ROY BLACK: Neues Best Of Album „Nie vergessen!“ mit bester Chartsnotiz fĂĽr ROY seit 1992 Kommentare deaktiviert fĂĽr ROY BLACK: Neues Best Of Album „Nie vergessen!“ mit bester Chartsnotiz fĂĽr ROY seit 1992

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ROY BLACK: Der Name ist Programm: „Nie vergessen!“

Der legendäre Schlagerstar ROY BLACK ist vor knapp 30 Jahren verstorben. Und noch immer ist er offensichtlich bei seinen Fans ĂĽberaus beliebt und unvergessen, oder – um es mit der Plattenfirma zu sagen: „Nie vergessen!“. Denn genau so heiĂźt ein bemerkenswerter neuer Sampler, mit dem ROY BLACK es sensationell, ohne groĂźe TV-Auftritte oder dergleichen, auf Platz 52 der Albumcharts geschafft hat. So eine gute Chartsnotiz hatte ROY BLACK posthum zuletzt im Jahr 1992.

AusfĂĽhrliche Biografie bei Schlagerprofis.de

Vor einiger Zeit haben wir eine viel beachtete ausfĂĽhrliche Biografie in 11 Teilen ĂĽber ROY BLACK erstellt. Am Ende von Teil 10 haben wir die ersten neun Teile verlinkt.

Umfangreicher Pressetext

Vor 30 Jahren, am 9. Oktober 1991, starb mit nur 48 Jahren der Schlager-Star Roy Black. Zu seinem 30. Todesjahr veröffentlicht Universal Music in Kooperation mit Starwatch Entertainment auf dem Album „Roy Black – Nie vergessen!“ nun seine größten Hits. Das Besondere an dieser Veröffentlichung ist, dass alle Hits in den legendären Abbey Road Studios in London neu remastered wurden. Durch ein aufwändiges Re-Mastering wurden die Lieder noch hochwertiger im Sound und Klangbild, die Stimme noch direkter.

Die Zusammenstellung beeindruckt durch unglaubliche Harmonie. Top-Hits und Evergreens wie „Du bist nicht allein“, „Ganz in Weiß“, „Wenn du bei mir bist“, „Leg dein Herz in meine Hände”, „Wahnsinn“, „Sand in deinen Augen“, „Frag nur dein Herz“, „Bleib bei mir“, „Dein schönstes Geschenk” und das Duett mit Anita Hegerland „Schön ist es auf der Welt zu sein” sind zeitlos schön und im neuen Sound auch heute noch Meilensteine des deutschen Schlagers. Insgesamt wurden nicht weniger als 20 Hits neu bearbeitet.

Noch heute pilgern täglich Fans zu seinem Grab. Roy Black ist ohne Frage auch aktuell noch einer der erfolgreichsten Stars am deutschen Schlager-Himmel. Mit seinen Spielfilmen, TV-Serien und Liedern eroberte der Augsburger ein Millionenpublikum. Bis zu seinem frühen Tod verkaufte der Entertainer rund 25 Millionen Schallplatten, erhielt Dutzende Medien-Auszeichnungen wie den Löwen von Radio Luxemburg oder den Bravo-Otto. Mitte der 1960er sorgte Roy Black auf seinen Konzerten für wahre Mädchenhysterien, wie es sonst nur den Beatles gelang. Als Archetyp des aufrichtigen, eleganten und zärtlichen Mannes traf er den Zeitgeist der 70er.

Roy Blacks Lebensgeschichte ist gesamt betrachtet ein Schlager-Märchen mit mysteriösem Ende. Gerhard Höllerich wurde als ältester Sohn des Kaufmanns Georg Höllerich und dessen Frau Elisabeth geboren. 1958 übersiedelte die Familie nach Augsburg. In der Fuggerstadt besuchte Gerhard Höllerich das Holbein-Gymnasium Augsburg, machte dort das Abitur. Am 14. September 1963 gründete er mit befreundeten Musikern die Rock’n’Roll-Band Roy Black and his Cannons. Sein Pseudonym Roy Black verweist zum einen auf sein schwarzes Haar, das ihm den Spitznamen „Blacky“ eintrug, und zum anderen auf sein Idol, den amerikanischen Sänger Roy Orbison, dem er den Vornamen entlieh.

