BILL RAMSEY: Ein weiterer groĂźer Mensch und Musiker ist verstorben Kommentare deaktiviert fĂĽr BILL RAMSEY: Ein weiterer groĂźer Mensch und Musiker ist verstorben

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BILL RAMSEY mit 90 Jahren verstorben

Wie der SWR berichtet, ist der groĂźe Musiker und herzliche Mensch BILL RAMSEY im Alter von 90 Jahren verstorben. Erst kĂĽrzlich haben wir ihm zum „runden Geburtstag“ gratuliert – mit diesem Text wollen wir an seine tolle Karriere erinnern:

BILL RAMSEY: Sehr vielseitiger Musiker

Am 17. April 1931, auf den Tag genau heute vor 90 Jahren, wurde einer der populärsten Schlagersänger der 1950er und 1960er Jahre geboren. BILL RAMSEY ist aber viel mehr als ein Interpret hochkarätiger witziger Schlager, er ist auch ein begnadeter Jazz-Interpret mit einer tollen Stimme. Das besondere an ihm: Er verleugnet nichts, was er getan hat.

Geboren in den USA, mit 21 Jahren nach Deutschland gekommen

Am 17. April 1931 wurde BILL RAMSEI in Cinncinaty, Ohio, USA geboren. Mit 21 Jahren kam er als Soldat der US-Airforce nach Frankfurt am Main. Während seiner Schulzeit hatte er sich schon als Jazzsänger bewährt und seinen Vorbildern ELLA FITZGERALD und NAT KING COLE nachgeeifert – und diese Laufbahn setzte er in Deutschland fort. Er beteiligte sich an den deutsch-amerikanischen Jazzfestivals in NĂĽrnberg und gastierte 1955 als erster amerikanischer KĂĽnstler beim deutschen Jazzfestival.

Universität der Popularmusik

Bei diesen Auftritten lernte er Kollegen wie PAUL KUHN und JAMES LAST kennen, der damals noch HANS hieĂź und sein Lieblingsinstrument, den Kontrabass, zupfte. ERNST MOSCH, der Egerländer vom Dienst, war auch mit von der Partie. Diese Musikrichtung, die der Konzertveranstalter FRITZ RAU einmal als „Universität der Popularmusik“ bezeichnete, war schon immer ein Tummelplatz fĂĽr KĂĽnstler, die sich später als Schlagersänger bewährten. Mit Jazz machten sie ihre ersten wichtigen Erfahrungen. BILL RAMSEY schuf dadurch wesentliche Voraussetzungen fĂĽr seine Vielseitigkeit.

Duch HEINZ GIETZ zum Schlager gekommen

Auf der Rhein-Main-Airforce-Base trat er mit einer Bigband auf, in Frankfurt gastierte er in amerikanischen Clubs. HEINZ GIETZ, den legendären Produzenten, lernte er im Jazzkeller der Main-Metropole kennen. Dort fanden berĂĽhmt-berĂĽchtigte Sessions statt, an denen sich die Elite des Jazzfachs beteiligten. Mit dieser Musik war allerdings kein Geld zu verdienen. So lieĂź sich BILL RAMSEY von seinem Mitstreiter HEINZ GIETZ ĂĽberreden, ins Schlagerfach zu wechseln. Die Idee sollte sich als sehr erfolgreich bewähren – BILL landete viele groĂźe Schlagerhits und startete 1958 ins Schlagerfach.

GroĂźe Schlagererfolge 1959 bis 1970

In den Jahren 1959 bis 1970 landete BILL RAMSEY Hits am FlieĂźband, die bis heute sehr populär sind. „Souvenirs“, „Ohne Krimi geht die Krimi nie ins Bett“ und „Pigalle“ wurden zu echten Evergreens. Sehr gut angenommen wurden auch die Filme, in denen er mitwirkte. Schon 1955 wirkte er im PETER-ALEXANDER-FIlm „Liebe, Jazz und 1000 Schlager“ mit. Mit „Peter dem GroĂźen“ wĂĽrde er noch weitere Filme drehen, allen voran wird vielen der Name „Graf Bobby“ noch ein Begriff sein. Auch im Kino war BILL RAMSEY erfolgreich.

1970 Abkehr vom Schlager, zunächst Hinwendung zu Kinderliedern („Sendung mit der Maus“)

Bis 1970 produzierte BILL seine Schlagerplatten. Irgendwann fĂĽhlte er sich zu sehr auf die „Abteilung komisches Fach“ reduziert und hörte fĂĽr viele Jahre (fast 20 Jahre) auf, Schlager zu veröffentlichen. Stattdessen konzentrierte er sich auf andere Projekte. So moderierte er die Kinderlieder-Sendung „Sing ein Lied mit Onkel Bill“. Es folgten die „Schlager fĂĽr Schlappohren“. Auch bei der „Sendung mit der Maus“ wirkte er mit – gut 60 „Minutenlieder“ steuerte er fĂĽr die bis heute beliebte Kindersendung bei. Später moderierte er auch fĂĽr „Erwachsene“ („Talentshow“ und „Show ohne Schuh'“).

