MICHELLE: Herzlichen GlĂŒckwunsch zum 50. Geburtstag 1

Bild von Schlagerprofis.de

MICHELLE – herzlichen GlĂŒckwunsch an eine ungewöhnliche Karriere

Wenn man sie am vergangenen Samstag in der Show von GIOVANNI ZARRELLA gesehen hat, kann man es nicht glauben, dass MICHELLE heute einen runden Geburtstag feiert, der nicht der 30. oder der 40. ist – sie hat sich toll gehalten, obwohl ihre Karriere und ihr Leben alles andere als stromlinienförmig verlaufen ist. 

Keine schöne Kindheit

MICHELLE bzw. besser gesagt TANJA wurde am 15.02.1972 im Schwarzwald in Villingen-Schwenningen geboren. In den ersten Lebensjahren wuchs sie mit ihrer leiblichen Familie mit den beiden Geschwistern ALEXANDER und MADELEINE in Blumberg auf. Im Alter von ca. 10 Jahren wurde MICHELLE in eine Pflegefamilie gegeben. 2001 sagte die SĂ€ngerin in einem Interview mit dem Tagesspiegel: „Meine Kindheit war die Hölle“. – Bereits in jungen Jahren, im Teenager-Alter, begann die SĂ€ngerin damit, Musik zu machen und wirkte in einer Band mit, in der sie internationale und deutsche Popsongs coverte. Ihr damaliger Berufswunsch soll der der Kinderpsychologin gewesen sein, allerdings lernte sie zunĂ€chst etwas „Ordentliches“, nĂ€mlich Einzelhandelskauffrau.

Kontakt mit KRISTINA BACH Wendepunkt in ihrem Leben

Der Besitzer eines Tonstudios vermittelte die KĂŒnstlerin zum SWF zu einer öffentlichen Veranstaltung, wo sie als Nachwuchstalent engagiert wurde und KRISTINA BACH kennenlernte. Sofort nahm der Starmanager UWE KANTHAK die junge KĂŒnstlerin bereits 1992 unter sine Fittiche. Erster Produzent wurde JEAN FRANKFURTER. Bereits mit der ersten Single „Und heut Nacht will ich tanzen“ setzte KRISTINA BACH textlich eine Duftmarke, deren IntensitĂ€t sich erst viel spĂ€ter herausstellte – ein Wort des Textes verwendete sie bekanntlich spĂ€ter noch einmal – allerdings nicht fĂŒr MICHELLE: 

Und heut‘ Nach will ich tanzen nur einfach tanzen
Und nichts versÀumen
Und ich dreh mich atemlos und bin so frei und stark

Bild von Schlagerprofis.de

Der Song wurde gut im Radio gespielt und schaffte es in die ZDF-Hitparade, wo MICHELLE sensationell gleich mit ihrem ersten Lied den Spitzenreiter-Platz holen konnte. Prompt wurde sie im Sommer 1993 noch einmal in die Hitparade eingeladen – diesmal sang sie den Uptempo-Song „Prinz Eisenherz“ und trat standesgemĂ€ĂŸ mit einer Prinz-Eisenherz-Frisur auf – schon damals wusste sie, was sie ihren Fans schuldig ist. – Anfangs wurde die SĂ€ngerin ĂŒbrigens noch jĂŒnger gemacht als sie schon war – das hat sie heute nicht mehr nötig: 

Bild von Schlagerprofis.de

Erfolge bei Schlagerfestspielen und erste Tour

Schon immer wussten MICHELLE und ihr Umfeld, mit bestimmten Bildern und Reizen zu „spielen“. Bei den deutschen Schlagerfestspielen 1994 (damals wurde der traditionelle Wettbewerb wieder belebt – zur Freude der Fans – die Plattenfirmen „dankten“ es mit Abwesenheit, wie man spĂ€ter erfuhr) hatte MICHELLE mit „Silbermond und Sternenfeuer“ nicht nur einen großartigen Titel am Start, mit dem sie den 2. Platz hinter dem damals absoluten Superstar WOLFGANG PETRY belegte, sondern spielte auch mit ihren Reizen. Ihr Kleid war sehr kurz – und sie trat „unschuldig“ im SANDIE-SHAW-Gedenk-Look in barfuß auf – der Erfolg ließ nicht auf sich warten. 

Im gleichen Jahr, 1994, ging MICHELLE erstmals auf Tour – damals gemeinsam mit REX GILDO und ANDY BORG – ob sich der Schlager-Spaß Moderator daran wohl noch erinnert? 😉 – Kurz darauf erschien mit „TraumtĂ€nzerball“ das bemerkenswerte zweite Album der KĂŒnstlerin, deren Karriere stetig ausgebaut wurde. Ein weiterer Erfolg ergab sich 1997 – erneut nahm die SĂ€ngerin bei den deutschen Schlagerfestspielen teil – diesmal holte sie den Titel: „Wie Flammen im Wind“ ist einer der ganz großen Erfolge von MICHELLE geworden – ein wirklich sehr schöner Schlager mit Evergreen-Format.

