FLORIAN SILBEREISEN: 4,34 Mio. sehen „Die schönsten SchlagerĂŒberraschungen aller Zeiten“ 14

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FLORIAN SILBEREISEN: LeidensfÀhige Fans

Über viele Jahre hinweg hat sich FLORIAN SILBEREISEN offensichtlich ein Standing aufgebaut, das ihm selbst „Shows“ wie die „schönsten SchlagerĂŒberraschungen“ verzeiht. Anders ist mit Verlaub eine respektable Quote von 4,34 Mio. Zuschauern und 15,9 % Marktanteil nicht zu erklĂ€ren. Okay – die Zeiten, dass er der erfolgreichste Showmaster der ARD war, sind momentan offensichtlich vorbei – dafĂŒr gibt es dann doch genĂŒgend Menschen, die sich die x-te Wiederholung der Szene, als HELENE ihn „ĂŒberrascht“ hatte oder MARY ROOS ihre Karriere „beendet“ hat, um direkt danach eine Tour anzukĂŒndigen, nicht mehr ansehen und eher auf Gradlinigkeit, wie ein KAI PFLAUME sie verkörpert, setzen. 

Relativierung der Quote

Man kann diese 4,34 Mio. durchaus als Erfolg werten – erst recht fĂŒr die Machart, mit der man schon die „Schlager des Jahres“ verunstaltet hat – einfach Uralt-Clips (oder sogar Ausschnitte der vorherigen Show) zeigen, dazu ROSS ANTONY und ANDY BORG – fertig ist die Show. Einen qualitativen Anspruch hat man offensichtlich nicht mehr – zu oft hat man nun den guten Namen hochwertiger Shows kaputt gemacht – das gilt nicht nur fĂŒr SILBEREISEN, sondern auch fĂŒr Formate wie „Musik fĂŒr Sie“.

Ob man nun auch die „Feste“-Reihe zur „Kopie der ultimativen Chartshow“ werden lassen will, bleibt abzuwarten. Allerdings relativiert sich der Erfolg der „Show“ (in AnfĂŒhrungszeichen, weil es sich ja um lieblos zusammengekleisterte Clips handelte), wenn man mal die Quoten von vor zwei Jahren ansieht: 

Krimi viel erfolgreicher als Silbereisen

Die Überraschungsshow holte wie gesagt 4,34 Mio. Zuschauer vor die Bildschirme, der Krimi „Wilsberg“ lockte 7,87 Mio. Menschen vor die Mattscheibe. Vor zwei Jahren, als man noch eine echte Show ohne Verarschungsfaktor machte (keine AnkĂŒndigung von HELENE FISCHER, die natĂŒrlich wieder nicht als echter Gast dabei war), waren es 6,36 Mio. Zuschauer, die den „Wilsberg“-Krimi anschauten, wĂ€rhend sich 5,56 Mio. Menschen fĂŒr die „Schlagerchampions“ interessierten. 

Abstand zu „Wilsberg“ in zwei Jahren vervierfacht

Mit anderen Worten: Vor zwei Jahren hatte „Wilsberg“ mit ca. 0,8 Mio. Menschen die Nase vorne, in diesem Jahr mit ca. 3,5 Mio. Menschen – es gibt also durchaus schon viele Fans, die das System durchschaut haben. Der Krimi hat sich deutlich abgesetzt. Es gibt also auch Menschen, die offensichtlich Konsequenzen gezogen haben. Wenn die einmal „abgesprungen“ sind, wird es schwer, sie zurĂŒck zu gewinnen – insofern finden wir es gewagt, den großen Namen der „Feste“-Shows mit derart grenzwertigen Clip-Formaten zu beschĂ€digen.

Pandemie nur bedingt eine Ausrede

Wenn nun gesagt wird – „schön, dass wir eine Abwechslung von der Pandemie bekommen“, ist das nur die halbe Wahrheit. Hier wĂ€re einfach weniger mehr. Wenn man – aus welchen GrĂŒnden auch immer – die gewohnte QualitĂ€t nicht bieten kann, wĂ€re ja auch eine Option, im Idealfall einfach mal NICHT zu senden oder zumindest ehrlich von Clipshows zu reden und nicht große Namen wie „Schlager des Jahres“ in den Dreck zu ziehen.

