ANDY BORG im SWR, BERNHARD BRINK im MDR: Am Freitag müssen Schlagerfans sich entscheiden 0

Bild von Schlagerprofis.de

ANDY BORG bei „Endlich 18“, BERNHARD BRINK mit „Schlager des Monats“

Etwas ärgerlich für Schlagerfans ist, wie sich aktuell die Sender SWR und MDR nicht(!) bezüglich der Programmgestaltung abstimmen. Bekanntlich blickt BERNHARD BRINK am ersten Freitag des Monats auf die „Schlager des Monats“ zurück. Als erstes Schlagerportal haben wir kommuniziert, welche Stars diesmal beim Schlagertitan zu Gast sind, nämlich

  • RAMON ROSELLY und
  • LAURA WILDE.

Überraschende Sieger bei den Nachwuchsstars: LAURA & MARK

Das ist schon eine Überraschung – mit DANIEL SOMMER und SASKIA LEPPIN standen zwei Nachwuchsinterpreten zur Wahl, die durchaus schon recht bekannt sind. Recht eindeutig gewonnen in der „nicht manipulierbaren“ Wertung zum „Hit des Monats“ haben aber LAURA & MARK. Das sind LAURA VAN DEN ELZEN und MARK HOFMANN, zwei DSDS-Teilnehmer aus dem Jahr 2016, die nun im (Country-)Schlager durchstarten wollen und ihren Song „Liebe in der Luft“ und damit den „Hit des Monats“ präsentieren werden.

Grüßt der Schlagertitan aus den Top-10?

Die Liebe ist auch bei BERNHARD BRINK Thema. Sein aktuelles Album „lieben und leben“ steht in den Midweekcharts auf Platz 7 – denkbar ist also, dass „BB“ es erstmals überhaupt in seiner Karriere in die Top-10 der Albumcharts schaffen könnte. Wir drücken die Daumen.

ANDY BORG singt „Needles And Pins“ bei THOMAS GOTTSCHALK

Bild von Schlagerprofis.de

So weit – so gut. Schade ist nur, dass der SWR dem MDR Konkurrenz macht – ähnlich wie das ja am 12. Juni der Fall sein wird (Schlagerprofis.de berichtete HIER darüber). Während BERNHARD BRINK die „Schlager des Monats“ im MDR präsentiert, zeigt der SWR die dritte Ausgabe der von THOMAS GOTTSCHALK moderierten Show „Endlich 18!“, in der auch Schlagerveteranen wie ANDY BORG und ELLA ENDLICH dabei sind. ANDY BORG wird u. a. (gemeinsam mit THOMAS GOTTSCHALK) „Rockin‘ All Over the World“ singen und „Needles And Pins“ präsentieren, während sich Ella Endlich an den ROBIN-BECK-Klassiker „First Time“ erinnern wird.

Bild von Schlagerprofis.de

Bild von Schlagerprofis.de

Fotos: © SWR/Talpa/Christian Koch

 

Folge uns:
Voriger ArtikelNächster Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 + zwanzig =

HELENE FISCHER: „Songfindungsphase“ abgeschlossen, es geht ans „Eingemachte“… 0

Helene Fischer CD

HELENE FISCHER hat „engere Auswahl“ getroffen

Laaaangsam, aber stetig tut sich was in Sachen „neues HELENE-FISCHER-Album“: Wie wir aus Autorenkreisen vernommen haben, sind einige Autoren darüber informiert worden, dass sich HELENE FISCHER für eine „engere Auswahl“ entschieden hat. Der Songpool war ursprünglich bis Ende 2019 für Vorschläge offen. Durch die Pandemie wurde die Frist zur Einreichung verlängert, was sich dann auch in einschlägigen Kreisen herumgesprochen hat – wir haben HIER (indirekt) Ende Februar 2020 darüber berichtet.

