UDO JĂśRGENS: Vor 40 Jahren erschien sein Album „Willkommen in meinem Leben“ 1

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Nachdem wir kĂĽrzlich den 50. „Geburtstag“ des Albums „Udo 71“ gefeiert haben, geht es heute darum, den 40. Jahrestag der Veröffentlichung des tollen UDO-JĂśRGENS-Albums „Willkommen in meinem Leben“ zu feiern. Erneut hat DANIEL SPECK ein JĂśRGENS-Album unter die Lupe genommen und bespricht es hier ausfĂĽhrlich:

Album entstand auf einem Höhepunkt seiner Schaffensphase

Udo Jürgens stand im Jahr 1981 auf einem der vielen Höhepunkte seiner Karriere. Für das Album „Udo 80“ erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis, die kurz zuvor zu Ende gegangene, gleichnamige Tournee war seine erfolgreichste bisher. So ist es nicht verwunderlich, dass er seine Zuhörer begrüßt mit den Worten: „Willkommen in meinem Leben“.

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Eigentlich hätte das Album auch „Atlantis“ heiĂźen sollen, verriet UDO JĂśRGENS im Januar 1981 dem Branchenblatt „Musikmarkt“. Letztlich war dann wohl „Willkommen in meinem Leben“ griffiger. – Letztlich erschien das Album heute vor genau 40 Jahren.

Letztes von JOACHIM HEIDER produziertes Album – Abwechslungsreiche Songs mit Arrangements von EDUARDO LISAVETZKY

Vor genau 40 Jahren erschien am 6. April 1981 das Album mit diesem Titel. Es ist das siebte und letzte Album, welches von JOACHIM HEIDER produziert wurde und markiert den Schlusspunkt einer sowohl künstlerisch als auch geschäftlich überaus erfolgreichen Zusammenarbeit. Und wenn auch der Schatten seines Vorgängers groß ist, verstecken muss es sich ganz und gar nicht. Das Album stieg am 20. April 1981 in die deutschen Charts ein und hielt sich dort für 18 Wochen, dabei erreichte es immerhin Platz 29.

Insgesamt sind 12 Lieder auf dem Album vertreten mit Texten von WOLFGANG HOFER (6), IRMA HOLDER (2), OLIVER SPIECKER (1), MICHAEL KUNZE (1), SIEGFRIED RABE (1) und FRED JAY (1). Diese sind sehr verschieden und abwechslungsreich, wundervoll melodiös und mitreißend rhythmisch, mit futuristischen, folkloristischen und sogar orientalischen Klängen.

Sie sind – teils mit opulenten Streichern oder einem kräftigen Bigband Sound – toll arrangiert von Eduardo Lisavetzky und von Heider hervorragend produziert – es handelt sich also um ein Udo JĂĽrgens Album vom Feinsten. Vor allem drei Lieder sind sehr populär geworden, auf diese möchte ich nun genauer eingehen.

Album enthält Konzertklassiker, Autobiografisches und ein TV-Titellied

„Der gekaufte Drachen“ wurde von Udo bei Konzerten seither immer wieder gerne gesungen. Das Lied handelt von einem Sohn, der nicht in die FuĂźstapfen des Vaters, eines erfolgreichen Firmeninhabers, treten will. Dem Sohn bedeutet der Reichtum nichts, er möchte einfach nur Zeit mit seinem Vater verbringen und gemeinsam „einen Drachen bauen“, denn fĂĽr so etwas hat dieser vor lauter Arbeit niemals Zeit. IRMA HOLDER hat den wunderbaren Text zu diesem Lied geschrieben.

Ein autobiografisches Lied, welches für Udo sicherlich eine besondere Bedeutung hatte, denn er hat es auf mehreren Tourneen und auch auf seiner letzten im Jahr 2014 gesungen, ist „Ich würd’ es wieder tun“. In dem Lied thematisiert er, dass er immer offen seine Meinung gesagt hat, auch wenn er damit oft angeeckt ist und sich „den Mund verbrannt“ hat. Er blickt zurück auf seinen Weg, ohne Reue, obwohl nicht immer alles glatt verlief. Der Text zu diesem sehr persönlichen Lied stammt von FRED JAY.

