ALEXANDER MARTIN: Überzeugendes neues Rockschlager-Album „Wir zieh’n das durch“ in der Schlagerprofis-Rezension 1

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ALEXANDER MARTIN: Stimmiges Rockschlager-Album „Wir zieh’n das durch“

Manchmal will gut Ding weile haben – nach dem viel beachteten Longplay-Debut von ALEXANDER MARTIN legt der nun sein heiß erwartetes neues Album vor. Das Warten hat sich gelohnt. „Wir zieh’n das durch“ ist ein tolles Rockschlager-Album ohne FĂŒllstĂŒcke – der Apfel fĂ€llt eben doch manchmal nicht weit vom Stamm – ALEXANDER muss sich nicht hinter dem Werk seines Papas verstekcen – kein Wunder, mit THOMAS ROSENFELD hat dessen Produzent auch mit ALEXANDER zusammengearbeitet – und das hat sich sehr positiv auf das neue Album ausgewirkt. 

Der Opener des Albums ist die tolle Vorab-Single „Hör doch auf„, die in bester Tradition des Rockschlagers, den Papa ANDREAS MARTIN und WOLFGANG PETRY insbesondere in den 1990er Jahren etwabliert haben, diese tanzbare Musikrichtung ins Jahr 2022 transportiert haben. Alltagssprache, ehrliche gitarrenlastige Musik – damit vermag ALEXANDER seine Fans zu begeistern – ein gelungener Einstand in das neue Album von ALEXANDER MARTIN. Die GefĂŒhle eines frisch Verliebten, der „Panik im Lebenslauf“ verspĂŒrt, werden stimmig beschrieben.

Von der schönen Jugendzeit erzĂ€hlt der Titelsong „Wir zieh’n das durch“ – womöglich autobiografisch erzĂ€hlt ALEXANDER von TrĂ€umen, die man als Jugendlicher hat mit Freunden, mit denen man „durch Dick und DĂŒnn“ geht und an den Traum glaubt. Genau so wie der KĂŒnstler es macht, der geradeaus seinen Weg geht und seine TrĂ€ume lebt – und sich dabei auch von schmerzhaften, Ă€rgerlichen und schwierigen Hindernissen nicht beirren lĂ€sst: „Da ist doch noch so viel mehr – gestorben wird hinterher“. ALEXANDER bleibt der Tradition seiner Familie treu und setzt „alles auf eine Karte“ – ein weiterer toller Rockschlager – Gitarrensolo inklusive. Wir sind sicher: „Da ist doch noch so viel mehr“…

Einen Shuffle-Rock prĂ€sentiert uns ALEXANDER mit „Geht nicht, gibt es nicht„. Ja, es „geht nicht immer gut“. „Kommt es hart auf hart, da bin ich fĂŒr dich da“, postuliert der sympathische Interpret im tollen groovigen Sound. „Wo Schatten ist, da ist auch Licht“, gibt sich der junge KĂŒnstler kĂ€mpferisch und glaubwĂŒrdig – er ist einer, der sich nicht (wie manch andere) auf den Nimbus „Sohn von…“ ausruhen kann, sondern um jeden Karriereschritt mit QualitĂ€t kĂ€mpfen muss – man ist angesichts der QualitĂ€t der Songs geneigt zu sagen: „Das ist auch gut so“…

Schon 2020 erschien eine Vorab-Single zum Album: „Alles halb so wild“ („ist doch nichts passiert, ganz egal und nicht schlimm“) ist das Statement, mit dem ALEXANDER dafĂŒr wirbt, Niederlagen und negative Erlebnisse ins positive zu drehen: „So lang wir zusammenstehen, wird die Welt nicht untergehen“, macht er seinen Fans Mut, missliche Erlebnisse gemeinsam ins Positive zu drehen. Mit diesem Song hat ALEXANDER MARTIN bereits seinen Weg des Rock-Schlagers eingeschlagen und das Motto verfolgt: Schubladen aufbrechen und Grenzen ĂŒberwinden!

Mit „Ich komm mal vorbei“ hat ALEXANDER MARTIN bewiesen, dass er auch balladeske Töne anstimmen kann, ohne seinen typischen Rocksound aus Augen zu verlieren. Der frisch verlassene Mann singt von seinen GefĂŒhlen, die er durchlebt, nachdem er erfahren hat, dass er fĂŒr eine Frau verlassen wurde – wichtig fĂŒr ihn ist, dass seine ehemalige Partnerin glĂŒcklich ist. Eine moderne Ballade mit einem PlĂ€doyer fĂŒr DiversitĂ€t.

