HOWARD CARPENDALE: „Fassungslosigkeit und absolute Leere“ 1

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HOWARD CARPENDALE resigniert: Auch seine Tour muss wieder verschoben werden

Mit starken und herzzerreiĂźenden Worten hat HOWARD CARPENDALE die Verschiebung seiner Tour „Show meines Lebens“ kommuniziert. es sei „1,5 Jahre gehofft“ worden, man sie optimistisch gewesen. HOWARD findet glaubhafte Worte, die zeigen, wie ihn die erneute Verlegung seiner Tour „anfasst“ – die Fans hätten lt. seinen Worten eins verdient: „Euch den „geilsten“ Abend zu schenken, den Ihr verdient habt„:

Wir möchten mit der erneuten Verlegung einmal mehr untermauern, dass es uns hier eben nicht um möglichen Umsatz geht, sondern um das gemeinsame Erlebnis.

HOWARD CARPENDALE: Wir sollen uns ALLE wiedersehen

Mit sehr empathischen Worten formuliert HOWARD CARPENDALE, warum er NICHT auf etwaige Konzessions-Entscheidungen eingehen will. Seine Konzerte leben von der Stimmung unter den Fans – da will er keinen „auf der Strecke lassen“. Wir finden die Ansprache von HOWARD CARPENDALE an seine Fans wirklich gelungen und stellen sie euch gerne im Wortlaut vor: 

Statement HOWARD CARPENDALE zur Verschiebung der „Show meines Lebens“-Tour

Liebe Freunde, es gibt Momente, die man immer wieder im Kopf durchspielt, aber wenn es so weit ist, fühlt sich alles anders an. Und so ein Moment ist jetzt: Wir haben 1,5 Jahre gehofft und waren, trotz aller Umstände, immer von größtem Optimismus erfüllt, dass wir uns endlich im September wiedersehen werden. Persönlich, mit der nötigen Nähe, die uns die letzten Jahre in den Konzerten verbunden hat. Alles stand in den Startlöchern und unsere anstehenden Termine waren so geplant, da ereilte uns die Info, dass wir schweren Herzens wieder um planen müssen.
Fassungslosigkeit und absolute Leere.
Und obwohl wir immer damit rechnen mussten, wollten wir es bis zur letzten Sekunde vermeiden, aber vergebens. Viele Gespräche in den letzten Tagen mit der Politik, unseren Veranstaltern sowie mit meinem Team haben dann zu dieser Entscheidung geführt. Wir können es aus mehreren Gründen nicht vertreten, mit dieser Produktion so auf Tour zu gehen, um Euch all das zu geben, wofür wir stehen wollen:
Euch den „geilsten“ Abend zu schenken, den Ihr verdient habt.
Und genau das wird zum aktuellen Stand in keinster Form möglich sein. Uns geht es also bei dieser Entscheidung unabhängig von den Vorgaben des Bundes um Euch. Wir würden niemals diese Show so gemeinsam erleben, wie wir es schon neunmal in Berlin feiern konnten. Und wer damals von Euch mit dabei gewesen ist, weiß, wovon ich spreche. Wir möchten mit der erneuten Verlegung einmal mehr untermauern, dass es uns hier eben nicht um möglichen Umsatz geht, sondern um das gemeinsame Erlebnis.
Uns liegt es fern, Vergleiche mit anderen Künstlern- oder sogar Veranstaltungen zu ziehen, jeder muss für sich die richtige Entscheidung fällen. Und es gibt wahrscheinlich kein RICHTIG und kein FALSCH. Aber es gibt ein Gefühl, was man in sich trägt. Und mein Gefühl sagt mir, nur dann ist es richtig, wenn wir uns ALLE wiedersehen.
Und nicht nur ein Teil, womöglich noch reglementiert an Vorgaben, die dann die Atmosphäre im Saal mehr als trüben. Ihr wisst genau, was es bedeutet, ein Konzert von mir zu besuchen. Es lebt von der Dynamik des vollen Saales, es lebt von Eurer Begeisterung, die uns da oben auf der Bühne zur Höchstform bringt, es lebt von der Kraft des Live-Moments, den man nicht planen kann, …und es lebt davon, dass wir im Miteinander die Zeit vergessen… darauf freue ich mich sehr! Love Euer Howard
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1 Kommentar

  1. Danke an Howard fĂĽr dieses ehrliche und berĂĽhrende Statement. Wir vermissen ihn und seine groĂźartige Band, ist er doch ein toller Entertainer, der sein Publikum in seinen Bann zieht. Leider kam Corona und veränderte alles. Aber, wir freuen uns, wenn es 2022 möglich sein wird, dass wir alle gemeinsam wieder „Die Show seines Lebens“ erleben dĂĽrfen. Bis dahin ĂĽben wir uns in Geduld und freuen uns auf die „Symphonie 3“.

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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