ZDF-Hitparade: GroĂźe bebilderte Vorschau auf „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“ Kommentare deaktiviert fĂĽr ZDF-Hitparade: GroĂźe bebilderte Vorschau auf „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“

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ZDF-Hitparade und Schlager-SpaĂź: Zwei neue KIMMIG-Produktionen an einem Abend

Viele Schlagerfreunde freuen sich auf „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“, produziert von KIMMIG Entertainment. Einziger Makel ist der Sendetermin. Unfassbar: Es scheint keinerlei Absprache mit anderen öffentlich-rechtlichen Sendern zu geben. Warum man ANDY BORG gegen ANDY BORG antreten lässt? Ein Wahnsinn. Man hat den Eindruck: Hauptsache, das ZDF kann die ersten Infos einer Boulevardzeitung im Vorfeld verkaufen…

Trotzdem Vorfreude auf Jubiläumssause der ZDF-Hitparade

Vom Ă„rgernis, dass gleichzeitig sogar drei neue Musikshows bei den öffentlich-rechtlichen Sendern parallel ausgestrahlt wurden, haben wir als erstes Schlagerportal HIER berichtet. Frei nach dem Motto „GlĂĽcklich ist, wer vergisst, was nicht zu ändern ist“ werfen wir trotzdem mal einen Blick auf die Sendung „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“ an, zumal KĂĽnstler und Produktionsfirma fĂĽr die desaströsen Fehlplanungen der öffentlich-rechtlichen Planer nichts können.

Bebilderte Erweiterung des Schlagerprofis-Artikels vom 28. Mai

Exklusiv konnten wir vorab ĂĽber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Show „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“ berichten. Unseren damaligen Bericht drucken wir „aus aktuellem Anlass“ (Ausstrahlung am kommenden Samstag) noch einmal auf, um viele Bilder ergänzt :

AMON ROSELLY, GIOVANNI ZARRELLA: Prominente Gäste – aber ZDF-Hitparade?

Als (ausgerechnet) THOMAS GOTTSCHALK vor etwa zwei Jahren zum Jubiläum der ZDF-Hitparade mit einer Show gratulierte, war erfreulich, dass trotz der „ewig gleichen Gäste“, die in anderen Shows begrüßt werden, die Einschaltquote ein großer Erfolg war. Sofern unsere Information bezüglich der Gäste stimmt, könnte das erneut gelingen – nach unseren Informationen werden folgende Stars dabei sein:

Grundsätzlich hat man erneut viele Schlagerstars eingeladen, die wirklich einen Bezug zur ZDF-Hitparade haben. Kurioserweise sind aber recht viele Interpreten dabei, die schon aufgrund ihres jungen Alters nie in der ZDF-Hitparade dabei waren. Fangen wir mal mit denen an:

  • RAMON ROSELLY
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  • GIOVANNI ZARRELLA
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  • SONIA LIEBING
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  • VINCENT GROSS
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  • STEFANIE HERTEL
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  • ELOY DE JONG
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Diese sechs Stars waren NIE in der ZDF-Hitparade zu Gast. Es sind zweifelsohne prominente Schlagersängerinnen und Schlagersänger, die gern gesehene Gäste sind. Denkbar ist vielleicht ein Medley mit großen Hitparaden-Erfolgen.

Das hat zwar auch BERNHARD BRINK auf seinem aktuellen Album – aber der war wohl „zu oft“ in Berlin dabei, als dass man ihn hätte einladen können – kurios.

Mit GIOVANNI ZARRELLA ist immerhin ein künftiger Musikshow-Moderator am Start, der vielleicht (hoffentlich) mit seinem Auftritt Schlageraffinität demonstrieren wird. STEFANIE HERTEL ist eine sehr etablierte Sängerin – aber in der ZDF-Hitparade war sie nicht dabei, eher in den volkstümlichen Hitparaden…

BATA ILLIC und GRAHAM BONNEY: Stars der ersten Hitparade

Viele Stars der allerersten ZDF-Hitparade vom 18. Januar 1969 sind leider schon verstorben – aber Schlager zu singen, hält jung, so dass auch über 52 Jahre nach der ersten Show noch Sänger der allerersten Stunde in der Jubiläumsshow vor Ort sein können, nämlich

