BEATLES Nummer 1 in Album-Charts und NICHT (!) TAYLOR SWIFT – Chaos bei Albumcharts der GfK? 4

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BEATLES: Nanu? „Revolver“ hat es doch noch auf Platz 1 geschafft

Die Platzierungen in den Albumcharts werden immer merkwĂĽrdiger. Viele Alben steigen kurz in die Top-5 und sind dann verschwunden – so gesehen z. B. bei den MUSIKAPOSTELN. FĂĽr uns auch absolut nicht nachvollziehbar: VICKY LEANDROS‚ Best Of-Album gleich 2-mal recht ordentlich in den Midweek-Charts drin – und dann gehts plötzlich raus. Wilde Autogrammstundentourneen werden gemacht – und jeder weiĂź, dass das Procedere dort sehr „erstaunlich“ ist, um es mal freundlich auszudrĂĽcken. 

Wenn man mal Nachfragen hat (wir hatten in den letzten Monaten 2-mal versucht Auskunft zu bekommen, z. B. warum kĂĽrzlich die Midweek-Charts nicht abfragbar waren, an anderer Stelle haben wir gleich mehrere Gesprächspartner angeschrieben) – da wird dann vorsichtshalber nicht erst geantwortet.

Wenn die Plattenfirma der BEATLES allerdings höflich nachfragt, dann scheint es aber doch peinlich zu werden, einfach nicht zu reagieren. Denn DAS hat es wohl so (zumindest nach unserer Erinnerung) noch nie gegeben: Die Nummer 1 an TAYLOR SWIFT wird kommuniziert und einige Stunden später heiĂźt es – oh, doch nicht. Und  das wird dann kaum kommuniziert. Und damit sind nun final die BEATLES auf Platz 1 der Albumcharts – und eben NICHT TAYLOR SWIFT. 

Lediglich auf der Seite offizielle Charts findet sich quasi im Kleingedruckten: 

 Wie die finale Auswertung zeigt, setzen sich schließlich die Beatles durch und verdrängen Taylor Swift an die zweite Stelle. 

Im ursprünglichen Pressetext hieß es hingegen: 

Wie die finale Auswertung zeigt, setzt sich nun noch einmal US-Sängerin Taylor Swift durch, die den Multiformat-Remix des 1966er-Beatles-Kultwerks auf den Silberplatz verweist. 

Wie die „Musikwoche“ zu berichten weiĂź, sind „signifikante Nachmeldungen“ Grund fĂĽr die kurzfristige Korrektur. Da fragt man sich natĂĽrlich, ob so etwas nicht öfter mal vorkommt. Was wäre denn gewesen, wenn die BEATLES auf Platz 10 und TAYLOR auf Platz 9 gewesen wäre – hätte man die „signifikante Nachmeldung“ auch kommuniziert und die Charts korrigiert? Nach wie vor kann man sich ĂĽber das Chartsystem nur wundern. 

Die Kommunikation entspricht dem so genannten „Papst-Modell“: Stillschweigen, nur das nötigste sagen, keine klare Kommunikation. Denn: Eine offizielle Meldung, dass die sonnenklare Aussage, TAYLOR SWIFT wäre erneut auf Platz 1 gelandet, haben wir nicht finden können. Und so finden sich im Netz diverse Meldungen, dass Frau SWIFT auf Platz 1 der Charts stĂĽnde – die FAZ meldet unter Berufung auf die DPA, dass TAYLOR SWIFT auf Platz 1 sei – die Meldung ist noch immer online (04.11.22; 21.30 Uhr) – siehe HIER.

Bei dem Medienpartner MTV, der zugegeben ohnehin oft nicht aktuell ist, was die GfK nicht zu stören scheint, ist auch TAYLOR SWIFT an der Spitze – siehe HIER (auch hier Stand 04.11.22; 21.30 Uhr).

An den Positionen ab Nummer 3 und somit an der Platzierung von BEN ZUCKER hat sich derweil nichts geändert. 

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(Screenshot MTV) – mit Pfeil als Korrektur…

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4 Kommentare

  1. Kerstin Ott: Midweeks 21 – heute 14, a-ha: 18 – 12, Roland Kaiser: 17 – 11, Santiano: 14 – 8, Gestört aber Geil: 13 – 22, Celtic Frost: 11 – 21, Ramon Roselly: 10 – 15, Foo Fighters: 12 – 20, Peter Maffay: 28 – 18.
    Keine Ahnung, ob das öfter so ist, habe es noch nie kontrolliert, aber solche und so viele Unterschiede zwischen Midweeks und offiziellen Charts? Oder sind die Unterschiede so ab Platz 8 (oder so) tatsächlich so gering, dass die Verschiebungen doch relativ leicht und schnell stattfinden können durch wenig Käufe/Streams. Oder findet v.a. durch Streams eine zu große, nicht wirklich realistische Chartsbeeinflussung statt? Oder ist die GfK aufgrund des heutigen so vielfältigen Musikkonsums nicht mehr in der Lage Charts zu erstellen, die das tatsächliche (bewusste) Hörverhalten (Kaufverhalten ist es ja schon lange nicht mehr) abbilden? Das Streaming (so nebenbei werden halt einfach irgendwelche Playlists gestreamt oder sogar bewusst gezielt was auch immer in Dauerschleife ohne wirklich zuzuhören) hat da sicher einen Anteil und es sind halt umsatzbasierte Charts.