Am bekanntesten wurde aber sicherlich das Lied „Vielen Dank für die Blumen“, welches als Titellied der TV-Comicserie „Tom & Jerry“ vielen Kindern und ihren Eltern in Erinnerung geblieben ist. Der Text stammt von SIEGFRIED RABE, dieser hat für Udo auch den Text für das TV-Titellied „Tausend Jahre sind ein Tag“ geschrieben (veröffentlicht auf dem Album „Udo ’80“).

Spannend ist, dass viele diesen Superhit von UDO JĂśRGENS nur vom Refrain her kennen. Die witzigen Strophen, in denen dem braven Angestellten eröffnet wird, dass man es kĂĽnftig „ohne ihn probieren“ wolle oder von der Traumfrau, die sich als „Dieter“ entpuppt, forderten bei Konzerten vielfach den Entertainer UDO JĂśRGENS und brachten das Publikum nicht selten zum Toben – klasse!

Beide Single-Auskopplungen des Albums platzierten sich in den deutschen Charts

Diese drei Lieder wurden nicht als Single veröffentlicht, da hatte man anderen Songs offenbar mehr Erfolg zugetraut. So zum Beispiel „Gaby wartet im Park“. Dieses hat Udo gerne live gespielt, und es handelt sich hierbei um die erste Auskopplung des Albums mit der B-Seite „Willkommen in meinem Leben“, sie wurde bereits Anfang März und damit vor dem Album veröffentlich und erreichte im April 1981 Platz 37 der deutschen Charts.

Das Thema des Liedes ĂĽber einen Mann, der „in letzter Sekunde“ sein Verlangen unterdrĂĽckt und den Verlockungen der „Gaby“ widersteht – das hat offensichtlich viele Männer / Menschen angesprochen. Bei einem seiner späteren Solokonzerte hat UDO JĂśRGENS ausfĂĽhrlich ĂĽber die drei Protagonisten der Geschichte philosophiert und fĂĽr alle Beteiligten Verständnis geäuĂźert – es menschelt sowohl beim Ehemann, dessen Frau und eben auch Gaby, die enttäuscht im Park zurĂĽckbleibt.

Die zweite Single war dann im Juni „Ich sah nur sie“ / „Schenk mir noch eine Stunde“, welche am 23. Mai in der ARD-Sendung „Musikladen extra“ erstmals dem Fernsehpublikum vorgestellt wurde, sie erreichte im Sommer 1981 noch Platz 51 der deutschen Charts. In dem Lied der A-Seite erzählt Udo – nach einem weiteren Text von IRMA HOLDER – von der Begegnung mit einem Mädchen in Moskau, wo er „nur sie und sonst nichts in dieser fremden Stadt“ gesehen hat.

Parallelen zu „Nathalie“ von GILBERT BECAUD

Ăśbrigens – bekanntlich war UDO JĂśRGENS mit dem französischen Textdichter GILBERT BECAUD befreundet. Dessen groĂźer Hit „Natalie“ weist inhaltlich groĂźe Parallelen zu „Ich sah nur sie“ auf: Im winterlichen Moskau verliebt sich der französische Ich-Erzähler im winterlichen Moskau in die StadtfĂĽhrerin Namens Nathalie. Trotz des kommerziellen Erfolgs hat UDO den Song so gut wie nie live gesungen – vielleicht wegen der hohen Töne im Lied.

Russische Elemente hatte UDO zuvor schon bei Liedern wie „Do Swidanja“ und „Anuschka“ gebracht. Passend zum Thema ist die Musik mit russisch-folkloristischen Balalaikaklängen untermalt und geht, so der damalige Pressetext, „mit ihrer Melancholie in Herz und Ohr“. Kurios: Das Lied, obwohl ein Chartserfolg, ist nie auf einer der vielen offiziellen Best-Of-Compilations erschienen, lediglich bei Sonderauflagen wie „Readers Digest“, „Time Life“ oder „Shop24“ zu finden.

Swing-Nummer: „Schenk mir noch eine Stunde!“ – Tolle Live-Version bei der „Open Air Symphony“

Die B-Seite „Schenk mir noch eine Stunde“ wurde von WOLFGANG HOFER getextet und kommt sehr beschwingt daher. Dieses Lied hat Udo live oft ins Programm aufgenommen, da konnte das Orchester PEPE LIENHARD zeigen, dass es ziemlich gut swingen kann.

