ROSS ANTONY: Ordentliche Quote im MDR, durchwachsen beim SWR 7

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ROSS ANTONY: Quoten ordentlich,aber nicht ĂĽberragend

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit – ROSS ANTONY präsentierte eine neue Ausgabe der ROSS-ANTONY-Show. Mit viel Freude und Engagement wurde die Show präsentiert. Im „Heimatsender“ MDR konnte ROSS eine gute Quote einfahren – im Sendegebiet holte er 9,9 Prozent und hat damit mal eben locker Kollegen FLORIAN SILBEREISEN und DSDS zumindest im MDR-Gebiet auf die Plätze gewiesen. Mit 324.000 Zuschauern kann man definitiv beim MDR zufrieden sein.

SWR: Ausbau-Potenzial

Beim SWR war die Quote ĂĽberschaubar – trotz deutlich größeren Sendegebiets war die absolute Anzahl an Zuschauern kleiner, nämlich 319.000 Zuschauer – der Marktanteil von 6 Prozent ist auf DSDS-Niveau und damit nur bedingt zufriedenstellend – aber es war ja auch das erste Mal, dass ROSS beim SWR gesendet wurde. – Leider ist uns die bundesweite Quote der ROSS-ANTONY-Show nicht bekannt – sie dĂĽrfte aber sicher bei ca. 1 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauern liegen. Wenn unsere Vermutung richtig ist, kann man das durchaus als schönes Ergebnis ansehen.

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7 Kommentare

  1. Wo bitte ist die beliebte Stefanie Hertel beim MDR abgeblieben? Der Vorgang ist unbeschreiblich. Da wird eine einheimische KĂĽstlerin aus dem Vogtland vom MDR verbannt und durch einen albernen Engländer ersetzt. Alle guten und schönen Shows (auch immer mit Bezug zur Heimat, Musik fĂĽr Sie der Vergangenheit) gibt es nicht mehr. Eine Frechheit. Was ist mit der Muttertagsshow, mit der Adventsshow und der Show Meine Musik – Meine Stars? Ich glaube so ähnlich war der Name der Show. Diese Formate werden alle nicht mehr gesendet. Das ist eine Bankrotterklärung des MDR. Alle aktuellen Schlagerformate des MDR können mit denen der vergangenen Jahre nicht mithalten. Zum GlĂĽck gibt es beim SWR den Schlager-SpaĂź und Immer wieder Sonntags.
    Warum es die Zusammenarbeit mit dem SWR bedarf ist nicht erklärbar. Vielleicht merkt der MDR, das der SWR sich zum eindeutig besseren Schlagersender entwickelt hat. Aber wahrscheinlich spielen die Finanzen eine Rolle.
    Eine weitere Sendung auf die die Schlagerfans verzichten mĂĽssen, ist die Schlagerparty beim HR. Diese Show fand u.a. immer in Verbindung mit dem Hessentag statt. Moderiert von Isabel Varell und Dieter Voss.
    Diese Sendung und die o.g. MDR Sendungen der Vergangenheit waren immer eine Alternative zu den Feste Shows eines Silbereisen und zu Willkommen bei Carmen Nebel. Leider ist davon nichts mehr ĂĽbrig.

    Man hatte den Eindruck bei Ross Antony war das Publikum ein bestelltes und auf die Sendung eingeschworenes.

    Martin

  2. Lieber Martin, du schreibst…
    Man hatte den Eindruck bei Ross Antony war das Publikum ein bestelltes und auf die Sendung eingeschworenes.
    So ist es doch auch gewesen, wurde doch ein groĂźes Casting fĂĽr die Sendung durchgefĂĽhrt. Und ich kann den SWR nicht verstehen, wenn er diesen Clown mit seiner Show auch noch ausstrahlt. Lieber eine Ausgabe mit Andy Borg mehr, als diese englische Zumutung.

    Und ich muss dir Recht geben, wenn du die einheimischen Stars vermisst.
    Hier wird munter am Publikum vorbei produziert. Ich würde mir auch wünschen, wenn wieder deutsche Künstler eine Chance bekämen, eine Musiksendung zu machen.
    Wir hatten frĂĽher Frankenfeld, wir hatten D.T. Heck, Uwe HĂĽbner und wie sie alle hieĂźen, die tolle Shows abgeliefert haben.

    Es scheint als hätte sich mittlerweile eine Schlagermafia gebildet, die keine fremden Götter zuläasst.
    Schade!!