Kurz zuvor hat sie sich ein Teufelchen auf die linke Schulter tĂ€towieren lassen – das hat wohl GlĂŒck gebracht. Im gleichen Jahr nahm die KĂŒnstlerin am Grand-Prix-Vorentscheid teil – und holte mit „Im Auge des Orkans“ auch dort einen respektablen 3. Platz. 

Bild von Schlagerprofis.de

Erstes Top-30-Album, erste Solotour

Die Karriereleiter schien fĂŒr MICHELLE nur eine Richtung zu kennen: Bergauf. Das Erfolgsalbum 1998 hieß „Nenn es Liebe oder Wahnsinn“ – erstmals ging es in die Top-30 der Albumcharts. Im Jahr 2000 gab es dann die erste Solotour, die erst im Herbst startete, weil die KĂŒnstlerin ein Baby erwartete.

Teilnahme beim ESC 2001 – grĂ¶ĂŸter Hit „Wer Liebe lebt“

Bild von Schlagerprofis.de

Das musikalische „Baby“ des Folgejahrs sollte dann MICHELLEs grĂ¶ĂŸter Erfolg werden. Mit „Wer Liebe lebt“ nahm sie erneut an der ESC-Vorentscheidung teil (damals durften die Songs noch gut sein, sie wurden nicht von durchgeknallten „studierten“ öffentlich-rechtlichen Radiofreaks ausgewĂ€hlt) – „Wer Liebe lebt“ ist bis heute DIE musikalische Visitenkarte der KĂŒnstlerin. Platz 8 beim Grand Prix – internationaler Erfolg mit der englischen Version „To Live For Love“ – das konnte sich sehen und hören lassen. –

Das kurz zuvor erschienene Album „So was wie Liebe“ wurde das erste Top-10-Album von MICHELLE. Mit ihrer „Best Of“ schaffte sie es sogar in die Top-4 der Albumcharts und hielt sich 23 Wochen in der Hitliste – und ebnete damit spĂ€teren SchlagersĂ€ngerinnen wie ANDREA BERG und HELENE FISCHER klar den Weg. 

„Rouge“ produziert von MATTHIAS REIM

Das Album „Rouge“ wurde 2002 von MATTHIAS REIM produziert, mit dem MICHELLE nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein „echtes“ Baby auf die Welt brachte, das heute selber als SchlagersĂ€ngerin aktiv ist. In der Zeit entstand auch die bis heute populĂ€re Duett-Single „Idiot“, die kurz nach der Trennung von „MATZE“ aufgenommen wurde. 2003 ging es dann auf „Rouge“-Tour, in dessen Verlauf MICHELLE aber einen leichten Schlaganfall erlitt, von dem sie sich zum GlĂŒck erholt hat. Gesundheitlich ging es der KĂŒnstlerin in jenen Jahren nicht gut, dennoch „berappelte“ sie sich immer wieder. Schon Anfang 2004 gab sie im Rahmen eine kleinen Tour gemeinsame Konzerte mit CLAUDIA JUNG und ROLAND KAISER(!). Damals eröffnete sie auch einen Hundesalon. 

Gold-Album „Fliegen“ 2005

Mit ihrem Album „Leben!“ ging es fĂŒr MICHELLE dann sogar in die Top-3. Das Album wurde vergoldet – spannend ist das Foto zur Goldverleihung, auf dem ein gewisser MICHAEL JÜRGENS und ein gewisser FLORIAN SILBEREISEN mit dabei ist. Man ist geneigt, sich zu fragen, wofĂŒr die Herren ausgezeichnet wurden? Produziert haben sie das Album nach unserer Kenntnis jedenfalls nicht…  Sag‘ es noch einmal, 2005. Kurz darauf gab MICHELLE ein „Gastspiel“ in der deutschen Ausgabe des Playboy – auch da hat sie eine buchstĂ€blich gute Figur abgegeben…

TANJA THOMAS und kurzzeitiges Karriereende

Einen Ausflug in die Discomusik machte MICHELLE 2006 als TANJA THOMAS – der Erfolg hielt sich in Grenzen, auch das Album „Glas“ war zwar immer noch ordentlich erfolgreich, knackte aber nicht mehr die Top-10 (, obwohl es bis heute in Fankreisen sehr beliebt und angesehen ist). Bei der Tour 2007 wurde es dann zu viel fĂŒr MICHELLE – sie musste die Tournee nach einem SchwĂ€cheanfall abbrechen, kurz darauf wurd das „Projekt MICHELLE“ beendet – passend dazu wurden Songs wie „Hallo Tanja“ und „Goodbye Michelle“ produziert  – letztgenannter Song als Titellied eines Albums, das – wo sonst? – bei FLORIAN SILBEREISEN prominent vorgestellt wurde. AngekĂŒndigt war es als die letzte Veröffentlichung der KĂŒnstlerin – aber letztlich kam es anders. 

