Update: JENDRIK: Heute um 12 Uhr kommt sein ESC-Video – polarisierend, aber toll! Kommentare deaktiviert fĂĽr Update: JENDRIK: Heute um 12 Uhr kommt sein ESC-Video – polarisierend, aber toll!

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JENDRIK auf den Spuren von GUILDO HORN und STEFAN RAAB

Mit „I Don’t Feel Hate“ hat der diesjährige ESC-Teilnehmer JENDRIK einen polarisierenden Song im „Happy Sound“ hingelegt. Damit geht er einen Weg, den wir seit vielen Jahren nicht mehr kannten. Der Eindruck, dass da endlich mal wieder am Werk ist, der fĂĽr seinen Auftritt brennt, verfestigt sich.

Ein Schlager in englischer Sprache

Zugegeben – wir waren kritisch, warum ein internationaler Hit von JENDRIK bei den Schlagerchampions mitwirkt. Aber man muss klar sagen: „I Don’t Feel Hate“ ist ein Schlager. Das schöne Bluesschema findet in dem Song seine gelungene Wiederauferstehung.

Erinnerungen an TEXAS LIGHTNING

Der Song vonn JENDRIK startet wie eine Auferstehung des legendären TEXAS LIGHTNING Beitrags. Ohne Instrumental-Intro fängt er direkt an zu singen. Die Ukulele ist von Beginn an dominierendes Element. Und die Aussage „I don’t feel hate, I just feel sorry“ hat schon einen Sinn, und die fröhlichen Pfeifgeräusche im Arrangement machen SpaĂź. Die Abwechslung des schlageresken Refrains mit einem rockigen Zwischenteil hat einfach was.

Bashing ist ihm egal

Im Vorfeld wurden aufgrund einiger Snipping-Veröffentlichungen diverse Negativ-Ă„uĂźerungen veröffentlicht. JENDRIK nimmt es laut seines Songs leicht: „I really don’t care, if you want to bash me“, singt er in seinem fröhlichen Song. Sehr schön sind auch die Background-Stimmen, die Hoffnung darauf machen, dass JENDRIK die Sängerinnen bei seinem Auftritt beim ESC mitnehmen will. Die zwischenzeitlichen Halbton-Unterbrechungen sind auch witzig gemacht.

THOMAS SCHREIBER – sein MeisterstĂĽck?

Sollte THOMAS SCHREIBER bei seinem letzten fĂĽr ihn zuständigen ESC doch mal endlich keinen „Griff ins Klo“ gemacht haben? Wir haben fast den Eindruck. Wir fĂĽhlen keinen „Hate“, sondern finden – das ist vielleicht nach langer Zeit mal ein gelungener ESC-Beitrag, der Deutschland hoffentlich wĂĽrdig vertreten wird. Videopremiere ist heute schon um 12 Uhr (wurde vorgezogen). Sehr gespannt sind wir auf die TV-Premiere bei den Schlagerchampions.

Update: Pressetext

Inzwischen haben wir uns auch den Pressetext besorgen können, der weitere Informationen vermittelt.

Der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt in diesem Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest an. Der gebürtige Hamburger überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys.  Sein Song „I Don’t Feel Hate“ wird heute vorgestellt und auch das Video feiert Premiere!

Ursprünglich ist Jendrik Musical-Darsteller und schreibt mit großer Leidenschaft seit Jahren eigene Songs. Der ESC war schon lange sein Traum. Im Sommer hat er seine corona-bedingt auftrittsfreie Zeit genutzt, um einen Song und ein dazugehöriges Musikvideo zu produzieren. Dessen Entstehung hat er sehr humorvoll bei TikTok und Instagram unter dem Motto: „How to make ein Musikvideo“ begleitet. In jedem dieser kleinen kreativen Filme hat er seinen Wunsch formuliert, beim ESC auftreten zu dürfen. Dass er es wirklich schafft, mit seinem ersten selbstproduzierten Lied der Kandidat für Deutschland zu werden, hat sich der talentierte Musiker zwar erträumt, aber nicht wirklich für möglich gehalten.

Jendrik: “Ich freue mich sehr, beim ESC für Deutschland auf der Bühne stehen zu dürfen – OKAY ICH HALT ES NICHT AUS, DA SERIÖS ZU BLEIBEN, LEUTE ICH GEH ZUM ESC – DAS IST EIN TRAUM, DER IN ERFÜLLUNG GEHT! HOLLA DIE WALDFEE!” 

Jendrik ist als Zweitältester mit vier Geschwistern in Hamburg aufgewachsen. Als Jugendlicher begann er Klavier und Geige zu spielen. Nach der Schule absolvierte er ein Studium zum Musical-Darsteller am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Während dieser Ausbildung schrieb er schon eigene Songs auf der Ukulele, seinem Lieblingsinstrument. 

Alexandra Wolfslast, Head of Delegation: „Jendrik ist durch und durch authentisch, hat eine tolle Ausstrahlung und unglaubliche Entertainment-Qualitäten. Er hat völlig zurecht die ESC-Jurys überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er für Deutschland antritt.“ 

Der NDR hat sich auch in diesem Jahr erneut für eine Auswahl des deutschen Beitrags durch Expertinnen und Experten entschieden. Zwei unabhängige Jurys haben entschieden, wer für Deutschland in Rotterdam auf die Bühne gehen wird: eine „Eurovisions-Jury“ mit 100 Menschen aus ganz Deutschland und eine internationale Expertenjury aus 20 Musikprofis. In einem mehrstufigen Verfahren haben diese beiden Jurys sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Songs bewertet.

Quelle: Polydor / Universal
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