DIE PRINZEN: Zum 30-jährigen Jubiläum gratuliert der MDR sogar doppelt 0

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DIE PRINZEN: Gleich zwei MDR-Sendungen zum Jubiläum

Rund 30 Jahre ist es her, dass eine ostdeutsche Gruppe, die sich früher mal „HERZBUBEN“ nannte, diesen Namen aber wegen der Herren aus WILDECK abgestreift hatten, als DIE PRINZEN durchgestartet sind und damit auch deutsche Geschichte geschrieben haben – ANNETTE HUMPE als Produzentin kam aus Westdeutschland, die PRINZEN aus Ostdeutschland (- sie rekrutierten sich vornehmlich aus dem Leipziger Thomanerchor).

Mit Gabi und Klaus fing es an

1991 starteten die PRINZEN mit ihrer ersten Single „Gabi und Klaus“ durch, die gleich ein großer Erfolg wurde. Einige der Meilensteine der ersten Jahren haben DIE PRINZEN noch einmal neu aufgenommen. Eine Tour ist in Planung. Grund genug für den MDR, die PRINZEN gleich mit zwei Sendungen zu ehren:

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Foto: MDR/Dabdoub

MDR-Pressetext

Mit fast sechs Millionen verkauften Tonträgern gehören „Die Prinzen“ zu den erfolgreichsten deutschen Bands. Unter dem Motto „Dürfen darf man alles“ sind „Die Prinzen“ nun in die Feierlichkeiten zu ihrem 30. Jubiläum gestartet. Dieses Motto ist nicht nur ein neuer Albumsong, sondern auch Titel einer 90-minütigen MDR-Dokumentation, die in der Reihe „Legenden“ am 28. Mai um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen sein wird. Brandneue Prinzen-Songs erlebt das Publikum dann am 2. Juni, um 23.40 Uhr beim Studiokonzert-Mitschnitt im MDR-Fernsehen. Doku und Studiokonzert sind ab 28. Mai in der ARD-Mediathek für 30 Tage abrufbar.

82 Prozent der Deutschen kennen „Die Prinzen“. Die Band entstand im Osten, trat ihren Siegeszug jedoch im vereinten Deutschland an. Sie wurde zu den ganz Großen im Musikgeschäft und ist damit ein wichtiger Teil der deutschen Musikgeschichte geworden.

Wie haben sie es geschafft trotz aller Stürme 30 Jahre zusammen zu bleiben? Was ist ihr Geheimnis? Und warum haftet ihre Musik bereits drei Jahrzehnte lang im Gedächtnis der Menschen, was haben ihre Texte bewegt? Der Film „Dürfen darf man alles“ von Jens Strohschnieder ist ein sehr persönliches Porträt und versucht, diese Fragen zu beantworten. Er begleitet die Prinzen in Hamburg bei ihren Proben für ein Studiokonzert – selbst in Zeiten von Corona; er zeigt ihr „Hauptquartier“ in Leipzig und unveröffentlichte Einblicke aus 30 Jahren Bandgeschichte.

War es Zufall, dass der Song „Ich wär‘ so gerne Millionär“ genau dann Erfolg hatte, als 16 Millionen Menschen aus der DDR sich nach Jahren des Mangels endlich einfach etwas mehr wünschten? Erzählt das Lied „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt“ nicht auch von der kapitalistischen Ellenbogengesellschaft? Die Gruppe schaffte es, Gute-Laune-Musik mit kritischen Texten zu verbinden – in einer Zeit, in der die Neue Deutsche Welle eigentlich vorbei war und englischsprachige Songs die Charts eroberten.

Der Film erzählt eine deutsch-deutsche Musikgeschichte und lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, noch einmal ihre eigene Geschichte zwischen Ost und West, zwischen Jugend und Erwachsensein nachzuerleben.

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Foto: © MDR/bmg

Premiere: Studiokonzert zum neuen Album

Am 2. Juni sendet der MDR um 23.40 Uhr „Die Prinzen: Krone der Schöpfung – Das Studiokonzert“ – ein Mitschnitt mit neuen Titeln und Hits zum 30-jährigen Bandjubiläum. Seit 2015 haben die Fans auf das neue Album gewartet. Große Momente und Emotionen werden in elf Songs zum ersten Mal live präsentiert. Ihr 30-jähriges Bandjubiläum feiern die Prinzen nicht wie geplant mit Konzerten vor großem Publikum, sondern vorerst mit diesem Konzert aus dem Tonstudio, eigens für das Fernsehpublikum im legendären GAGA Tonstudio Hamburg aufgezeichnet.

„Die Prinzen“ – das sind Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Henri Schmidt, Jens Sembdner und Wolfgang Lenk als Vocalisten, Mathias Dietrich und Ali Zieme an Bass und Schlagzeug – präsentieren darin erneut den typischen Prinzen-Sound: fein abgestimmter, poppiger Chorgesang mit scharfsinnigen zeitgeistbetrachtenden Texten.