Der Titel wurde im Jahr 2000 von Udo nochmal in modernem Sound aufgenommen und auf dem Album „Mit 66 Jahren (Was wichtig ist…)“ veröffentlicht, wobei die ursprĂĽngliche Version meines Erachtens die deutliche Bessere ist. Eine tolle Live-Version findet man auf „Open Air Symphony“ von 1992 mit einer fabelhaften Step Dance-Einlage von BILLY TODZO, dem Percussionist von PEPE LIENHARD. Er war auch Udos Assistent, Fahrer, sein Freund und sein Begleiter beim Spaziergang in Gottlieben am Bodensee an diesem dĂĽsteren 21. Dezembertag im Jahr 2014.

Fotos von Udos Bruder MANFRED BOCKELMANN – Erste CD-Veröffentlichung im September 1997

Die Aufnahmen zu dem Album begannen in der Konzertpause der Tournee „Udo 80“ im Sommer 1980 und das Platten-Inlay zählt nicht weniger als 33 Musiker auf inkl. der Streicher der Deutschen Oper Berlin, die für Udo immer wieder ins Studio gekommen sind. Es wurde also ein ziemlicher Aufwand für das Album betrieben und sicher nicht an Kosten gespart und ich finde, das hört man.

Das ganze Album hat einen tollen und abwechslungsreichen Sound und zeigt eine enorme Vielfalt und Kreativität. Gemischt wurde es schließlich im Januar 1981 von MICHAEL ZIMMERLING in den Berliner Hansa Studios, die Portraitaufnahmen für das Plattencover und die Singles stammen von Udos Bruder, dem Fotografen und Maler MANFRED BOCKELMANN.

Im September 1997 wurde das Album im Zuge der digitalen Wiederveröffentlichung älterer Alben als CD herausgebracht und ist heute natürlich zum Download und Stream erhältlich.

Auch die weniger bekannten Lieder sind sehr hörenswert

Weniger bekannt, aber absolut hörenswert sind „Okay“, das Lied einer Trennung (Anstoß war seine eigene Trennung von NINA VIERECK, als er mit seiner späteren Frau CORINNA REINHOLD zusammenkam) mit der Hoffnung, dass man mit Achtung und als Freunde auseinandergehen mag, ohne Streit und Verletzungen sowie „Auf der Suche nach mir selbst“, welches wohl sehr autobiographisch und ehrlich geraten ist und nur auf diesem Album zu finden ist. 

Und „Atlantis“ ist ein Lied, welches die Hoffnung an eine bessere Gesellschaft zum Thema hat, die in Freiheit lebt, wo alle Menschen gleich sind und Geld nicht bedeutend ist, wo Frieden und Gemeinsamkeit ĂĽber allem stehen – ein Lieblingsthema von Udo. Wie weit sind wir noch heute von dieser Utopie entfernt… – Auch dieses Lied wurde auf keinem weiteren Udo-Album verkoppelt.

Orientalische Klänge und eine Ode an die Musik

Wohl eher ein „FĂĽll-StĂĽck“ ist der Song „Kairo bei Nacht„. Positiv daran ist vielleiht zu vermerken, dass UDO JĂśRGENS hier mal orientalische Klänge in seine Musik hat einflieĂźen lassen – das kannten wir sonst nur von wenigen seiner Lieder wie z. B. „Die Stadt in der Sonne“. Insgesamt fällt das Lied qualitativ aber hinter den sonst wirklich starken Nummern des Albums ab.

Immer mal wieder hat UDO JĂśRGENS Loblieder an die Musik geschrieben („Musik war meine erste Liebe“, „Musik Musik“, „Die Welt braucht Lieder“ usw.) – ein schönes Beispiel ist der von OLIVER SPIECKER getextete Song „Was wär diese Welt ohne Lieder?“, den UDO JĂśRGENS bereits bei seiner Live-Tour „Meine Lieder sind wie Hände“ zu Gehör brachte. Auch dieses Kleinod aus UDOs Schaffen geriet danach zu Unrecht leider ziemlich in Vergessenheit.

In der DDR zensiert: Text wohl zu kritisch

FĂĽr Fans interessant: das Album erschien 1981 auch in der Deutschen Demokratischen Republik (siehe HIER, nicht zu verwechseln mit dem 1984 bei VEB erschienenen Sampler gleichen Namens) –  allerdings ohne das Lied „Ich sah nur sie“, in welchem auĂźer dem Mädchen die Stadt und die Menschen an sich nicht besonders gut wegkommen – womöglich war dieser kritische Kommentar am „groĂźen Bruder“ zum Ende des Liedes der Grund fĂĽr die Zensur in der DDR.