  2. Vielleicht sollte man die Chartauswertung wieder der Media Control ĂĽberlassen. Stichwort Musikapostel. Warum sind die eigentlich nie in Schlagershows zu sehen? Ist ja egal, den meisten Schlagershows ist sowieso nicht zu helfen in Bezug auf Abwechslung und Vielfalt.

  3. In der Schweiz ist „Revolver“ als RE auf #4 hinter „Midnights“ #3!
    In Ă–sterreich ist „Midnights“ auch in der 2. Woche auf #1 vor Revolver #2 (#3 „Rausch“, #4 „GlĂĽck“)!
    Da fragt man sich dann schon nochmal, ob es in Deutschland beim Endergebnis mit rechten Dingen zugegangen ist (bei Media Control hat „Revolver“ nur 78.7% von „Midnights“!)?!

  4. Noch ein Nachtrag: Weltweit hat „Revolver“ nur ca. 111k Einheiten (#3) erreicht (Mindnights in Woche 2 gut 500k), nirgends sonst hat es fĂĽr #1 gereicht, aber ausgerechnet in D?!?

FANTASY: Autsch! Tour 2023 soll komplett abgesagt worden sein 8

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FANTASY: Auch ihre Tour wird abgesagt – BegrĂĽndung wie bei SEMINO ROSSI

Es ist schon bitter, welch groĂźe Namen ganze Konzerttourneen absagen. Vor einigen Monaten war es SEMINO ROSSI, der zu seinem groĂźen Bedauern seine Tour absagen musste. Als GrĂĽnde wurden „logistische, technische und personelle“ GrĂĽnde genannt. Kurios: Die Absage der Tour „Die groĂźe Arena-Tour“ von FANTASY soll vom Veranstalter mit den gleichen Aspekten begrĂĽndet worden sein. Traurig: „Alle Konzerte der bereits verlegten Tour aus 2020/2021 sind davon betroffen“.

Nach unseren Informationen werden gekaufte Tickets zurĂĽckerstattet, hierzu soll man sich an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden, wo die Tickets erworben worden sind. Ă„hnlich wie bei SEMINO ROSSI gilt auch bei FANTASY: „Alle nicht zur Tour gehörenden Konzerte finden wie geplant statt“.

Kurios: Aktuell finden wir seitens des Duos und seitens des Veranstalters keinen Hinweis ĂĽber die Tourabsage, wir gehen angesichts unserer Quellen davon aus, dass die Information stimmt.

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GIOVANNI ZARRELLA: Tickets für Februar-Show ab Montag, 12.12. erhältlich 1

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GIOVANNI ZARRELLA: Nächste Show am 25. Februar

Wer lieber LIVE-Sendungen und LIVE-Musik mag als Vollplayback-Berieselung, der ist bei der GIOVANNI-ZARREALLA-Show richtig. Am 25. Februar meldet sich der Moderator, der im vergangenen Jahr wohl „keine Zeit“ hatte, in SILBEREISEN-Shows aufzutreten (so nennt man das ja wohl heute), im ZDF mit hochkarätigen Gästen zurĂĽck. Tickets fĂĽr die aus Offenburg ausgestrahlte Show sind ab Montag (12.12.2022) erhältlich.

Der ZDF-Ticketservice informiert wie folgt (Deppen-Gendern wurde entfernt):

Das Warten hat ein Ende – Danke fĂĽr Ihre Geduld!

Am Montag, 12.12.2022 im Laufe des Vormittags startet der Ticketvorverkauf für Die Giovanni Zarrella Show am 25.02.2023 in Offenburg

Tickets gibt es unter: www.ticketservice.zdf.de 

  • Sie können wieder ganz bequem ĂĽber die Saalplanbuchung ihre Sitzplätze selbstständig auswählen und ĂĽber ihr Kundenkonto abwickeln.
  • Kinder unter 12 Jahren haben – auch in Begleitung Erwachsener – keinen Zutritt!
  • Rollstuhlfahrer mĂĽssen sich Voranmelden unter: ticketservice@zdf-service.de
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Quelle: ZDF-Ticketservice
Foto: ZDF, Sascha Baumann

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