MAX WEIDNER: Im Electrola-Vertrieb präsentiert er seine neue Single Kommentare deaktiviert für MAX WEIDNER: Im Electrola-Vertrieb präsentiert er seine neue Single

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MAX WEIDNER: Nächster Schritt der Karriereleiter

Im Jahr 2019 erschien der Nachwuchssänger MAX WEIDNER erstmals auf der Bildfläche. Sein damaliges Label legte noch Wert auf Promotion, so dass wir euch einige interessante Fakten zu seiner ersten Single „Buchstabier mir die L-I-E-B-E“ nennen können, die am 26. Juli 2019 erschien und beim YouTube-Kanal „Ich find Schlager toll“ zu finden war.

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Ein Lied ĂĽber das Verliebsein

In seiner Debutsingle hat MAX WEIDNER von der Suche nach der wahren Liebe erzählt. Sein Song „Buchstabier mit die L-I-E-B-E“ hatte durchaus autobiografische Elemente und gaben einen Einblick in das eigene Schicksal, in seine GefĂĽhle und seinen Weg. Der Song schaffte es auch auf den renommierten CD-Sampler „Ich find Schlager toll“.

Zeit Lebens Schlager-begeistert

MAX hat von Kindesbeinen an seine persönliche Zukunft mit dem Schlager verknĂĽpft, so steht es im damaligen Pressetext. In der Kreativzelle vom „Haus 2000“ haben „seine Songs den letzten Schliff bekommen“. CHRISTIAN WEIDNER hat seinen Song u .a. mit CHRISTIAN RAAB („Geiles Leben“, GLASPERLENSPIEL, „Schritt fĂĽr Schritt“, ELOY DE JONG) geschrieben. Sein Debut wurde von TOBIAS SCHWALL produziert, der besser als FRANZ RAPID bekannt ist und mit Namen wie HELENE FISCHER und MAITE KELLY kooperiert.

Erste Karriere als MAX JANDA

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Der am 20. Mai 1995 geborene MAX WEIDNER hat bereits unter einem anderen Namen Musik gemacht. Bei TELAMO, wo er schon 2013 seinen ersten Vertrag unterschrieb, erschien im Jahr 2015 ein Album namens „Wimpernschlag“. Die Musik war schon damals typischer Popschlager, und das Thema „Liebe“ war damals schon wichtig fĂĽr ihn. Dem damaligen Pressetext ist zu entnehmen, dass MAX‘ GroĂźvater selber Musiker ist, der seinen Enkel „unter die Fittiche“ genommen hat – wohl eine weise Entscheidung…

Erste Single „Des passt scho“

Den Spruch „Des passt scho“ liebte MAX schon immer – folglich wurde der erste eigene Titel genau mit diesem Titel versehen und auf vielen Compilations verkoppelt.

Ausgebildeter TV-Moderator

Wie wir dem alten Pressetext entnehmen können, hat MAX WEIDNER neben dem Singen weitere Talente. So fotografiert er leidenschaftlich gerne und absolvierte „seine Ausbildung zum TV-Moderator erfolgreich“ – so ist es zu lesen. Im Fernsehen war er bei Sendungen wie „Startreff“ (Deutsches Musik Fernsehen) und „Star Prominade“ (Gute Laune TV) zu sehen.

Imposantes Umfeld

Schon damals hatte MAX WEIDNER („formally known as JANDA“) ein imposantes Umfeld – WILLY KLĂśTER komponierte die meisten seiner Lieder, und mit JUTTA STAUDENMEYER, WOLFGANG HOFER und Dr. BERND MEINUNGER hatte er einige absolute Hochkaräter dabei, die fĂĽr ihn schrieben. Sein Produzent war damals CHRISTIAN ZIERHOFER.

StoĂźrichtung: Schlager in Mundart

Als MAX JANDA trat der junge Sänger an, um – O-Ton – „die perfekte Mischung aus deutschem Pop und Schlager in Mundart zu finden.“.  Dass er sich einige Jahre später MAX WEIDNER nannte, liegt nach unseren Informationen daran, dass er unter dem Namen auch hochdeutsche Lieder populär machen wollte. Nun bleibt es aber wohl beim Namen MAX WEIDNER, unter dem er sich etablieren will.

Markenzeichen Sneakers

Der 2019er Pressetext verrät, dass MAX‘ Markenzeichen extra fĂĽr ihn gestaltete Sneakers seien, so dass das andere Geschlecht an ihm interessiert sei – eben: „Ein Typ zum Verlieben“, der im Oktober 2019 mit „Komm Baby“ einen zweiten Song veröffentlichte.

MAX WEIDNER legt nach

Im Vertrieb von Electrola legt MAX WEIDNER nun nach und vertraut dabei hochprozentig den Songautoren, die schon seinen ersten Song geschrieben haben. Der Pressetext ist kurz und bĂĽndig:

Produktinformation

„Schau ma moi“ – die Hymne zum Feiern, ein frischer, mitreiĂźender Mix aus Schlager und bayerischem LebensgefĂĽhl. Max Weidner bringt mit seinem Knallertitel die gute Laune zurĂĽck, nach der sich so viele Menschen sehnen. „Schau ma moi, dann seng ma scho“, Max feiert drauf los und nimmt alle mit auf eine Party durch die ganze Nacht. Ein starkes StĂĽck Bayern mit Ohrwurmgarantie.

Quelle Pressetext kursiv: Electrola / Universal
Foto CD-Cover: enes_kucevic_photography

 

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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