Helene Fischer Vogue-Fotos: „Ist das Kunst, oder kann das weg“? Kommentare deaktiviert für Helene Fischer Vogue-Fotos: „Ist das Kunst, oder kann das weg“?

CD Cover Helene Fischer

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der deutschen Ausgabe der Zeitschrift Vogue hat sich das Hochglanzmagazin etwas besonderes einfallen lassen: Ein Foto-Shooting von Helene Fischer mit dem Starfotografen Peter Lindbergh. Peter – wer? Für nicht Eingeweihte: Das ist ein weltweit sehr erfolgreicher Fotograf, der seit vielen Jahren Superstars wie Tina Turner, Britney Spears und anderen Weltstars gearbeitet hat. Typisch für ihn ist Sachlichkeit, quasi das Gegenteil von Glamour. Seine Fotos sind von düsterer Grundstimmung mit viel Schatten geprägt, die Stars sind in der Regel nicht geschminkt.
Helene Fischer wird im Zusammenhang mit ihrem Shooting von der Vogue wie folgt zitiert:  „Heute konnte ich mich zeigen, wie ich bin – nicht als Entertainerin, sondern als Mensch“. Ganz bewusst wurde Helene anders präsentiert als man sie kennt – quasi im „Nude Look“ -ungeschminkt und sachlich. Das gefällt nicht allen Fans. Wir haben die Argumente mal  zusammengetragen.

Argumente CONTRA Vogue-Shooting

Viele Fans empfinden Helene auf den Fotos als nicht gut getroffen. Manche meinen, sie sei zu dürr dargestellt oder wirke älter als sie sei (, wobei andere Stimmen wieder genau das Gegenteil behaupten). Manche meinen, dass Helene offensichtlich (insbesondere angesichts der Auswahl des Titelbildes) ein anderes ästhetisches Empfinden habe als ihre eigenen Fans, die mit der Sachlichkeit der Fotos nicht viel anfangen können.

In vielen Kommentaren geht es darum, dass Helene schon oft geschminkt worden sei, sie da aber viel besser getroffen sei als bei den neuen Fotografien. An und für sich seien demzufolge derartige Fotos okay, aber eben nicht als Coverfoto von Hochglanzmagazinen, weil man Helenes Charakter offensichtlich nicht auf dem Foto erkenne – da wirkt sie eben recht „hart“.

Argumente PRO Vogue-Shooting

Zunächst mal ist es ein Ritterschlag, von einem der besten Fotografen der Welt portraitiert zu werden. Es wird eben NICHT Helene als Glamourtante präsentiert, sondern eine natürliche und bodenständige Frau. Die Fotos werden vielfach durchaus als Kunstwerke angesehen. Die Rechnung ist aufgegangen: Über diese Fotos wird überall gesprochen und geschrieben, die Fotos erfahren mehr Aufmerksamkeit als viele Shootiings mit geschminktem Gesicht oder beispielsweise „Nippelfotos“ von Kolleginnen. Helene wirkt zerbrechlich und natürlich – ganz anders als man sie sonst wahrnimmt – damit wird der Superstar irgendwo auch wieder nahbar.

Genau DAS war ein gern zitierter Kritikpunkt – Helenes vermeintliche Perfektheit. Helene sei stromlinienförmig, aalglatt, ohne Ecken und Kanten. Genau dieser Kritik wird mit den neuen Fotos entgegengetreten.

Und noch etwas: Bislang hat Helene es immer vermieden zu polarisieren. Mit diesen Bildern ist nach unserer Erinnerung erstmals überhaupt eine kontroverse, sogar kritische Kommentierung seitens der Mehrzahl der Fans in Gang gekommen. Während sonst eigentlich ALLES, was von Helene kam, kritiklos überschwänglich gelobt wurde, gibt es seitens der Fans diesmal mehrheitlich Stirnrunzeln – das ist so ungewöhnlich, dass es sogar von der BILD-Zeitung zum Thema gemacht wird – siehe HIER. Mit anderen Worten ist Helene einmal mehr im Gespräch.

