ESC 2021: UWE KANTHAK (Manager von HELENE FISCHER) in der deutschen Jury 0

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UWE KANTHAK einer von fünf Juroren

Das wird angesichts unterirdischer Beiträge beim ESC eine Herausforderung für den deutschen Starmanager: UWE KANTHAK ist einer der fünf Juroren und sogar einer, der sich mit Musik auskennt. Die anderen haben wohl „irgendwas mit Medien“ studiert (überspitzt gesagt, auf jeden Fall sind die Zeiten, dass leidenschaftliche Grand-Prix-Freunde am Start waren, eh schon lange vorbei).

UWE KANTHAK erinnert sich an MICHELLE vor 20 Jahren

Recht spannend ist das Statement, das UWE KANTHAK zum Thema abgegeben hat: „Beim ESC feiern Millionen Menschen die Musik und ihre Künstlerinnen und Künstler. Er steht für Völkerfreundschaft und Diversität in einem bunten Europa. Ich selbst werde niemals die einmalige Atmosphäre vergessen, als ich Michelle als Manager nach Kopenhagen begleitet habe und später bei der Punktevergabe neben ihr im Green Room saß. Umso mehr freue ich mich, Teil der diesjährigen Jury zu sein. Ich erwarte tolle Interpretinnen und Interpreten, großartige Musik und spektakuläre Auftritte.“

(Quelle: NDR)

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Das Daumendrücken hat damals geklappt. Es reichte zu einem ordentlichen 8. Platz – ein gutes Ergebnis für den letzten deutschen Schlager, der beim damaligen Grand Prix teilnahm. Das 20 Jahre alte Lied kennt heute noch jeder Schlagerfan. – Verglichen mit dem – sorry – Mist, der seit Jahren ohne Interesse am Wettbewerb hingerotzt wird, haben sich die Schlager früher wirklich nicht schlecht verkauft – aber das ist bekanntlich Vergangenheit…

JENDRIK chancenlos?

Die Zeiten, dass wir große Analysen der Songs vorab anfertigen oder uns damit auch nur beschäftigen, sind vorbei. Unserer Kenntnis nach werden ja nicht einmal mehr die Chöre live gesungen. Eine Witzveranstaltung ohne Anspruch – passend dazu der wie seit 10 Jahren chancenlose Beitrag, den THOMAS SCHREIBER vom NDR sich ausgesucht hat – zum Glück ist er wohl letztmals zuständig. Immerhin brennt JENDRIK für seinen Beitrag, aber das wird wohl alleine auch nicht ausreichen.

Favoriten Italien und Frankreich

Die kompetenten Kollegen von ESC-kompakt.de sehen Italien und Frankreich in diesem Jahr als favorisiert, lassen wir uns überraschen. Auch in diesem Jahr wird es wohl wieder in Deutschland zwei Highlights geben – die Moderation BARBARA SCHÖNEBERGERs und der Auftritt von SARAH CONNOR…

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HELENE FISCHER: „Songfindungsphase“ abgeschlossen, es geht ans „Eingemachte“… 0

Helene Fischer CD

HELENE FISCHER hat „engere Auswahl“ getroffen

Laaaangsam, aber stetig tut sich was in Sachen „neues HELENE-FISCHER-Album“: Wie wir aus Autorenkreisen vernommen haben, sind einige Autoren darüber informiert worden, dass sich HELENE FISCHER für eine „engere Auswahl“ entschieden hat. Der Songpool war ursprünglich bis Ende 2019 für Vorschläge offen. Durch die Pandemie wurde die Frist zur Einreichung verlängert, was sich dann auch in einschlägigen Kreisen herumgesprochen hat – wir haben HIER (indirekt) Ende Februar 2020 darüber berichtet.

Songautoren wurden über akuellen Stand informiert

Inzwischen wurden die Autoren über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Das ist u. a. auch deshalb wichtig, wenn Songs für HELENE FISCHER eingereicht wurden, die von HELENE zwar nicht genommen worden sind, aber vielleicht für andere Künstlerinnen und Künstler interessant sein könnten.

Hypothese: Album kommt zum Weihnachtsgeschäft

Wir vermuten, dass die Entscheidungsfindung über die Songauswahl abgeschlossen ist und ein VÖ-Termin zum Weihnachtgeschäft bzw. kurz zuvor ins Auge gefasst wird.

Bleibt HELENE der deutschen Sprache treu?

Dass die Musik von HELENE FISCHER immer weniger mit „Schlager“ zu tun hat, ist gemeinhin bekannt. Es würde wenig überraschen, wenn ihre neuen Songs wenig „schlageresk“ sind. Spannender ist die Frage, ob sie der deutschen Sprache treu bleibt oder den internationalen Markt anpeilt. Wir erinnern uns, dass die letzten einzelnen veröffentlichten Songs bzw. ihre Auftritte klar eher der englischen Sprache zugetan waren – allerdings nicht wirklich mit durchschlagendem Erfolg. Vielleicht eine Doppel-CD: EInmal auf Deutsch, einmal auf Englisch?

Immerhin: „Es geht weiter“

Während die Fragestellungen nach VÖ-Termin und Sprache nach wie vor Spekulationsobjekte sind, steht zumindest jetzt fest, dass zumindest Bewegung in das Projekt „neues HELENE-FISCHER-Album“ kommt. Lassen wir uns überraschen, ob es bald konkreter wird.

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ANDY BORG trotz starker Konkurrenz mit bärenstarken Quotenwerten 6

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ANDY BORG: Sein „Schlager-Spaß“ ist und bleibt eine „Quoten-Bank“

Die Konkurrenz war gestern mal wieder bärenstark: Fußball-Länderspiel Münsteraner Tatort, weitere Schlagershow und so weiter – und dennoch ging es quotenmäßig für den „Schlager-Spaß“ im vergleich zur letzten Sendung bergauf. Erneut kann man bundesweit und regional mehr als zufrieden sein.

  • 1,44 Mio. Zuschauer / 5,4 Prozent Marktantei (Vormonat 1,34 Mio. / 4,5 %) bundesweit
  • 476.000 Zuschauer / 9,6 Prozent Marktanteil (Vormonat 565.000 / 10,1 %) im SWR-Sendegebiet

Demnächst Eurovisionsshow

Inzwischen haben wir von weiteren Quellen gehört, dass der Schlager-Spaß demnächst als Eurovisionsshow gesendet wird. Bei dem berechtigten Erfolg – nach wie vor setzt ANDY BORG auf Ausgewogenheit bei den Gästen, nach wie vor wird bei ihm auch mal live gesungen, nach wie vor präsentieren die Stars auch mal andere Lieder als das, was auf ihren aktuellen Alben zu hören ist – das wird von den Fans honoriert.

Treue Fans

Bemerkenswert ist auch die Treue der Fans. Im Prinzip ist es fast egal, was gegen den Schlager-Spaß programmiert wird – die Fans schalten ein.

Gartenparty mit zufriedenstellenden Quoten

Trotz der großen Stars FLORIAN SILBEREISEN, MAITE KELLY und Co. konnte die von STEFANIE HERTEL moderierte Liveshow „Gartenparty“ nicht mit ANDY BORG mithalten, wobei auch da die Quotenwerte okay waren – bekannt sind allerdings hier nur die regionalen Werte. Im Sendegebiet des MDR gab es 10,5 Prozent Marktanteil – zweistellig ist natürlich okay. 320.000 Zuschauer haben im Sendegebiet zugesehen. Bei anderem Gegenprogramm wäre da vielleicht noch mehr drin gewesen.

Foto:© SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

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