THOMAS GOTTSCHALK: Jetzt bestätigt – „50 Jahre Hitparade – die Zugabe“ findet statt 6

50 Jahre ZDF Hitparade Vol. 2

THOMAS GOTTSCHALK moderiert auch „50 Jahre Hitparade – die Zugabe“

Die ZDF-Hitparade genieĂźt nicht nur in Kreisen von Schlagerfans längst Kultstatus. Bis heute ist insbesondere die Zeit mit DIETER THOMAS HECK unvergessen und fĂĽr mindestens eine ganze Generation mit schönen Erinnerungen verbunden. Zum 50. Geburtstag feierte das ZDF „50 Jahre ZDF Hitparade“ – und landete einen riesigen Erfolg: Die von THOMAS GOTTSCHALK moderierte Jubiläumssendung war eine der quotenstärksten Shows des Jahres.

Zweite Ausgabe „50 Jahre ZDF-Hitparade – die Zugabe“ weiter in Planung

Aufgrund des groĂźen Erfolges hat das ZDF geplant, erneut mit THOMAS GOTTSCHALK als Moderator, die Party noch ein zweites Mal steigen zu lassen. Es lagen konkrete Planungen fĂĽr das Event vor – bis die Pandemie vorerst einen Strich durch die Planungen gemacht hat. Nachdem ein ehemaliger Moderator der Show „investigativ“ das GerĂĽcht verbreitete, dass die Show abgesagt worden sei, haben die Kollegen von smago.de das zeitnah richtig gestellt. Das Portal wunschliste.de macht es nun offiziell: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Sendung wird im Sommer produziert

Sehr schön: Im Sommer wird die „Zugabe“ der Jubiläumssause der ZDF-Hitparade produziert. Wie schön wäre es, wenn (anders als in der ersten Jubiläums-Show) live gesungen wĂĽrde. Smago weiĂź zu berichten, dass die Show statt in Offenburg nun in MĂĽnchen produziert wird – und zwar Ende Mai 2021. Man darf gespannt sein, welche Stars sich die Ehre geben – es gibt ja durchaus noch genĂĽgend Kult-Stars von damals – ROLAND KAISER, BERNHARD BRINK, HOWARD CARPENDALE, MARIANNE ROSENBERG, NICOLE und und und..

Manche Stars haben sich zurĂĽckgezogen

Richtig toll wäre, wenn es ein Wiedersehen mit manchen Superstars gäbe, die sich komplett zurĂĽckgezogen haben. Allen voran JULIANE WERDING, die wirklich Schlagergeschichte geschrieben hat. WOLFGANG PETRY hatte einen sehr guten Draht zu DIETER THOMAS HECK – da wäre auch sein Erscheinen eine tolle Sache. Der eine oder andere Stard der Neuen Deutschen Welle wĂĽrde sich auch gut machen – wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächste „Hitparade“ und (hoffentlich) schönen und guten deutschen Schlager.

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6 Kommentare

  1. Jetzt freut sich die Seite Schlagerprofis.de noch, um es im Anschluss zu zerreiĂźen. Ich weiĂź nur, wie Schlager bei ihnen hier durch den Kakao gezogen wird.

    1. Das Einzige, was bei der ersten Show nicht gut war, war das Vollplayback, sonst haben wir doch Teil 1 gelobt. WĂĽrde das ZDF auf die Idee kommen, zur HITPARADEN-Sendung Maite Kelly, Ross Antony, Ben Zucker, die Kelly Family und Santiano einzuladen, wĂĽrden wir das vermutlich auch entsprechend kommentieren – aber so einen Wahnsinn trauen wir dem ZDF nicht zu. – Ansonsten sind die meisten unserer Artikel positiv – um das zu beurteilen, mĂĽsste man natĂĽrlich die Kunst des Lesens beherrschen….

      1. …. Oder man muss kommentieren können. Lesen kann ich. Beleidigungen gegen Schlagerfans kam nicht von mir. Diese kamen damals von ihnen.

      2. Wenn sie Schlagerfans als komplett verblödet bezeichnen, ist das definitiv nicht falsch zu lesen. Das ist schon eine Beleidigung. Ich weiß, das wird bestimmt nicht gesendet oder als falsch interpretiert dargestellt. Ich habe ein Screenshot davon.
        Mit freundlichem GruĂź

        1. Es wäre ja auch erstaunlich, wenn ausgerechnet im Schlagerbereich nur kluge Menschen unterwegs wären. Klar gibt es da auch Idioten – wie in jeder Gesellschaftsschicht…

  2. Es gibt so viele Stars die gerne kommen könnten, Dschingis Khan, Vader Abraham, Roland Kaiser, Bata Illic und und und…. Hoffentlich sehen wir diese diesesmal ^^

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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