PETER KRAUS: Auch seine „Big Box“ ist bemerkenswert – 5 Alben erstmals auf CD Kommentare deaktiviert fĂŒr PETER KRAUS: Auch seine „Big Box“ ist bemerkenswert – 5 Alben erstmals auf CD

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PETER KRAUS: Der dritte Polydor-Star, dem eine „Big Box“ von  Universal „spendiert“ wird

Eine wirklich tolle neue Compilatio-Reihe hat die Katalogabteilung von Universal aus dem Hut gezaubert: Die „Big Box“, auf der legendĂ€re teils bisher nie auf CD erschienene Alben wieder einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht werden. Diese Ehre wurde bereits FREDDY QUINN und CHRIS ROBERTS zuteil, die dritte Ausgabe handelt nun von PETER KRAUS.

Erneut sind sieben Alben (davon nicht weniger als fĂŒnf bislang nicht auf CD erhĂ€ltlich) „ausgebuddelt“ worden – aus mehreren Schaffensperioden des legendĂ€ren Musikers und Entertainers:

Album 1: „PETER KRAUS singt Evergreens

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Rund 60 Jahre ist es her, dass die Plattenfirma Polydor das erste Album des damaligen Rock’n’Roll-Stars PETER KRAUS veröffentlichte. 60 Jahre spĂ€ter ist „Peter Kraus singt Evergreens“ nun tatsĂ€chlich im Rahmen der „Big Box“ erhĂ€ltlich. Auf dem Album gibt sich PETER KRAUS untypisch – ggf. wollte man seine Musik auf breitere FĂŒĂŸe stellen und den Kreis des Publikums erweitern.

VielfÀltige Lieder

Bei den ausgewĂ€hlten Songs geht es teilweise um Coversongs wie „Du sollst mein GlĂŒcksstern sein“ (You Are My Lucky Star) oder „Mexikanische Serenade“ (South Oft he Border). Zu hören sind aber Schlager, die schon damals „Oldies“ waren wie „Ich brauche keine Millionen“ oder die legendĂ€ren „Capri Fischer“.

Sogar Wiener Lieder hat PETER KRAUS auf seinem bemerkenswerten von GERHARD MENDELSON produzierten Album verewigt. Vollblutmusiker wie ERWIN HALLETZ und JOHANNES FEHRING, der in den erseten Jahren auch mit UDO JÜRGENS zusammengearbeitet hat, sorgen fĂŒr tolle Arrangements einer bemerkenswerten LP, die als Sammelobjekt heiß begehrt ist.

Tracklist

Musik, Musik, Musik (Ich brauche keine Millionen)

So stell‘ ich mir die Liebe vor

Ich nenne alle Frauen Baby

Unter einem Regenschirm am Abend

In einem kleinen CafĂš in Hernals

Du sollst mein GlĂŒckstern sein (You Are My Lucky Star)

Unter der roten Laterne von St. Pauli

Man mĂŒsste Klavier spielen können

Capri-Fischer

Wenn die Elisabeth


Ein Schiff fÀhrt nach Schanghai (Red Sails In The Sunset)

Mexikanische Serenade (South Of The Border)

Album 2: „Bella Italia“

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Auch das 1961 erschienene Album „Bella Italia“ ist noch nie auf CD erschienen und lĂ€sst Fans mit der Zunge schnalzen. Passend zum Namen des Albums hat PETER KRAUS hier einige italienische Klassiker aufgelegt und gibt sich erneut sehr konservativ, weshalb er immer mehr auch von Ă€lteren Zielgruppen anerkannt wurde – umgekehrt aber wenn ĂŒberhaupt als eher braver Rock’n’Roller wahrgenommen wurde – vielleicht zum Vorteil seines damaligen „Konkurrtenten“ TED HEROLD, der deutlich rockiger daher kam.

