FLORIAN SILBEREISEN & GIOVANNI ZARRELLA: BILD berichtet von „Zoff“ wegen „GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ 3

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GIOVANNI ZARRELLA: Erste Details seiner Show bekannt

Mit ihrer heutigen Ausgabe sorgt die BILD mal wieder als erstes „Organ“ fĂĽr Klarheit bezĂĽglich des neuen ZDF-Formats mit GIOVANNI ZARRELLA. Laut BILD gilt nämlich Folgendes:

  • Die Show wird schlicht „Die GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ heiĂźen.
  • Die erste Ausgabe wird am 11. September 2021 gesendet.

GerĂĽchte waren schon im Umlauf, dass der Sendetermin tatsächlich genau der 20. Jahrestag der New Yorker Terroranschläge sein wĂĽrde – das haben wir nicht unbedingt fĂĽr möglich gehalten, aber man hat wohl tatsächlich diesen Termin, der uns seitens des ZDF nicht bestätigt wurde, gewählt. Die BILD sorgt nun fĂĽr Klarheit.

Hat sich das ZDF beim MDR-Personal „bedient“?

Lt. Angaben der BILD-Zeitung hat das ZDF gleich mehrere Produktionsmitarbeiter vom MDR abgeworben. Was in der BILD-Zeitung als Problem dargestellt wird, dĂĽrfte eigentlich unproblematisch sein: Letztlich werden die „Feste“-Shows ja von JĂśRGENS-TV produziert. Es wäre uns neu, dass der MDR in produktionstechnische Dinge eingebunden wäre. Der MDR kann ja offensichtlich selber mit seinen Mitarbeitern so eine Show nicht produzieren, sonst wĂĽrde man ja nicht eine fremde Firma damit beauftragen. Hier wird nach unserer Einschätzung einfach alles abgenickt und gut. – So gesehen wäre dann auch der Abgang von Mitarbeitern zumindest hinsichtlich der „Feste“-Shows völlig unproblematisch.

Wie bei „Highlander“: „Es kann nur einen geben!“

Das zweite Thema ist eigentlich nicht neu, das gab es schon zu Zeiten von CARMEN NEBEL. Früher waren die Shows und ihre Moderatoren so stark, dass es kein Problem war, wenn UDO JÜRGENS heute bei PETER FRANKENFELD und morgen bei DIETER-THOMAS HECK auftritt. Das ist heute anders. Allein der Moderator trägt die Show offensichtlich nicht, sonst würden nicht merkwürdige Verträge mit den Künstlern geschlossen.

Wenn ANDREA BERG heute bei GIOVANNI ZARRELLA auftritt, wird es offensichtlich als kritisch angesehen, wenn sie Wochen später bei FLORIAN SILBEREISEN mitwirkt. Die Verträge sollen lange Sperrfristen enthalten – das fĂĽhrt dazu, dass es wie beim „Highlander“ ist: „Es kann nur einen geben!“.

ZARRELLA-Team in Not

Wie man sich denken kann, ist FLORIAN SILBEREISEN und sein Team natĂĽrlich der „Platzhirsch“. Im Zweifel werden die Stars sich in seine Show begeben. Wenn es nun so ist, dass das Team um GIOVANNI ZARRELLA viele ehemalige MDR-Mitarbeiter geschart hat, ist das ja wirklich ein Problem: Die kennen es ja NUR so, dass immer die gleichen Gäste eingeladen werden. Einfach mal kreativ zu sein, war in beim MDR bezĂĽglich der Feste-Shows ja noch nie eine Option – mal abgesehen von der „Kreativität“, alte YouTube-Clips zu nutzen, um HELENE FISCHER als „Gast“ anzukĂĽndigen. Aber diese Form der „Kreativität“ wird sehr oft mit Abwenden des Publikums honoriert.

Vielleicht eben mal NICHT MAITE KELLY und stattdessen TONY MARSHALL einladen, der ein absolut authentisches Lied neu aufgenommen hat, das man ihm abnimmt und das sicher toll auch in Bilder umzusetzen ist und eine Geschichte erzählt. ALLESSA hat heute ein Album veröffentlicht. MELISSA NASCHENWENG wĂĽrde sicher auch bei GIOVANNI ZARRELLA auftreten. CLAUDIA JUNG, NICOLE, G. G. ANDERSON – es gäbe viele Namen…

Kreativität ist gefragt

Der „Zoff“, von dem die BILD-Zeitung berichtet, gibt Anlass zur Sorge: Will GIOVANNI ZARRELLA beim Kollegen FLORIAN SILBEREISEN abkupfern und mit dem Konzept „Immer die gleichen Gäste einladen, ggf. deren Verwandte mit einladen, alles Vollplayback, dazu konstruierte Geschichten, Fake-„Ăśberraschungen“ und gerne mal Gäste ankĂĽndigen, die nicht kommen“ punkten? Einen FLORIAN SILBEREISEN gibt es bereits, hier wäre sicherlich ein eigenes Profil super, das man ganz einfach schaffen könnte, indem man z. B. auch mal live singen lässt und nicht die Bilder, sondern die MUSIK in den Vordergrund stellt. Wobei das ja „technisch nicht möglich ist“. Also bei den öffentlich-rechtlichen. Bei den Privatsendern ist Livegesang ja deutlich öfter zu hören.

