FRANZ TROJAN (SPIDER MURPHY GANG): Bewegender Nachruf seines Biografen KLAUS MARSCHALL Kommentare deaktiviert fĂĽr FRANZ TROJAN (SPIDER MURPHY GANG): Bewegender Nachruf seines Biografen KLAUS MARSCHALL

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FRANZ TROJAN: Sein Biograf KLAUS MARSCHALL findet passende Worte zu seinem traurigen Tod

Schon wieder ist ein GroĂźer der Musikszene von uns gegangen: FRANZ TROJAN, der bekannte Schlagzeuger der SPIDER MURPHY GANG, der in der „Glanz- und Gloriaphase“ der Band „den Takt vorgab“, ist im Alter von nur 64 Jahren verstorben. Gemeinsam mit KLAUS MARSCHALL schrieb seine lesenswerte Biografie – KLAUS hat einen wirklich schönen, wĂĽrdigen und bewegenden Nachruf auf FRANZ TROJAN geschrieben: 

Lieber Franz,
wir zwei haben eine tolle Zeit erlebt, als wir zusammen an Deiner Biographie „Hauptsache Laut!“ arbeiteten. Immer wenn ich zu Dir nach Kamp-Lintfort kam, um auf dem Weg zur Endversion einige Schritte weiterzukommen, habe ich Dich als freundlichen, offenen, rĂĽcksichtsvollen, witzigen und … ja, das sei ausdrĂĽcklich erwähnt … reflektierten Menschen erlebt, der durchaus um seine begangenen Fehler und Schwächen wusste.
Nur war Deine Ăśberzeugung, nicht nur ĂĽber den Rock´n´Roll zu reden – sondern ihn intensiv leben zu wollen, unvereinbar mit dem Erscheinungsbild des immerzu netten, freundlichen Mann von nebenan. Du hast den Erfolg und all die damit zusammenhängenden Annehmlichkeiten in vollen ZĂĽgen genossen und bist dabei die Gefahr eingegangen, auf menschliches, von „Sex and Drugs & Rock´n´Roll“ geprägtes Glatteis zu geraten.
Dabei stieĂźt Du sicherlich Menschen, die Dir wichtig waren, verletzend vor den Kopf, was Dir in der RĂĽckbetrachtung sehr leid tat. Nicht vergessen darf in diesem Zusammenhang aber auch, dass Du BedĂĽrftigen ohne Erwartung der RĂĽckerstattung geholfen hast.
Bereut hast Du in der Gesamtbetrachtung nichts. Das Herabfallen vom Olymp des Reichtums, der Popularität und der Anerkennung allenthalben entlockte Dir höchstens ein achselzuckendes, aber dadurch auch versöhnliches „Is´wurscht, is´halt so, aber es war eine geile Zeit und die möchte ich in keiner Weise missen!“
Ich wĂĽnsche Dir dort, wo Du jetzt bist, wieder ausgelassenen SpaĂź! Vielleicht triffst Du dort ja Deinen Kumpel Peter Behrens wieder und ihr spielt zusammen eine Runde Schlagzeug.
Servus Franz!
Klaus
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(v. l. n. r.: KLAUS MARSCHALL, FRANZ TROJAN, ANDREAS MĂ„CKLER)
Quelle: Vielen Dank an KLAUS MARSCHALL!
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FLORIAN SILBEREISEN: Adventsfest mit weniger Zuschauern als sonst, Marktanteil-Quote aber im Soll 7

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FLORIAN SILBEREISEN: Selbst beim Adventsfest bröckeln die Quoten

Auf den ersten Blick kann sich die ARD gemütlich zurücklehnen: 5,05 Mio. Zuschauer und 21,5 Prozent Marktanteil bedeuten noch immer die Marktführerschaft, keine Sendung wurde gestern häufiger angesehen als das Adventsfest. Ob man allerdings gut daran tut, die Qualität immer NOCH weiter nach unten zu schrauben (obligatorisches Vollplayback, nach wie vor die ewig gleichen Gäste, seit einigen Jahren nun auch als voraufgezeichnete Sendung), steht auf einem anderen Blatt. Der Trend der absoluten Zuschauerzahlen des Adventsfests spricht da schon eine eindeutige Sprache: 

