SOTIRIA im Interview mit Schlagerprofis.de über „Mein Herz“: „Einfach das geschrieben, was in meinem Herzen steckt“ 1

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SOTIRIA: Heute erscheint ihr Album „Mein Herz“

Das lang ersehnte Album „Mein Herz“ von SOTIRIA erscheint heute. Als neue Single wurde heute der Song „Heute Nacht“ ausgekoppelt – ein heißer Song, passend dazu mit heißem Singlecover. – Auch wenn es lange gedauert hat, müssen wir sagen: Das Warten hat sich gelohnt. SOTIRIA legt ein bemerkenswert persönliches, fast schon intimes Album vor, man nimmt ihr die Songs ab – ein absolutes und weit überdurchschnittliches Topalbum ist da gelungen, zu dem wir nur gratulieren können. Als wir das Interview geführt hatten, hatten wir viele der neuen Songs noch nicht gehört – dennoch durften wir einige spannende Dinge über SOTIRIA erfahren und bedanken uns für das interessante Interview:

Liebe Sotiria, dein Einstieg in die musikalische Karriere verlief fulminant. Die Band Eisblume, deren Sängerin du warst, hatte großen Erfolg. Magst du kurz erzählen, wie die Band sich kennen gelernt hat?

Puh, das ist schon wirklich lange her, aber wir haben uns auf einem Fest bei meinen damaligen Produzenten kennengelernt. Die Jungs haben damals schon zusammen gespielt und wurden dann zu meiner Band.

Ihr wart als Vorband von „Ich&Ich“ aktiv. Wie war es, quasi als „Support“ zu fungieren? War es eher beeindruckend, vor großem Publikum zu spielen – oder auch etwas unangenehm, weil das Publikum ja vermutlich eher auf den Topact gewartet hat?

Es war der Wahnsinn, direkt vor 10.000 Menschen auf der Bühne zu stehen… direkt ins kalte Wasser gesprungen. „Supportact“ zu sein ist nicht immer leicht, die Leute sind ja nicht deinetwegen dort, aber das „Ich&Ich“ Publikum war sehr lieb… Sie haben zumindest geklatscht und nicht gebuht oder „Ich&Ich“ Chöre gesungen ;-).

In Liedern wie „Wer bist du“ und „Vielleicht“ geht es um dein – wie es heißt – schwieriges Verhältnis zu deinem Vater. Ist die Vermutung richtig, dass du bei deiner Mutter aufgewachsen ist?

Ja, genau. Meine Mutter und mein leiblicher Vater haben sich sehr früh getrennt. Meine Mutter hat dann nochmal geheiratet und so kam mein Stiefvater in mein Leben, der mich als Kind aufgezogen hat. Allerdings hielt auch diese Liebe leider nicht ewig und so gab es auch eine Zeit, die wir quasi „alleine“ waren. 

Recht überraschend bist du dann ja quasi in die Schlagerszene gekommen. Mit Unterstützung von UNHEILIG bzw. des Grafen und dessen Produzenten HENNING VERLAGE. Wie kam der Kontakt zustande?

Wir kannten uns schon aus meiner Eisblume Zeit. Unheilig haben 2016 dann ihre Abschlusstour gespielt und ich war zum Konzert in Berlin eingeladen. Backstage habe ich dem Graf und Henning dann erzählt, dass ich gerne wieder Musik machen möchte und so kam eins zum anderen. Ein bisschen war das tatsächlich auch „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. 

Kritiker haben beim ersten Album behauptet, dass du dich an den UNHEILIG-Erfolg heranhängst, zumal eine Ausgabe des Albums ja sogar unveröffentlichte UNHEILIG-Aufnahmen gab. Was erwiderst du diesen Kritikern?

Es war ein Türöffner, wieder zurück auf die Bühne und mir wurde eine helfende Hand gereicht, für die ich sehr dankbar bin. 

Bei der Aftershowparty der Schlagerchampions 2019 warst du eine der am längsten feiernden Gäste. Bist du ein „Feierbiest“?

Ab und zu kann man mit mir auch ordentlich feiern. Das muss auch mal sein 🙂 

Es gab Gerüchte, dass du bei „Let’s Dance“ im Gespräch seist. Sind das nur Gerüchte?

Ich warte noch auf meine Einladung 🙂

Wieso hast du „Nacht voll Schatten“ gecovert? Bist du Fan von JULIANE WERDING?

Meine Mama hat früher viel Juliane Werding gehört und ich finde, sie hat wirklich tolle Song gemacht. 

Warum ist der „Sandmann“-Song von PETER PLATE nicht auf dem Album?

Peter hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte den Song zu singen und ich habe „Ja“ gesagt. Das war ein Nebenprojekt und hat ja nichts mit meinem Album zu tun. Außerdem soll ja niemand einschlafen, wenn er mein Album hört. Ist ja schließlich ein Sandmannsong 😉

„Einfach nur ein Mädchen“ – es gab viel Lob, auch von uns Schlagerprofis. Gab es hier eine Art „Imagewechsel“?

Ich habe einfach Songs geschrieben, ohne über irgendwas nachzudenken. Einfach das geschrieben, was in meinem Herzen steckt. Ohne mir vorher irgendwas zu überlegen oder so. 

Dein Album ist seit Oktober 2020, seit fast einem Jahr, vorbestellbar. Hat dir das mehrfache Verschieben der VÖ „weh getan“?

Na klar tut es weh, eine Veröffentlichung zu verschieben, aber durch Corona hatten / haben es Künstler einfach schwer, ein Album irgendwie an den Mann / die Frau zu bringen. Und wenn man so lange an einem Album arbeitet, dann möchte man natürlich die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, wenn es rauskommt. Es ist ja immer noch nicht wie vor Corona, aber zumindest darf man wieder ein bisschen auftreten und Radiosender besuchen gehen… 

Wie kam es zum Kontakt mit der tollen Textdichterin Bahar Henschel, die am Song „Vielleicht“ beteiligt ist?

Bahar und ich haben uns auf einer Songwritingsession kennengelernt und sind seitdem auch eng befreundet. Wir schreiben immer noch viel zusammen. 

Bei „Vielleicht“ singen manche mit: „I’m a big big girl…“ – siehst du da auch Ähnlichkeiten zu dem Megahit?

Wirklich? Ist mir gar nicht aufgefallen ;-). Das ist beim Schreiben einfach so entstanden… 

Der Song „Lachen“ – ein ROSENSTOLZ-Cover? Und: „Liebe auf Zeit“ – KEIN BERNHARD BRINK Cover, obwohl HENNING VERLAGE ja auch den Schlagertitan produziert?

Genau, der Song Lachen ist ein Rosenstolz-Cover. „Liebe auf Zeit“ habe ich zusammen mit Henning geschrieben. Ich wusste ganz lange gar nicht, dass Bernhard auch einen Song hat, der so heißt. Es ist kein Bernhard Brink-Cover. 

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1 Kommentar

  1. Sotiria, junge Frau mit toller Ausstrahlung und richtig guter Stimme! Gefällt mir seit langem ,ist auch hin und wieder in größeren Sendungen zu sehen. Müßte viel mehr Publissimy bekommen!

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