Roy Black and his Cannons hatten ihren ersten offiziellen Auftritt am 6. Dezember 1963 im Augsburger Tanz-Club Femina, was eine abgebildete Anzeige aus der Augsburger Allgemeinen belegt. Sie spielten als Cover-Band vor allem Lieder von Elvis Presley bis zu den Beatles. Mit diesem Repertoire traten sie auch oft in den drei groĂźen US-Kasernen in Augsburg auf. Am 16. Juni 1964 gewannen Roy Black and his Cannons einen Talentwettbewerb bei einem SchĂĽlerball im Augsburger Moritzsaal.

Der Kölner Schallplattenproduzent Hans Bertram (Polydor) lud Roy zu Aufnahmen ins Studio ein. Dafür gab es zwei Fahrkarten und 300 DM. In Köln knallte man ihm das Lied „Du bist nicht allein“ auf den Tisch, einen Schlager, der die Antwort auf Elvis Presleys „Are You Lonely Tonight“ sein sollte. Bertram musste Roy überreden. Denn der Sänger war von dem Titel nicht gerade begeistert. Bertram pochte schließlich auf die 300 Mark. Roy knickte ein und nahm den Titel auf. Der Song wurde ein veritabler Hit, landete in den Top 5 der deutschen Singlecharts, hielt sich wochenlang in den Top 10. Das Schicksal nahm seinen Lauf.

Bertram schickte Roy Black einen Scheck über 20.000 DM und lud ihn wieder ins Studio ein. Der nächste Song: „Ganz in Weiß“ war dann fraglos der Durchbruch, wurde ein wahrer Kassen-Schlager, verkaufte über eine Million Platten. Roy Black gab ob des grandiosen Erfolges sein Betriebswirtschaftsstudium auf und nahm Schauspielunterricht. Wie viele deutsche Sänger dieser Zeit wechselte er von der englischen zur deutschen Sprache, vom Rock´n´Roll zum Schlager.

In den folgenden Jahren legte Roy Black Hit auf Hit nach. Mit den schon erwähnten Schlagern „Leg dein Herz in meine Hände”, „Frag nur dein Herz“, „Bleib bei mir“ und „Dein schönstes Geschenk” stieg er jeweils in die Top 5 ein. Nach weiteren Hits wie z.B. „Schön ist es auf der Welt zu sein”, Roy Blacks Duett aus dem Jahr 1971 mit der damals zehnjährigen Norwegerin Anita Hegerland, trennte sich der Sänger 1974 von seinem Erfolgs-Produzenten Bertram und machte erstmal zwei Jahre Pause. Bis 1974 verkaufte Roy Black rund 10 Millionen Singles und etwa 1,5 Millionen Alben.

FĂĽnf Goldene Schallplatten wurden ihm verliehen, sowie zahlreiche Auszeichnungen diverser Radiosender. Seine Karriere als Schauspieler war ebenfalls erfolgreich, seine Filme wurden zu Kassenschlagern. Roy Black ĂĽberzeugte bis 1974 in zwölf Lach- und Musikfilmen, unter anderem neben Uschi Glas in „Immer Ă„rger mit den Paukern“, „Unser Doktor ist der beste“, „Hilfe, ich liebe Zwillinge“ und „Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut“. Die Unterhaltungsfilme wurden stets mit seinen musikalischen Einlagen untermalt. 1974 heiratete Roy Black das Model Silke Vagts. Danach brach seine Karriere merklich ein. Seine Platten verkauften sich nicht mehr und seine Theatertournee „Warum lĂĽgst Du, Cherie?“ war ein Flop.

Mit Produzent Ralph Siegel startete er 1976 ein erfolgreiches Comeback und schaffte mit neuen Liedern wieder den Sprung in die oberen Plätze der Charts. Zur gleichen Zeit übernahm Wolfgang Kaminski Roys Management. Zwei Jahre später begann der sympathische Sänger eine Tournee durch die DDR. Er war damit der erste Künstler aus dem Westen, dem eine Tour vom DDR-Regime genehmigt wurde. Es folgten weitere Chart-Platzierungen und im April 1979 eine Nordamerika-Tournee. Er trat in Toronto, Vancouver, San Francisco, Los Angeles, Seattle und Chicago auf.

Im November 1985 wurde er von seiner Frau geschieden. Nach schon frĂĽher auftretenden Alkoholproblemen begann er wieder zu trinken. Die LP „Herzblut“ erschien und konnte nicht an alte Erfolge anschlieĂźen. Im Mai 1986 kam es in der Fernsehsendung „Na sowas-Extra“ zum Eklat. Roy Black brach zusammen und wurde in eine Klinik eingeliefert. Einen Monat später wurden ihm in MĂĽnchen zwei neue Herzklappen eingesetzt. 

Roy Black musste ab diesem Zeitpunkt kĂĽrzertreten und kam erst im Dezember in Berlin wieder auf die BĂĽhne zurĂĽck.

