MELISSA NASCHENWENG räumt vierten „Amadeus“-Preis ab Kommentare deaktiviert fĂĽr MELISSA NASCHENWENG räumt vierten „Amadeus“-Preis ab

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MELISSA NASCHENWENG: Zum dritten Mal in Folge Siegerin des „Schlager / Volksmusik“-Awards

Es hatte einen Grund, als MELISSA in Begleitung ihres Managers NORBERT LAMBAUER und ihres Plattenchefs PETER SCHILLING (Sony Music) bei Radio Kärnten aufgeschlagen hat. Exklusiv wurde in der Sendung des Moderators MARCO VENTRE verkĂĽndet, dass MELISSA NASCHENWENG ihren insgesamt vierten „Amadeus Austrian Music Award“ erhalten hat. Bei Radio Kärnten gab die attraktive Sängerin zu Protokoll: 

Ich freue mich sehr und ich glaube, dass ich mich über den noch ein bissl mehr freue, weil es schwierige Zeiten waren“

Erneut räumte MELISSA nicht nur mit Albumverkäufen ab – in Summe mit einer Jurywertung und einem Publikumsvoting hat es wiedereinmal fĂĽr den Amadeus gereicht – zum 3. Mal in Folge war MELISSA Siegerin der Kategorie „Schlager / Volksmusik“. Ăśbergeben wurde ihr der Preis von der ORF-Landesdirektorin KARIN BERNHARD. 

Starke Konkurrenz

Spannend ist ein Blick auf die „Konkurrenz“. Dass MELISSA sogar den Volks-Rock’n’Roller ANDREAS GABALIER „abgehängt“ hat, wird dessen Fanbase vermutlich nicht „schmecken“, auch wenn es fast schon „Standard“ ist, dass GABALIER beim Amadeus stiefmĂĽtterlich behandelt wird. Auch SEMINO ROSSI, DJ Ă–TZI und NIK P. hatten das Nachsehen. Das ist natĂĽrlich um so interessanter, als die vier Genannten zu den Stammgästen von FLORIAN SILBEREISEN zählen, was man von MELISSA (noch) nicht unbedingt sagen kann…

Deutsches Pendent „Echo“ schon lange tot

Schade, dass es einen renommierten Musikpreis wie den Amadeus in Deutschland nicht (mehr) gibt – auch Stars wie KERSTIN OTT bedauern das, wie uns die KĂĽnstlerin kĂĽrzlich im Schlagerprofis-Interview HIER verraten hat. Vielleicht wird es irgendwann ja doch mal wieder möglich sein, einen entsprechenden Preis auch in Deutschland zu etablieren…

 

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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