CHRISTIN STARK: Nanu? Album-VĂ– von „Rock mein Herz“ wird offensichtlich auf Januar 2023 verschoben Kommentare deaktiviert fĂĽr CHRISTIN STARK: Nanu? Album-VĂ– von „Rock mein Herz“ wird offensichtlich auf Januar 2023 verschoben

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CHRISTIN STARK: Händler haben VĂ–-Datum von „Rock mein Herz“ auf 13. Januar 2023 (!) geändert

Das ist kurios: Schon im Oktober 2021 wurde das neue Album von CHRISTIN STARK namens „Rock mein Herz“ fĂĽr den 15. April 2021 angekĂĽndigt. Spannend: Schon jetzt wird das VĂ–-Datum um satte neun Monate verschoben – auf den 13. Januar 2023. Es bedarf nicht viel Fantasie, sich vorzustellen, dass das der Vortag der Schlagerchampions 2023 sein könnte. Mit anderen Worten geht CHRISTIN mit ihrem Album noch mal „neun Monate mehr schwanger“. Sie selbst hat das in einem langen Instagram-Video begrĂĽndet – u. a. ist sie ja aktuell schwanger und benötigt – so haben wir es verstanden – daher noch etwas Zeit zur Fertigstellung des Albums.

…und was ist mit der geplanten Tour?

Dass VĂ–-Termine von Schlageralben verschoben werden, ist inzwischen keine Seltenheit mehr – leider sogar fast schon der Regelfall. Im Fall von CHRISTIN STARK ist der Zeitpunkt der neuen VĂ– erstaunlich, weil sie ja fĂĽr den Oktober eine Solotour angekĂĽndigt hat – die „Rock mein Herz“-Tour beinhaltet nach unserem aktuellen Kenntnisstand folgende Termine:

  • 15.10.2022 – Stuttgart, Kulturquartier
  • 18.10.2022 – Köln, Die Kantine
  • 19.10.2022 – Leipzig, Täubchenthal
  • 20.10.2022 – Dresden, Alter Schlachthof
  • 21.10.2022 – Hamburg, Stage Club und
  • 23.10.2022 – Berlin, Kesselhaus

Der von einigen groĂźen Händlern angegebene neue VĂ–-Termin läge ja zeitlich nach diesen Tourterminen – das ist schon ungewöhnlich – wir sind gespannt, ob die Tour tatsächlich vor VĂ– des Albums stattfinden wird – diese Reihenfolge wäre ungewöhnlich, wobei zeitlich vorher ohnehin ja noch die „XXL-Tour“ mit FLORIAN SILBEREISEN und die gemeinsame Tour mit MATTHIAS REIM liegen. AuĂźerdem ist ja gut möglich, dass noch die eine oder andere Vorab-Single kommen wird. – Viel zu tun fĂĽr die Powerfrau CHRISTIN STARK – wir drĂĽcken die Daumen, dass alles so funktioniert wie sie sich das vorstellt.

 

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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