Tracklist

Ciao Ciao, Bambina

Rosen aus Napoli (Santa Lucia)

O Sole Mio

Florentinische NĂ€chte

Rumba Anna

O Mia Bella Napoli

Come Prima

Casetta in Canada

Drei MĂŒnzen im Brunnen (Three Coins In The Fountain)

Die sĂŒĂŸesten FrĂŒchte (Papaveri)

Il Nostro Concerto (Schau dich nicht um)

Funiculi Funicula

Album 3: Bossa Nova – der neue Rhythmus

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Auch fĂŒr sĂŒdamerikanische KlĂ€nge war PETER KRAUS zu haben. Unter Fans ist das 1963 entstandene Album „Bossa Nova – der neue Rhythmus“ bis heute heiß begehrt und kaum auffindbar. Um so grĂ¶ĂŸer ist die Freude, dass es nun – ebenfalls erstmals ĂŒberhaupt – komplett auf CD erhĂ€ltlich ist. Besonderer Service anno 1963 fĂŒr die Fans: Auf der RĂŒckseite des Albums wurden die Tanzschritte des Bossa Novas gezeigt. Auch damals ging man mit dem Zeitgeist. Im Jahr 1963 war der Tanz ĂŒberaus angesagt, und MANUELA landete mit „Schuld war nur der Bossa Nova“ einen Riesenhit.

Tracklist

Eso Beso

Brasil (Instrumental)

Desafinado (Leicht verstimmt)

TĂș Sabes (Instrumental)

Schau mich bitte nicht so an

Orfeo Negro (Instrumental)

Amapola

Va bene

Cordoba (Instrumental)

Oh-la-la (Erst kommt der rechte Fuß
)

Bossa Pampera (Instrumental)

Am Zuckerhut

Cuica (Instrumental)

Hab’n Sie nicht ’ne Braut fĂŒr mich

Album 4: Teenager Evergreens (Live)

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Im Jahr 1964 war die Beatmusik, allen voran die BEATLES, auf dem Vormarsch und schon damals die alten Haudegen des Rock’n’Rolls wie BILL HALEY auf dem RĂŒckmarsch. Quasi als Bilanz der letzten Jahre hat PETER KRAUS die großen Rock’n’Roll-Songs der letzten Jahre live aufgenommen – ein schönes Potpourri der großen Hits der damaligen Zeit.

Tracklist

Rock Around The Clock

Tutti Frutti

Diana

I Love You, Baby

Lonely Blue Boy

Charly Brown

Red River Rock (Instrumental)

Brauner BĂ€r und weiße Taube

Wenn Teenager trÀumen

My Happiness

Souvenirs

See You Later, Alligator

Shake, Rattle And Roll

Susi Rock

Mit Siebzehn

Sugar Baby

Va Bene

Apache

Heartbreak Hotel

Jailhouse Rock

Love Me Tender

Itsy Bitsy

Buona Sera

Volare

Marina

Ciao Ciao

Album 5: „Ein Kerl wie ich“

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Im Jahr 1968 veröffentlichte PETER KRAUS bei „neuer Plattenfirma“ (inzwischen sind EMI und Polydor beider unter dem Universal-Dach vereint) das Album „Ein Kerl wie ich – musikalische TrĂ€ume in Dur und Moll“. Wieder zeigte sich PETER von einer anderen musikalischen Seite, diesmal wandte er sich eher anspruchsvolleren Liedern zu – der Titelsong war zum Beispiel die deutsche Version von „This Guy’s In Love With You“. Der Song erschien ĂŒbrigens auch als Single, war aber leider nicht sonderlich erfolgreich.

Tracklist

Ein Kerl wie ich

Meine drei heimlichen WĂŒnsche

Barbara

In einer spanischen Nacht

Die Frau’n von Chinatown

Bei mir da biste top

TrÀume in Moll

Im Bistro zur großen Einsamkeit

Donnerstag

Rote Nelken und weißer Flieder

An einem Regentag

Darum wird die Welt nicht untergehn

Album 6: „Ein Mann und seine Show“

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Mitte der 1970er Jahre war PETER KRAUS ein beliebter Showmaster im deutschen Fernsehen. Er moderierte erfolgreiche Sendungen wie „8 x 1 in Noten“. Zum 20-jĂ€hrigen „Showbusieness-JubilĂ€um“ erschien eine besondere LP namens „Ein Mann und seine Show“, auf der PETER sein ganzes Können prĂ€sentieren konnte. Das Album hat PETER ĂŒbrigens selber produziert.