  • GRAHAM BONNEY und
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  • BATA ILLIC.
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Legendär ist „Wähle 3-3-3“, von GRAHAM BONNEY einst interpretiert. Der Text des Liedes wurde übrigens von einem Teenager geschrieben (THOMAS FLEMKE), der einen Schlagertextdichter-Wettbewerb der Zeitschrift HÖRZU gewonnen hatte. Er kam aus Helmstadt – und „seine“ Stadt hatte damals die PLZ „333“.Und so wurde die PLZ der niedersächsischen Stadt bis heute unsterblich gemacht. GRAHAM war insgesamt 23-mal in der ZDF-Hitparade zu Gast.

Auch der damalige Titel von BATA ILLIC ist unvergesslich: „Disch erkänn isch mit verbundenen Augen“ – das alleine ist schon kurios. Dass er aber mit „ohne Licht“ und dann noch „in der Dunkelheit“ einen drauf setzte, ist bis heute legendär.

Niemand geringerer als ELKE HEIDENREICH fand das im Buch „Schlager, die wir nie vergessen“ so bemerkenswert, dass sie sich konkret zu diesem Lied damals äußerte. Wahnsinn: Nicht weniger als 38-mal wurde BATA ILLIC in den Berliner Schlagertempel eingeladen .

CHRISTIAN ANDERS, PEGGY MARCH und RICKY SHAYNE: Stars der frĂĽhen Jahre

Noch in den 1960er Jahren starteten folgende Stars durch:

  • RICKY SHAYNE,
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  • PEGGY MARCH und
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  • CHRISTIAN ANDERS
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Bereits am 05.04.1969 trat RICKY SHAYNE erstmals in der ZDF-Hitparade auf und war von Beginn an so etwas wie ein „Enfent terrible“ der Schlagerszene und damit so etwas wie ein Vorgänger von NINO DE ANGELO, der ebenfalls in der Sendung zu sehen ist.

Etwa zwei Jahre nach seinem Hitparaden-Debut landete er mit „Mamy Blue“ den Hit seines Lebens und war gleich zweimal in der Show auf Platz 1. Insgesamt war RICKY 23-mal bei der ZDF-Hitparade zu Gast, davon 22-mal bei DIETER THOMAS HECK.

Ebenfalls am 05.04.1969 erstmals war PEGGY MARCH, die mit extrem heißen Hot Pants auf sich aufmerksam machte und eines Tages sogar in einem Braut-Outfit auflief – diese Idee hat Jahre später noch mal „FRL. MENKE“ ausgegraben. Zwischen 1969 und 1999 war sie 18-mal in Berlin zu Gast.

Am 06.09.1969 hatte CHRISTIAN ANDERS mit „Geh nicht vorbei“ seinen ersten Auftritt in der ZDF-Hitparade. Sofort gelang ihm damit nicht nur ein großer Hit in Deutschland (Platz 2 der Single-Charts), sondern direkt war er „3-mal dabei“ und erreichte bei DIETER THOMAS HECK Platz 2.

Gut zwei Jahre später komponierte er seinen Nummer-Eins-Hit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ – der Rest ist Schlagergeschichte. Bis heute hat der Kultstar viele Fans und sorgt in den Discotheken-Hitparaden nach wie vor für Furore. Bis 1981 war er 30-mal in der ZDF-Hitparade zu Gast, danach nach unseren Ermittlungen nie mehr – Toll, dass er nun, fast 40 Jahre später, ein „Hitparaden-Comeback“ feiern darf.

PAOLA, GITTE, JĂśRGEN DREWS und ROLAND KAISER: Superstars der 1970er Jahre

Bis heute in keiner Schlagershow fehlen dĂĽrfen die 70er-Helden:

Auch wenn PAOLA bereits am 24.05.1969 mit ihrem Eurovisions-Song (für die Schweiz) „Bonjour Bonjour“ Hitparaden-Premiere feierte, hatte sie in den 1970er Jahren ihre größten Erfolge. Wahnsinn: Mit „Blue Bayou“ trat sie 6-mal in Berlin auf, 2 weitere Male wurde ihr Song angespielt – ein unglaublicher historischer Erfolg. Insgesamt war die Schweizerin 27-mal in Berlin zu Gast, zuletzt am 14.10.2000.

