FLORIAN SILBEREISEN: „Klein Gegen Groß“ mit 3-mal so viel Zuschauern wie DSDS – erneut einstellig und unter 2 Mio. 4

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FLORIAN SILBEREISEN: DSDS-Quoten nach wie vor unter 2 Mio.

Man ist fast geneigt zu sagen: „Es kam wie es kommen musste“. WĂ€hrend die BILD-Zeitung vollmundig von steigenden Quoten ausging, tritt nach wie vor das Gegenteil ein. Nach der miesesten DSDS-Quote aller Zeiten am vergangenen Samstag (gegen die GIOVANNI-ZARRELLA-Show) ging DSDS auch diesmal unter – und wie: KAI PFLAUME konnte sich ĂŒber 5,45 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer freuen – in der Gruppe der jugendlichen Zuschauer gab es sogar den „Klein gegen Groß“-Rekordwert von 1,14 Mio. Zuschauern – der Marktanteil von 19,2 Prozent ist historisch gut. DSDS hingegen knackt nicht einmal die Top-25 der meistgesehenen Sendungen – selbst bei den Zuschauern unter 50 Jahren schauten nur 0,6 Mio. Menschen zu (Marktanteil einstellig mit 9,8 %). 

Quoten im Überblick: Schlechtester Marktanteil aller Zeiten

Nachdem am vergangenen Samstag ein historisch schlechter DSDS-Marktanteil von 6,4 % gemessen wurde, ist dieser Wert noch einmal gefallen – man darf gespannt sein, ob auch die desaströren 6,2 % noch irgendwo „schön geschrieben“ werden. Nach unserer EinschĂ€tzung ist genau das passiert, was absehbar war: Wie so oft ist eine Überreizung eines Konzepts – hier Moderator FLORIAN SILBEREISEN – dauerhaft schĂ€dlich fĂŒr den Protagonisten. Als z. B. die Neue Deutsche Welle von den Plattenfirmen „ausgesaugt“ wurde, lief sie aus. Als MODERN TALKING zu viele Alben binnen kurzer Zeit veröffentlicht haben, ließ der Erfolg nach. Ähnlich problematisch scheint die DauerprĂ€senz von FLORIAN SILBEREISEN im TV zu sein, wobei man natĂŒrlich die weitere Entwicklung abwarten muss. 

Die BILD-Zeitung ging ja „fachmĂ€nnisch“ von steigenden Quoten von DSDS im Laufe der Staffel aus – hier mal eine Überblick der bisherigen Werte der DSDS-Staffel mit FLORIAN SILBEREISEN: 

  • 22.01.2022: 2,65 Mio. (9,0 %)
  • 25.01.2022: 2,29 Mio. (7,8 %)
  • 29.01.2022: 2,33 Mio. (8,0 %)
  • 01.02.2022: 2,27 Mio. (7,9 %)
  • 05.02.2022: 2,50 Mio. (8,7 %)
  • 12.02.2022: 1,73 Mio. (6,4 %)
  • 19.02.2022: 1,74 Mio. (6,2 %)

Richtig interessant könnte es am kommenden Samstag werden, wenn DSDS gegen „Schlager oder n!xxx“ antreten wird, also quasi SILBEREISEN gegen SILBEREISEN. Mal sehen, ob das eine „gute Idee“ war, diese beiden Formate gegeneinander zu programmieren…

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

 

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4 Kommentare

  1. Wollt Ihr jetzt die kommenden 12 Wochen immer die Quoten von DSDS in den „Vordergrund stellen“ und indirekt auf Florian rumhacken? Das ist doch nicht schön. Beim ESC verstehe ich die VerĂ€rgerung ja noch, aber Florian macht einen guten Job und möchte sich mit DSDS in erster Linie fĂŒr junge Menschen einsetzen und sie auf ihrem musikalischen Weg begleiten.