A-Prominenz bleibt weg

Und so muss man dann auch sagen, dass die ganz großen Stars, auch wenn sie angekĂŒndigt waren, eben NICHT bei diesem „Show“-Format mit dabei waren. Jedenfalls haben wir HELENE FISCHER, ANDREA BERG, ROLAND KAISER und ANDREAS GABALIER nicht gesichtet. Selbst ein MATTHIAS REIM war nicht da, obwohl er ein neues Album veröffentlicht hat. Unsere Theorie: FĂŒr die „Schlagerchampions“ hĂ€tte er vielleicht zur VerfĂŒgung gestanden – fĂŒr so ein Gaga-Format hingegen nicht. Da macht dann fĂŒr MATTHIAS vielleicht mehr Sinn, zu GIOVANNI ZARRELLA zu gehen, zumal der auch Livemusik zulĂ€sst – auch wenn der VÖ-Termin des Albums damit nicht mehr zur Live-PrĂ€sentation passt. 

Derartige Bedenken hat andersrum IREEN SHEER nicht gehabt. Über viele Jahre hinweg kein Thema bei den Festen, wird nun so getan, als wĂ€re ihr Abschied ein großer Verlust fĂŒr die Szene. Das ist er sicher auch – aber definitiv NICHT fĂŒr die „Feste“-Showreihe, bei der sie ĂŒber viele Jahre hinweg so gut wie nie eingeladen wurde. 

Foto: ARD / MDR / JĂŒrgens TV / Dominik Beckmann

 

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14 Kommentare

  1. Eine sehr gelungene Betrachtung dieser ĂŒberflĂŒssigen gestrigen Show. Auch die ErwĂ€hnung von Musik fĂŒr Sie und Ireen Sheer ist sehr passend.

    Martin

  2. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass, wenn all diese Überraschungen von hinten bis vorne gestellt wĂ€ren, wie Sie immer mit AnfĂŒhrungszeichen suggerieren, es in den 30 Jahren, in denen Michael JĂŒrgens die Sendung betreut, mindestens einen Beteiligten gegeben hĂ€tte, der genau das liebend gerne ausgeplaudert hĂ€tte?
    Schließlich gibt es sicherlich nicht wenige, die Michael JĂŒrgens nicht unbedingt wohlgesonnen sind. Wahrscheinlich wird es aber auch in den nĂ€chsten Jahren bei Ihren AnfĂŒhrungszeichen bleiben.

    Dass auch bei Silbereisen mal live gesungen wird, konnte man gestern Abend sehen. Ich glaube kaum, dass das Kriterium der Livemusik bei der Festlegung von Terminen durch die Plattenfirma irgendeine Rolle spielt, und gehe schon heute jede Wette ein, dass Matthias Reim bei Giovanni Zarrella nicht live singen wird – es sei denn, es gibt ein Duett.
    Mir gefĂ€llt in diesem Fall tatsĂ€chlich eine Sendereihe besser, in der selten live gesungen wird, als eine, in der die Beteiligung des Gastgebers scheinbar zur Bedingung dafĂŒr gemacht wird und sogar ein Peter Maffay seinen Solotitel als Vollplayback darbietet.

      1. Ich erinnere mich gut, wie Sie vor einem Jahr Ross Antonys Livegesang bei „The Masked Singer“ gelobt haben.
        Jetzt muss er auf einmal wieder dafĂŒr herhalten, geringschĂ€tzig und inhaltsleer auf einen Kommentar einzugehen? Ist das Ihres Portals wĂŒrdig?
        Stefan Mross ist durchaus ein anderer Fall und ich bin von beiden kein Fan.

        Wenn die Überraschungen in Ihren Augen gestellt sind (bei den Awards ist das ja klar), bringen Sie doch bitte Beweise vor.

        Lesen Sie doch zum Beispiel den Kommentar von Gottfried Wölfl unter diesem Video: https://youtu.be/FTcqOlfezXs.
        Glauben Sie, dass der Mann ĂŒber die Show hinaus lĂŒgt?

        Wenn Marina Marx tatsĂ€chlich nicht mit dem Auftritt ĂŒberrascht wurde, sollte sie in die Schauspielerei gehen. Haben Sie gesehen, wie die gezittert hat?
        Da ist ein Backstagepass alleine nicht wirklich aussagekrĂ€ftig, denn den hatten bei den Shows vor Corona viele KĂŒnstler und Produzenten als geladene GĂ€ste um den Hals, die ironischerweise selbst nie in den Shows auftreten durften.

        1. Ich sag mal so – wer hemmungslos HELENE FISCHER als „Gast“ einer Show ankĂŒndigt, um Quote zu machen (ich rede jetzt nicht von der gestrigen Gaga-Sendung) – dem traue ich noch ganz andere Dinge zu. Dass Marina in der Show zu Gast war, haben wir noch vor der Show berichtet. Na gut – vielleicht wusste sie es anders als wir nicht. „Komisch“ wird man das dann aber hoffentlich finden dĂŒrfen…

          1. NatĂŒrlich wird in der Schlagerbranche an vielen Stellen geschliffen, leider mehr als in anderen Bereichen der Musikindustrie.
            Deshalb muss aber nicht alles gestellt und frisiert sein.
            Es ist durchaus möglich, dass Management und Produktionsfirma sich hier kurzgeschlossen, den Auftritt zunÀchst als Einladung getarnt und vorgegeben haben, backstage etwas aufzeichnen zu wollen.
            Ich weiß nicht, wie Sie vor zwei Jahren davon erfahren haben, dass Marina Marx in Berlin ist, aber ich meine, es gab vorab Bilder in den sozialen Medien.
            Backstagepass und Bilder – ich denke nicht, dass JĂŒrgens TV bei seiner sonst großen Sorgfalt so etwas passieren wĂŒrde, wenn es geheim bleiben soll.

            Sorgfalt in fast allen Bereichen – nur eben nicht bei Pressemitteilungen und der Kommunikation. Die ist wahrlich hundsmiserabel.

  3. Es zeigt sich doch wiedereinmal, ach, eigentlich wie immer, daß der Kommentar zu irgendeiner Silbereisensendung , seitens Schlagerprofis. de , regelrecht in den Dreck gezogen wird/ wurde. 4,34 Millionen TV Zuschauer werden von diesem Portal als „Dumme“ (-das ist noch eine harmlose Bezeichnung) bezeichnet- da man ja hier von Verarschung schrieb! Wir Schlagerfans (nicht nur Silbereisenfans) schauten uns gerne diese „Unterhaltungssendung“ an, ja, um einfach mal nostalgisch zurĂŒckzublicken. Freu mich schon auf Neu- Liebling Zarella- Show, die seit Anfang an, hochbejubelt wird! BeschĂ€mend, daß Silbereisen/ JĂŒrgens Management hier von diesem Portal, so zerrissen wird.

    1. Wer als QualitĂ€tsanspruch hat, gestellte Überraschungen zum x-ten mal als Video vorgesetzt zu bekommen und sich darĂŒber zur Primetime am Samstagabend freut, dem sei es doch gegönnt…

      1. Volle Zustimmung zu Dominik und Carola! Was Herrn Imming nicht gefÀllt, wird in den Artikeln niedergemacht oder in der Kommentarspalte gelöscht! Ich habe schlagerprofis.de mal gemocht, aber mittlerweile nerven die RundumschlÀge des Autoren nur noch.

        1. Gelöscht werden hier nur Kommentare von Leuten, die gegen Kommentarrichtlinien verstoßen.

          Wie gesagt: Wer es total toll findet, die x-te Wiederholung von Helene Fischer zu sehen und wem das genĂŒgt und wer keine Livemusik oder guten Gesang mag und wer ehrliche Performance nicht so gut findet, fĂŒr den war das bestimmt gut gestern. Und der findet bestimmt auch Berichterstattung, die dieser Erwartungshaltung entspricht. Allerdings in der Tat nicht bei uns.

  4. Ich hĂ€tte selbstverstĂ€ndlich gerne eine „neue“ Liveshow gesehen, aber habe gestern gerne zugeschaut, weil ich einige der Überraschungen noch nicht kannte.

  5. Gestern Abend wurde dem TV Zuschauer eine sehr seltsames TV Show prĂ€sentiert. Ein Ranking von unterschiedlichen Überraschungen. Vor gestern Abend wusste ich nicht das man einen Heiratsantrag und ein Karriereende vergleichen kann und dies auch noch bewerten muss. Gestern waren mit Ireen Sheer, Marina Marx und Karsten Walter, Anna- Carina Woitschack und Stefan Mross,Christoph, Ross Antony, Andy Borg, Thomas Anders sieben bzw. neun Show Acts vor Ort. Warum kann man mit diesen Acts keine Show mit Auftritten kreiren? Beim Schlager Spaß sind auch nicht mehr Stars dabei.

    1. Hallo Herr Bucher, sehr richtig der letzte Satz.
      Beim Schlager-Spaß funktioniert das deshalb so gut, da diese Show eine ganz andere Ausrichtung hat. Wenn ich eine Sendung von Andy Borg sehe, merke ich jedesmal wie ĂŒberflĂŒssig die Silbereisenshows geworden sind. Liegt aber nicht an Silbereisen sondern an den Konzepten von JĂŒrgens und am MDR und der ARD.

      Martin

UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

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REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

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