Auch GITTE HAENNING feierte schon in den 1960er Jahren ihre Hitparaden-Premiere. Das dramatische Lied „Weiße Rosen“, später gerne von MARGARETE SCHREINEMAKERS persifliert, markierte am 18.10.1969 ihre Hitparaden-Premiere. In den 1980er Jahren wandte sich GITTE dem anspruchsvollen Lied zu und landete mit „Freu dich bloß nicht zu früh“ sogar einen Spitzenreiter-Titel in der Hitparade. Insgesamt war GITTE 21-mal in Berlin zu Gast.

Einige der Stars, die in der ZDF-Hitparade ihre Karriere begannen, sind bis heute aus der Schlagerszene nicht mehr wegzudenken. Als JÜRGEN DREWS am 10.06.1972 mit „Dieser Tag hat so vieles verändert“ auftrat, wusste er nicht, dass der Name seines Liedes Programm werden würde.

Im Sommer 1976 landete er mit „Ein Bett im Kornfeld“ den Hit seines Lebens und schaffte es natürlich auch in der ZDF-Hitparade auf Platz 1. „Onkel JÜRGEN“ war insgesamt 29-mal in Berlin zu Gast, zuletzt am 24.05.1997.

Auch wenn er erst am 13.03.1976 mit „Eine Nacht, die ich nie mehr vergessen kann“ (ebenfalls wohl ein zutreffender Titel) erstmals in Berlin auftrat, avancierte ROLAND KASISER zum König der ZDF-Hitparade – niemand hat in der Sendung so viele Auftritte absolviert wie der Grand Signeur des deutschen Schlagers.

67-mal trat er als Einzelkünstler auf, 1-mal im Duett mit NICOLE (als Hitparadenkönig und Hitparadenkönigin) und 1-mal in einer Gruppe – wenn man so zählt, waren es bis zum 16.12.2000 unglaubliche 69 Auftritte.

ANDY BORG, G. G. ANDERSON und NINO DE ANGELO: Schlagerhelden der 1980er Jahre

FĂĽr den Schlager der 1980er Jahre stehen

  • ANDY BORG,
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  • G. G. ANDERSON und
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  • NINO DE ANGELO.
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Auch in den 1980er Jahren entstanden in der ZDF-Hitparade bis heute aktive Schlagerkarrieren. Am 06.08.1982, mitten in der Hochzeit der Neuen Deutschen Welle, gelang einem österreichischen „Schnulzensänger“ (positiv gemeint) ein gigantischer Hit, der sogar auf Platz 1 der deutschen Singlecharts landete.

ANDY BORG hatte mit „Adios Amor“ einen Volltreffer gelandet – auch wenn es in der ZDF-Hitparade „nur“ zu Platz 2 reichte. Kurioserweise landete ANDY nur einmal an der Spitze der ZDF-Hitparade – mit „Ich will nicht wissen, wie du heißt“. Bis zum 10.04.1997 war er 22-mal in Berlin zu Gast.

Mit dem von DRAFI DEUTSCHER komponierten Song „Ich sterbe nicht noch mal“ startete NINO DE ANGELO ebenfalls in Zeiten der Neuen Deutschen Welle seine Karriere. Den Hit seines Lebens schrieb ebenfalls DRAFI: „Jenseits von Eden“ war Platz 1 in den Charts und in der ZDF-Hitparade.

Mit dem von DIETER BOHLEN geschriebenen „Flieger“ gelang ihm übrigens noch einmal eine Spitzenreiterposition in Berlin. NINO war bis zum 16.12.2000 insgesamt 18-mal dabei.

G. G. ANDERSON startete seine Karriere mit englischsprachigen Liedern. Und so war sein „Mama Lorraine“ in der Version von ANDREA JÜRGENS ein Erfolg. Als Sänger deutscher Schlager startete G. G. am 20.10.1984 mit „Am weißen Strand von San Angelo“ durch und kam direkt auf den 3. Platz.

Gleich mehrfach konnte er mit Liedern wie „Sommernacht in Rom“, „Sommer – Sonne – Cabrio“, „Weiße Rosen schenk ich dir“ und „Und wenn du morgen gehst (Jeannie)“ den Spitzenplatz erreichen. Damit war er übrigens öfter auf Platz 1 in Berlin als Kollege ROLAND KAISER. 38-mal wurde er in der Schlagershow begrüßt.