„Ja oder nein und kein Vielleicht“ – „Schwarz oder Weiß“ – ALEXANDER plĂ€diert in seiner Uptempo-Nummer „Sag was du willst“ dafĂŒr, dass die Partnerin die Karten auf den Tisch legt, auch wenn die Entscheidung schwer fĂ€llt – dennoch will er sich nicht hinhalten lassen und „klare Kante“ sehen – erneut in einer Umgangssprache, die gut tut und sich durchaus von anderen heutzutage produzierten Schlagern abhebt.

Ein beliebtes Thema im Schlager ist es, wenn aus Freundschaft Liebe wird – Motto: 1000-mal berĂŒhrt. Dieses spannende Thema hat ALEXANDER schon 2020 zu einem Thema gemacht und mit „Bedingungslos“ einen schönen Radiohit gelandet. „Doch er ahnt nicht mal, wie sehr sie trĂ€umt“ – das bringt zum Ausdruck, dass „er“ und „sie“ wohl unterschiedlich fĂŒhlen: „Ihren Traum, ihre Liebe sieht er nicht“ – eine starke erste Single des neuen Albums von ALEXANDER MARTIN.

Zu Jahresbeginn hat ALEXANDER MARTIN Anfang 2021 sich auf die Pfade von IBO begeben, der einst sang: „An deiner Stelle nĂ€hm ich mich“ – in dieser Tradition macht der authentische wie sympathische ALEXANDER; der bekennt, „keine Modelmaße“ zu haben (, was hoffentlich nicht ausschlaggebend fĂŒr TV-PrĂ€senz ist,) sich Gedanken, „ob es klug ist, mit so ’nem Typ wie mir zu leben. Ein origineller Song ist „Wenn ich du wĂ€r„, in dem der Protagonist sich in die Rolle seines weiblichen GegenĂŒbers begibt und sich vorstellt, wie die Dame des Hauses ĂŒber ihren Partner denkt – ein textliches und musikalisches Brett aus dem Hause MARTIN – klasse!

Mit „Im VorĂŒbergeh’n“ prĂ€sentiert ALEXANDER MARTIN  wieder eine Ballade, die sich mit einem alten Orgelspieler beschĂ€ftigt, dessen Charakter er „im VorĂŒbergehen“ erkannt hat – die Kinderorgel, die der Besungene spielt, scheint ein Vorbild fĂŒr ihn zu sein – auch wenn der Erfolg bei diesem Musiker sich nie eingeschlichen hat – das Licht in seinen Augen ist mehr Wert als jeglicher Erfolg – ein schöner balladesker Song, der dafĂŒr plĂ€diert, zu seinen TrĂ€umen zu stehen und mit „Herz aus Gold“ fĂŒr seine TrĂ€ume zu kĂ€mpfen.

Ein rockiger Liebesschlager ist „Was fĂ€llt dir ein, so schön zu sein?“ – eine echte Mitsing-Hymne, die im Uptempo-Sound daherkommt und wie gemacht ist, bei Partys und in Discotheken gespielt zu werden – in echter „MARTIN-Tradition“ – auch diese Facette beherrscht ALEXANDER MARTIN mit seiner markanten Stimme – „Du bist wie ne Droge – ich will noch mehr“ – selbstkritisch weiß ALEXANDER, dass er „einen Knall“ hat – aber er steht zu seinen GefĂŒhlen – ein Song, der sich durchaus als weitere Single anbietet.

Die schönste LĂŒge der Welt“ handelt von einer Frau, die gerne spielt – aber ALEXANDER kennt die Wahrheit dieser aufregenden Frau: „Das mit dir ist volles Risiko“. Er weiß, dass sie fĂŒr „die schönste LĂŒge der Welt“ steht – auch wenn es gestellt ist und es ein Fehler ist, spielen mĂ€nnliche GefĂŒhle manchmal verrĂŒckt, so dass er dieser LĂŒge verfĂ€llt. Sich in Gefahr zu bringen, ist ALEXANDER dabei klar – die Unberechenbarkeit des GegenĂŒbers ist schwer zu nehmen – ein typisches Rockschlager-Thema, das ALEXANDER erneut gekonnt und professionell in Szene gesetzt hat.

Ein richtig schöner Midtempo-Song ist „Grund zum Leben„. Hier gibt ALEXANDER MARTIN sich sehr authentisch, der keinen Bock auf Moralpredigten hat, weil er zu seinen Fehlern steht und mit dem Lied ein Liebesbekenntnis an seine Partnerin vortrĂ€gt. Schlaue SprĂŒche von anderen und das Verbieten von Worten, weil irgendwem die Antwort nicht passt, braucht er nicht – lediglich die Familie ist offensichtlich fĂŒr ihn der „Grund zum Leben“. Ein tiefsinniger Rockschlager, ĂŒber den es nachzudenken lohnt.

Schlauberger, die dem Protagonisten raten, die geliebte Frau nicht anzunehmen, sind ALEXANDER: „Mir doch egal„. Wie wir wissen, hat er von der „Laberei die Schnauze voll hat“ und sich nicht von anderen nicht leiten lĂ€sst, sondern von eigenen GefĂŒhlen – auch wenn „frau“ nicht einfach zu verstehen ist – aus diesem Labyrinth will der SĂ€nger nicht raus – erneut ein schönes Schlagerthema, abermals in schöner und unmissverstĂ€ndlicher Alltagssprache umgesetzt.

Sich nicht unterkriegen zu lassen und den Weg weiterzugehen trotz aller Niederlagen – das ist ein wichtiges Thema im Leben von ALEXANDER MARTIN. Und so ist der Song „Da kĂ€m ich nie im Leben drauf“ besonders wichtig – „Ja ich weiß, ich hab nur dieses Leben“, erkennt der KĂŒnstler, der seinen Weg geradeaus geht wie kaum ein anderer Kollege. Mit diesem Titel hat er seinen Fans eine weitere echte Mitsing-Hymne geschenkt – auch der Titel dĂŒrfte in Discotheken und Clubs großen Anklang finden – Hammer-Gitarrensolo inklusive.

Mit „Ewig und 3 Tage“ gibt es dann noch eine emotionale GĂ€nsehaut-Ballade auf die Ohren – wer das Schicksal des KĂŒnstlers kennt, weiß, dass er seine ĂŒberaus geliebte Mama verloren hat – mit dem Titel hat er offensichtlich das GefĂŒhl der großen Trauer verarbeitet. FĂŒr ALEXANDER MARTIN typisch, spendet er auch bei diesem Thema Mut – auch wenn er weiß, dass die Wunden die Zeit nicht wirklich heilt. „Manchmal, wenn es leise ist, kann ich noch dein Lachen hören“, denkt er wehmĂŒtig an die geliebte Person zurĂŒck und ist offensichtlich dankbar dafĂŒr, dass es sie gab – ein emotionaler Ausklang des zweiten Albums von ALEXANDER MARTIN, auf das seine Mutter bestimmt sehr stolz gewesen wĂ€re.

Zwei Themen sind ALEXANDER MARTIN auf seinem Album wichtig: NatĂŒrlich das beliebte Schlagerthema Liebe, allerdings in allen Facetten (inklusive des Verlassenwerdens fĂŒr eine Frau) und die Überzeugung, nie aufzugeben – beide Theman hat ALEXANDER MARTIN in seinen Songs stimmig und authentisch verarbeitet. Wir drĂŒcken dem KĂŒnstler feste die Daumen, dass er fĂŒr seine neuen Songs eine Chance bekommt und damit vielleicht sogar eines Tages auf Tour gehen kann – ob das mit oder ohne Papa ANDREAS der Fall sein wird, wird sich zeigen – man sollte ANDREAS MARTIN die Zeit geben, die er zur Genesung braucht und wĂŒrde sicher auch dem Senior helfen, wenn man sich mit dem wirklich gelungenen Repertoire des Juniores wohlwollend beschĂ€ftigt…

 

 

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1 Kommentar

  1. Endlich ein Album was sich von den ewig gleichen Pop-Schlager Alben absetzt. Warum Alexander Martin nicht bei Ross Antony zu sehen war, bei Giovanni Zarella und bei Beatrice Egli aber auch nicht zu sehen sein wird, ist mal wieder ein RĂ€tsel. Aber nein, ein RĂ€tsel ist das nicht. Wenn man sich die bei Ross Antony aufgetretenen KĂŒnstler und die GĂ€stelisten bei Giovanni Zarella und Beatrice Egli anschaut, wird man als Schlagerfan das GefĂŒhl nicht los, daß sich auch in diesen Shows das Freundeprinzip der Silbereisen-Shows durchsetzt. Immer die gleichen KĂŒnstler unter sich mit den immer gleichen Songs und dadurch auch immer wieder die gleichen Interviews. Alexander Martin wirkt gerade auch mit Blick auf den Konserven-Computer-Remix-Schlager von Stereoact wie eine Frischzelkenkur.
    Musikalische Geradlinigkeit gegen kĂŒnstliche Konserve.

    Martin

UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

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REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

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