Tracklist

Da ist der Spot

Die TĂ€nzerin

Prominente, Prominente

Schlager-Medley

Wie sieht ein Schmetterling aus

Schlaf noch eine Nacht darĂŒber

Das MĂŒnchner Image

That’s Music

Fred Astaire

Rock’n’Roll-Medley

Album 7: „Cadillac-Night“

Zum 50. Geburtstag kehrte PETER KRAUS noch mal kurz zur Polydor zurĂŒck, deshalb wird hier auch noch sein Album aus dem Jahre 1989 vorgestellt. Damals wurde die Single sogar bei „Wetten, dass…?!“ vorgestellt:

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Schon 1987 prĂ€sentierte PETER KRAUS im Metropol-Theater in Wien eine auf sechs Shows konzipierte Veranstaltung namens „VorwĂ€rts in die Fifties“, in der er augenzwinkernd auf die eigene Jugend zurĂŒckblickte. Das kam gigantisch gut an, letztlich wurden alleine in Wien 70 Veranstaltungen gespielt. Danach ging es mit dem Programm auf ausgedehnte Österreich-Tour.

Grund genug, die Idee der Mischung aus selbstironischem Hunor und nostalgischer RĂŒckerinnerung mit schönen Liedern auch in Deutschland aufzugreifen. Passend dazu wurde im FrĂŒhjahr 1989 die „Cadillac Night“ veröfentlicht – zu hören sind aber nur sechs Tracks, die anderen Songs sind Originalaufnahmen von frĂŒher und wurden daher hier nicht verkoppelt.

Tracklist

Cadillac Night

Guitar Man

Rock ‚N‘ Roll-Medizin

Du weißt schon

Let’s Rock, Let’s Roll

Rock ‚N‘ Roll Party (Medley)

Bonus: Seltene Singles (diverse CD-Premieren)

Ein echtes Schmankerl, gerade auch fĂŒr Sammler und Fans, sind einige „Non-Album-Singles“, die bei Polydor und Electrola erschienen sind – viele davon ebenfalls zuvor nie auf CD veröffentlicht, als da wĂ€ren:

Wer wird denn weinen (Die erste bei EMI Columbia 1968 erschienene Single war gleichzeitig die bis heute letzte, die es in die offiziellen deutschen Singlecharts geschafft hat).

Sing den Song

Hero und Leander (1968, A-Seite, erstmals auf CD)

Wenn ein MĂ€dchen weint, braucht es einen Freund (1969, erstmals auf CD)

Viva Maria

Der Schatz auf der Bank (1969, erstmals auf CD)

Telefon (B-Seite, ebenfalls erstmals auf CD)

Hokuspokus Fidibus (1970, von HANS BLUM geschrieben)

Wo ist denn das MĂ€dchen her (B-Seite, erstmals auf CD)

Hello Sally (1970, deutsche Version von CLIFF RICHARDs „Pigeon“)

Warum hast du so traurige Augen (B-Seite)

Schlafen, essen und dich kĂŒssen (1972)

In ein Land voll Sonnenschein (B-Seite)

Es kommt nicht auf das Alter an (1973, ein Lied von RALPH SIEGEL und KURT HERTHA)

Vor dir liegt die ganze Welt (B-Seite, erstmals auf CD)

Da fahr’ ich lieber einen LKW (1977, Text: MICHAEL KUNZE)

Der Twen von damals (B-Seite)

I Never Leave You (1978, Single bei der damaligen Intercord. Text: FRED JAY, erstmals auf CD)

Lass uns neu beginnen (B-Seite)

Fazit

Bei all den vielen teils lieblosen Compilations und Best Ofs, die teils ohne Sinn und Verstand produziert werden, sind Produkte wie die „Big Box“-Reihe (Ă€hnlich wie die „Electrola – das ist Musik“) eine Wohltat. Man spĂŒrt förmlich, dass sich da Menschen MĂŒhe gegeben haben, ein dem KĂŒnslter gerecht werdendes Produkt zu erschaffen, das auch mal Archivfunde hebt. Bei PETER KRAUS ist das erneut sehr gut gelungen – das weckt Begehrlichkeiten in der Hoffnung, dass weitere Stars wie z. B. TED HEROLD Ă€hnlich geehrt werden. Ansonsten kann man nur sagen: Danke und weiter so!

 

 

 

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UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

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REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

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