Neue Deutsche Welle mit KARAT und SPIDER MURPHY GANG etwas unterrepräsentiert

Die Neue Deutsche Welle sorgte für mächtig Wirbel in der ZDF-Hitparade. In der Jubiläumsshow sind lediglich zwei Acts dabei, die man dazu zählen könnte, davon ist eine Band nur mit viel Wohlwollen zur NDW zu zählen – sie ist eher eine ostdeutsche Kultband:

  • KARAT und
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  • SPIDER MURPHY GANG
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Die Gruppe KARAT war mit ihrem „Überhit“ nur einmal, am 08.08.1996, in der ZDF-Hitparade vertreten – damals durften sie „Über sieben Brücken musst du gehen“ singen. Hitparaden-Premiere feierte die ostdeutsche Band in Zeiten der Neuen Deutschen Welle am 06.09.1982 und schafften mit „Jede Stunde“ einen tollen 2. Platz – insgesamt waren sie 3-mal in Berlin zu Gast.

Kurios: Auch die SPIDER MURPHY GANG war mit ihrem größten Hit („Skandal im Sperrbezirk“) nie in der ZDF-Hitparade zu Gast. Kurios: Dafür war ERIK SILVESTER Ende 1970gleich 2-mal mit seinem Schlager „Skandal um Rosi“ in Berlin zu Gast – und der Titel soll als Grundlage für den späteren SPIDER-Hit gedient hatten. –

Dafür landeten sie die SPIDER MURPHY GANG bei ihrer Hitparaden-Premiere am 05.07.1982 direkt auf Platz 1 der Show. Richtig irre wurde es zwei Monate später, als sie sich als Titelverteidiger („Schickeria“) erneut mit „Wo bist du“ dem Wettbewerb stellten und erneut an der Spitze landeten – zweimal Nummer 1 in einer Show – auch das war wohl historisch. Insgesamt war die „Bayrische Band“ 17-mal bei der ZDF-Hitparade zu Gast.

Frauen-Power der 1980er Jahre: JULIA NEIGEL und NICKI

Zwei weibliche Topacts der 1980er Jahre wurden eingeladen, nämlich

  • NICKI und
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  • JULE NEIGEL
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Noch in der Zeit von DIETER THOMAS HECK feierte das „bayrische Cowgirl“ NICKI am 25.02.1984 ihre Hitparaden-Premiere mit „Servus, mach’s guat“. Mit „Wegen dir“, „Koana war so wie du“, „Vasolidor“, „Wie a Traum“, „Wenn du bei mir bist“ und „Des geht vorbei“ landete sie Nummer-1-Hits am Fließband – auch hier liegen überraschenderweise mehr Spitzenreiter-Songs als ROLAND KAISER vor.

Nicht weniger als 36-mal wurde NICKI in der ZDF-Hitparade von allen drei Moderatoren angekĂĽndigt.

Am 18.05.1988 wurde es rockig in der ZDF-Hitparade. JULE NEIGEL landete mit „Schatten an der Wand“ einen großen Hit und landete bei insgesamt vier Auftritten einmal sogar auf Platz 2. Insgesamt war JULIA NEIGEL, wie sie sich heute nennt, 6-mal in Berlin zu Gast.

Superstars der 1990er: CLAUDIA JUNG und MICHELLE

Auch in der Ă„ra nach DIETER THOMAS HECK wurden in der ZDF-Hitparade Karrieren aufgebaut, z. B. die von

  • CLAUDIA JUNG und
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  • MICHELLE.
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Am 30.01.1992 feierte CLAUDIA JUNG ihre Hitparaden-Premiere. Kurios: Schon am 07.09.1988 wurde sie in einer damals üblichen „Vorauswahl“ vorgestellt, schaffte es aber nicht in die Sendung. Was daran erstaunlich ist? Der Titel ihres damaligen Hits: Lange vor HELENE FISCHER sang nämlich schon CLAUDIA JUNG ein Lied namens „Atemlos“. Am 07.09.1988 wurde sie damit aber nicht in die Sendung gewählt, so dass ihr Hitparaden-Debut auf sich warten ließ.