Songautoren wurden über akuellen Stand informiert

Inzwischen wurden die Autoren über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Das ist u. a. auch deshalb wichtig, wenn Songs für HELENE FISCHER eingereicht wurden, die von HELENE zwar nicht genommen worden sind, aber vielleicht für andere Künstlerinnen und Künstler interessant sein könnten.

Hypothese: Album kommt zum Weihnachtsgeschäft

Wir vermuten, dass die Entscheidungsfindung über die Songauswahl abgeschlossen ist und ein VÖ-Termin zum Weihnachtgeschäft bzw. kurz zuvor ins Auge gefasst wird.

Bleibt HELENE der deutschen Sprache treu?

Dass die Musik von HELENE FISCHER immer weniger mit „Schlager“ zu tun hat, ist gemeinhin bekannt. Es würde wenig überraschen, wenn ihre neuen Songs wenig „schlageresk“ sind. Spannender ist die Frage, ob sie der deutschen Sprache treu bleibt oder den internationalen Markt anpeilt. Wir erinnern uns, dass die letzten einzelnen veröffentlichten Songs bzw. ihre Auftritte klar eher der englischen Sprache zugetan waren – allerdings nicht wirklich mit durchschlagendem Erfolg. Vielleicht eine Doppel-CD: EInmal auf Deutsch, einmal auf Englisch?

Immerhin: „Es geht weiter“

Während die Fragestellungen nach VÖ-Termin und Sprache nach wie vor Spekulationsobjekte sind, steht zumindest jetzt fest, dass zumindest Bewegung in das Projekt „neues HELENE-FISCHER-Album“ kommt. Lassen wir uns überraschen, ob es bald konkreter wird.

Folge uns:

ANDY BORG trotz starker Konkurrenz mit bärenstarken Quotenwerten 6

Bild von Schlagerprofis.de

ANDY BORG: Sein „Schlager-Spaß“ ist und bleibt eine „Quoten-Bank“

Die Konkurrenz war gestern mal wieder bärenstark: Fußball-Länderspiel Münsteraner Tatort, weitere Schlagershow und so weiter – und dennoch ging es quotenmäßig für den „Schlager-Spaß“ im vergleich zur letzten Sendung bergauf. Erneut kann man bundesweit und regional mehr als zufrieden sein.

  • 1,44 Mio. Zuschauer / 5,4 Prozent Marktantei (Vormonat 1,34 Mio. / 4,5 %) bundesweit
  • 476.000 Zuschauer / 9,6 Prozent Marktanteil (Vormonat 565.000 / 10,1 %) im SWR-Sendegebiet

Demnächst Eurovisionsshow

Inzwischen haben wir von weiteren Quellen gehört, dass der Schlager-Spaß demnächst als Eurovisionsshow gesendet wird. Bei dem berechtigten Erfolg – nach wie vor setzt ANDY BORG auf Ausgewogenheit bei den Gästen, nach wie vor wird bei ihm auch mal live gesungen, nach wie vor präsentieren die Stars auch mal andere Lieder als das, was auf ihren aktuellen Alben zu hören ist – das wird von den Fans honoriert.

Treue Fans

Bemerkenswert ist auch die Treue der Fans. Im Prinzip ist es fast egal, was gegen den Schlager-Spaß programmiert wird – die Fans schalten ein.

Gartenparty mit zufriedenstellenden Quoten

Trotz der großen Stars FLORIAN SILBEREISEN, MAITE KELLY und Co. konnte die von STEFANIE HERTEL moderierte Liveshow „Gartenparty“ nicht mit ANDY BORG mithalten, wobei auch da die Quotenwerte okay waren – bekannt sind allerdings hier nur die regionalen Werte. Im Sendegebiet des MDR gab es 10,5 Prozent Marktanteil – zweistellig ist natürlich okay. 320.000 Zuschauer haben im Sendegebiet zugesehen. Bei anderem Gegenprogramm wäre da vielleicht noch mehr drin gewesen.

Foto:© SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

Folge uns: