GIOVANNI ZARRELLA: GroĂźes Interview zur VĂ– seines neuen Albums 3

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GIOVANNI ZARRELLA: AusfĂĽhrliches Interview von ihm fĂĽr die Presse

Die Plattenfirma von GIOVANNI ZARRELLA hat ein Interview veröffentlicht, mit dem seine neue Platte beworben wird. (NatĂĽrlich haben nicht wir das Interview gefĂĽhrt – vermutlich hätte man dann berechtigte Bedenken gehabt, dass wir „nachhaken“. Wenn z. B. die „Freigabe“ fĂĽr einen italienischen Text von „The Winner Takes It All“ bejubelt wird, der schon seit Jahrzehnten auf dem Markt ist (WILMA GOICH hat den Text 1981 so aufgenommen), ist das schon „merkwĂĽrdig“. 

Und wenn dann der italienische Text von „The Winner Takes It All“ im Refrain deutlich mehr Silben hat als im englischen Original, gibt die Aussage „Es darf nicht auf einmal abgehackt wirken oder eine andere Rhythmik bekommen, dadurch dass man komische, zu viele oder zu wenig Worte nutzt. Man muss in der ähnlichen Rhythmik bleiben.“ zu denken. 

Interessant wäre auch, bei welchen Titeln STEFANO MAGGIO mitgewerkelt hat – nach unserer Kenntnis sind ALLE der Songs auf dem Album „Per Sempre“ schon einmal mit dem von GIOVANNI interpretierten Text von anderen Interpreten gesungen worden – siehe auch HIER – bei der Tracklist sind Links zu den Original-Versionen. – Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, das zu erfragen – bis dahin freuen wir uns ĂĽber das sehr ausfĂĽhrliche „Werbe-Interview“.

Interview der Plattenfirma

Du hast ja bereits deutsche Hits genommen und sie auf Italienisch gesungen. Wie kam es dazu, dieses Mal internationale Hits zu nehmen?

Giovanni Zarrella: FĂĽr mich ist es so ein bisschen wie, wenn es eine Trilogie wäre. Also ich habe ja 2019 „La vita è bella“ veröffentlicht mit den größten deutschen Hits auf Italienisch, davon eine sehr, sehr schöne Fortsetzung gemacht 2021 mit „CIAO!“, wo eben auch wieder groĂźe deutsche Hits auf Italienisch waren. Und dieses Mal wollte ich mich Welthits widmen, die auf Italienisch gesungen sind, umgeschrieben sind und die aber auch trotzdem eine groĂźe Bedeutung fĂĽr mich in meinem Leben haben.

Wie bist du da ran gegangen, also wie hast du die Auswahl getroffen?

Giovanni Zarrella: Bei dieser Platte wollte ich mich Songs widmen, die mich ein Leben lang begleitet haben oder die auf verschiedenen Stationen meines Lebens etwas Wichtiges bedeutet haben. Die erste Single, die ich veröffentlicht habe zum Beispiel, war „UN ANGELO“, die italienische Version von „Angels“ von Robbie Williams.

Und in dem Fall ist es so, dass ich mich dafĂĽr entschieden habe, weil dieser Song fĂĽr mich Hoffnung bedeutet hat. Hoffnung, dass es nach einer Zeit in einer Band – ich komme ja aus einer Band genau wie Robbie Williams auch, er: Take That, ich: Bro’Sis damals – noch erfolgreich fĂĽr einen weitergehen kann. Dieser Song, dieser KĂĽnstler stand fĂĽr mich fĂĽr Hoffnung, dafĂĽr, dass es eines Tages weitergehen kann. Und glĂĽcklicherweise ist es dann auch passiert.

Deine erste Single ist der Song „Angels“ von Robbie Williams. Warum das Stück und welche Erinnerungen hast du an Boybands generell, als du aufgewachsen bist?

Giovanni Zarrella: Ja, fĂĽr mich war eine Boyband oder die Boyband-Zeit, Take That, NSYNC, die Backstreet Boys, O-Town, Boyzone und so weiter… ich fand das alles mega cool. Also die Jungs haben fĂĽr mich persönlich die schönsten Balladen gemacht. Ich fand immer, das hat eine unglaubliche Energie und gab einem auch eine groĂźe, groĂźe Sicherheit, mit anderen Gleichgesinnten auf einer BĂĽhne zu stehen und dasselbe zu tun, was man liebt, nämlich Musik.

Und deswegen habe ich Boybands immer sehr bewundert. Anfangs hat man gar nicht darĂĽber nachgedacht, dass die so zusammengestellt oder zusammengesetzt wurden, wenn sie eben gecastet waren, dass ich sage mal gefĂĽhlt fĂĽr jeden etwas dabei ist. Sondern anfangs dachte man einfach: „Okay, guck mal, da haben sich ein paar Jungs getroffen, die jetzt Lust haben, zusammen Musik zu machen.“

Und fĂĽr mich war das dasselbe GefĂĽhl auch bei Take That. Ich hatte das GefĂĽhl – im Vergleich zu Backstreet Boys – Backstreet Boys war total poppig, eher elektronische Musik, ein bisschen plastischer insgesamt. Take That war mehr handgemacht.

Die kamen aus England. Das war eine andere Produktion. Da war ein bisschen mehr Fleisch dran, wenn man das so sagen möchte. Ich war ein groĂźer, groĂźer Fan der Boyband-Zeit. Wirklich, bevor ich dann 2001 in die Band Bro’Sis kam, habe ich mir immer gewĂĽnscht, Teil einer Band zu sein, weil diese Energie, die ausgeht von mehreren Menschen, die fĂĽr das gleiche Ziel kämpfen, ist einfach anders, als wenn man es alleine tut.

Du hast viel darüber gesprochen, wie du nach dem Ende von Bro’Sis in einem tiefen Loch gewesen bist. Kannst du rückblickend vielleicht auch etwas Gutes daraus mitnehmen?

Giovanni Zarrella: Es ist schwer zu sagen, dass wenn etwas kaputt geht, zu Bruch geht oder etwas vorbei ist, was man ja liebt… deswegen ist man ja dann ja auch so traurig, weil diese Zeit so schön war… ist es schwer zu sagen, dass man da etwas Gutes daraus ziehen kann. Aber das sollte man auf jeden Fall versuchen. Was ich daraus ziehen konnte an Positivem, war jetzt, heute rĂĽckblickend, dass es auch gut ist, wenn nicht alles im Leben glatt durchläuft ab einem gewissen Zeitpunkt.

NatĂĽrlich ist es immer wieder so, dass man kämpfen, sich neu aufstellen, neu erfinden und neue Wege gehen muss. FĂĽr mich war sicherlich, dass einzig Positive an dem Ende Bro’Sis vielleicht, dass ich irgendwann nach einer Strecke von Mitleid, Zweifeln, Selbstzweifeln und Ă„ngsten gesagt habe: „Okay, ist gut, jetzt! Ă„rmel hochkrempeln. Es geht weiter, erfinde dich neu!“ Aus jedem Ende entspringt auch wieder ein neuer Anfang.

Und das war vielleicht das einzig Gute, was man dem Ende von Bro’Sis entnehmen konnte. Heutzutage sage ich, es ist eine unglaublich schöne Zeit gewesen. Ich bin dankbar fĂĽr jeden Tag, den ich da hatte. Es war der Anfang von allem. Ich werde jedem Mitglied dieser Band, der Band-Zeit an sich und allem was dahinterstand, fĂĽr immer dankbar sein. Es ist immer ein ganz wichtiger Teil von mir.

Es gibt ja wahrscheinlich unzählige internationale Hits, die du magst. War es schwierig für dich, eine Auswahl zu treffen?

Giovanni Zarrella: Es war wirklich sehr schwer, die Titel auszuwählen. Es ist eine Mischung letztendlich aus Dingen… Es sind vielleicht nicht die 15 wichtigsten Welthits fĂĽr mich, aber es ist eine Mischung aus wichtiger Song und wichtiger KĂĽnstler. Mal ist es der KĂĽnstler, den ich sehr, sehr toll fand. Mal ist es aber gerade ein Song, den ich sehr, sehr toll fand und der mich sehr inspiriert hat.

Ich habe ja zum Beispiel von Robbie „Angels“ mit drauf, weil ich Robbie einfach sehr geschätzt habe, weil er ein Kollege war, der den Weg geebnet hat nach einer Band, wie es weitergehen kann, nach einer erfolgreichen Band-Zeit, dass es weitergehen kann. Ich habe ein Duett mit Michael BublĂ© auf dem Album, die italienisch-englische Version von „Home“, was fĂĽr mich eine riesengroĂźe Ehre ist, mit diesem Weltstar und KĂĽnstler, den ich unglaublich mag und schätze, wirklich auch ein StĂĽck weit auch ein Vorbild fĂĽr mich ist, mit ihm ein Duett machen zu dĂĽrfen.

Dann sind aber auch Titel drauf wie „Mandy“. In dem Fall heiĂźt der Titel bei mir „Rispondi“, weil das ein Song war, den ich immer geliebt habe. Den gab es in den verschiedensten Versionen und MelodiefĂĽhrungen. Bis hin zur letzten wichtigen und groĂźen Interpretation von Westlife waren es immer Titel, die mir so gefallen haben, die so eine Melancholie hatten, so eine Nostalgie, so eine Romantik. Das hat mich immer total gecatcht und mitgenommen.

Oder auch zum Beispiel wollte ich unbedingt einen Titel von ABBA mit drauf haben. Dass wir die Freigabe bekommen haben fĂĽr „The Winner Takes It All“, das hat mich wirklich glĂĽcklich gemacht. Also dass dann von so einer Weltband, von so Musiklegenden, ein Titel freigegeben wird zur Interpretation, das hat mich wirklich sehr, sehr glĂĽcklich gemacht. „Wicked Game“ ist mit auf dem Album. Der Titel hat mir immer so gefallen, weil der hatte so eine… Der ist so weggeflogen.

Ich habe immer zu Papa gesagt, als ich den Song gehört habe mit diesem langgezogenen Anfang des Refrains mit diesem neuen „No I wanna fall in love“ (singt)… Das hat mir immer so gefallen, weil ich immer das GefĂĽhl hatte, dass der Sänger in dem Moment in so einem Raum steht, wie wenn er so durch das Universum fliegt.

Deswegen ist es eine Mischung aus wichtigen KĂĽnstlern und aber auch eine Mischung aus Titeln, die mich einfach sehr inspiriert haben. Ich habe auch eine italienische Version von „Easy“ mit drauf, also von Lionel Richie. Von Lionel Richie ist es schwer, sich einen Song auszusuchen. Aber „Easy“ gerade ist ein Titel, der so eine Coolness hat. Den haben wenige Songs.

Wie war das, als du mit deiner Familie aufgewachsen bist: Ihr habt meistens aber eher italienische Songs gehört, oder?

Giovanni Zarrella: Ja, auf jeden Fall. Wir haben einen Großteil italienische Musik gehört. Papa hatte aber auch trotzdem viele CDs und auch Platten von internationalen Künstlern. Das hat ihn immer auch sehr gefallen und sehr inspiriert. Papa ist auch ein sehr, sehr guter Gitarrist und da hat er sich auch viele Sachen angehört, die eben aus Deutschland kamen oder eben halt auch aus England oder Amerika. Papa war zum Beispiel ein Riesenfan auch von Phil Collins oder von Genesis.

Von Elton John war Papa ein Riesenfan. Deswegen habe ich auch von Elton John einen Titel auf meiner neuen Platte, auf der „PER SEMPRE“ Platte. Papa hat sich schon inspirieren lassen von ganz, ganz viele verschiedene Musikern. Man hat es als junger Kerl, wie ich es damals war, schon beiläufig mit aufgenommen. Das hat man aufgesaugt und man hat sich dabei erwischt, wie man dann die Songs mitsingt und dann auch mal sagt: „Papa, kannst du den Song noch mal reinmachen?“ Also man wurde ein Fan durch die Eltern, also das praktisch wie genetisch oder wie vererbt sozusagen.

Hast du dann irgendwann auch deine Eltern mit der Musik beeinflusst, die du gehört hast?                      

Giovanni Zarrella: Ja, es war gegenseitig. Irgendwann war es dann so, dass ich eben angefangen habe, die Songs der 90er zu hören, diesen 90er Dance. Ganz extrem habe ich viel gehört 2 Unlimited, Snap und Culture Beat und alles. Das habe ich ganz extrem gehört. Mein Papa hat das auch total gefeiert.

Also ich weiĂź auch noch, als ich 18, 19 war, ist mein Papa mit mir in den Club gegangen. Oder es gab einen Club bei uns in der Stadt und Papa kam dann irgendwann nach Mitternacht dazu, als das Restaurant zu war, und kam dann mit meiner Mama und da haben die auch zu diesen Songs mitgefeiert.

Genau dasselbe mit den Boybands-Songs. Papa war immer ein Mensch oder ist immer ein Mensch gewesen, der sich sehr inspirieren lässt auch von der von der Musik, die halt eben die Menschen um ihn herum auch hören. Egal ob das, ich sage mal in Anführungszeichen, dem Alter entsprechend ist oder nicht.

Worauf muss man achten, wenn man Songs auf Italienisch ĂĽbersetzt?

Giovanni Zarrella: Also das Allerwichtigste ist immer, sage ich: Es sind zwei Dinge, auf die ich auch auf den letzten beiden Alben sehr geachtet habe. Einmal ist es für mich persönlich die Phonetik. Also vom Klang, finde ich, muss es ähnlich bleiben. Das finde ich sehr, sehr wichtig. Es darf nicht auf einmal abgehackt wirken oder eine andere Rhythmik bekommen, dadurch dass man komische, zu viele oder zu wenig Worte nutzt. Man muss in der ähnlichen Rhythmik bleiben.

Das finde ich erstens wichtig und zweitens, was sehr wichtig ist, ist natĂĽrlich, dass man dem Sinn treu bleibt. Also das ist auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Man muss es nicht und man darf es auch nicht wortwörtlich ĂĽbersetzen. Das wird nichts, ganz bestimmt nicht. Aber wenn man den Song so angeht, dass man sagt: „Ich möchte vom Sinn dran bleiben, nah dran bleiben, aber mach es in eigenen Worten und dann noch so, dass es auch von der Rhythmik ähnlich bleibt,“ dann wird ein guter Song draus.

Kannst du dich an einen Song erinnern, der besonders schwierig zu ĂĽbersetzen war?

Giovanni Zarrella: Nein, eigentlich ist kein Song mir wirklich schwergefallen. Man versucht dann immer, eine Option zu finden. Also es heiĂźt, wenn man sieht, okay, das hakt ein bisschen oder ist nicht ganz rund, dann findet man schnell andere Worte. Ich habe einen sehr, sehr guten Freund von mir, Stefano Maggio. Der lebt in Rom. Der ist also Native Speaker, Native Italian Speaker. Und wenn ich sehe, dass es total hakt und sich irgendwie nicht rund anfĂĽhlt, dann rufe ich ihn an, dann quatschen wir. Er hat natĂĽrlich eine andere Breite. Der sagt mir dann direkt drei, vier Begriffe.

Mir fällt dann vielleicht nur einer oder zwei ein fĂĽr „Leidenschaft“, also „Passione“. Und er sagt mir noch mal zwei, drei andere oder sagt: „Nein, roll es doch andersrum auf!“ Und dann auf einmal finden wir eine Lösung. Also glĂĽcklicherweise sind mir diese Titel wirklich nicht so schwergefallen, weil’s auch alles natĂĽrlich groĂźe Hits und tolle Melodien sind. Man kann da wirklich nicht viel falsch machen.

Erklär uns doch mal: Warum lieben wir Deutschen die italienische Sprache so sehr?

Giovanni Zarrella: Ich glaube, die Erklärung dafĂĽr ist, dass die italienische Sprache natĂĽrlich sehr rund ist und dass die Endungen immer offen sind: Volare, Cantare, Preghero, Tornero. Es ist immer offen mit einem „o“, mit einem „e“, mit einem „a“. Also es sind immer offene Worte, die da fliegen. Schon manchmal ist es ja schon so, dass wenn Menschen was bestellen oder eine Kleinigkeit beim Italiener bestellen, dann sagen die selbst: „Ja, ciao bello, voglio mangiare.“

Es ist irgendwie so eine Sprache, mit der man sich gerne identifiziert, weil sie so alleine schon beim Sprechen fast schon nach Musik klingt. Und dann gibt es natürlich diese enge, starke Verbindung zwischen Italien und Deutschland über die Mode, über das Essen, über die Urlaube, über die Nähe, über die Gastarbeiter, die in den 60ern kamen. Also diese Verbindung zwischen Italien und Deutschland ist sehr, sehr, sehr stark und diese trifft sich dann.

Der Höhepunkt ist natĂĽrlich, dass es sich dann in der Musik trifft. Und oft ist es ja auch so gewesen, andersrum, dass eben groĂźe deutsche KĂĽnstler zurĂĽckgegriffen haben auf groĂźe italienische Titel. Howard Carpendale zum Beispiel hat Umberto Tozzis „Ti amo“ gesungen. Roland Kaiser von Oliver Onions „Santa Maria“. Dann auch Roland Kaiser wieder von Toto Cutugno „Insieme Extreme“. Also es sind einfach Titel, Melodien, die…

Der italienische Schlager oder der italienische Pop ist sehr nah am deutschen Schlager, weil das sind beides Musikrichtungen, die eine gewisse Nostalgie haben, die eine Melancholie, eine Zerbrechlichkeit, eine Romantik, eine übertriebene Liebeserklärung sind. Und deswegen lassen die sich sehr gut verheiraten.

Hast du auch das GefĂĽhl, dass du eine Art BrĂĽcke baust mit deiner Musik zwischen Italien und Deutschland?

Giovanni Zarrella: Ja, auf jeden Fall. Ich bin wirklich sehr, sehr stolz, dass diese beiden Kulturen – das klingt noch viel schöner als Nation – letztendlich wie zwei Herzen in meiner Brust schlagen und dass ich auch ein bisschen Botschafter der Italiener sein kann. Ich fĂĽhle mich verantwortlich gegenĂĽber meinen Italienern, aber auch verantwortlich gegenĂĽber meinen Deutschen. Und als Immigrantenkind, das hier groĂź geworden ist, finde ich es auch wichtig, die Message: „Ich bin hier willkommen.

Meine Eltern waren hier willkommen und wir versuchen aber trotzdem mit Arbeit und mit Leidenschaft trotzdem auch hier unseren Beitrag zu leisten.“ Es ist die Mischung aus allem. Das, finde ich, macht den perfekten, in meinem Fall, „Italo Schwaben“ aus. Ich fĂĽhle mich schon den beiden Kulturen, den beiden Ländern gegenĂĽber schon verantwortlich. Und ich erziehe auch meine Kinder, ohne es wirklich zu wollen, irgendwie schon auch nach diesen beiden Kulturen.

