TED HEROLD bei Wohnungsbrand in Dortmund verstorben 8

CD Cover Das Beste zum 60. Bühnenjubiläum

TED HEROLD: GroĂźe Trauer bei Schlagerfans – beliebter Rock’n’Roller verstorben

In den 1960er Jahren gab es nicht nur die Frage „BEATLES oder STONES“, sondern in der deutschen Szene auch „PETER KRAUS oder TED HEROLD“. Beide hatten in den 1960er Jahren groĂźe Erfolge, die Fans liebten oft aber entweder den Einen oder den Anderen. TED HEROLD galt als der „deutsche Elvis“ und sang u. a. deutsche Versionen von dessen Hits und anderen internationalen Erfolgen. Mit „Ich bin ein Mann“, der deutschen Version von „I’m A Man“, holte er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Erfolg. Ein Jahr später schrieben ihm WERNER SCHARFENBERGER und FINI BUSCH den Nummer-1-Hit „Moonlight“ – ausgerechnet eine „Schlager-Schnulze“, die aber der Hit seines Lebens wurde.

Mitte der 1960er vorläufiges Karriereende

Einschlägigen Quellen zufolge hatte TED HEROLD zu Karrierebeginn keine guten Berater, sein Vater soll Besitzer einer Kneipe gewesen sein, so dass er von den groĂźen Schallplattenerfolgen finanziell nicht so profitieren konnte wie das wĂĽnschenswert gewesen wäre. Das gilt auch fĂĽr Gagen bei Auftritten. Mitte der 1960er Jahre lief der Plattenvertrag bei Polydor aus. TED sang noch einige Jahre, beschloss aber, wieder ein bĂĽrgerliches Leben anzunehmen – als HARALD SCHUBRING, so sein bĂĽrgerlicher Name. In der Zeit machte er per Fernlehrgang eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker, die er sogar mit dem Meistertitel abschloss. 

Fulminantes Comeback nach dem Tod von ELVIS PRESLEY

Als ELVIS PRESLEY 1977 verstarb, gab es wieder Interesse an der Person TED HEROLDs. Der Erste, der ihn zurĂĽck auf die BĂĽhne holte, war UDO LINDENBERG. Auf dem Album „Panische Nächte“ veröffentlichte er das Lied „Teddi“ als Hommage an TED, der bei dem Song auch selber mitgesungen hat. Einige Jahre später, in den frĂĽhen 1980er Jahren, konnte der ein sehr bemerkenswertes Comeback feiern. Songs wie „Rock’n’Roll For President“, „Bill Haley“ (3-mal ZDF-Hitparade), „Die Besten sterben jung“ und „Gib dein Ziel niemals auf“ kamen allesamt in die Singlecharts – TED war wieder eine echte „Nummer“ im Schlagergeschäft. 

Bemerkenswerte Auftritte

Auch wenn der Tonträgerverkauf gegen Mitte der 1980er Jahre erneut „nachlieĂź“, war TED HEROLD nun wieder als KonzertkĂĽnstler gefragt. Hin und wieder veröffentlichte er auch weiterhin regelmäßig neue Singles, beispielsweise bei Bear Family Records. Im April 2007 trat er in Folge 1116 der LindenstraĂźe auf. 

Hochzeit zum 60. Geburtstag

Im September 2002 heiratete TED HEROLD seine langjährige Lebensgefährtin MANUELA, die nun auch an seiner Seite verstorben ist, in Dortmund. Sie wurde nur 48 Jahre alt. Laut Angaben von T-Online war eine groĂźe Sause zu seinem 80. Geburtstag geplant. – Schade, wir Schlagerprofis haben als Fans seiner Musik mehrfach versucht, Kontakt mit dem Rock’n’Roller aufzubauen, das aber nicht hinbekommen – nach unserem Eindruck lebte TED sehr zurĂĽckgezogen. Im Jahr 2018 erschien bei TELAMO eine schöne „Best Of“ von ihm. – Möge er in Frieden ruhen.

 

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8 Kommentare

  1. Hallo Herr Imming, Sie schreiben, Ted Herold ist Radio- und Fernmeldemechaniker gewesen. Diesen Beruf gibt es nicht. Vielleicht sollten Sie besser recherchieren und nicht falsche Informationen einfach schreiben. Schnell sein heißt nicht von sich auf andere abwälzen. Auch sie sind nicht fehlerfrei. Vielleicht sollten sie einfach korrekt sein. Bitte um Änderung ihres Artikels. Danke

  2. Was stimmt denn mit Dir nicht?! Hier kommt eine so traurige Meldung und Du hängst hier den Klugscheißer raus?

    > „Bitte um Änderung des Artikels“
    Entschuldigung, aber hast Du Wahrnehmungsstörungen? Du hast hier gar nichts zu bitten!

    Ich bitte Dich ja auch nicht, eine solche zerebrale Dysfunktion in die Kommentare abzusondern – obwohl das deutlich angebracht ist.

    Und um das „Missverständnis“ mal aufzuklären:

    1957 wurde der Beruf des/der Radio- u. Fernsehtechniker/in anerkannt. 1999 wurde diese Berufsbezeichnung dann jedoch abgeschafft. Der „Nachfolgeberuf“ wurde Informationselektroniker/in.

    Also hängen Sie sich nicht am Begriff „Mechaniker“ oder „Techniker“ auf. Die Schlagerprofis (Herr Imming) hat vollkommen korrekt berichtet.

    Zieh weiter, Du Troll! Deine KlugscheiĂźer-Kommentare fallen mir schon seit langem auf.

  3. Hallo Herr Neumann, fragt sich momentan wer der Klugscheißer ist. Erst duzen, dann siezen? Ich duze sie auch nicht. Aber wenn sie so ein Klugscheißer sind, dann müssten sie auch feststellen, dass die Seite geändert wurde. Der Rest ist vermutlich auch nicht mehr ihre hochqualifizierte Sache. Wenn sie da denn der Meinung sind, hier beleidigen zu müssen, dann heben sie sich von einigen Kommentaren nicht ab. Danke Herr Alfred E. Neumann.

    1. Kommen da noch irgendwelche konstruktiven Einlassungen zu Ihrem Oberlehrer-Verhalten, oder wollen Sie das Bild des ‚Forentrolls‘ komplettieren?

      Das ist Ihnen erfolgreich gelungen – diesbezüglich sind keine weiteren Aktivitäten Ihrerseits notwendig.

BERNHARD BRINK im Quotenrausch – allein im MDR-Gebiet fast 100.000 Zuschauer mehr als „Musi“ mit STEFANIE HERTEL 5

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+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

BERNHARD BRINK verabschiedet sich mit ĂĽberragender Quote

Vorab: Leider ist uns die bundesweite Quote der gestrigen „Schlagercharts“ nicht bekannt – veröffentlicht wurde (bislang) nur die im Sendegebiet des MDR erreichte Quote fĂĽr die Sendung „Schlagercharts“. Aber die kann sich nicht nur sehen lassen, sondern ist schon extrem stark. Wir erinnern uns: Am vergangenen Samstag wurde STEFANIE HERTEL fĂĽr ihren schönen Quotenerfolg mit der „Musi“ gefeiert – den Erfolg wollen wir angesichts des „Konkurrenzprogramms“ auch nicht schlecht reden, ANDY BORG gegen STEFANIE HERTEL zu programmieren, ist natĂĽrlich selten dämlich – sind halt echte Experten am Werk. – Aber ein Vergleich der Quoten im Sendegebiet des MDR (dort wurden ja beide Sendungen ausgestrahlt) ist schon interessant: 

  • „Schlagercharts“ mit BERNHARD BRINK im MDR: 448.000 Zuschauer, 13,7 % Marktanteil
  • „Wenn die Musi spielt“ mit STEFANIE HERTEL im MDR: 356.000 Zuschauer, 11,1 % Marktanteil

Auch ĂĽber 30 Jahre nach seinem Einstieg beim MDR hat BERNHARD BRINK gute Quoten geholt. Dass der MDR seinen Top-Moderator einerseits scheinheilig (sorry) feiert fĂĽr seine Erfolge und ihn dennoch abgesetzt hat, obwohl die Sendung konstant ordentliche Einschaltquoten erreicht hatte, ist nicht nachvollziehbar – man darf gespannt sein, ob das gute Niveau gehalten werden kann. Zu wĂĽnschen wäre es dem vom Schlagertitan etablierten Format. Und wer weiĂź? Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen Sender auf, dass BRINK ganz offensichtlich recht konstant fĂĽr gute Quoten steht.

Foto: © MDR/Tom Schulze

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MAITE KELLY: Löst sie FLORIAN SILBEREISEN und THOMAS ANDERS an der Spitze der Airplay-Charts ab? 2

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MAITE KELLY: „Shooting Star“ mit „Ich brauch einen Mann“

Wir haben es fast kommen sehen. Okay, MAITE KELLY ist immer fĂĽr einen Radiohit gut. Mit „Ich brauch einen Mann“ hat sie nach unserer Meinung aber einen richtigen Volltreffer gelandet – eine echte Wohltat im derzeitigen Schlager-Einerlei, wo sonst alles recht gleich und ähnlich klingt. Wir gratulieren MAITE und ihren Song-Coautoren DANIEL SOMMER, SEBASTIAN WURTH und FLORIAN KRAHE – wirklich ein groĂźartiger Schlager, dem wir wĂĽnschen, in der nächsten Woche an der Spitze der Airplaycharts zu stehen. In den Single-Charts wird es bei den Promotern schwierig – der Radiopromoter hingegen macht ja seinen Job, so dass man hier wirklich optimistisch sein kann. Platz 2 in der aktuellen Liste ist ein toller Erfolg…

FLORIAN SILBEREISEN & THOMAS ANDERS: „Aller guten Dinge sind Drei“

Wie in der vergangenen Woche, konnten sich auch diesmal FLORIAN SILBEREISEN und THOMAS ANDERS an der Spitze der Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop durchsetzen – insgesamt zum nunmehr dritten Mal. Wir gratulieren! – „Fan-nah“ wie das Team von FLORIAN ist, wird natĂĽrlich NICHTS darĂĽber gesagt, wann die nächste „Feste“-Show produziert und / oder ausgestrahlt wird. Wobei man ja einfach eine beliebige Show des letzten Jahrs noch mal wiederholen könnte – Gäste und Titel sind ja ohnehin immer gleich, Vollplayback sowieso. Vielleicht sollte man nicht unbedingt das „Adventsfest“ nehmen, das wĂĽrde vielleicht auffallen. – Aber all das kann dem von CHRISTIAN GELLER produzierten Nummer-1-Hit nichts anhaben – so bleibt zu hoffen: „Alles wird gut„. 

ANDREA BERG: Noch immer Top-3 mit „Viel zu schön, um wahr zu sein“

Mit ihrer aktuellen Single hat ANDREA BERG einen tollen Radiohit gelandet. Seit vielen Monaten hält sich die Schlagerqueen in den Top-3 der Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop – und auch aktuell steht sie noch immer auf Platz 3 – einmal mehr gratulieren wir herzlich zu diesem groĂźartigen Erfolg. 

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