schade – zu einem TV-Auftritt mit ROSI und CHRISTIAN beim ESC-Vorentscheid kam es nicht mehr, aber die Anekdote finden wir schon sehr interessant.

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1983 gab es noch ein schönes Weihnachtsalbum mit ROSI, das in diesem Jahr das 40-jährige Jubiläum feiern wird:

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Nun ist die beliebte ROSI MITTERMAIER, die zeitweise (wie ihr Mann CHRISTIAN NEUREUTHER) zum Team von Dalli-Dalli zählte, verstorben. Möge sie in Frieden ruhen.

 

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 5

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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FRANK NEUENFELS hat seine Version des Songs „Schade“ von HOWARD CARPENDALE neu aufgelegt 1

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FRANK NEUENFELS: Auch als Sänger weiterhin aktiv

Momentan begeistert FRANK NEUENFELS seine Fans als Moderator bei Radio Schlagerparadies. Das bedeutet aber natĂĽrlich nicht, dass er nicht auch weiterhin als Sänger aktiv ist. Ganz aktuell wurde nun noch einmal von PETER SEBASTIAN und JĂ–RG LAMSTER ein Lied in ein neues Soundgewand gepackt, das viele Menschen vielleicht noch im Plattenschrank haben, ohne es zu wissen, denn: Der Song „Schade“ ist die B-Seite des Riesenhits „Hello Again“ von HOWARD CARPENDALE. Und der Song hat wirklich Hitqualität. Textlich wie kompositorisch ist der Titel einfach ein Schlagerjuwel. 

Schön, dass dieser Titel nun noch einmal in ein neues Soundgewand gepackt worden ist. Wir drücken FRANK fest die Daumen, dass die Radiostationen hier anspringen und der Titel es in die Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop schaffen, weil das dann ja auch die Chance bedeutet, sogar in die Schlager des Monats zu kommen. 

Pressetext

Fast 40 Jahre ist es her, dass HOWARD CARPENDALE sich nach einer längeren Pause mit dem Song „Hello Again“ bei seinen Fans zurückgemeldet hat. Die damalige B-Seite der Single heißt „Schade“ und führte recht lange ein Nischendasein. Grund genug für den beliebten Moderator und Sänger FRANK NEUENFELS, das zu ändern.

Thema des vom Textdichter und Rechtsanwalt CURT WEINER geschriebenen Textes ist die Begegnung mit einer unbekannten Person in der U-Bahn. Spannenderweise wurde mit expliziteren Worten später genau diese Geschichte im Musical 1 aufgegriffen („Du sitzt mir gegenüber“). In „Schade“ geht es nämlich auch darum, dass man sich wünscht, sein Gegenüber näher kennenzulernen. Und so schildert FRANK NEUENFELS, wie er neugierig darauf ist, mehr von der ihm gegenübersitzenden Dame zu erfahren, die ihm aber auch signalisiert, interessiert zu sein. Am Ende bleibt aber nur die Fantasie – zu einem Kennenlernen kommt es nicht.

Auch wenn FRANK erkennt, dass die attraktive Lady ca. 30 Jahre alt und sehr anziehend ist und sich – vielleicht sogar für ihn? – „hübsch macht“, gibt es ein Problem: Der Ehering der Dame macht alle Hoffnungen auf ein näheres Kennenlernen zunichte – und doch ist und bleibt es „schade, dass ich sonst nichts von ihr weiß“.

Die modern produzierte Version von FRANK NEUENFELS erschien vor über zehn Jahren erstmals auf seinem damaligen Album „Wolkenflieger“. Inzwischen ist FRANK Moderator des überaus beliebten Schlagersenders Radio Schlagerparadies, wo er erfolgreiche Formate wie „Stressfrei“ und „Schlagerfrühstück“ moderiert.

Mit „Schade“ wird nun auch der Sänger FRANK NEUENFELS wieder in den Fokus gerückt. Auch die „2023 Edition“ dieses Hits wurde von PETER SEBASTIAN im WETCAT-STUDIO von JÖRG LAMSTER, der auch alle Chöre eingesungen hat und als Toningenieur und Arrangeur fungierte, produziert.

Das nach wie vor aktuelle Thema wurde in Sachen Sound auf den Stand 2023 gebracht, so dass der Song auf vielen Radiosendern der Republik erfolgreich laufen wird.

 

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