Danach startete sie aber richtig durch. Zusammen mit RICHARD CLAYDERMANN, der ebenfalls in der neuen Show dabei ist, landete sie mit „Je t’aime mon amour“ 2-mal auf Platz 1 der ZDF-Hitparade, was ihr später mit „Domani l’amore vincera“ noch mal gelang. Womöglich käme da ein Duett mit GIOVANNI ZARRELLA in Betracht? Insgesamt war CLAUDIA 23-mal bei der ZDF-Hitparade zu Gast, letztmals am 19.12.1998.

Wahnsinn: Über 28 Jahre ist es her, dass MICHELLE am 11.02.1993 erstmals in der ZDF-Hitparade auftauchte und danach zum Schlager-Superstar mutierte. Gleich mit ihrem ersten Hit („Und heut Nacht will ich tanzen“ landete sie gegen prominente Konkurrenz auf Platz 1 der Show.

Diesen Erfolg konnte sie mit Songs wie „Wie Flammen im Wind“, „Und wir wollten doch mal fliegen“, „Der letzte Akkord“ und „Wirst du noch da sein“ wiederholen, so dass auch sie mehr Hitparaden-Spitzenreiter-Titel hat als ROLAND KAISER. Also Solokünstlerin war Michelle 25-mal in der Show zu Gast.

Comedy: BĂśLENT CEYLAN und WOLFGANG TREPPER

Neben den eingangs erwähnten fünf Sängerinnen und Sängern, die NIE in der ZDF-Hitparade aufgetreten sind, geben sich zwei Comedians die Ehre:

  • BĂśLENT CEYLAN und
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  • WOLFGANG TREPPER.
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Auch wenn es auf uns etwas konstruiert wirkt, hat BÜLENT CEYLAN wohl spätestens seit seinem Auftritt in der HELENE-FISCHER-Show seine Heimat im deutschen Schlager gefunden. Er war auch schon in der beliebten TV-Show „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ dabei.

Und WOLFGANG TREPPER gehört fast schon zum Inventar, wenn es um deutsche Schlager geht. „Frische Erdbeeren“ gab es Backstage bei der Show, ob die beiden anderen Punkte („Nutten, Koks…“) auch vorhanden waren, entzieht sich unserer Kenntnis. Allemal ist er wirklich inzwischen ein Schlagerkenner und hat einen tollen Humor, so dass man ihn durchaus als Bereicherung der Show ansehen kann.

Wird live gesungen?

Insgesamt konnte ein schönes Teilnehmerfeld für „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“ gefunden werden. (Wobei die Sendung ja schon weit über 52 Jahre alt ist – aber das stört natürlich niemanden, der Zweck heiligt die Mittel). Warum man „verkrampft“ auch neue Stars der „Jetzt-Zeit“ engagiert hat, ist fraglich. Hoffentlich führt das nicht dazu, dass der Gesang Vollplayback abgeliefert wird.

Die Hitparaden-Stars haben bewiesen, dass sie live singen können – VINCENT GROSS und SONIA LIEBING z. B. sind ja eher für ihre Vollplayback-Auftritte bekannt. Vielleicht kann man ja den Kompromiss finden, dass diejenigen, die in der ZDF-Hitparade aufgetreten sind, live singen und die anderen Playback?

Insgesamt 464 Hitparaden-Auftritte

Vorausgesetzt, dass wir uns nicht verrechnet haben, sind heute Abend KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler mit 464 Hitparaden-Auftritten am Start:

Graham Bonney               23

Bata Illic               38

Ricky Shayne     23

Peggy March     18

Christian Anders              30

Paola     27

Gitte     21

Jürgen Drews    29

Roland Kaiser    67

Andy Borg           22

Nino de Angelo 18

G. G. Anderson 38

Karat     3

Spider Murphy Gang      17

Nicki   36

Jule Neigel          6

Claudia Jung      23

Michelle              25

Fotos: ZDF / Sascha Baumann

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ANDREA BERG: Auch in Ă–sterreich Platz 1, Schweiz Platz 2 fĂĽr „Ich wĂĽrd’s wieder tun“ 2