Filmische Aufarbeitung von zehn Albumtracks durch TRUCK BRANSS

Das Album „Willkommen in meinem Leben“ hat dem renommierten TV-Regisseur TRUCK BRANSS so gut gefallen, dass er um das Album von UDO JĂśRGENS herum einen Fernsehfilm an den schönsten Plätzen in der Umgebung von ZĂĽrich drehte. Die „Tele-Film Saar“ hat dazu eine Woche zehn Titel des Albums filmisch umgesetzt. Am 6. Oktober 1981 wurde das „Portrait in Musik“ ausgestrahlt.

UDOs Meinung zur Gesamtkonzeption des Albums

Zu „Willkommen in meinem Leben“ äuĂźerte sich UDO JĂśRGENS wie folgt und trifft damit wohl die Stimmung des Albums: „Ich glaube daran, dass der Optimismus im Kommen ist. Weltschmerz gibt es in den Nachrichten genug. Ich meine, dass man ruhig kritische Gedanken äuĂźern kann. Aber es muss ja nicht gleich Hoffnungslosigkeit sein„.

Tracklist UDO JĂśRGENS – „Willkommen in meinem Leben“

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  1. Willkommen in meinem Leben (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  2. Der gekaufte Drachen (UDO JĂśRGENS / IRMA HOLDER)
  3. Schenk mir noch eine Stunde (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  4. Ich sah nur sie (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  5. Was wär diese Welt ohne Lieder? (UDO JÜRGENS / OLIVER SPIECKER)
  6. Atlantis (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  7. Gaby wartet im Park (UDO JĂśRGENS / MICHAEL KUNZE)
  8. Okay (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  9. Vielen Dank fĂĽr die Blumen (UDO JĂśRGENS /SIEGFRIED RABE)
  10. Auf der Suche nach mir selbst (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  11. Kairo bei Nacht (UDO JĂśRGENS / WOLFGANG HOFER)
  12. Ich wĂĽrd es wieder tun (UDO JĂśRGENS / FRED JAY)

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Text: DANIEL SPECK

 

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1 Kommentar

  1. „Der französische TEXTDICHTER Gilbert Becaud“… Becaud (ein guter Freund von Udo), bekannt als ‚Monsieur 100 000 Volt‘, war „einer der letzten groĂźen, international gefeierten Protagonisten des französischen Chansons. … hat in seiner mehr als 50 Jahre dauernden Karriere auf der ganzen Welt die Säle zum Kochen gebracht.“ Neben mehr als 400 Chansons komponierte er eine Oper und div. andere MusikstĂĽcke. Bei seinen Chansons arbeitete er vorzugsweise mit den Textdichtern Louis Amade, Pierre DelanoĂ« und Maurice Vidalin. „Der berĂĽhmte Chansonschreiber und Interpret war bis 1942 am Konservatorium von Nizza in Klavier und Komposition ausgebildet worden. Viele KĂĽnstler coverten erfolgreich BĂ©cauds Chansons, darunter Sonny and Cher, Sarah Vaughan, Judy Garland und Marlene Dietrich, unsterbliche Versionen wie »What Now My Love« (»Et maintenant«), interpretiert von Frank Sinatra und Barbara Streisand wurden genauso zu Welterfolgen wie die englische Version von »Je t’appartiens«, die Stars wie Nina Simone, Bob Dylan, Elvis Presley und James Brown kreierten.“ Zitate: jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH

HELENE FISCHER: LUIS FONSI meldet sich: Er will „Deutsch lernen“ 1

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HELENE FISCHER: LUIS FONSI freut sich ĂĽber die Zusammenarbeit

Der Weltstar LUIS FONSI hat sich nun auch zum Duett mit HELENE FISCHER zu Wort gemeldet. Er freut sich auf die Kooperation mit dem deutschen Superstar und bezeichnet HELENE sogar als seine Freundin. Auf Facebook schreibt er (ĂĽbersetzt ins Deutsche via Google):

Der deutsche Star, meine Freundin HELENE FISCHER, hat mich eingeladen, ein Lied mit ihr aufzunehmen, damit ich Deutsch ĂĽbe: Ich fĂĽhle mich so geehrt und bin unglaublich stolz darauf, mit the-one-and-only HELENE FISCHER einen Song aufgenommen zu haben!