Ein heiĂźer Schlagerherbst

Wie auch immer es ausgeht, dĂĽrfen sich Schlagerfans auf zwei spannende Schlager-Shows im September freuen – sofern die BILD-Zeitung recht mit der Bestätigung der Daten hat, die ohnehin schon kursierten:

  • 04.09.2021 – Die „Schlagerlovestory.2021“ mit FLORIAN SILBEREISEN
  • 11.09.2021 – „Die GIOVANNI-ZARRELLA-Show“ im ZDF

Foto: ZDF / Timo Knop

 

 

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3 Kommentare

  1. Das lässt nichts gutes erahnen. Das Problem liegt auch darin, das man Giovanni Zarella zurzeit zu häufig sieht. Man hat ihn sich schon übergesehen, dabei hat seine Show noch nicht mal angefangen. Wenn sein Management schlau wäre, hätte man gesagt Zarella tritt ein halbes, Jahr vor der Sendung nicht mehr auf. Man hat das Gefühl, das hier beim ZDF jetzt ggf. die gleichen Netzwerke arbeiten. Christian Geller sei genannt. Der Aufbruch den der deutsche Schlager mit Helene Fischer und später auch noch durch Beatrice Egli erlebt hat ist längst vorbei. Aber es gibt ja noch Stefan Mross und Andy Borg.

    Martin

  2. Wahnsinn wie die Schlagerprofis immer gegen MAITE KELLY fahren, nur weil sie keine Informationen mehr vorab bekommen… lächerliche Plattform

    1. Wenn Maite Kelly wegen ihrer unqualifizierten Statements so viele Kommentare bekommt, dass sie sogar die Kommentarfunktion abschalten muss, hat das nichts mit Vorab-Informationen zu tun. Ihre Promotionagentur ist halt genau so „gut“ wie sie – das passt zusammen. Das hat aber nichts mit unserer Berichterstattung zu tun, wie man z. B. am Fall RAMON ROSELLY sieht. – Klar gibt es viele Maite-Fans, die diese peinlichen Dinge „unter den Teppich kehren“ wollen – wir tun das halt nicht – „und das ist auch gut so“.

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So langsam tauchen EVA BRIEGEL und ihre Jungs von JULI wieder auf – und die Vergangenheit schlägt weiterhin „perfekte Wellen“. Aktuelles Beispiel ist der Song „Geile Zeit“, der erstmals im November 2004 die deutschen Singlecharts stĂĽrmte. Im Februar 2005 war die Band mit genau diesem Song Sieger des ersten „Bundesvision Song Contests„, den STEFAN RAAB damals ins Leben rief – vielleicht kann man diesen Wettbewerb ja mal wiederbeleben. GroĂźe Freude: Nun gibt es Platin fĂĽr diesen Riesenhit – wir gratulieren herzlich!

 

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ANDREA KIEWEL: Vielleicht sollte man den traditionellen Schlager doch nicht ganz aussparen?

Zugegeben – mit Verallgemeinerungen sollte man vorsichtig sein. Aber es ist schon ein klarer Trend, dass die Quote des Fernsehgartens immer dann schlechter wird, wenn man den Schlager ganz ausspart bzw. Pseudo-Schlager-Acts einlädt, die erst dann ihre Schlager-Leidenschaft entdecken, wenn man sonst keinen Erfolg hat. Ganz ohne traditionellen Schlageract war die Quote des „Fernsehgarten on Tour“ durchaus ordentlich – aber Fakt ist: Der Marktanteil war schlechter als der von ALLEN (!) Fernsehgärten der Saison 2022 – die Ăśbersicht dazu findet sich HIER. 

Marktanteil weit unter dem „normalen“ Fernsehgarten-Schnitt

Der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison ergab sich bei der Auftaktsendung im Mai – da waren es aber immerhin noch 15,8 Prozent. Und das war das einzige Mal anno 2022, dass die Quote unter 16 Prozent war. Am vergangenen Sonntag betrug der Marktanteil 14,4 Prozent – zugegeben, auch das ist eigentlich ein guter Wert. Aber es sind nun einmal 1,4 Prozent weniger als der schlechteste Marktanteil der Fernsehgarten-Saison 2022. Wir behaupten: Wenigstens so 1-2 „echte“ Schlageracts hätten durchaus das eine oder andere Prozent nach oben gerissen…

Was die Gesamtzahl der Zuschauer angeht, sieht es schon wieder etwas besser aus. Im Herbst sitzen einfach mehr Zuschauer vor der Glotze als im Sommer. 1,73 Mio. – das klingt ordentlich, liegt aber auch klar unter dem Fernsehgarten-Durchschnitt. 

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

 

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