Wir von den Schalgerprofis haben immer mehr das Gefühl, dass die Reise in Richtung internationaler Vermarktung geht – dafür sprechen Aktivitäten in Südafrika (dazu werden wir noch gesondert berichten), Veröffentlichungen in Frankreich und Italien, Helene auf der Forbes-Liste etc. Genau in diesen Plan passt die Zusammenarbeit mit dem weltweit bekannten Hochglanzmagazin Vogue. Ganz nebenbei wurde auf Helenes YouTube-Kanal heute das Video „Santa Clause Is Coming To Town“ für „allgemeinen Zugriff“ hochgeladen (siehe HIER).

Fazit

Wir von den Schlagerprofis sind sicher, dass das Fotoshooting ganz bewusst als Marketingschachzug lanciert wurde. Während die Wiederveröffentlichung von Helenes Best Of-CD und damit einhergehende zu erwartende neue Chartsrekorde nicht groß thematisiert wurden, hat Helene (bzw. ihr „Social Media Manager“) die Vogue-Geschichte nun schon zum zweiten Mal auf ihrer Facebook-Seite zum Thema gemacht. Offensichtlich ist das Thema für Helene bzw. ihr Umfeld sehr wichtig. Wir meinen: Helene erobert damit vielleicht ein neues Publikum (Leserschaft der Vogue) – und umgekehrt wird insbesondere die Vogue für Helene-Fans interessant. Wie erwähnt, deutet für uns alles auf eine behutsam einsetzende internationale Vermarktung Helenes hin – wir lassen uns überraschen…

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MARIANNE ROSENBERG: Morgen erscheint die Neuauflage ihres Nummer-Eins-Albums 0

Albumcover Marianne Rosenberg Im Namen der Liebe

„Im Namen der Liebe“ als 2-CD-Set

Die Neuauflage von MARIANNE ROSENBERGs erstem Nummer-Eins-Album „Im Namen der Liebe“ hat es in sich. Sie enthält brandneue Lieder und interessante Neuinterpretationen von Klassikern.

Produktinformation

Ein halbes Jahrhundert deutsche Musikgeschichte.

Am 18. September veröffentlicht Marianne Rosenberg die erweiterte Jubiläumsedition ihres aktuellen #1-Albums „Im Namen der Liebe“ ++ Die 2CD-Edition vereint exklusive Neuinterpretationen ihrer größten Hits, sowie brandneue Titel und Dance-Mixes.

Zum 50. Bühnenjubiläum legt Marianne Rosenberg im September eine erweiterte Jubiläumsedition ihres aktuellen #1-Albums vor, auf dem die Berlinerin den Bogen zu den Anfangsjahren ihrer Ausnahmekarriere spannt, ausgewählte Klassiker in ein neues Licht rückt – und natürlich auch in die Zukunft blickt. So erweitert sie das aktuelle Hit-Album um ein ganzes Dutzend exklusive Jubiläumstitel: Eine Fortsetzung der „Marleen-Story“, getextet vom Originalautor („Marleen – ein halbes Leben später“) ist genauso dabei wie 100% zeitgenössische Neuinterpretationen von Meilensteinen wie „Er gehört zu mir“.

Um das Jubiläumspaket perfekt zu machen, präsentiert Marianne Rosenberg auch exklusive Jubilee-Remixes sowie vier brandneue Titel. Erweitert um ein persönliches Grußwort in den Linernotes und ausgewählte Zitate aus ihren Songs, erscheint die 2CD-Jubiläumsedition von „Im Namen der Liebe“ am 18. September 2020 bei LOLA/TELAMO.

Part 1 der Edition ist jenes Album, das ihr 50 Jahre nach den ersten Aufnahmen den allerersten #1-Chartentry in den Offiziellen Deutschen Albumcharts bescheren sollte. Schon auf „Im Namen der Liebe“ gelang es der Rosenberg und ihrem Team immer wieder eindrucksvoll, die Eckpfeiler ihres klassischen Sounds durchschimmern zu lassen und dabei absolut zeitgemäß und authentisch zu klingen. Aufgenommen wurde in den legendären Hansa-Studios, in denen Marianne Rosenberg 1970 ihr erstes Album produzierte. Die erste Singelauskopplung „Wann (Mr. 100%)“, inzwischen gut 2,5 Mio. Views, wurde sofort ein Hit. Der Titelsong ist mehr als Romantik. Es geht Marianne Rosenberg auch um Empathie, um Mitgefühl, um ein Miteinander, das zunehmend unter Beschuss gerät … und um ein Statement, das den Wunsch nach Veränderung impliziert: „Hass hat Hass nie besiegt, lass es Liebe sein“.

