RENÉ DEUTSCHER: Mit „Du und ich“ legt er ein musikalisches Brett hin Kommentare deaktiviert für RENÉ DEUTSCHER: Mit „Du und ich“ legt er ein musikalisches Brett hin

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RENÉ DEUTSCHER: Morgen erscheint seine neue Single

Lange hat RENÉ DEUTSCHER die Freunde seiner Musik „zappeln“ lassen – die Veröffentlichung seines letzten deutschsprachigen Songs erfolgte vor mehr als einem Jahr. Gut Ding will Weile haben – und das neueste Werk von RENÉ hat es in sich.

Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, ist eine Binsenweisheit. Dass RENÉ das musikalische Talent von seinem Vater geerbt hat, ist inzwischen bekannt. Wer ihn kennt, weiß, dass er aber auch ein Freund deutlicher Worte ist – auch das könnte durchaus genetisch bedingt sein – und da auch wir das offene Wort lieben – gerne auch in musikalischer Form – freuen wir uns ganz besonders über die neue Single des Sängers und Produzenten, der seinen neuesten Song „Du und ich“, der übrigens nichts mit dem gleichnamigen Song seines Vaters DRAFI zu tun hat, komplett in Eigenregie (vom Mastering abgesehen) produziert hat.

Worum geht es nun in „Du und ich“? RENÉ schildert in dem Lied die Beziehung zu einer Frau, zu der er steht, bei der Außenstehende aber hinter dem Rücken tuscheln. Man ist fast geneigt, autobiografische Aspekte zu vermuten angesichts von Textzeilen wie „Viel zu viel zerbricht, wenn wir auf gute Freunde hören“. Merke: Natürlich ist die Meinung guter Freunde wichtig, aber das persönliche Lebensglück genießt höhere Priorität – auch wenn es zu Lasten womöglich oberflächlicher Freundschaften geht.

Und so steht er „ganz unvoreingenommen“, wie es im Song heißt, zu seiner Auserwählten, mit der er schon „Berge erklommen“ hat – da interessieren die Tuscheleien hinter dem Rücken wenig.

Dass RENÉ DEUTSCHER bei allen modernen Aspekten zu seinen Wurzeln steht, zeigt eine besondere leicht augenzwinkernde Textzeile: „Unser Marmor, Stein und Eisen niemals bricht“ – eine klare Reminiszenz an den unvergessenen Vater DRAFI DEUTSCHER, die zu diesem Song wie die Faust aufs Auge passt.

Musikalisch ist RENÉ am Puls der Zeit – Moderne trifft auf Tradition (bzw. umgekehrt). Passend zum Thema, wurde der Song mystisch arrangiert – oder um es mit dem Pressetext zu sagen: „So werden aktuelle Keyboardsounds von brettharten Gitarren getragen.“

„Du und ich“ hat klar Ohrwurmcharakter – zu Recht verweist RENÉ auf die Tradition beliebter Popsongs wie „We Will Rock You“ bzw. Schlager der Marke „Rock mi“ von voXXclub. Zum Liedende hin wird der Titel von Begleitinstrumenten ausgedünnt und in modulierter Form „auf die 12“ gegeben.

Wir finden: „Nie war er so wertvoll wie heute“ – mit „Du und ich“ ist RENÉ DEUTSCHER ein Brett gelungen, dem ein großes Publikum zu wünschen ist – stimmig, authentisch und originell – bislang unser „Lieblingslied“ im Repertoire von RENÉ DEUTSCHER.

 

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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