MITCH KELLER: Sein Album „Meine Zeit“ in der Schlagerprofis-Rezension: „Empfehlenswert“! Kommentare deaktiviert fĂĽr MITCH KELLER: Sein Album „Meine Zeit“ in der Schlagerprofis-Rezension: „Empfehlenswert“!

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MITCH KELLER: Langjährige Karriere

Seit vielen Jahren ist MITCH KELLER als Sänger aktiv. In den letzten Jahren hat er sich einen Namen als Backgroundsänger gemacht und sang u. a. bei ANDREA BERG, BEATRICE EGLI und ANDREAS GABALIER als Backgroundsänger mit.

Nebenbei nahm er in den USA Radio-Jingles auf und nannte sich dort MITCH KELLY – bei diesem Vornamen sollte es bleiben (eigentlich heißt er MICHAEL). Den Namen „KELLY“ hat er für einige englischsprachige Veröffentlichungen genutzt, ist dann aber (vielleicht auch aus Verwechslungsgründen) wieder zu „KELLER“ übergegangen.

Erste Karriere als „LUKA“ bzw. „LUCCA“

Schon Mitte der 1990er Jahre war MITCH KELLER als Sänger unterwegs. Damals nannte er sich LUKA (später LUCCA geschrieben) und ging sogar mit UWE HÜBNER 1997 auf ZDF-Hitparaden-Tournee. Damals entstanden Songs wie „Ich bin solo“, „Klitschnasse Haut“ und „Jeder weint alleine“. Diese Zeit scheint ihn sehr geprägt zu haben, immerhin sind gleich drei internationale Hits der 1990er Jahre mit neuen MITCH-Texten auf seinem aktuellen Album enthalten.

Marienhof-Song als MITCH KELLY

Als MITCH KELLY gab es 2000 einen Lovesong namens „Come Back“ („Der Lovesong aus dem Marienhof“). 2012 ging es dann als MITCH KELLER los, zunächst noch mit Cowboyhut im Countrystyle – teilweise im Duett mit der Sängerin JOLINA CARL.

2015 neuer Start als Schlagersänger

Sein heutiger Manager VOLKER NEUMÜLLER inspirierte den Sänger dazu, 2015 noch mal mit modernem Schlager auch als Frontsänger aktiv zu werden und aus dem Hintergrund herauszutreten, nachdem er inzwischen als Backgroundsänger erfolgreich war. Gesagt – getan: Die Alben „Einer dieser Tage“ und „20.000 Teile“ kamen gut bei den Fans an, letztgenanntes Album schaffte es sogar in die Albumcharts

Drittes Schlageralbum „Meine Zeit“ ein Meisterstück

Mit seinem dritten Album „Meine Zeit“ hat MITCH KELLER wohl sein „Meisterstück“ abgeliefert. Es ist sehr solide von MATHIAS ROSKA  (, dem Produzenten von ANDREAS GABALIER,) und JEO KOBA (u. a. mit Referenz KELLY FAMILY) und vielseitig produziert worden. Einige Coversongs hat MITCH auf das Album genommen, denen er in den meisten Fällen einen eigenen Text verpasst hat. Aber der Reihe nach:

Mit der Vorab-Single „Steh auf, wenn du fällst“ hat MITCH einen Nerv getroffen. Erstens sind 1990er-Songs momentan ohnehin sehr angesagt und zweitens ist natürlich der Gedanke, die Krone zu richten, wenn man hinfällt Mut machend, was die Schlagerfans offensichtlich honoriert haben – jedenfalls gab es für diese neue Textversion (es gab ja schon mal eine Version namens „Ich hab mir geschwor’n“) viel Lob. Traurig, dass der Urheber des Originals, NICK KAMEN, kürzlich verstorben ist.