Titelfoto: © MDR/Marco Prosch

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HELENE FISCHER: „Songfindungsphase“ abgeschlossen, es geht ans „Eingemachte“… 0

Helene Fischer CD

HELENE FISCHER hat „engere Auswahl“ getroffen

Laaaangsam, aber stetig tut sich was in Sachen „neues HELENE-FISCHER-Album“: Wie wir aus Autorenkreisen vernommen haben, sind einige Autoren darüber informiert worden, dass sich HELENE FISCHER für eine „engere Auswahl“ entschieden hat. Der Songpool war ursprünglich bis Ende 2019 für Vorschläge offen. Durch die Pandemie wurde die Frist zur Einreichung verlängert, was sich dann auch in einschlägigen Kreisen herumgesprochen hat – wir haben HIER (indirekt) Ende Februar 2020 darüber berichtet.

Songautoren wurden über akuellen Stand informiert

Inzwischen wurden die Autoren über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Das ist u. a. auch deshalb wichtig, wenn Songs für HELENE FISCHER eingereicht wurden, die von HELENE zwar nicht genommen worden sind, aber vielleicht für andere Künstlerinnen und Künstler interessant sein könnten.

Hypothese: Album kommt zum Weihnachtsgeschäft

Wir vermuten, dass die Entscheidungsfindung über die Songauswahl abgeschlossen ist und ein VÖ-Termin zum Weihnachtgeschäft bzw. kurz zuvor ins Auge gefasst wird.

Bleibt HELENE der deutschen Sprache treu?

Dass die Musik von HELENE FISCHER immer weniger mit „Schlager“ zu tun hat, ist gemeinhin bekannt. Es würde wenig überraschen, wenn ihre neuen Songs wenig „schlageresk“ sind. Spannender ist die Frage, ob sie der deutschen Sprache treu bleibt oder den internationalen Markt anpeilt. Wir erinnern uns, dass die letzten einzelnen veröffentlichten Songs bzw. ihre Auftritte klar eher der englischen Sprache zugetan waren – allerdings nicht wirklich mit durchschlagendem Erfolg. Vielleicht eine Doppel-CD: EInmal auf Deutsch, einmal auf Englisch?

Immerhin: „Es geht weiter“

Während die Fragestellungen nach VÖ-Termin und Sprache nach wie vor Spekulationsobjekte sind, steht zumindest jetzt fest, dass zumindest Bewegung in das Projekt „neues HELENE-FISCHER-Album“ kommt. Lassen wir uns überraschen, ob es bald konkreter wird.

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ANDY BORG trotz starker Konkurrenz mit bärenstarken Quotenwerten 6

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ANDY BORG: Sein „Schlager-Spaß“ ist und bleibt eine „Quoten-Bank“

Die Konkurrenz war gestern mal wieder bärenstark: Fußball-Länderspiel Münsteraner Tatort, weitere Schlagershow und so weiter – und dennoch ging es quotenmäßig für den „Schlager-Spaß“ im vergleich zur letzten Sendung bergauf. Erneut kann man bundesweit und regional mehr als zufrieden sein.

  • 1,44 Mio. Zuschauer / 5,4 Prozent Marktantei (Vormonat 1,34 Mio. / 4,5 %) bundesweit
  • 476.000 Zuschauer / 9,6 Prozent Marktanteil (Vormonat 565.000 / 10,1 %) im SWR-Sendegebiet

Demnächst Eurovisionsshow

Inzwischen haben wir von weiteren Quellen gehört, dass der Schlager-Spaß demnächst als Eurovisionsshow gesendet wird. Bei dem berechtigten Erfolg – nach wie vor setzt ANDY BORG auf Ausgewogenheit bei den Gästen, nach wie vor wird bei ihm auch mal live gesungen, nach wie vor präsentieren die Stars auch mal andere Lieder als das, was auf ihren aktuellen Alben zu hören ist – das wird von den Fans honoriert.

Treue Fans

Bemerkenswert ist auch die Treue der Fans. Im Prinzip ist es fast egal, was gegen den Schlager-Spaß programmiert wird – die Fans schalten ein.

Gartenparty mit zufriedenstellenden Quoten

Trotz der großen Stars FLORIAN SILBEREISEN, MAITE KELLY und Co. konnte die von STEFANIE HERTEL moderierte Liveshow „Gartenparty“ nicht mit ANDY BORG mithalten, wobei auch da die Quotenwerte okay waren – bekannt sind allerdings hier nur die regionalen Werte. Im Sendegebiet des MDR gab es 10,5 Prozent Marktanteil – zweistellig ist natürlich okay. 320.000 Zuschauer haben im Sendegebiet zugesehen. Bei anderem Gegenprogramm wäre da vielleicht noch mehr drin gewesen.

Foto:© SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

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