  • 2013: 5,57 Mio. Zuschauer / 19,7 % Marktanteil
  • 2014: 5,78 Mio. Zuschauer / 19,9 % Marktanteil
  • 2015: 6,26 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2016: 6,63 Mio. Zuschauer / 23,6 % Marktanteil
  • 2017: 6,07 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2018: 5,95 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil
  • 2019: 5,66 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2020: 6,68 Mio. Zuschauer / 22,0 % Marktanteil
  • 2021: 5,99 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil

Marktanteil „im Soll“

Nun könnte man es sich einfach machen und eine Abschrift des T-Online-Artikels aufsetzen mit der Ăśberschrift: „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Auch wenn in absoluten Zahlen wohl noch nie weniger Menschen zugeschaut haben, ist DIE „Währung“ ja immer noch der Marktanteil. Der ist mit 21,5 Prozent zwar nicht ganz so stark wie in den beiden Vorjahren – wenn man aber nicht nur zwei Jahre zurĂĽckschaut wie T-Online (und die, die deren Inhalt „ĂĽbernommen“ haben), sondern mal die letzten 10 Jahre betrachtet, gab es vom Marktanteil her auch durchaus schlechtere Jahre – 2013 und 2014 waren es sogar unter 20 Prozent, was auch immer noch Top-Werte sind.

Wenn man die (einschließlich der gestrigen Sendung) letzten zehn Adventsfeste als Maßstab nimmt, 

  • lief es VIER-mal besser als gestern (Marktanteil mehr als 21,5 Prozent) und
  • FĂśNF-mal schlechter (Marktanteil schlechter als der gestern erreichte Marktanteil). 

Vor diesem Hintergrund relativiert sich natĂĽrlich die reiĂźerische Schlagzeile „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Von einem „riesengroĂźen Quotenerfolg“ wĂĽrden wir derweil aber auch nicht sprechen, weil die Aussage, dass noch nie weniger Menschen beim Adventsfest zugesehen haben, ja nun auch einmal richtig ist. Die wenigsten Zuschauer zu haben mit der Vokabel „riesengroĂźer Quotenerfolg“ zu versehen, finden wir auch realitätsfern. Die Wahrheit liegt da wohl in der Mitte. Wir haben ĂĽbrigens vor zwei Jahren HIER schon einmal einen RĂĽckblick auf die Quoten des Adventsfests seit 2009 gewagt – damals noch in anderen Zusammenhang. 

Taktik geht (noch) auf

Auch wenn es schmerzt: Die Taktik, nur „Kumpels“ einzuladen und erneut die „Ăśberraschung“ zu präsentieren, dass BERNHARD BRINK ohne Not seine Sendung weggenommen wird, ist offensichtlich erneut aufgegangen. Wobei die Sendung schon ein paar witzige Momente hatte – als z. B. ANNA-CARINA WOITSCHACK als neue Generation des Schlagers in einem Atemzug mit Namen wie PIA SOPHIE, NEON, DANIEL SOMMER u. a. genannt wurde, war das schon „interessant“, wenn man bedenkt, dass nur wenige Jahre zuvor sehr feierlich ihre groĂźe Hochzeit angekĂĽndigt wurde. Immerhin musste sich STEFAN MROSS dieser Schmach nicht aussetzen, er blieb zu Hause. 

Witzig war auch die Einblendung, dass am 24.12. der „Schlager-SpaĂź“ mit ANDY BORG im SWR gezeigt wird. Das ist zwar richtig, warum man aber das Datum der kommenden Ausgabe vom 17.12. NICHT einblendet – man weiĂź es nicht… 

Foto: © MDR – ARD; Jürgens TV / Dominik Beckmann

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ERIC PHILIPPI: Aus „Schockverliebt“ wird „Schneeverliebt“ 0

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ERIC PHILIPPI: Neue Single „Schneeverliebt“

Die Fans von ERIC werden sich gefreut haben – anders als RAMON ROSELLY hat es ERIC geschafft, erneut beim Adventsfest der 100.000 Lichter dabei zu sein. Aus seinem Hit „Schockverliebt“ hat er anlässlich des Weihnachtsfests „Schneeverliebt“ gemacht. Und siehe da: Der Song ist nun auch erhältlich. Angesichts seines ĂĽberzeugenden Auftritts dĂĽrfte die Fans das erfreuen – vermutlich werden die ERIC-Fans sehr gerne auch „schneeverliebt“ sein…

 

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