Hatte die Grande Dame des deutschen Schlagers den „Im Namen der Liebe“-Longplayer mit den Fragen „Wo sind unsere Visionen? Wo sind wir?“ ausklingen lassen, folgt die Antwort nun im Jubiläumspaket: Sich selbst, ihrem Bauchgefühl, ihrer Stadt, ihrem ersten Studio, (nach Phasen der bewussten Abstinenz) auch ihren früheren Hits treu geblieben, hat Marianne Rosenberg 50 Jahre später alles erreicht, sehr viel bewegt, muss sich nichts mehr beweisen – und klingt gerade deshalb noch leidenschaftlicher. Die Vision? Unbedingt zeitgemäßes Songwriting, gepaart mit ehrlichen Worten. Musik, die Menschen inspiriert, weil sie von Herzen kommt und mit dem Herzen gesungen ist.

„… ein halbes Jahrhundert ist schon kein Pappenstiel“, bringt es die Berlinerin gewohnt unverblümt in den Linernotes auf den Punkt – und das ist es wahrlich nicht, was die zweite CD der Edition wunderbar unterstreicht. Das ein ganzes Dutzend exklusive Titel vereinende Bonuspaket eröffnet die Sängerin mit einem Update in Sachen „Marleen (ein halbes Jahrhundert später)“. Drei Neuinterpretationen – allesamt Seventies-Superhits aus der Feder von Joachim Heider und Christian Heilburg – führen den genialen Balanceakt des Albums fort: „Ich bin wie du“ ist nicht ohne Grund ein heimlicher YouTube-Hit; fürs Update unterfüttert sie den rasanten Schwung mit zeitgenössischen Beats und Grooves die dem Kulthit „Er gehört zu mir“ einen Touch von Motown verleihen. Den schmalen Grat zwischen Nähe zum Original und Aufbruch in die Zukunft trifft schließlich auch „Lieder der Nacht“: So viel hochauflösender und großformatiger klingt es, wenn Marianne Rosenberg im Jahr 2020 davon singt, „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ zu sein, obwohl doch die Phrasierung, die Stimmfarbe immer noch dieselbe ist.

Ihr Sound im Jubiläumsjahr klingt so reif und geerdet wie ihre Weltsicht, nur gibt sie sich deshalb kein bisschen weniger leidenschaftlich: Das programmatische „Ich bin wieder ich“, wie viele der brandneuen Bonustitel gemeinsam mit ihrem Sohn Max komponiert, setzt das Thema Liebe im übergeordneten Sinne des aktuellen Albums fort und lässt auch hier, wie bei vielen Songs aus ihrer Feder, mindestens ein zweite Ebene der Interpretation zu. Die Ballade „Das Herz“, erinnert an ihre Verehrung des Beatles „Mr. Paul McCartneys“, dem sie ihren ersten aufgenommenen Song ihrer Karriere widmete. „Den Mut zu geben hat, nur der, der liebt“.

Auch der überragend arrangierte und produzierte Song „Er war wie du“ knüpft an den klassischen Rosenberg-Sound an, wohingegen die „Stärkste Nacht meines Lebens“ sehr viel klarer im Jetzt der Popwelt stattfindet: elektrisierend, verspielt, nie zu schwer. Abschließend der Song von „Für immer du“: Weniger ist mehr in der minimalistischen, bewusst aufgeräumten Strophe, um dann doch den Regler für den Refrain voll aufzudrehen – wie gemacht für den Club. Abgerundet wird die Bonus-Disc der Jubiläumsedition mit den zwei „Jubilee-Mixes“ „Gemeinsam sind wir stark“ und „Im Namen der Liebe“, sowie einem DJ Herzbeat Mix von „Wann (Mr. 100%)“, die hier ihre ganze Tanzflächenmagie entfalten. Auch die brennend aktuelle Kernaussage des Titelsongs wird hier zur Dancefloor-Hymne – „let’s go!“