  3. Hallo Martin, hallo Hans-Peter,
    ich schreibe hier eigentlich nicht mit, aber ich lese ständig mit. Und ich muss Euch beiden komplett zustimmen, da gibt es nicht hinzuzufügen.
    Wenn ich schon lese, dass eine Sendung mit Ross Antony auf dem Programm steht, habe ich schon keine Lust mehr einzuschalten, obwohl ich mir gerne solche Sendungen ansehe. Ross Antony ist als Moderator völlig unfähig, er kann nicht einen Satz selbst formulieren, liest alles vom Teleprompter ab, da ist nichts spontanes und natürliches. Es ist traurig, dass dies beim MDR und jetzt auch beim SWR niemand bemerkt. Wir haben weiß Gott, viel bessere Gastgeber.

    Und besonders an Martin ein großes Dankeschön, Deine Kommentare treffen IMMER ins Schwarze!

  4. Peinlich dieses gecastete Publikum und dieses Ballett musste auch ĂĽberall, bei jedem Gast, tanzen.
    Sängerinnen wie Liebing, Reim, Lasch alle austauschbar !
    Einziger Lichtblick war Rossi .
    Bitte wo war Uta Bresan mit ihrem neuen Lied ?!
    Schwache Sendungen…. MDR sollte sich von Ross trennen.

  5. Es ist ja nicht nur bei den Schlagersendungen im MDR so. Auch die tolle traditionlle Weihnachtsshow „Weihnachten bei uns“ (damals noch mit der wunderbaren Inka) ist Geschichte! Erst recht seit dem es die beiden von MDR Jump machen!
    Ich war selber 4 Jahre vor Ort (2005 bis 2008) und liebte das wunderschöne Bühnenbild.

    Und 2021 wurde auch noch die tolle traditionlle Weihnachtsshow mit Stefanie Hertel und Frank Schöbel abgesägt!

  6. Alles wurde im MDR bzw RBB abgesägt…..die tolle Sendung mit Petra Kusch LĂĽck die Musikantenschenke , obwohl sie vergleichbar ist mit der heutigen Sendung von Andy Borg, aber es mussten diese Silbereisen und Ross verpflichtet werden.
    Traurig, traurig dieser MDR bzw RBB !

TONY MARSHALL: Heute wird er 85 Jahre alt – wir verneigen uns vor einem tollen Menschen! 0

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TONY MARSHALL: Nur das Allerbeste zum 85. Geburtstag!

Wenn TONY MARSHALL heute seinen 85. Geburtstag begeht, ist das fĂĽr uns ein besonderer Tag. Man kann sagen – ohne TONY gäbe es keine Schlagerprofis. Bis heute unvergessen ist der 5. Geburtstag des Betreibers dieses Portals, als die Oma zum Geburtstag die heiĂź ersehnte LP „Ich fang fĂĽr euch den Sonnenschein“ verschenkt hat. Die Sympathie und Begeisterung fĂĽr TONY blieb ein Leben lang erhalten, damit auch die Freude am deutschen Schlager – insofern gratulieren wir TONY ganz besonders innig zu seinem heutigen Ehrentag. Eine umfassende Biografie werden wir nachliefern, aber der Karrierebeginn scheint uns sehr interessant zu sein, daher gehen wir darauf mal ein.

Hansa: Die ersten Schritte im Hause Meisel

Unendlich viele Schlagerstars verdanken dem bis heute umtriebigen Haus MEISEL ihre Karriere. Wenig bekannt ist, dass auch TONY MARSHALL dazu gehört. So hieß es im Mai 1966 im Musikmarkt: 

TONY MARSHALL ist ein neuer Künstler bei PETER MEISELs Hansa-Schallplatte, dessen erste Schallplatte bei Decca erscheint. 

Damals wurde die Entdeckung von TONY und die Erklärung, warum die erste Single erst 1966 erschien wie folgt erklärt: 

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In damaliger Zeit war TONY auch Teilnehmer beim damals bekannten Schlagerfestival in Knokke. Aber wie es oben schon heiĂźt: Die Zeit fĂĽr anspruchsvolle Lieder war damals nicht da – und so musste TONY sich gedulden. Er hat eine ganze Reihe von Schallplatten veröffentlicht – bei mehreren Plattenfirmen. Und auch bei Ariola hatte er mehrere Flops aneinander gereiht. FĂĽr die Wende gibt es – das wissen nicht viele – ein konkretes Datum. Und das ist der 24. April 1971. 

