BEATRICE EGLI: Nanu? Nach Super-RTL und SWR moderiert sie nun beim MDR 1

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BEATRICE EGLI moderiert nun beim MDR – ist der SWR schon Geschichte?

Freudestrahlend verkĂĽndet der MDR auf seiner Seite „Meine-Schlagerwelt.de„, dass BEATRICE EGLI fĂĽr eine neue Show als Moderatorin gewonnen werden konnte: „Sehnsucht nach Sommer – eine musikalische Reise in die Sonne“. Ausstrahlungstermin sei der 26. Februar 2021. Das lässt aufhorchen.

Eigentlich geplant: „Musikgeschichten mit NICOLE“

Das wird die Fans von NICOLE enttäuschen: Eigentlich war fĂĽr den Tag die Wiederholung ihrer Sendung „Musikgeschichten mit NICOLE“ geplant. Da kommen wir Schlagerprofis ins GrĂĽbeln. Denn: Gerade erst hat der SWR mit „SWR Schlager – Die Show“ einen Frontalangriff auf den MDR und damit auf deren Portal „Meine-Schlagerwelt.de“ gestartet. Im Fokus war recht offensichtlich das junge Schlagerpublikum. – Es hieĂź damals seitens des SWR: „Neue Show, neues Moderatoren-Doppel: – SWR Schlager – Die Show feiert am 5. Dezember im SWR Fernsehen das neue Online-Format SWR Schlager. Moderiert wird die Show von zwei echten Profis: Schlagerstar Beatrice Egli und Allround-Talent Alexander Klaws.

Was ist mit SWR Schlager – die Show?

Da seitens der Sender viele Dinge ja nicht kommuniziert werden, darf spekuliert werden: Ist „SWR Schlager – die Show“ nach nur einer Ausgabe schon Geschichte? Okay, die Quoten waren sicher nicht besonders gut – das wäre aber dann ausbaufähig, wenn man sich nicht darauf konzentrieren wĂĽrde, ein SILBEREISEN-Abziehbild zu sein. – Aber kurios ist es schon, dass im Dezember die NEUE(!) Show „SWR Schlager – die Show“ gesendet wird und schon im Februar 2021 die ebenfalls NEUE(!) Show „Sehnsucht nach Sommer“. Befeuert werden derartige Spekulationen wie gesagt mit dem Blick auf die eigentliche Programmplanung, die fĂĽr den 26. Februar anders aussah.

Fehler wird nicht wiederholt?

Möglich ist, dass BEATRICE EGLI aus den Fehlern von „SWR Schlager – die Show“ gelernt hat. Die wenigen angekĂĽndigten Gäste lassen auf ein eigenes Konzept schlieĂźen und nicht auf eine Kopie der SILBEREISEN-Shows. Mit den SCHLAGERPILOTEN ist eine Gruppe zu Gast, die vermutlich mehr Alben als MARIE REIM, JULIAN REIM und UTE FREUDENBERG zusammen verkauft, aber trotzdem beim Held der Samstagabendshows nicht auftreten darf. Nicht dumm von BEATRICE EGLI und ihrem Team, die Jungs um STEFAN PETERS dann eben in ihre Show einzuladen. Okay, der zweite Name ist ALVARO SOLER – aber wir lassen uns ĂĽberraschen, was es mit dem neuen Format auf sich hat.

Zwei Schlagershows eingestampft?

Nach der von ROSS ANTONY präsentierten Sendung „Meine Schlagerwelt“ im MDR vermissen wir nun auch „SWR Schlager – die Show“. Man darf gespannt sein, ob diese beiden Sendungen mit neuen Folgen aufwarten werden…

„Sehnsucht nach Sommer – eine musikalische Reise in die Sonne mit BEATRICE EGLI“ wird am 26. Februar 2021 ab 20.15 Uhr vom MDR ausgestrahlt.

Foto: © MDR/Steffen Junghans

 

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1 Kommentar

  1. Die Schlagerpiloten finde ich richtig gut. Die drei Vertreten die eher konservative Richtung des Schlagers. Die Gruppe hätte viel mehr Beachtung und Auftritte verdient. Vielleicht würde eine gewisse Änderung des Images mehr bewirken. Das soll aber nicht heißen das die drei jetzt solche Outfits wie die Flippers tragen sollen.

    Die drei sind jedenfalls viel mehr Schlager als Marie Reim, Julian Rein oder Sarah Zucker zusammen.

    Ok, Alvaro Soler ist wirklich kein Schlager. Da in der Sendung aber der Sommer im Focus steht passen seine Rhythmen schon sehr gut dazu.

    Wäre schön, wenn man seine erste Single „Sofia“ zu hören und zu sehen bekommen wĂĽrde.
    Sein bester Titel. Leider fand ich seine Nachfolge-Songs nicht mehr so gut.

    GruĂź
    Martin

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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