Das passiert einfach, weil ich selbst anfangs ganz viel Italienisch bekommen habe. Dann kam ganz viel Deutsch dazu irgendwann. Aber meine Eltern konnten sich anfangs noch nicht so richtig damit identifizieren, weil sie ganz neu hier waren, die erste Generation. Bei mir ist es schon so, dass ich das total vermischt schon. Dann kommt natĂĽrlich noch das Brasilianisch meiner Frau dazu. Das ist dann der perfekte explosive Mix.

Du bist vor kurzem zum ersten im italienischen Fernsehen mit deiner Musik aufgetreten. Michelle Hunziker hat dich da empfangen. Wie war das fĂĽr dich?

Giovanni Zarrella: Ich habe tatsächlich vor wenigen Wochen erstmals die Möglichkeit, bei einem italienischen großen Sender aufzutreten. Bei Canale 5 war ich, bei meiner lieben Kollegin Michelle Hunziker. Die hatte mich eingeladen zu einer großen Samstagabendshow. Das hat mich wirklich sehr gefreut und auch sehr stolz gemacht. Für meine Eltern war das vor allem sehr, sehr schön, denn die sind Italiener.

Die kamen vor vielen Jahrzehnten nach Deutschland, um hier Fuß zu fassen, um hier letztendlich ihren Familien ein neues Zuhause zu geben und auch eine wirtschaftliche Sicherheit. Für sie ist es auch ein nostalgisches Gefühl, ein sehr, sehr schönes Gefühl der Wärme und der Liebe, wenn dann der Sohn in dem Land, aus dem sie kamen, plötzlich auch mal wahrgenommen wird medial. Das haben sie natürlich all ihren Freunden erzählt und den Familienmitgliedern.

Da sind die wirklich sehr, sehr stolz gewesen. Mich hat es am meisten gefreut, weil es so eine groĂźe, groĂźe Freude fĂĽr meine Eltern war. Das war wirklich eine tolle Erfahrung. Man muss auch sagen, hinter den Kulissen ist es wirklich genau so chaotisch, wie man es sich vorstellt. Also das hat nichts mit deutschem Fernsehen zu tun, aber macht trotzdem sehr viel SpaĂź.

Du gehst jetzt im September zum ersten Mal solo auf Tour in deiner Karriere. Worauf freust du dich am meisten?

Giovanni Zarrella: Ich gehe jetzt im September erstmals auf Solo-Tournee. Das ist echt abgefahren, weil ich vor ĂĽber zwei Jahrzehnten mit Bro’Sis begonnen habe und vor genau zwei Jahrzehnten zum ersten Mal auf Tour war mit Bro’Sis damals und jetzt zum ersten Mal als SolokĂĽnstler 20 Jahre danach. Das ist echt schon verrĂĽckt. Also ich hätte jetzt auch nicht gedacht, dass es so lange dauert, bis man mich endlich mal live sehen will alleine.

Aber ich freue mich jetzt einfach, dass es losgeht. Ich bin ab den 2. September unterwegs bis zum 1. Oktober und bin überall in Deutschland, wo man mich sehen möchte. Also wirklich oben im Norden, ganz unten im Süden, ganz, ganz tief im Osten und auch im Westen. Also überall, wo jemand sagt, ich habe Lust auf einen italienischen Kurzurlaub über zweieinhalb Stunden, da nehmt euch diese Zeit und lasst uns gemeinsam ein bisschen Bella Italia erleben.

Erzähl mal, was die Zuschauer auf Tour erwarten wird.

Giovanni Zarrella: Das Besondere bei dieser Tour wird sicherlich sein, dass es natĂĽrlich alle groĂźen Hits gibt aus meinen letztendlich drei Alben. Das dritte ist ja jetzt mit „Per Sempre“ unterwegs. Das sind groĂźe internationale Hits auf Italienisch. Die wird es geben. Es wird die groĂźen deutschen Hits auf Italienisch geben aus den ersten beiden Alben.

Aber, was mir auch sehr wichtig war, auch italienische Klassiker, so wie Felicità, Volare, Sempre Sempre, L’Italiano, Azurro, die gehören auch dazu. Das gehört auch zu einem italienischen Kurzurlaub. Ich werde in jeder Stadt Überraschungsgäste dabeihaben. Das sind Kollegen, die man vielleicht erwartet, aber auch viele dabei, die sehr überraschend sind. Also ich bin gespannt, wen ihr erwischt.

Ich stell mir gerade auch ein Konzert von dir vor: Die Songs kennen die Leute ja auch im Original. Was passiert denn dann, wenn sie mitsingen wollen: Englisch, Deutsch oder Italienisch?