Also doch ein deutschsprachiger Song?

Dieses Statement von LUIS FONSO lässt orakeln, dass es sich um einen Deutsch-Spanischen Song handeln könnte. – Manche Fans haben sich gefragt, warum HELENE FISCHER LUIS FONSI als Duettpartner erwählt hat. Die Zahlen sprechen da eine eindeutige Sprache – hier mal einige Fakten:

HELENE-Duett mit LUIS FONSI das meistangesehene Duett

Auf dem YouTube-Kanal von HELENE FISCHER ist das Duett mit LUIS FONSI das meistgeklickte Duett mit ĂĽber 14,2 Mio. Views. Lediglich die Solo-Hits wie „Atemlos durch die Nacht“, „Achterbahn“, „Herzbeben“, „Hallelujah“ und „Nur mit Dir“ konnten noch mehr Klicks generieren – das Duett mit LUIS FONSI hat sogar die „Flieger (live)“-Klicks aktuell ĂĽberholt.

LUIS FONSI: „Despacito“ zweitmeistgeklicktes YouTube-Musikvideo aller Zeiten

Auch wenn der eine oder andere HELENE-Fan gefragt haben mag: „Luis wer…?“, muss man sagen, dass LUIS FONSI klar ein Weltstar ist. Lange Zeit war sein „Despacito“ das meistgeklickte Musikvideo auf YouTube und steht in der ewigen Bestenliste noch immer auf Platz 2. Ăśber 7 Milliarden(!!!) Klicks sprechen eine sehr eindeutige Sprache. Auch vor dem Hintergrund dĂĽrfte er als Duettpartner ausgewählt worden sein.

Foto: Universal / Sandra Ludewig

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ANNA-MARIA ZIMMERMANN & LORENZ BĂśFFEL singen schwedischen ESC Song aus 1995 0

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ANNA-MARIA ZIMMERMANN und LORENZ BĂśFFEL: Duett morgen im Fernsehgarten

Auch wenn der Mallorca-Fernsehgarten morgen aus Respekt vor den Opfern der Flutkatastrophe nicht stattfindet, wird ein geplanter Song dort dennoch stattfinden. ANNA-MARIA ZIMMERMANN singt gemeinsam mit LORENZ BĂśFFEL den vielleicht passenden Song „Ein Lied fĂĽr diese Welt“. Der Song ist nicht neu – er landete 1995 auf Platz 2 der schwedischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest: „Det vackraste“, gesungen von CECILIA VENNERSTEN.

DANA WINNER 1999 mit der deutschen Version

Die deutsche Version von „Det vackraste“ textete 1999 der inzwischen leider verstorbene ROBERT JUNG, der sich u. a. als Entdecker der Schlagerlegende NICOLE einen Namen gemacht hat: „Ein Lied fĂĽr diese Welt“. Die belgische Sängerin DANA WINNER interpretierte damals die deutsche Originalversion.

Wenn Fans nun meinen, dass die neue Single von ANNA-MARIA ZIMMERMANN und LORENZ BĂśFFEL stark an Songhymnen von RALPH SIEGEL erinnern – von der Melodie her, die Kirmes-Scooter-Beats mal auĂźen vor gelassen – könnte das genau daran liegen, dass der Song eben ursprĂĽnglich als ESC-Song konzipiert war. Ob die Kombination „Schlager meets Ballermann“ wirklich passend ist, werden die Fans entscheiden..

Nummer-1-Hit in Schweden

Im Jahr 1995 war der Song 47 Wochen in den schwedischen Charts, sogar sieben Wochen an der Spitze der Singlecharts. Man darf gespannt sein, ob diese Songperle nun auch „mit etwas Verspätung“ die deutschen Fans erreicht.

Neue Plattenfirma Summerfield-Records?

Derweil hat es den Anschein, dass ANNA-MARIA ZIMMERMANN, die seit März 2020 von UWE KANTHAK gemanaged wird, vielleicht nicht mehr bei Electrola/Universal unter Vertrag ist und damit ähnlich wie BERNHARD BRINK sich von dem GroĂźlabel abgewendet hat. Wenn sich damit auch das Promotionumfeld geändert hat, wäre das sicher ein Gewinn fĂĽr „AMZ“.

Eine offizielle Mitteilung dazu ist und nicht bekannt, die Indizien sprechen aber fĂĽr sich.

 

 

 

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