Am gleichen Tag wie JAMES LAST Geburtstag

Übrigens: Am heutigen 17. April hätte auch JAMES LAST Geburtstag gehabt. Vor 92 Jahren wurde der legendäre Orchesterchef geboren.

Musikalisch umtriebig

BILL RAMSEY blieb Zeit Lebens musikalisch umtriebig. Noch bis 2019 moderierte er die hr2-Radiosendung „Swingtime“. Im Jahr 2016 trat er in der HELENE-FISCHER-Show auf.

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ANDREA BERG: Auch in Ă–sterreich Platz 1, Schweiz Platz 2 fĂĽr „Ich wĂĽrd’s wieder tun“ 2

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ANDREA BERG: Auch in Ă–sterreich und in der Schweiz sehr erfolgreich

Nachdem schon am vergangenen Freitag feststand, dass ANDREA BERG in Deutschland zum 12. Mal auf Platz 1 der Albumcharts gelandet ist (darĂĽber haben wir als erstes Schlagerportal HIER berichtet), haben nun auch unsere deutschsprachigen Nachbarländer ihre Zahlen ermittelt. Auch in Ă–sterreich konnte ANDREA die Spitzenposition einnehmen, in der Schweiz reichte es zu einem tollen 2. Platz – interessant ist, dass in der Schweiz der Chor „HEIMWEH“ mit dem Album „Freiheit“ sich die #1 geschnappt hat. 

Achtes Nummer-1-„Produktalbum“ in Folge mit Platz 1 in Deutschland und Ă–sterreich

Wenn man nur die aktuellen Neuproduktionen nimmt (also keine Compilations etc.), hat ANDREA damit zum 8. Mal in Folge sowohl in Deutschland als auch in Ă–sterreich die Spitze der jeweiligen offiziellen Charts erreichen können – auch dazu gratulieren wir herzlich. 

 

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VANESSA MAI: Mit „Metamorphose“ Emanzipation vom Schlager 4

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VANSESA MAI: Eine Woche nach dem Duett-Auftritt mit ANDREA BERG kommt ihre neue CD

Nachdem sich – wie der Pressetext es zum Ausdruck bringt – VANESSA MAI „von den Regeln der Schlagerwelt emanzipiert“ hat, dĂĽrfen wir uns am Freitag auf ihr neues Album „Metamorphose“ freuen, dessen Name Programm ist. Im Pressetext finden sich sehr interessante Formulierungen. Bei aller frĂĽherer Kritik muss man davor den Hut ziehen – selbst die groĂźen Superstars tanzen nach der Pfeife bzw. akzeptieren auch dĂĽmmliche auferlegte Regeln. Davon scheint VANESSA sich in der Tat „emanzipiert“ zu haben.

Was der Pressetext sagt, scheint zuzutreffen: VANESSA „macht ihr Ding“ – und hebt sich damit durchaus von vielen Kolleginnen und Kollegen ab, das macht schon neugierig auf „Metamorphose“ – der Pressetext ist sehr interessant zu lesen, mit groĂźer Spannung freuen wir uns schon auf das Buch von VANESSA:

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Pressetext

Ab 8. September auf groĂźer Deutschland-Tour.

METAMORPHOSE. Das heißt Verwandlung, Veränderung, Bewegung. Alles ist im Fluss. Nichts bleibt, wie es war. Wer den Weg von Vanessa Mai in den letzten Jahren verfolgt hat, für den ergibt der Titel ihres neuen Albums sofort Sinn. In einem Wort spiegelt sich alles wider, was passiert ist. Vanessa Mai hat neue Sounds ausprobiert, dabei mit neuen Musikern zusammenarbeitet, und sich Stück für Stück von den starren Regeln der Schlagerwelt emanzipiert.

Vanessa sagt:

„Ich habe wahnsinnig lange auf diese Freiheit hingearbeitet. Genau das bedeutet METAMORPHOSE für mich. Gar nicht so sehr der Switch zwischen den Genres, sondern das Sich-frei-Machen von all den Regeln, die mir auferlegt worden sind und die vermeintlich gesetzt waren. Und von all den Leuten, die bestimmen wollten, wo es für mich lang geht und mich zurückgehalten haben.“

Die Welt des Schlagers war erst der Anfang für eine junge, starke Frau mit eigenem Kopf und glühender Liebe für das Leben, so wie sie sich das vorstellt: Leben, das heißt Veränderung.  Also alles neu.  Auf eigenen Beinen, nach eigenen Spielregeln, über eigene Kanäle. METAMORPHOSE ist genau Jetzt. Eine Momentaufnahme im Leben von Vanessa Mai.

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Die neuen Songs atmen in vollen ZĂĽgen einem frischen, modernen Popsound zwischen Dance-Vibes und emotionalen Balladen. Hier treffen Pop, Schlagerund urbane Hip-Hop-Beats aufeinander. Um Genre geht es aber gar nicht. Sondern nur ums GefĂĽhl. Vanessa Mais Gesang bringt die Tracks in den mitreiĂźenden Hooks zum Fliegen.

Deutschrap-Ikone Sido schaut für eine Strophe voller Filmzitate in „Happy End“ vorbei. In „Schwarze Herzen“ mit dem Rapper CIVO wechselt Vanessa Mai sogar selbst hinüber zum Auto-Tune-Rap. Gemeinsam mit Mike Singer singt sie die smoothe Deutschpop-Ballade „Als ob du mich liebst“. Mit Rapper ART „Melatonin“ zu lässigen R&B-Vibes. Und mit Andrea Berg „Unendlich“, das Schlager-Duett des Jahres mit wichtiger Botschaft über menschlichen Zusammenhalt.

Produziert wurde das Album von B-Case, JUNKX, Jules Kalmbacher und Jens Schneider. METAMORPHOSE ist ein emanzipiertes Album. Ready für den Hit-Hunger der Streaming-Gegenwart. Und befreit von den Erwartungen, was man einer jungen Frau, die man als Schlagersängerin kennt, zutraut und was nicht. Vanessa Mai macht einfach ihr Ding.

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Der Weg hierher war lang. Gerade ist Vanessa Mai 30 geworden und blickt trotzdem schon auf eine zehnjährige Karriere zurück. Bekannt wurde sie als Frontfrau der Band Wolkenfrei. Nach mehreren Top-10-Erfolgen startete sie 2016 ihre Solokarriere. Mittlerweile ist sie in allen erdenklichen Genres und Bereichen unterwegs.

Vanessa Mai ist Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin, Werbegesicht, Moderatorin und Social-Media-Star. Immer unter Strom. Trotz all diesem Multitasking sagt sie: „Egal, was ich mache, ich bin und bleibe immer Sängerin. Musik ist meine Leidenschaft. Genau das, was ich mir als Kind erträumt habe. Mir macht es Spaß, neue Sachen auszuprobieren, aber nichts gibt mir so viel wie live auf einer Bühne zu stehen.“

Thematisch geht es in den neuen Songs auch wieder um die Liebe. Nur dass sich die Sprache darĂĽber geändert hat. Weniger Sternendach, mehr genauere Beschreibungen verschiedenen Beziehungsphasen und emotionalen Zuständen. Es geht um das Nicht-voneinander-Loskommen („SĂĽchtig“) und versöhnliche Abschiede („No Hard Feelings“), um heiĂźe Flirts („Vibes“), toxische Chats („Schwarze Herzen“) und den Wunsch sich die Realität schön zu lĂĽgen („Als ob du mich liebst“).

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Eine Ausnahme bildet der Song „747“. Darin erzählt Vanessa Mai ihre eigene Geschichte in der dritten Person. Es geht um den Traum hochzufliegen. Und entschlossen den eigenen Weg zu gehen. „Im Gegenwind ist jede Landung hart / Wenn du die falschen Freunde um dich hast / Doch sie setzt alles auf einen Neuanfang / Kann doch nicht sein, dass das schon alles war“.

Musikalisch teast Vanessa Mai hier ihr erstes Buch an, das im November erscheinen wird. In „I do it Mai Way“ erzählt sie ehrlich von all den großen Widerständen und kleinen Zwischenschritten auf ihrem Weg durch die funkelnde Schlager-Show-Welt. „Der Schlager wird immer in meiner Brust schlagen“, sagt Vanessa Mai. „Das klingt cheesy, aber es ist so. Das sind meine Wurzeln.

Trotzdem musste ich erstmal aus dieser Welt herauswachsen, in der ein paar wenige Leute viel zu viel zu sagen haben.“

Musik, das ist für Vanessa Mai ein großer Möglichkeitsraum. Und Erfolg, das ist heißt Wachstum: „Stillstand ist das schlimmste, was ich mir vorstellen kann.“ METAMORPHOSE ist mehr als dieses Album. METAMORPHOSE ist ihre ganze Karriere, ihr Prozess und auch ihr Wesen, wenn man so will. Vanessa Mai will sich nicht festlegen lassen. Und jetzt, wo sich freigeboxt hat, ist sowieso alles möglich.

Quelle: Sony Music
Fotos: Sony Music, Victor Schranz

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