Giovanni Zarrella: Es ist tatsächlich eine interessante Mischung. Ich habe oft den Fall, bei vielen Titeln lässt es sich ganz, ganz wundervoll auf Italienisch mitsingen. Vorher, bevor wir den Song beginnen, testen wir das so ein bisschen. Vor allem im Refrain funktioniert das sehr gut. Oft ist es auch so, dass dann das Publikum die deutsche Strophe mitsingt und dann im Refrain auf Italienisch ĂĽberĂĽbergeht. Manchmal ist es aber auch so – ich habe zwei Backgroundsängerinnen dabei – dass wir auch ein Duett daraus machen.

Dass die Backgroundsängerinnen mit dem Publikum den deutschen Part singen. Ich mache den italienischen und dann im Refrain kommen wir zusammen. Also es wird eine ganz, ganz interessante Mischung. Fakt ist aber, jeder der zu dieser Show kommt, wird danach problemlos beim Italiener seine Pizza bestellen können mit dem Belag, den er möchte.

Ich habe ein Foto bei dir auf Instagram gesehen, auf dem du sehr emotional darüber gesprochen hast, wie der Tag doch sehr schlecht war und wie schwer es auch manchmal ist. Du schreckst also nicht davor zurück, auch mal die nicht so schönen Momente zu zeigen, oder?

Giovanni Zarrella: Ja. Also was mir wichtig ist, ist in allererster Linie ein StĂĽck weit ein Vorbild zu sein. Das ist viel wichtiger, als erfolgreiche Musik zu machen oder als erfolgreich eine groĂźe Samstagabendshow zu moderieren. Also das Wichtigste ist mir, ein Vorbild zu sein, meinen Kindern gegenĂĽber vor allem das, dass ich die glĂĽcklich und mit einem gesunden Menschenverstand auf die Lebensreise schicken kann und aber auch den Menschen, die mir folgen und die mich gerne sehen, weil auch denen gegenĂĽber ich eine groĂźe Verantwortung habe.

Ich möchte ihnen auch zeigen, dass nicht nur alles rund läuft. Das Gefühl hat man vielleicht, wenn man das von außen beobachtet bei uns, die in der Musikbranche, in der Medienbranche arbeiten. Fakt ist: Es läuft nicht immer rund. Fakt ist: Auch wir haben große Zweifel, viel Zweifel, Druck, Ängste, Versagensängste. Das ist immer wieder im Wechsel mit Erfolgserlebnissen. Das möchte ich einfach den Leuten da draußen sagen und zeigen.

Es ist wichtig, für seine Träume zu kämpfen, für seine Wünsche einzustehen und das auch sich von keinem ausreden zu lassen. Aber es ist auch okay, wenn jetzt mal ein Schritt zurückgeht, solange es dann wieder ein, zwei Schritte nach vorne geht auch. Es geht nicht immer nur nach vorne. Der ganze Weg ist nicht immer von Erfolg begleitet. Es gibt eben auch die Rückschritte und Momente, in denen man alles hinschmeißen möchte. Und die gab es bei mir in den letzten 20 Jahren bestimmt 100 Mal. Aber zum Glück 100 und eins Mal eben wollte ich weitermachen und das ist, glaube ich, das, was ich den Menschen sagen möchte.

Wie kam es zu dem Albumtitel?

Giovanni Zarrella: Für mich war es wichtig, einen Titel zu haben, der mit einem oder in dem Fall zwei Worten das beschreibt, was auf diesem Album ist. Und das Album heißt „PER SEMPRE“. Das heißt „Für immer“. Auf diesem Album sind Evergreens, also Titel, die für die Ewigkeit sind. Und „PER SEMPRE“ bedeutet das irgendwie. Es bedeutet „Für immer“. Ich hoffe, dass diese Platte für immer irgendwie ein Stück weit auch in den Herzen bleibt, die sie hören.

Interview: TELAMO
Foto: TELAMO, Marcel Brell

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3 Kommentare

  1. Man sollte bei Mandy nicht Barry Manilow vergessen. FĂĽr mich bis heute die Version schlechthin. Man hat den Eindruck, das sich die Schlagerszene seit einiger Zeit kaputtcovert.

    1. @Martin
      Höre dir mal die Version von Gerd Christian bei YouTube an….der hat mal ne Stimme , dagegen ist Zarrella nix !
      Diese Cover – Version entstand schon vor ĂĽber 10 Jahren!

ALEXANDRA HOFMANN: Auch sie veröffentlicht bald neue Musik, ist aber auch als Künstlerin tätig 0

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ALEXANDRA HOFMANN: Musik nach wie vor Hauptbestandteil ihrer Kreativität

Nachdem Schwesterherz ANITA in der MDR-Sendung „Musik fĂĽr Sie“ schon fĂĽr Oktober eine Solo-Single angekĂĽndigt hat, ist auch ALEXANDRA in Planungen fĂĽr erste musikalische Soloprojekte. Ă„hnlich wie es bei ANITA der Fall ist, konzentriert sich auch ihre Schwester schwerpunktmäßig auf die Musik – geplant ist auch bei ihr, in naher Zukunft mit neuer Musik ihre Schlagerfans zu begeistern… – und zwar selbstverständlich unter dem etablierten und arrivierten Namen ALEXANDRA HOFMANN.

Projekt AURELIA: Bildende Kunst

In den letzten fĂĽnf Jahren entdeckte ALEXANDRA eine weitere Leidenschaft fĂĽr sich. Es fing alles mit einem Smartphone-Schnappschuss ihrer roten Lackschuhe an. Das Foto gefiel der Sängerin so gut, dass sie es zunächst bearbeitet und anschlieĂźend ausgedruckt hat. Sie kam auf die Idee, mithilfe von Epoxidharz zu experimentieren, so dass ein dreidimensionales Kunstwerk entstand. Diese Form, sich kĂĽnstlerisch auszudrĂĽcken, lieĂź ALEXANDRA fortan nicht mehr los – wie man die HOFMANN-Sisters kennt: WENN sie etwas machen, dann RICHTIG. Folglich hat sie sich in ihrem Haus in MeĂźkirch ein eigenes Atelier eingerichtet, in dem inzwischen so viele Objekte entstanden sind, dass damit eine eigene Ausstellung bestritten werden kann.

Und da der Name HOFMANN auch fĂĽr „Machen!“ statt nur zu reden steht, wird es demnächst sogar eine eigene Vernissage der Schwäbin geben, in der sie gemeinsam mit dem KĂĽnstlerkollegen FRANK ZANDER ihre Exponate ausstellen wird. Da sie damit in ein völlig neues Gebiet eintaucht, beschloss ALEXANDRA, sich in diesem Bereich einen KĂĽnstlernamen zuzulegen: AURELIA. Bezogen auf ihre Kunst, in der sie Alltagsgegenstände fotografiert und kreativ bearbeitet, sagt AURELIA:

„Die Welt ist voll mit tollen Motiven, mit besonderen Ecken und voll von kleinen Freuden. Die Kunst besteht darin, sie zu sehen!“

Wer sich für die Kunst von AURELIA interessiert, sollte mal auf ihrer Instagram-Seite vorbeischauen: siehe HIER. Der SWR hat HIER einen schönen bebilderten Artikel über die künstlerische Arbeit von AURELIA veröffentlicht. Wir wünschen viel Glück mit dem neuen Projekt!

Foto: Martina Sturm

 

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SANTIANO: AusfĂĽhrliche Informationen zu ihrem Best-Of-Album „Die Sehnsucht ist mein Steuermann“ 1

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SANTIANO: Vorfreude auf ihr Album „Die Sehnsucht ist mein Steuermann“

Am 5. November sind die Jungs von SANTIANO gemeinsam mit NATHAN EVANS zu Gast in der GIOVANNI-ZARRELA-Show. Zu unserer Freude gibt es tatsächlich noch Promoter, die ihren Job ernst nehmen, so dass wir euch einen interessanten Pressetext zum neuen Best-Of der Nordlichter präsentieren können. 

Pressetext

Zehn Jahre ist es her, dass sich aus der spontanen Zusammenkunft bei einer Feier heraus eine Band formierte, die in Deutschland sämtliche Rekorde brechen sollte. Mit ihrem ersten Tonträger „Bis ans Ende der Welt“ gelang Santiano 2012 eines der erfolgreichsten Debüts der deutschen Musikgeschichte. Über fünf Studioalben halten sie die Serie von Nummer-1-Erfolgen bereits lebendig und erspielten sich in Windeseile ein gigantisches Publikum durch alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten.

Gold-, Platin- und Diamond-Awards, sowie vier Echo-Auszeichnungen dokumentieren ihren Erfolg. Ausverkaufte Tourneen führten sie mehrfach durch die größten Hallen des Landes. Santiano schauen in ihrem Jubiläumsjahr zurück auf eine unglaubliche Zeit. Mit ihrem neuen Album „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ lassen sie ihre Fans an dieser Rückschau teilhaben und bieten ihnen zudem fünf neue Songs, sowie zahlreiche neue Versionen ihrer größten Erfolge.

Natürlich ziehen sich die Seefahrt, der Drang zur Freiheit und die Schicksalsmacht des Wassers als konsequenter roter Faden durch das gesamte Schaffen von Santiano. Und dennoch ist die Bandbreite der fünf Studioalben immens: Von der Hafenkneipenatmosphäre ihres Erstlingswerks ausgehend wuchs der musikalische Ton gemeinsam mit den Konzertveranstaltungen. Santiano haben der Tradition der Shantys mittels moderner Bearbeitungen neues Leben eingehaucht, und suchten zugleich gemeinsam mit ihren Flensburger Produzenten Elephant Music stetig nach neuen Impulsen und Kooperationen für ihre Musik.

