REINHARD MEY ĂĽber seine Person betreffende BĂĽcher: „Ich bin in keiner Weise daran beteiligt.“ Kommentare deaktiviert fĂĽr REINHARD MEY ĂĽber seine Person betreffende BĂĽcher: „Ich bin in keiner Weise daran beteiligt.“

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REINHARD MEY: Offensichtlich nicht einverstanden mit Bucherscheinungen ĂĽber ihn

Nach wie vor zählt REINHARD MEY zu den beliebtesten Liedermachern Deutschlands. Schon jetzt freuen sich die Fans auf seine Tournee. Die Tourtermine finden sich HIER.

Er ist auch einer, der sich nicht alles gefallen lässt. Als STEFAN MROSS, obwohl ihm mehrfach gesagt wurde, dass man sich nicht einfach fremder Melodien bedienen kann und die einfach so ohne Einverständnis umtexten darf, das fröhlich weiter tat, hat er im Fall REINHARD MEY den Falschen erwischt. MEY hat sich das offensichtlich nicht bieten lassen wie andere Komponisten, so dass die Umtextung heimlich aus dem Archiv verschwand.

Eine Neuerscheinung macht durchaus einen seriösen Eindruck

Während bei Amazon und Co. oftmals haarsträubende Buch-Veröffentlichungen zu finden sind mit Inhalten, die hauptsächlich von Wikipedia stammen, macht ein Buch vom Konzept her auf uns(!) durchaus einen guten Eindruck: In seinem Buch „Meylensteine – REINHARD MEY und seine Lieder“ geht der Musikwissenschaftler MICHAEL SCHNEIDER auf 60 ausgewählte Lieder und 28 Alben von MEY ein. Der genaue Inhalt der Betrachtungen von SCHNEIDER ist uns nicht bekannt – offensichtlich verstößt sein Buch nicht gegen rechtliche Vorgaben, so dass REINHARD hier offensichtlich keine Handhabe hat. Dennoch scheint MEY damit zu hadern, wenn „ĂĽber“ ihn geschrieben wird, ohne dass er selbst Einfluss nehmen kann.

Auf seiner Webseite schreibt REINHARD MEY kurz und bĂĽndig:

Derzeit auftauchende biografische Publikationen über meine Person und meine Lieder entziehen sich meiner Einflussname und entstehen ohne meine Mitwirkung und mein Einverständnis. Ich bin in keiner Weise daran beteiligt.

Wer es „amtlich“ und autorisiert mag: Bereits vor vielen Jahren erschien MEYs Autobiografie: „Was ich noch zu sagen hätte“, die aktuell aber unseres Wissens nur noch antiquarisch zu haben ist.

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Reclam-VĂ– mit Liedern und Chansons

GroĂźe Ehre fĂĽr REINHARD MEY: Der Reclam-Verlag widmet ihm eins seiner berĂĽhmten „gelben BĂĽcher“ – darin enthalten sind seine Texte. Wir gehen davon aus, dass das autorisiert sein mĂĽsste… Schwer vorstellbar, dass MEY diese VĂ– mit seinen kritischen Zeilen meint:

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Weniger erfreut dĂĽrfte er angesichts seiner Homepage ĂĽber eine weitere bevorstehende Buch-VĂ– kurz vor seinem Geburtstag sein. Dem „Sound“ seines Beitrags nach hat der „MEYster“ auch hier nicht höchstselbst mitgewirkt:

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Einen Trost dĂĽrfte es fĂĽr REINHARD MEY geben – die Buch-VĂ–s zeigen, dass das Interesse an seiner Person ungebrochen ist. Und immerhin beschäftigen sich die BĂĽcher vornehmlich um seine Musik…

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FLORIAN SILBEREISEN: Adventsfest mit weniger Zuschauern als sonst, Marktanteil-Quote aber im Soll 7

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FLORIAN SILBEREISEN: Selbst beim Adventsfest bröckeln die Quoten

Auf den ersten Blick kann sich die ARD gemütlich zurücklehnen: 5,05 Mio. Zuschauer und 21,5 Prozent Marktanteil bedeuten noch immer die Marktführerschaft, keine Sendung wurde gestern häufiger angesehen als das Adventsfest. Ob man allerdings gut daran tut, die Qualität immer NOCH weiter nach unten zu schrauben (obligatorisches Vollplayback, nach wie vor die ewig gleichen Gäste, seit einigen Jahren nun auch als voraufgezeichnete Sendung), steht auf einem anderen Blatt. Der Trend der absoluten Zuschauerzahlen des Adventsfests spricht da schon eine eindeutige Sprache: 