24. April 1971: Tony-Marshall-Show im Kurhaus Baden-Baden

Im Kurhaus Baden-Baden präsentierte TONY MARSHALL auf eigene Kosten seine eigene Show. Gemeinsam mit JÜRGEN MARCUS (, der damals seinen Durchbruch noch nicht erlebt hatte,), TANJA BERG, LIANE COVI, ULLA NORDEN und seinem Produzenten JACK WHITE stellte er auf eigenes Risiko eine Show auf die Bühne. Die Presse war begeistert. So schrieb der Musikmarkt damals: 

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Der Produktionschef der Ariola sollte Recht behalten

Entscheidend fĂĽr den Durchbruch verantwortlich war wohl der Riecher des damaligen Produktionschefs der Ariola, HORST EHMKE. Während TONY wenig begeistert von der „Schönen Maid“ war, setzte der sich durch und sollte Recht behalten. Grund genug, im gleichen Jahr den Plattenvertrag mit der Ariola zu verlängern. Kurios: In der Presse war damals zu lesen, dass es richtig war, TONY davon abzuhalten, die „JĂśRGENS-Richtung“ (gemeint: UDO JĂśRGENS) einzuschlagen und fĂĽr fröhliche Schlager zu stehen. 

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Teilnahme am „Coupe d’Europe“

Spannend: Im ersten Jahr seines groĂźen Erfolgs soll TONY MARSHALL (gemeinsam mit BETTINA und ADRIAN WOLF) auch am Songfestival „Coupe d’Europe“ in Belgrad teilgenommen haben – mit prominenten Teilnehmern wie EDINA POP und WATERLOO & ROBINSON:

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Der „Schöne Maid„-Erfolg konnte in Belgrad leider nicht wiederholt werden. Dennoch war der Schlager fĂĽr TONY ein GlĂĽcksfall, der eine Karriere tragen wĂĽrde, die ihn ĂĽber viele Jahrzehnte hinweg bis heute als Fröhlichmacher der Nation etabliert hat. 

Wir gratulieren TONY sehr herzlich zum 85. Geburtstag und wünschen ihm, dass er den Umständen entsprechend im Kreis seiner Familie einen schönen Tag verbringen möge. 

Foto: TELAMO, (c) Kerstin Joensson

 

 

 

 

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CHRISTIN STARK: Ihre erste „Schlager des Monats“-Sendung ist „im Kasten“ – mit RAMON ROSELLY u. a. 9

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CHRISTIN STARK: Ihr „erstes Mal“ ist morgen im MDR zu sehen

Nachdem Schlagertitan BERNHARD BRINK die MDR-Sendung „Schlager des Monats“ zu einem etablierten Format gemacht hat, durfte nun erstmals CHRISTIN STARK die Sendung moderieren. Gestern erfolgte die Aufzeichnung – und CHRISTIN gab ihr Moderationsdebut. Zur Feier des Tages spendierte der MDR der Sendung ein neues modernisiertes BĂĽhnenbild:

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Kurz vor der Sendung ist CHRISTIN dann noch mal die Inhalte der Show durchgegangen und hat sich konzentriert:

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…und durfte sich dann auf ihre Gäste freuen. Wie Vorgänger BERNHARD BRINK lädt auch sie sich Gäste ins Studio ein. Bei CHRISTINs Premiere gab sich ein sichtlich gut gelaunter RAMON ROSELLY die Ehre:

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Ebenfalls zu Gast war SENTA, die vielen Schlagerfans noch unter ihrem ehemaligen Namen OONAGH ein Begriff ist:

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Die Startschuss wurde gegeben:

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Auch SENTA hatte sichtlich SpaĂź bei den „Schlagern des Monats“. Und ein kleines Tänzchen kann ja ohnehin nicht schaden.

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Unter BERNHARD BRINK eingefĂĽhrt, bleibt es dabei: Der „Hit des Monats“ ist nach wie vor eine beliebte Rubrik bei den Schlagern des Monats. In der aktuellen Wertung konnte sich KEVIN NEON mit „Ballett“ sogar gegen ANTJE KLATT gewinnen:

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…und dann war der aufregende erste Arbeitstag von CHRISTIN STARK auch schon wieder vorbei. Da sie weiĂź, dass ohne das MDR-Team gar nichts geht, hat sie dankbar noch ein Selfie mit den Kolleginnen und Kollegen gemacht:

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Wir sind gespannt – am morgigen Freitag um 20.15 Uhr dĂĽrfen wir uns auf die „Schlager des Monats“ freuen.

Fotos: DANIELA JĂ„NTSCH

 

 

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