DIETER BOHLEN: Ohne ihn versinkt das „Supertalent“ von RTL im Quoten-Nirwana 1

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DIETER BOHLEN: Das hat sich RTL wohl anders vorgestellt.

Wie sehr manche Fernsehformate mit ihren Protagonisten verbunden sind, konnte schon an vielen Formaten beobachtet werden. Auch wenn die ZDF-Hitparade nach 1984 noch ĂĽber 15 Jahre weiterging, wurde die Sendung immer mit DIETER-THOMAS HECK in Verbindung gebracht. Ă„hnlich scheint es sich mit dem Supertalent von RTL zu verhalten. Zugegeben – das Format an sich hat wohl seine besten Zeiten hinter sich. Aber WENN man es aufrecht erhalten will, macht das offensichtlich nur Sinn mit dem Mann, der das Format geprägt hat: DIETER BOHLEN. Die RTL-Logik, ihn einfach mal eben „zu entsorgen“ – dieser Schuss scheint gewaltig nach hinten zu gehen. 

„RTL hat ein Problem“

Schon in der vergangenen Woche hatte das „Supertalent“ den schlechtesten Quotenwert seiner Geschichte, das konnte noch einmal locker unterboten werden – gerade mal 1,77 Mio. Menschen haben sich die Sendung angesehen – auch wenn es erwartet kam (absolut nicht schlĂĽssige Jury, Abservieren der etablierten Jury), ist das richtig bitter. Man darf gespannt sein, wie lange es dauert, bis RTL Konsequenzen ziehen wird – oder um es mit der Medienseite DWDL zu sagen: „RTL hat ein Problem“. 

Auch beim jungen Publikum ohne Akzeptanz

Bislang konnte das „Supertalent“ zumindest beim Publikum der zwischen 14- und 49-jährigen punkten. Am gestrigen Samstag war das nur sehr bedingt der Fall – Formate wie „Verstehen Sie SpaĂź“ und der ZDF-Krimi standen besser da als „Das Supertalent“. Sehr spannend wird es sein zu beobachten, wie sich DSDS entwickeln wird – dem „Supertalent“ ist offensichtlich der Personalwechsel nicht besonders gut bekommen. Gut denkbar ist, dass DIETER BOHLEN diese Entwicklung „mega“ findet :-)…

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BERNHARD BRINK im Quotenrausch – allein im MDR-Gebiet fast 100.000 Zuschauer mehr als „Musi“ mit STEFANIE HERTEL 5

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BERNHARD BRINK verabschiedet sich mit ĂĽberragender Quote

Vorab: Leider ist uns die bundesweite Quote der gestrigen „Schlagercharts“ nicht bekannt – veröffentlicht wurde (bislang) nur die im Sendegebiet des MDR erreichte Quote fĂĽr die Sendung „Schlagercharts“. Aber die kann sich nicht nur sehen lassen, sondern ist schon extrem stark. Wir erinnern uns: Am vergangenen Samstag wurde STEFANIE HERTEL fĂĽr ihren schönen Quotenerfolg mit der „Musi“ gefeiert – den Erfolg wollen wir angesichts des „Konkurrenzprogramms“ auch nicht schlecht reden, ANDY BORG gegen STEFANIE HERTEL zu programmieren, ist natĂĽrlich selten dämlich – sind halt echte Experten am Werk. – Aber ein Vergleich der Quoten im Sendegebiet des MDR (dort wurden ja beide Sendungen ausgestrahlt) ist schon interessant: 

  • „Schlagercharts“ mit BERNHARD BRINK im MDR: 448.000 Zuschauer, 13,7 % Marktanteil
  • „Wenn die Musi spielt“ mit STEFANIE HERTEL im MDR: 356.000 Zuschauer, 11,1 % Marktanteil

Auch ĂĽber 30 Jahre nach seinem Einstieg beim MDR hat BERNHARD BRINK gute Quoten geholt. Dass der MDR seinen Top-Moderator einerseits scheinheilig (sorry) feiert fĂĽr seine Erfolge und ihn dennoch abgesetzt hat, obwohl die Sendung konstant ordentliche Einschaltquoten erreicht hatte, ist nicht nachvollziehbar – man darf gespannt sein, ob das gute Niveau gehalten werden kann. Zu wĂĽnschen wäre es dem vom Schlagertitan etablierten Format. Und wer weiĂź? Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen Sender auf, dass BRINK ganz offensichtlich recht konstant fĂĽr gute Quoten steht.

Foto: © MDR/Tom Schulze

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MAITE KELLY: Löst sie FLORIAN SILBEREISEN und THOMAS ANDERS an der Spitze der Airplay-Charts ab? 2

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MAITE KELLY: „Shooting Star“ mit „Ich brauch einen Mann“

Wir haben es fast kommen sehen. Okay, MAITE KELLY ist immer fĂĽr einen Radiohit gut. Mit „Ich brauch einen Mann“ hat sie nach unserer Meinung aber einen richtigen Volltreffer gelandet – eine echte Wohltat im derzeitigen Schlager-Einerlei, wo sonst alles recht gleich und ähnlich klingt. Wir gratulieren MAITE und ihren Song-Coautoren DANIEL SOMMER, SEBASTIAN WURTH und FLORIAN KRAHE – wirklich ein groĂźartiger Schlager, dem wir wĂĽnschen, in der nächsten Woche an der Spitze der Airplaycharts zu stehen. In den Single-Charts wird es bei den Promotern schwierig – der Radiopromoter hingegen macht ja seinen Job, so dass man hier wirklich optimistisch sein kann. Platz 2 in der aktuellen Liste ist ein toller Erfolg…

FLORIAN SILBEREISEN & THOMAS ANDERS: „Aller guten Dinge sind Drei“

Wie in der vergangenen Woche, konnten sich auch diesmal FLORIAN SILBEREISEN und THOMAS ANDERS an der Spitze der Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop durchsetzen – insgesamt zum nunmehr dritten Mal. Wir gratulieren! – „Fan-nah“ wie das Team von FLORIAN ist, wird natĂĽrlich NICHTS darĂĽber gesagt, wann die nächste „Feste“-Show produziert und / oder ausgestrahlt wird. Wobei man ja einfach eine beliebige Show des letzten Jahrs noch mal wiederholen könnte – Gäste und Titel sind ja ohnehin immer gleich, Vollplayback sowieso. Vielleicht sollte man nicht unbedingt das „Adventsfest“ nehmen, das wĂĽrde vielleicht auffallen. – Aber all das kann dem von CHRISTIAN GELLER produzierten Nummer-1-Hit nichts anhaben – so bleibt zu hoffen: „Alles wird gut„. 

ANDREA BERG: Noch immer Top-3 mit „Viel zu schön, um wahr zu sein“

Mit ihrer aktuellen Single hat ANDREA BERG einen tollen Radiohit gelandet. Seit vielen Monaten hält sich die Schlagerqueen in den Top-3 der Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop – und auch aktuell steht sie noch immer auf Platz 3 – einmal mehr gratulieren wir herzlich zu diesem groĂźartigen Erfolg. 

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