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ANDREA BERG: Auch in Ă–sterreich und in der Schweiz sehr erfolgreich

Nachdem schon am vergangenen Freitag feststand, dass ANDREA BERG in Deutschland zum 12. Mal auf Platz 1 der Albumcharts gelandet ist (darĂĽber haben wir als erstes Schlagerportal HIER berichtet), haben nun auch unsere deutschsprachigen Nachbarländer ihre Zahlen ermittelt. Auch in Ă–sterreich konnte ANDREA die Spitzenposition einnehmen, in der Schweiz reichte es zu einem tollen 2. Platz – interessant ist, dass in der Schweiz der Chor „HEIMWEH“ mit dem Album „Freiheit“ sich die #1 geschnappt hat. 

Achtes Nummer-1-„Produktalbum“ in Folge mit Platz 1 in Deutschland und Ă–sterreich

Wenn man nur die aktuellen Neuproduktionen nimmt (also keine Compilations etc.), hat ANDREA damit zum 8. Mal in Folge sowohl in Deutschland als auch in Ă–sterreich die Spitze der jeweiligen offiziellen Charts erreichen können – auch dazu gratulieren wir herzlich. 

 

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VANESSA MAI: Mit „Metamorphose“ Emanzipation vom Schlager 4

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VANSESA MAI: Eine Woche nach dem Duett-Auftritt mit ANDREA BERG kommt ihre neue CD

Nachdem sich – wie der Pressetext es zum Ausdruck bringt – VANESSA MAI „von den Regeln der Schlagerwelt emanzipiert“ hat, dĂĽrfen wir uns am Freitag auf ihr neues Album „Metamorphose“ freuen, dessen Name Programm ist. Im Pressetext finden sich sehr interessante Formulierungen. Bei aller frĂĽherer Kritik muss man davor den Hut ziehen – selbst die groĂźen Superstars tanzen nach der Pfeife bzw. akzeptieren auch dĂĽmmliche auferlegte Regeln. Davon scheint VANESSA sich in der Tat „emanzipiert“ zu haben.

Was der Pressetext sagt, scheint zuzutreffen: VANESSA „macht ihr Ding“ – und hebt sich damit durchaus von vielen Kolleginnen und Kollegen ab, das macht schon neugierig auf „Metamorphose“ – der Pressetext ist sehr interessant zu lesen, mit groĂźer Spannung freuen wir uns schon auf das Buch von VANESSA:

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Pressetext

Ab 8. September auf groĂźer Deutschland-Tour.

METAMORPHOSE. Das heißt Verwandlung, Veränderung, Bewegung. Alles ist im Fluss. Nichts bleibt, wie es war. Wer den Weg von Vanessa Mai in den letzten Jahren verfolgt hat, für den ergibt der Titel ihres neuen Albums sofort Sinn. In einem Wort spiegelt sich alles wider, was passiert ist. Vanessa Mai hat neue Sounds ausprobiert, dabei mit neuen Musikern zusammenarbeitet, und sich Stück für Stück von den starren Regeln der Schlagerwelt emanzipiert.

Vanessa sagt:

„Ich habe wahnsinnig lange auf diese Freiheit hingearbeitet. Genau das bedeutet METAMORPHOSE für mich. Gar nicht so sehr der Switch zwischen den Genres, sondern das Sich-frei-Machen von all den Regeln, die mir auferlegt worden sind und die vermeintlich gesetzt waren. Und von all den Leuten, die bestimmen wollten, wo es für mich lang geht und mich zurückgehalten haben.“

Die Welt des Schlagers war erst der Anfang für eine junge, starke Frau mit eigenem Kopf und glühender Liebe für das Leben, so wie sie sich das vorstellt: Leben, das heißt Veränderung.  Also alles neu.  Auf eigenen Beinen, nach eigenen Spielregeln, über eigene Kanäle. METAMORPHOSE ist genau Jetzt. Eine Momentaufnahme im Leben von Vanessa Mai.

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Die neuen Songs atmen in vollen ZĂĽgen einem frischen, modernen Popsound zwischen Dance-Vibes und emotionalen Balladen. Hier treffen Pop, Schlagerund urbane Hip-Hop-Beats aufeinander. Um Genre geht es aber gar nicht. Sondern nur ums GefĂĽhl. Vanessa Mais Gesang bringt die Tracks in den mitreiĂźenden Hooks zum Fliegen.

Deutschrap-Ikone Sido schaut für eine Strophe voller Filmzitate in „Happy End“ vorbei. In „Schwarze Herzen“ mit dem Rapper CIVO wechselt Vanessa Mai sogar selbst hinüber zum Auto-Tune-Rap. Gemeinsam mit Mike Singer singt sie die smoothe Deutschpop-Ballade „Als ob du mich liebst“. Mit Rapper ART „Melatonin“ zu lässigen R&B-Vibes. Und mit Andrea Berg „Unendlich“, das Schlager-Duett des Jahres mit wichtiger Botschaft über menschlichen Zusammenhalt.

Produziert wurde das Album von B-Case, JUNKX, Jules Kalmbacher und Jens Schneider. METAMORPHOSE ist ein emanzipiertes Album. Ready für den Hit-Hunger der Streaming-Gegenwart. Und befreit von den Erwartungen, was man einer jungen Frau, die man als Schlagersängerin kennt, zutraut und was nicht. Vanessa Mai macht einfach ihr Ding.

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Der Weg hierher war lang. Gerade ist Vanessa Mai 30 geworden und blickt trotzdem schon auf eine zehnjährige Karriere zurück. Bekannt wurde sie als Frontfrau der Band Wolkenfrei. Nach mehreren Top-10-Erfolgen startete sie 2016 ihre Solokarriere. Mittlerweile ist sie in allen erdenklichen Genres und Bereichen unterwegs.

Vanessa Mai ist Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Werbegesicht, Moderatorin und Social-Media-Star. Immer unter Strom. Trotz all diesem Multitasking sagt sie: „Egal, was ich mache, ich bin und bleibe immer Sängerin. Musik ist meine Leidenschaft. Genau das, was ich mir als Kind erträumt habe. Mir macht es Spaß, neue Sachen auszuprobieren, aber nichts gibt mir so viel wie live auf einer Bühne zu stehen.“

Thematisch geht es in den neuen Songs auch wieder um die Liebe. Nur dass sich die Sprache darĂĽber geändert hat. Weniger Sternendach, mehr genauere Beschreibungen verschiedenen Beziehungsphasen und emotionalen Zuständen. Es geht um das Nicht-voneinander-Loskommen („SĂĽchtig“) und versöhnliche Abschiede („No Hard Feelings“), um heiĂźe Flirts („Vibes“), toxische Chats („Schwarze Herzen“) und den Wunsch sich die Realität schön zu lĂĽgen („Als ob du mich liebst“).

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Eine Ausnahme bildet der Song „747“. Darin erzählt Vanessa Mai ihre eigene Geschichte in der dritten Person. Es geht um den Traum hochzufliegen. Und entschlossen den eigenen Weg zu gehen. „Im Gegenwind ist jede Landung hart / Wenn du die falschen Freunde um dich hast / Doch sie setzt alles auf einen Neuanfang / Kann doch nicht sein, dass das schon alles war“.

Musikalisch teast Vanessa Mai hier ihr erstes Buch an, das im November erscheinen wird. In „I do it Mai Way“ erzählt sie ehrlich von all den großen Widerständen und kleinen Zwischenschritten auf ihrem Weg durch die funkelnde Schlager-Show-Welt. „Der Schlager wird immer in meiner Brust schlagen“, sagt Vanessa Mai. „Das klingt cheesy, aber es ist so. Das sind meine Wurzeln.

Trotzdem musste ich erstmal aus dieser Welt herauswachsen, in der ein paar wenige Leute viel zu viel zu sagen haben.“

Musik, das ist für Vanessa Mai ein großer Möglichkeitsraum. Und Erfolg, das ist heißt Wachstum: „Stillstand ist das schlimmste, was ich mir vorstellen kann.“ METAMORPHOSE ist mehr als dieses Album. METAMORPHOSE ist ihre ganze Karriere, ihr Prozess und auch ihr Wesen, wenn man so will. Vanessa Mai will sich nicht festlegen lassen. Und jetzt, wo sich freigeboxt hat, ist sowieso alles möglich.

Quelle: Sony Music
Fotos: Sony Music, Victor Schranz

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