Fulminantes Comeback

Und so waren die Alben „Der beste Moment“ (2010) und „L’amour“ (2012) ordentliche Erfolge, die aber nicht „durch die Decke gingen“. Richtig los ging es dann wieder mit der Veröffentlichung des Albums „Die Ultimative Best Of“. Riesenhits wie vor allem „Paris“, aber auch „Herzstillstand“ oder „Ich schicke dir jetzt einen Engel“ sorgten dafĂŒr, dass MICHELLE wieder in der Bundesliga des Schlager angekommen ist. Mit Superalben wie „Ich wĂŒrd es wieder tun“ (2016) und Hits wie „Wir feiern das Leben“ und „Tabu“ mit dem Hammersong „In 80 KĂŒssen um die Welt“ setzte MICHELLE wieder starke MaßstĂ€be. 

Neuer Manager und Teilnahme bei „Let’s Dance“

Nach einem kommerziell – da muss man ehrlich sein – nicht ganz so erfolgreichen Album, das uns zwar gut gefallen hat, aber nicht wirklich den Massengeschmack getroffen hat, ist MICHELLE nun wieder „in der Spur“. Im Mai erscheint so etwas wie eine Lebensbilanz – „Das war’s… noch nicht“ sagt sie kokett und nimmt 20 ihrer Hits neu auf und packt 10 weitere neue Songs auf das Album. Mit MARKUS KRAMPE hat sie einen professionellen Manager an ihrer Seite, der sie offensichtlich auch in sehr prominenten TV-Shows unterbringt. 

30 Jahre MICHELLE, 50 Jahre TANJA – wir gratulieren

Man kann es drehen und wenden wie man will. MICHELLE ist eine KĂŒnstlerin, die es im Leben weiß Gott nicht einfach gehabt hat. Sich mit DER Vergangenheit bis an die Spitze der Schlagerszene zu arbeiten – dazu bedarf es mehr als GlĂŒck, das ist auch musikalisches Können und DurchsetzungsstĂ€rke. FĂŒr uns ist es auch ein Zeichen von CharakterstĂ€rke – wer in der Kindheit so viel erleiden musste und sich dennoch so gut ins Leben zurĂŒckkĂ€mpft, der muss einen guten Charakter haben und das hat MICHELLE ihren Töchtern nach unserer EinschĂ€tzung (auch wenn wir das vielleicht nicht beurteilen können, aber es ist zumindest der Eindruck) liebevoll mit auf den Weg gegeben. 

Ein großer Trumpf von MICHELLE ist ihre AuthentizitĂ€t. Auch wenn MICHELLE und TANJA zwei Charaktere sein mögen, war doch auch MICHELLE immer ehrlich zu ihren Fans. Sie hat sich tĂ€towieren lassen, als das im Schlager noch vollkommen ungewöhnlich war. Sie stand IMMER zu ihren Lebenspartnern. Zu ihren Kindern hatte sie nach unserer Wahrnehmung immer ein liebevolles und herzliches VerhĂ€ltnis. Wenn es da mal Krisen gab, wurden die ĂŒberwunden, auch das ein starker Charakterzug der SĂ€ngerin. 

Vor allem: Wenn es MICHELLE mal nicht gut ging, hat sie ihre Fans nicht verarscht. Wenn sie schwer krank war, hat sie ihren Fans keinen fröhlichen Schlagerstar vorgespielt. Und auch Dinge wie ihr zwischenzeitliches Karriere-Aus waren von ihrer Seite nach unserer EinschĂ€tzung NICHT professionell geplant – wir nehmen ihr ab, dass sie immer „echt“ war – und diese Echtheit – auch dieses Bekenntnis zur „Unperfektheit“ – gehören neben den großartigen Schlagern von MICHELLE und ihrer großartigen BĂŒhnenprĂ€senz sicher zum Erfolgsgeheimnis von MICHELLE. Wir wĂŒnschen der SĂ€ngerin noch viele tolle Jahre im SchlagergeschĂ€ft bei hoffentlich guter Gesundheit – und erst mal toi toi toi bei „Let’s Dance“. Wir sind ĂŒberzeugt, dass sie die Schlagerfarben bei der RTL-Show rocken wird. 

Foto: ZDF, Sascha Baumann

 

Folge uns:

Voriger ArtikelNĂ€chster Artikel

1 Kommentar

  1. Sehr schön geschrieben! Eine wirklich bemerkenswerte Karriere.
    Nur das mit „Goodbye Michelle“ habe ich nie wirklich verstanden. Wurde das nicht sogar als „letzter Auftritt“ vermarktet 2009, zwei Jahre nach dem Karriereabbruch, nach dem Motto „einmal noch und dann ist wirklich Schluss“. Und schlussendlich war es das große Comeback, das hatte fĂŒr mich schon ein GeschmĂ€ckle. Aber naja, umso besser dass sie wieder da ist und heute noch eine feste GrĂ¶ĂŸe ist!

    Meine Theorie ist ĂŒbrigens, dass Helene Fischer nie so groß geworden wĂ€re, wenn sie nicht die LĂŒcke hĂ€tte fĂŒllen können/mĂŒssen, die Michelle 2007 hinterlassen hat.

UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

Bild von Schlagerprofis.de

UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

Folge uns:

REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

Bild von Schlagerprofis.de

REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

Folge uns: