VERSENGOLD: Schaffen sie den Sprung auf Platz 1 der Albumcharts? Kommentare deaktiviert fĂĽr VERSENGOLD: Schaffen sie den Sprung auf Platz 1 der Albumcharts?

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VERSENGOLD: Knacken sie- anders als MATTHIAS REIM – die Spitze der Albumcharts?

Als erstes Schlagerportal haben wir darĂĽber berichtet, dass MATTHIAS REIM auf seinem Album ein Duett mit der Band VERSENGOLD veröffentlicht hat. Was sich nun abzeichnet, damit hätten wir nicht gerechnet – während MATTHIAS es nicht ganz auf Platz 1 der offiziellen Charts geschafft hat, könnte das nun den Jungs von VERSENGOLD gelingen. Deren 10. Studioalbum „Was kost‘ die Welt“ ist auf Platz 1 der Midweekcharts – das wäre eine tolle Ăśberraschung, wenn die Nordlichter sich den Platz an der Sonne schnappen.

Das erste Nummer-1-Album?

Nun heiĂźt es Daumen drĂĽcken fĂĽr VERSENGOLD: Vielleicht gelingt den Nordlichtern ja tatsächlich erstmals ĂĽberhaupt der Sprung an die Spitze der Charts. 2017 war mit „Funkenflug“ bereits ein 2. Platz drin, 2019 schaffte es „Nordlichter“ auf Rang 4.

Worum geht es im Album „Was kost die Welt“? Was sind die Songs des Albums?

  1. „Was kost die Welt“? – In dem Song geht es um die aktuelle klimapolitische Lage – ein wichtiges Thema fĂĽr die Jungs, daher der Titeltrack
  2. Hier kummp de Storm ist der erste VERSENGOLD-Song auf Plattdeutsch – es geht um den Aufbruch in bessere Zeiten
  3. Bella schau (mit mir in die Sterne) ist ein lustiges Lied ĂĽber Horoskope und Sternzeichen
  4. Windsbraut – eine Sagengestalt des Nordes, die fĂĽr Fernweh und Sehnsucht steht
  5. Hey Hanna ist ein Song, in dem es augenzwinkernd um das Unvermögen geht, das Tanzbein zu schwingen
  6. Die wilde Jagd beschreibt einen Sturm während der Rauhnächte
  7. Augen auf und durch (Gib nicht auf) beschreibt das sperrige Thema Depression und Vereinsamung – ein wichtiges Thema, gerade in Pandemie-Zeiten
  8. Trink aus! – Der alte Rathenstein erzählt von einem Rittersmann, der dem Wein sehr zugetan war
  9. Kobold im Kopp ist der „bekloppteste Song der Bandgeschichte“ und dennoch ein Ohrwurm mit etwas Tiefgang
  10. Sternensee ist eine Ballade, in der es um Verlust und Abschied geht
  11. Eis und Asche handelt von einer Legende in Zittau, in der ein Ascheweib auftaucht, das als Vorbote fĂĽr schlechte Zeiten gilt
  12. Die letzte Runde beschäftigt sich nostalgisch mit Freundschaften und der Kneipenkultur

Produktinformation der Plattenfirma

Mit „Was kost die Welt“ kündigen VERSENGOLD ihr mittlerweile zehntes Studioalbum an, um auch nach der Pandemie ihren unbedingten Spielwillen und ihren ungebrochenen Optimismus unter Beweis zu stellen.Ganz in Versengold-Manier lässt die Band es sich nicht nehmen, bereits im Albumtitel Bezug zu einem der beherrschenden Themen der Gegenwart herzustellen –dem menschlichen Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Welt.

Die 6-köpfige Band knüpft damit nahtlos an ihren Erfolg mit „Nordlicht“ aus 2019 an. DemTop-5 Album, dass 2019 mit dem Hit „Thekenmädchen“ für Aufsehen sorgte, gelang mit der zweiten Auflage „Märchen von Morgen“ im krisengeplagten Jahr 2020 der Re-Entry in die Top 10 der deutschen Albumcharts. „Thekenmädchen“ erreichte als bisher erfolgreichste Versengold-Single über 11 Millionen Aufrufe bei YouTube und erfreut sich auch weiterhin großer Beliebtheit.

Mit „Was kost dieWelt“ soll dieser Erfolgsgeschichte mit Release am 28.01.2022 ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden.Wie der Titel bereits erahnen lässt, dürfen sich die Fans auf kritische Seitenhiebe freuen, die mit dem von Sänger Malte Hoyer bekannten Wortwitz, einer guten Portion beißender Ironie und lyrischer Tiefe präsentiert werden.

Auch dieses Mal erwarten den Hörereingängige, stimmungsvolle Songs, die im erdigen Folksound der Band ihre volle Wirkung entfalten. Von nachdenklichen Balladen, Pop-Einlagen und Rockhymnen bis zu launigen Feiersongs bedienen Versengold das gesamte Spektrum des deutschsprachigen Folkrocks mit spielerischer Leichtigkeit.Das Album erscheint am 28.01.2022 im Handel und ist ab dem 11.06.2021 auf allen gängigen Portalen vorbestellbar.

Quelle: Sony Music / RCA

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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