Aufgewachsen in einer Berliner Künstlerfamilie, wurde Marianne Rosenberg schon im zarten Alter von 13 Jahren bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt. Bereits die Debütsingle „Mr. Paul McCartney“ traf den Zeitgeist, den sie in den Siebzigern mit ikonischen Hits wie „Er gehört zu mir“, „Lieder der Nacht“ oder auch „Marleen“ wie keine andere Sängerin prägen sollte. Im Jahrzehnt drauf ging sie neue Wege, arbeitete z.B. mit Extrabreit und Rio Reiser zusammen und avancierte zur Ikone der Schwulenbewegung. Musikalisch überzeugte Marianne Rosenberg auch in Genres wie, Electropop, Jazz und Chansons und war parallel zu den vielen, vielen Hit-Veröffentlichungen auch als Moderatorin, Synchronsprecherin und Buchautorin erfolgreich. Mit dem im März 2020 veröffentlichtes Studioalbum „Im Namen der Liebe“ kehrte sie zu ihren Wurzeln zurück und beschenkte sich und ihre Fans pünktlich zum diesjährigen Bühnenjubiläum mit der allerersten #1-Chartentry in den Offiziellen Deutschen Albumcharts.

In den persönlichen Linernotes erklärt Marianne Rosenberg „Ich wollte die Musik, die ich mache, lieben… und zwar immer.“ – und diese Liebe, die in ihrem vertonten Blick auf die zurückgelegte Wegstrecke zu spüren ist, macht die neue Jubiläumsedition so einzigartig.

Quelle: LOLA / TELAMO

BEATRICE EGLI: Ihr Lanxessarena-Konzert endgültig abgesagt 1

Beatrice Egli

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Nach Terminverschiebung nun Absage

Die Live-Veranstaltungsszene hat es momentan nicht leicht. Großveranstaltungen bleiben verboten. Hinzu kommt allem Anschein nach ein weiteres Problem: Mangelnde Nachfrage. Aktuelles Beispiel: BEATRICE EGLIs Konzert, das eigentlich am 23. Juli 2020 geplant war und auf den 25. Oktober 2020 verschoben wurde, ist nun ganz abgesagt worden.

Offizielle Begründung: Tennisturnier

Offiziell wird das Konzert wegen eines Tennisturniers („ATP-Tennisturnier“) abgesagt. Da stellen sich doch zwei Fragen: Wenn die Lanxessarena für BEATRICE EGLI gebucht war – wieso gibt man dann einem Tennis-Veranstalter den Zuschlag für ein Turnier, das übrigens am 25. Oktober beendet sein soll? Und: Wenn erneut der Termin nicht passt – warum kommt es nicht zu einer weiteren Verschiebung auf einen neuen Termin? – Die gleiche Frage hat sich schon beim Konzert von SARAH CONNOR in Düsseldorf gestellt – warum wurde das Konzert anstandslos abgesagt? Immerhin war es offiziell genehmigt. Man hätte ja auf Schadenersatz klagen können. – Die Antwort auf diese Fragen kann sich wohl jeder denken…

Schleppender Vorverkauf

Eins ist klar: Obwohl das Kartenkontingent aufgrund der Coronasituation ohnehin mehr als begrenzt war, ist nach unseren Beobachtung der Ticketvorverkauf sehr zäh gelaufen. Die Absage nun auf ein Tennisturnier schieben zu können und nicht z. B. eine „kreative Phase“ vorzuschieben zu müssen, ist da vermutlich eine elegante Lösung. Manchmal würde man sich allerdings auch einfach mal ein ehrliches Statement wünschen. Dass das durchaus auch möglich ist, hat beispielsweise STEFAN MROSS bewiesen – und zwar in einer Zeit noch vor Corona.

Ticketpreise werden erstattet

Immerhin: Sofern es doch jemanden gab, der sich ein Ticket gekauft hat, bekommt der (bzw. die) sein (ihr) Geld zurück, der Ticketpreis wird erstattet.