Die gewisse Country-Affinität von MITCH ist bei „Ich zeig dir, wie es geht“ zu vernehmen. Ein schön produziertes Cover des Originals „Baby When You’re Gone“ von BRYAN ADAMS und MELANIE C. – ebenfalls ein Song der 1990er Jahre. Duettpartnerin ist BERENICE, die wir als Backgroundsängerin von ANDREAS GABALIER kennen. Will da etwa noch jemand aus dem Schatten ins Licht? Es wäre nicht verwunderlich, die gesangliche Leistung von BERENICE ist gewohnt solide.

Einen sommerlichen Song präsentiert uns MITCH mit seinem Schwarm von einer Dame namens „Sophie“, mit der er jeden Augenblick feiert. Ein bisschen Reggae-Feeling kann bei heißen Temperaturen ja nie schaden – auch der Song solide produziert und auch zum Mitsingen geeignet und erinnert vom Arrangement her an den „Gianna“-Klassiker von WOLFGANG PETRY.

Einen typischen Mutmacher- und Motivationsschlager im Shuffle-Sound präsentiert uns MITCH mit „Glaub an dich“. Immer an sich zu glauben – auch wenn es nicht einfach ist, das ist die Aussage des Songs – man muss zu sich stehen und soll an seine Träume glauben. Wer wüsste das besser als MITCH KELLER, der ja auch immer an sich geglaubt hat und nun sei dritte Schlageralbum vorlegen kann.

Zeit Lebens ist die Musik für MITCH KELLER elementarer Bestandteil seines Lebens. Sein Vater war Musiker und soll sogar einst mit HUGO EGON BALDER in einer Band gespielt haben. Kein Wunder, dass er der „Musik“ eine emotionale Ballade widmet, die fast angesichts des zunächst minimalistischen Arrangements (Akustik-Gitarre) fast von REINHARD MEY stammen könnte und ein inniges Bekenntnis zum Lebenselixier Musik, die „keine Grenzen kennt“ und „jedes kleine Herz bewegt“ ist. Ein Gänsehaut-Song.

Das kennen wohl viele Musiker: „Ich stell den Wecker auf halb acht – und steh auf um zehn“. Einfach mal „Fünfe gerade sein zu lassen“ – darum geht es um „Sowas von egal“ – einfach das Leben zu genießen und nicht immer sich dem Diktat der Normalität zu unterwerfen – darum geht es in diesem Lied. Es gibt also auch gute Songs mit dem Wort „Egaaal“…

Auch für die DJs hat MITCH KELLER was im Programm. „So wie Dynamit“ ist ein Song, der sicher gut in Clubs und Disctheken ankommt – tanzbar und untypisch für das Album, was keine Kritik ist – im Gegenteil lieben ja viele Fans auch den computerbasierten Sound mit durchgehendem Beat. Das Thema der erotischen Anziehung liegt da natürlich auf der Hand: „So heiß wie ein Vulkan, du machst mich an“ – kein Wunder, dass man(n) dann „hilflos“ und „verloren“ ist.

In den späten 1990er Jahren entstand der RONAN-KEATING-Song „Life Is A Roller Coaster“ – bis heute ein sehr beliebter Song. Grund genug für MITCH KELLER, dem Titel einen neuen Text zu verpassen – „Komm zurück“ handelt von einem Neustart einer Beziehung, weil „das mit dir so groß ist“. Auch hier wurde Wert darauf gelegt, im Arrangement das Original nicht zu verfremden, was sicher ein Pluspunkt ist – auch dieses Cover besticht durch eine ordentliche Produktion.

Der einzige Text des Albums, der nicht von MITCH KELLY stammt (und auch nicht im Booklet abgedruckt ist), stammt von WOLFGANG HOFER, der übrigens auch den Text zur aktuellen Single der KASTELRUTHER SPATZEN geschrieben hat. Das Lied verbindet man mit UDO JÜRGENS: „Liebe ohne Leiden“. MITCH hat dem Titel einen kleinen Bluesharp-Country-Touch gegeben.

Normalerweise sind wir ja sehr kritisch, wenn es um Cover des vielleicht begnadeten Musikers aller Zeiten (UDO JÜRGENS) geht, aber der Song wurde würdig bearbeitet – rührend vor allem, wenn man weiß, dass die kleine Tochter die Duettpartnerin von MITCH ist – das hat die kleine HALEY-SOPHIE KELLER wirklich gut gemacht – früh übt sich…

Angesichts der Jahreszeit muss man gleich mehrfach hinhören – aber ja, „Zeit für Wunder“ ist so etwas wie ein Weihnachtslied – Kinderchor inklusive. „Die Welt mit Kinderaugen sehen“, das hat zwar schon mal jemand postuliert, aber das Statement ist ja nach wie vor zutreffend. Wenn alles gut geht, wird es ja vielleicht im kommenden Advent „Zeit für Wunder“ geben und gesellige weihnachtliche Momente hergeben – den Soundtrack dafür liefert MITCH KELLER und empfiehlt sich damit klar für das „Adventsfest der 100.000 Lichter“ – vielleicht gemeinsam mit den GOLDEN VOICES OF GOSPEL.

Der Typ aus „Nummer Sieben“ (auch hier ein Schlagerzitat) gibt Grund zur Eifersucht – und er will nicht den gehörnten Lover geben: „Wenn du denkst, du kannst das – dann kannst du mich mal“ – ein interessantes Wortspiel, das vielleicht wieder auf die Tanztempel der Republik schielt. Jedenfalls ist MITCH KELLER konsequent und weiß: „Jetzt ist Schluss“ – immerhin gibt es aber noch einen „Abschiedskuss“…

Die Vorab-Single „Wir sind immer noch hier“ ist von der Melodie her tanzbar und fröhlich, der Hintergrund des Textes ist aber ernst. Mit dem Song wollte MITCH in der Corona-Pandemie denjenigen einen Dank geben, die auch in schweren Zeiten zusammen halten. Eine Hymne dafür, auch in schweren Zeiten nicht aufzugeben.

„Football’s Coming Home“.. ist man geneigt mitzusingen. MITCH KELLER hat aber eine eigene Fußball-Hymne für seinen „Heimatverein“ geschrieben – ein Song, der sehr gut zur Fußball-EM passt und richtig gut geworden ist. „Wir sind United“ ist ein richtig toller schöner mitsingbarer (okay, warum nicht auch „gröhlbarer“) Song, der Spaß macht und den man sich gut im Stadion vorstellen kann. Die EM startet in wenigen Tagen – das Ding könnte man vielleicht noch schnell als Single veröffentlichen?

FĂĽr MITCH KELLER war es in der aktuellen Situation ein wichtiges Anliegen seinen musikalischen Beitrag fĂĽr all diejenigen zu leisten, die tagtäglich ihr Bestes geben, denn fĂĽr den gebĂĽrtigen Berliner ist Zusammenhalt gerade in schwierigen Zeiten das A und O. „Wir sind immer noch hier“ ist ohne Frage die Hymne in der aktuellen Corona-Zeit – eine Zeit wie sie auch Mitch Keller noch nie erlebt hat.

Fazit

Mit „Meine Zeit“ hat MITCH KELLER ein tolles Album abgeliefert, das uns fast „durchgegangen“ wäre – wenn man immer selber recherchieren muss und Promoter lieber mit anderen Portalen kooperieren, kann das mal passieren. Insofern vielen Dank an MITCH KELLER, dass er uns sein wirklich gelungenes Album „Meine Zeit“ persönlich zur Verfügung gestellt hat.

In der ersten Woche hat es MITCH KELLER immerhin auf Platz 72 der Charts geschafft – das Album hat eigentlich eine Qualität und ist so hochwertig produziert, dass das hoffentlich noch nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte. „Wir sind United“, „Ich zeig dir, wie es geht“, „Sophie“ und im Winter „Zeit für Wunder“ – da ist noch Potenzial für einige Singleauskopplungen.

Wir wĂĽnschen jedenfalls weiterhin viel Erfolg mit dem sehr gut produzierten Schlageralbum.

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MICHELLE: Bald hat sie wieder den totalen Durchblick 0

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MICHELLE: Augen-OP fĂĽr bessere Sicht

Morgen ist ein besonderer Tag für MICHELLE: Sie hat sich für eine Augen-OP entschlossen. Ihren Fans erzählt sie in den sozialen Medien, dass sie ohnehin schon immer schlecht gesehen habe und nun in Pandemiezeiten, in denen Masken getragen werden, zusätzlich das Problem der beschlagenen Brille habe und auch Nachtfahrten schwierig seien. Demzufolge beschloss die Sängerin, ihre Linsen operativ erneuern zu lassen. Wir drucken die Daumen für einen guten Verlauf der OP und jederzeit guten Durchblick 🙂

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FRANZ TROJAN (SPIDER MURPHY GANG): Bewegender Nachruf seines Biografen KLAUS MARSCHALL 0

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FRANZ TROJAN: Sein Biograf KLAUS MARSCHALL findet passende Worte zu seinem traurigen Tod

Schon wieder ist ein GroĂźer der Musikszene von uns gegangen: FRANZ TROJAN, der bekannte Schlagzeuger der SPIDER MURPHY GANG, der in der „Glanz- und Gloriaphase“ der Band „den Takt vorgab“, ist im Alter von nur 64 Jahren verstorben. Gemeinsam mit KLAUS MARSCHALL schrieb seine lesenswerte Biografie – KLAUS hat einen wirklich schönen, wĂĽrdigen und bewegenden Nachruf auf FRANZ TROJAN geschrieben: 

Lieber Franz,
wir zwei haben eine tolle Zeit erlebt, als wir zusammen an Deiner Biographie „Hauptsache Laut!“ arbeiteten. Immer wenn ich zu Dir nach Kamp-Lintfort kam, um auf dem Weg zur Endversion einige Schritte weiterzukommen, habe ich Dich als freundlichen, offenen, rĂĽcksichtsvollen, witzigen und … ja, das sei ausdrĂĽcklich erwähnt … reflektierten Menschen erlebt, der durchaus um seine begangenen Fehler und Schwächen wusste.
Nur war Deine Ăśberzeugung, nicht nur ĂĽber den Rock´n´Roll zu reden – sondern ihn intensiv leben zu wollen, unvereinbar mit dem Erscheinungsbild des immerzu netten, freundlichen Mann von nebenan. Du hast den Erfolg und all die damit zusammenhängenden Annehmlichkeiten in vollen ZĂĽgen genossen und bist dabei die Gefahr eingegangen, auf menschliches, von „Sex and Drugs & Rock´n´Roll“ geprägtes Glatteis zu geraten.
Dabei stieĂźt Du sicherlich Menschen, die Dir wichtig waren, verletzend vor den Kopf, was Dir in der RĂĽckbetrachtung sehr leid tat. Nicht vergessen darf in diesem Zusammenhang aber auch, dass Du BedĂĽrftigen ohne Erwartung der RĂĽckerstattung geholfen hast.
Bereut hast Du in der Gesamtbetrachtung nichts. Das Herabfallen vom Olymp des Reichtums, der Popularität und der Anerkennung allenthalben entlockte Dir höchstens ein achselzuckendes, aber dadurch auch versöhnliches „Is´wurscht, is´halt so, aber es war eine geile Zeit und die möchte ich in keiner Weise missen!“
Ich wĂĽnsche Dir dort, wo Du jetzt bist, wieder ausgelassenen SpaĂź! Vielleicht triffst Du dort ja Deinen Kumpel Peter Behrens wieder und ihr spielt zusammen eine Runde Schlagzeug.
Servus Franz!
Klaus
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(v. l. n. r.: KLAUS MARSCHALL, FRANZ TROJAN, ANDREAS MĂ„CKLER)
Quelle: Vielen Dank an KLAUS MARSCHALL!
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