DIETER BOHLEN: Videobotschaft bei Instagram geht durch die Decke 3

20180705 Bohlen

DIETER BOHLEN: Videobotschaft parallel zu DSDS

„Hallo bei DIETERs Tagesschau“ – so begrĂĽĂźt DIETER BOHLEN nach längerer „Social Media“-Abstinenz. Aus „KrankheitsgrĂĽnden“ hat er ja die Jury-Tätigkeit innerhalb der DSDS-Finalshows absagen „mĂĽssen“. Wie „krank“ er wirklich ist, davon können sich die Fans nun ein Bild machen. Offensichtlich schaut der Poptitan nun selbstbewusst nach vorne, er habe viele Angebote vorliegen – so ist es zu vernehmen. Dass er die Videobotschaft parallel zur Ausstrahlung von DSDS veröffentlicht hat, ist vermutlich „purer Zufall“.

DIETER BOHLEN „plant GroĂźes“

Vor „Angeboten kaum retten“ könne sich DIETER BOHLEN, so ist es zu vernehmen, er sei mit der aktuellen Situation „zufrieden“. Er plane etwas „GroĂźes“. Man darf gespannt sein, mit welchen Kooperationspartnern der Poptitan kooperieren wird. Ob sich RTL mit dem Feuern des beliebten Juryvorstands einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten. Unsere Meinung: Wer ĂĽber 18 Jahre eine Marke so sehr formte und vielfach gute Quoten eingefahren hat, hätte etwas anderes verdient als mitten in der laufenden Staffel stillos „gefeuert“ zu werden.

Enormes Interesse am Post von DIETER BOHLEN

Ganz offensichtlich stehen die Fans zum Poptitan. Während bei RTL wie erwartet MAITE KELLY die Gelegenheit zum Eigenlob nutzte, haben viele Fans sich bei Instagram eher fĂĽr die News von DIETER BOHLEN interessiert. In etwa 3 Stunden wurde das Video fast 600.000-mal auf Instagram angeklickt – Tendenz steigend. Zuspruch gab es u. a. von seinem Kumpel PIETRO LOMBARDI.

Mehr Aufmerksamkeit als DSDS-Show?

Im Netz nehmen wir mehr Interesse an DIETERs Statement wahr als an der DSDS-Show. Der „kranke“ DIETER hat mit seinem Timing mal wieder Geschick bewiesen.

Parallelen zu ANDY BORG

Wie es ist, einen beliebten Star zu feuern, um die Sendung zu „verjĂĽngen“, hätte RTL eigentlich im „Ersten“ lernen können. ANDY BORG ist heute erfolgreicher denn je, die Show deshalb Geschichte, weil die TV-Macher die Entwicklung falsch eingeschätzt haben. Es ist nach unserer Einschätzung möglich, dass es bei DSDS ähnlich laufen könnte: Poptitan geht gestärkt aus dem Konflikt hervor, die Show kommt nicht mehr auf die Beine. Mal sehen, ob diese Einschätzung richtig ist….

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3 Kommentare

  1. Wenn man vom Schlager spricht, scheinen manche zu vergessen das Dieter Bohlen auch für viele andere Künstler unter Pseudonym tätig war. Darunter auch Peter Alexander. Und wenn wir uns die fünf Titel von Beatrice Egli, Mein Herz, Irgendwann, Jetzt und hier für immer, Himmelbett und Verrückt nach Dir anschauen, das sind eigentlich alles schon Schlagerklassiker, auch wenn es sich um Titel handelt die wohl zuerst für Andrea Berg gedacht waren.

    Und sind wir ehrlich, der heutige Erfolg von Thomas Anders fußt immer noch auf Modern Talking. Wenn Thoms Anders diesen Erfolg mit Dieter Bohlen nicht gehabt hätte, würde nach Thomas Anders kein Mensch fragen. Gerade auch in Hinblick auf den Internationalen Markt.

    Höchstwahrscheinlich haben die Schlagerprofis recht, der Rauswurf von Dieter Bohlen könnte sich als Rohrkrepierer erweisen.

    1. DSDS ohne Dieter Bohlen ist kein DSDS mehr. Da hat sich der Sender keinen Gefallen gemacht. Gottschalk passt ĂĽberhaupt nicht da rein!!!!!!
      Ohne Dieter Bohlen wird diese Show zu Ende gehen.
      Ich bin sehr enttäuscht und entsetzt, wie der Sender mit Bohlen umgeht.

  2. Diese heutige Managergeneration war nicht beim Bund,haben oft nie eine SchĂĽppe in der Hand gehabt und
    sind oft realitätsfern und medial verzerrt.Es lebe der alte
    Schlag Dieter Bohlen,klare Meinung,sagt die Wahrheit,ehrlich und sehr menschlich.Rudi Helfbernd

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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