    Mit Toby Gayd als Produzenten kann ich mir sogar vorstellen, dass der/die Gewinner*in auch lĂ€nger etwas davon hat und hoffentlich nicht gleich fallen gelassen wird, wie eine heiße Kartoffel. Das hat Dieter Bohlen nĂ€mlich hĂ€ufiger gemacht, sofern es kein SchlagerkĂŒnstler war, wo gewonnen hat. Da die nĂ€chsten Festeshows vernĂŒnftigerweise erst im Sommer stattfinden, kann man fĂŒr mich auch nicht von einer DauerprĂ€senz sprechen. Außer bisher aufgezeichnete Casting und dann Recallfolgen, sieht man Florian doch gar nicht oft. NatĂŒrlich sind die Quoten nicht toll, aber das Supertalent hatte ohne Dieter Bohlen noch Schlechtere und wurde verlĂ€ngert… Es wĂ€re viel toller zu wissen, wann Ramon sein neues Album rausbringt? Ich freue mich total und kann es kaum erwarten, bis es von Euch erste Infos gibt. Das ist doch viel interessanter, als stĂ€ndig gegen Florian zu sticheln.

  2. Man sollte DSDS aus dem Programm nehmen. Ohne Bohlen ist es nicht mehr das,was es einmal war. Silbereisen kann man nicht mehr sehen und hören. Er zieht doch nicht das junge Publikum an. Er unterhÀlt die Àltere Generation mit seinen Schlagersendungen. Sehr schade,was aus dieser Erfolgssendung geworden ist. Die 3 Jurymiglieder sollen ihren Hut nehmen und gehen!!!

  3. Man hackt nicht indirekt auf Florian Silbereisen rum. Es sind einfach nur nachvollziehbare Tatsachen. DSDS hat seine beste Zeit hinter sich. Das liegt nicht nur am Weggang von Bohlen, sondern auch daran, das es nach den Siegen von Ramon Roselly und vorallem Beatrice Egli (2013) nichts großes mehr im Bereich Schlager geben kann. Was soll sich denn aus der Show noch heraus entwickeln?
    Der Hinweis auf die Plattenfirmen und dem Ende der NDW ist genau richtig. Dazu kommt auch der Umstand, das der Schlager ohne Highlights seit einigen Jahren vor sich hindĂŒmpelt. Vielleicht sollte auch gerade die Schlagerszene erkennen, daß es nach den Erfolgen von Andrea Berg, Helene, Fischer und Beatrice Egli nichts herausragendes mehr geben kann. Viele andere konnten auf den Erfolg der drei KĂŒnstlerinnen mitschwimmen. Zum einen gibt es im Moment nur wenige gute Dinge im Schlager. Und die, die gut sind werden nicht gebracht und nicht gezeigt. Das einzige was zurzeit lĂ€uft sind Coverversionen. Man muss sich nur Fantasy, das kommende Album von Marianne Rosenberg oder die neuen Versionen von alten Hits einer Michelle anschauen. Warum kann man die guten alten Hits von frĂŒher nicht einfach in Ruhe lassen? Vielleicht braucht die Schlagerszene ein zweites Warum hast Du nicht nein gesagt oder ein Morgen frĂŒh KĂŒss ich dich wach. Aber da kommt nichts. Zu Florian Silbereisen. Warum sollte man sich heute noch eine Silbereisen Feste-Show ansehen? Kennst Du eine oder zwei Shows, kennts Du alle. NatĂŒrlich gibt es KĂŒnstler die zurzeit gute Erfolge haben wie ein Nino de Angelo. Aber Nino de Angelo ist kein Schlager mehr. Vielleicht wĂ€re es mal interessant in einem Aufsatz von musikalischen Experten herausfinden zu lassen, was eigentlich Schlager ausmacht und von den musikalischen Gegebenheiten anderer (auch deutschsprachiger Popmusik) Musikstile unterscheidet. Dann kann man nĂ€mlich feststellen, das in der Musik eben doch nicht alles zusamnengehört. Oder wie Giovanni Zarella es in der Richtung sagte, das heute musikalisch alles Eins ist.

    Martin

UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

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REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

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