So zitierten sie musikalisch Riffs bekannter Rocksongs ebenso wie Melodien aus der Filmmusik oder in ihren Texten Motive der Seefahrt aus der Literatur und Dichtung. Dieser gesamte Bogen findet sich nun auch auf ihrem Best of-Album. Songs wie „Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren“, auf dem Album in einer neuen Rockversion, oder „Es gibt nur Wasser“ haben als Evergreens längst Kultstatus erreicht. Auch die heimatverbundenen Songs von Santiano, allen voran „Hoch im Norden“, sind zu Hymnen geworden, die regelmäßig in Sportarenen oder auf Volksfesten erklingen. Und auch auf ihrem Jubiläumsalbum zeigen Santiano die ganze Bandbreite der Emotionen, von den großen Balladen wie dem namensgebenden „Die Sehnsucht ist mein Steuermann“ bis zu dem Stimmungsgaranten „Tanz mit mir (feat. Faun)“.

Eine Sache, die der Band seit ihrem Bestehen und den fünf Musikern ohnehin seit jeher wichtiger ist, als Preise und Ehrungen, ist Haltung. Insbesondere zu zwei Themen engagieren sich Santiano in Wort und Tat, und einer davon ist der Begriff der Freiheit, der nicht umsonst immer wieder auch in ihren Liedern besungen wird. Santiano meinen damit die körperliche Freiheit vor Verfolgung und Diskriminierung ebenso wie die Freiheit des Kopfes vor ausgrenzender Angst und Vorurteilen. Die Band nutzt die Nähe zu den Fans bei jedem Konzert, um diesen Freiheitsbegriff zu bestärken.

Ihr zweites großes Anliegen ist der Umgang der Menschheit mit den Meeren und dem ganzen Planeten. Und Santiano gehen dabei weit über Allgemeinplätze hinaus und unterstützen konkrete Projekte wie die Unternehmungen des norddeutschen Polarforschers und UN-Botschafters Arved Fuchs. Die Musiker reflektieren und thematisieren in diesem Zuge auch ihre eigene Rolle, beispielsweise bei einer Aktion zur Ermittlung des ökologischen Fußabdrucks ihrer jüngsten Tournee. Natürlich schlägt sich dieses Engagement auch musikalisch nieder, einerseits in Songs wie „Lieder der Freiheit“, andererseits in der namensgebenden Single zum letzten Album und ihrer klaren Warnung: „Wenn die Kälte kommt“.

Dass Santiano immer wieder den Kontakt zur Welt und dem aktuellen Weltgeschehen suchen, zeigt sich auch in ihrem größten Hit, der in einer völlig neuen Version auf dem Jubiläumsalbum erscheint: „Santiano (feat. Nathan Evans)“. In einem unglaublichen Tempo hat der schottische Musiker Nathan Evans mit dem Shanty „Wellerman“ von TikTok aus seinen eigenen Rekordlauf innerhalb der Musikbranche gestartet und gigantische internationale Erfolge gefeiert. Und nachdem er schon zu einigen Terminen der jüngsten Santiano-Tournee in Deutschland zu Gast war, folgt nun die gemeinsame Version des größten Santiano-Hits.

Zusätzlich wartet das Jubiläumsalbum „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ noch mit vier weiteren neuen Songs auf. In einem davon greift die Band das harte und abenteuerliche Schicksal des „Davy Jones“ auf, bekannt als der fliegende Holländer. Die „Ode an das Meer“ schlägt nachdenkliche Töne zu den großen Fragen des Lebens an und erzählt aus ganz persönlicher Sicht der Musiker, woher sie ihre eigenen Grundsätze nehmen.

Und „Durch jeden Sturm“ ist eines dieser ergreifenden Lieder, die in einem liebevollen Arrangement mit Akustikgitarre, Fiddle und einem langsam aufbauenden Orchester mehr Kraft entwickelt, als es mancher Song mit der dreifachen Besetzung vermag. Die Botschaft, mit der Santiano hier ihren Fans musikalisch die Hand ausstrecken: „Zu jeder Zeit, an jedem Ort, auf allen Meeren dieser Erde gilt mein Wort. Wir gehen zusammen durch jeden Sturm.“

Es war sicher eine Herausforderung, die zehn Jahre auf ein Album zu verdichten, in dem sich alle Facetten dieser Band wiederfinden. Doch „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ schafft genau das und setzt die musikalischen Schwerpunkte dort, wo unzählige Fans ihr Herz für die norddeutsche Band über die Jahre entdeckt haben. Die neuen Versionen und Songs eröffnen zugleich Seiten, die man von Santiano noch nicht gehört hat, und die Aufnahme ihres größten Hits mit Nathan Evans schafft ein weiteres Highlight für jeden Fan dieser Ausnahmekünstler.

Das Album „Die Sehnsucht ist mein Steuermann – Das Beste aus 10 Jahren“ erscheint am 07.10.2022.

Quelle: ELE / We Love Music

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