  • 2013: 5,57 Mio. Zuschauer / 19,7 % Marktanteil
  • 2014: 5,78 Mio. Zuschauer / 19,9 % Marktanteil
  • 2015: 6,26 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2016: 6,63 Mio. Zuschauer / 23,6 % Marktanteil
  • 2017: 6,07 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2018: 5,95 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil
  • 2019: 5,66 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2020: 6,68 Mio. Zuschauer / 22,0 % Marktanteil
  • 2021: 5,99 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil

Marktanteil „im Soll“

Nun könnte man es sich einfach machen und eine Abschrift des T-Online-Artikels aufsetzen mit der Ăśberschrift: „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Auch wenn in absoluten Zahlen wohl noch nie weniger Menschen zugeschaut haben, ist DIE „Währung“ ja immer noch der Marktanteil. Der ist mit 21,5 Prozent zwar nicht ganz so stark wie in den beiden Vorjahren – wenn man aber nicht nur zwei Jahre zurĂĽckschaut wie T-Online (und die, die deren Inhalt „ĂĽbernommen“ haben), sondern mal die letzten 10 Jahre betrachtet, gab es vom Marktanteil her auch durchaus schlechtere Jahre – 2013 und 2014 waren es sogar unter 20 Prozent, was auch immer noch Top-Werte sind.

Wenn man die (einschließlich der gestrigen Sendung) letzten zehn Adventsfeste als Maßstab nimmt, 

  • lief es VIER-mal besser als gestern (Marktanteil mehr als 21,5 Prozent) und
  • FĂśNF-mal schlechter (Marktanteil schlechter als der gestern erreichte Marktanteil). 

Vor diesem Hintergrund relativiert sich natĂĽrlich die reiĂźerische Schlagzeile „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Von einem „riesengroĂźen Quotenerfolg“ wĂĽrden wir derweil aber auch nicht sprechen, weil die Aussage, dass noch nie weniger Menschen beim Adventsfest zugesehen haben, ja nun auch einmal richtig ist. Die wenigsten Zuschauer zu haben mit der Vokabel „riesengroĂźer Quotenerfolg“ zu versehen, finden wir auch realitätsfern. Die Wahrheit liegt da wohl in der Mitte. Wir haben ĂĽbrigens vor zwei Jahren HIER schon einmal einen RĂĽckblick auf die Quoten des Adventsfests seit 2009 gewagt – damals noch in anderen Zusammenhang. 

Taktik geht (noch) auf

Auch wenn es schmerzt: Die Taktik, nur „Kumpels“ einzuladen und erneut die „Ăśberraschung“ zu präsentieren, dass BERNHARD BRINK ohne Not seine Sendung weggenommen wird, ist offensichtlich erneut aufgegangen. Wobei die Sendung schon ein paar witzige Momente hatte – als z. B. ANNA-CARINA WOITSCHACK als neue Generation des Schlagers in einem Atemzug mit Namen wie PIA SOPHIE, NEON, DANIEL SOMMER u. a. genannt wurde, war das schon „interessant“, wenn man bedenkt, dass nur wenige Jahre zuvor sehr feierlich ihre groĂźe Hochzeit angekĂĽndigt wurde. Immerhin musste sich STEFAN MROSS dieser Schmach nicht aussetzen, er blieb zu Hause. 

Witzig war auch die Einblendung, dass am 24.12. der „Schlager-SpaĂź“ mit ANDY BORG im SWR gezeigt wird. Das ist zwar richtig, warum man aber das Datum der kommenden Ausgabe vom 17.12. NICHT einblendet – man weiĂź es nicht… 

Foto: © MDR – ARD; Jürgens TV / Dominik Beckmann

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ERIC PHILIPPI: Aus „Schockverliebt“ wird „Schneeverliebt“ 0

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ERIC PHILIPPI: Neue Single „Schneeverliebt“

Die Fans von ERIC werden sich gefreut haben – anders als RAMON ROSELLY hat es ERIC geschafft, erneut beim Adventsfest der 100.000 Lichter dabei zu sein. Aus seinem Hit „Schockverliebt“ hat er anlässlich des Weihnachtsfests „Schneeverliebt“ gemacht. Und siehe da: Der Song ist nun auch erhältlich. Angesichts seines ĂĽberzeugenden Auftritts dĂĽrfte die Fans das erfreuen – vermutlich werden die ERIC-Fans sehr gerne auch „schneeverliebt“ sein…

 

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