Im Wendejahr 1989 startete Roy Black in der TV-Serie “Ein Schloss am Wörthersee” ein grandioses Comeback. Es ist Roy Blacks erfolgreichste Rolle als Hoteldirektor “Lenni Berger”. Er spielte dort u.a. neben Uschi Glas und Pierre Briece eine Hauptrolle. Auch als Sänger trat er mit verschiedenen Songs ins Rampenlicht und tauchte wieder in den Charts auf. Auch privat fand er Halt und lernte Carmen Böning kennen, die die gemeinsame Tochter Natalie zur Welt brachte. 

Am 2. Mai 1990 nahm sich Roys Vater, Georg Höllerich, mit 72 Jahren das Leben. Im selben Jahr übernahm Roy Black die Schirmherrschaft für die Kinderherzhilfe. Dann plötzlich und unerwartet stirbt der Sänger am 9. Oktober 1991 mit 48 Jahren an Herzversagen. Die genauen Umstände des frühen tragischen Todes von Roy Black bleiben bis heute umstritten und ungeklärt.

Roy Black ist eine der spannendsten Persönlichkeiten des deutschen Schlagers. Er prägte mit seinen Liedern und seinem schauspielerischen Können jahrzehntelang die deutsche Unterhaltung. Grund genug, das musikalische Schaffen Roy Blacks mit diesem außergewöhnlichen Album zu würdigen. „Roy Black – Nie vergessen!“

Quelle: Electrola / Universal

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ROSS ANTONY: Im MDR-Sendebereich Quotenaufwind fĂĽr seine ROSS-ANTONY-Show 1

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ROSS-ANTONY-Show Nummer 2 mit zweistelligem Marktanteil

Nachdm die erste ROSS-ANTONY-Show im MDR-Sendegebiet einen enttäuschenden Marktanteil von 8,2 Prozent hatte (bundesweit lief es besser), konnte er sich – zumindest auf die Zielgruppe im Sendegebiet – deutlich steigern. Seie 2. Show sahen im MDR-Bereich 11,8 Prozent, was am 31. Juli immerhin 310.000 Zuschauern entsprach. Die bundesweite Quote ist uns leider aktuell (noch) nicht bekannt.

MAITE KELLY souverän

Auch wenn wir nicht immer begeistert sind, mĂĽssen wir MAITE KELLY einen souveränen, runden und stimmigen Auftritt bei ROSS ANTONY attestieren. Ă„hnlich wie RAMON ROSELLY hat sie vielleicht auch aufgrund der vielen SILBEREISEN-Auftrittesich eine eigene BĂĽhnenpräsenz erarbeiten können, was ja durchaus löblich ist. Zu loben ist auch ROSS‘ Hinweis auf die Originalversionen zu „Komm und bedien dich“ in Bezug auf TOM JONES und PETER ALEXANDER.

MIKE LEON GROSCH ein „Geheimtipp“

Durchaus als Geheimtipp fiel MIKE LEON GROSCH auf. Er steht ja eher fĂĽr den Popschlager, hat seinen Song aber dynamisch transportieren können. Der melodiöse Refrain bleibt im Ohr hängen – das ist eine Einheit. Mit seiner kraftvollen Stimme muss er sich nicht hinter BEN ZUCKER verstecken.

SASKIA LEPPIN, LAFEE, CHRIS CRONAUER

Mit ihrer Musicalerfahrung zählte SASKIA LEPPIN zu den interessanten Newcomern der Show. LAFEE – immerhin kannte man ihre Songs. CHRIS CRONAUER war an sich eine Bereicherung der Show, ihn kann man sich aber ohne STEREOACT noch viel besser vorstellen.

Nette Quiz-Idee

Das neue Quiz bei ROSS ANTONY ist schön zum Mitraten. Es sollte aber in Zukunft mit mehr Ernsthaftigkeit und echtem Humor gemacht werden. Von der etwas burschikosen Art ROSS ANTONYs ließ sich auch RAMON ROSELLY anstecken. Dennoch darf man sich auf die dritte ROSS-ANTONY-Show im MDR freuen. Wir gratulieren, dass es zum zweistelligen Marktanteil im MDR- Sendegebiet geklappt hat.
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MATTHIAS REIM & CHRISTIN STARK kĂĽndigen ĂĽberraschend gemeinsamen Song mit DDR-Legenden an 0

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MATTHIAS REIM und CHRISTIN STARK: Verspätete Songpremiere

MATTHIAS REIM und CHRISTIN STARK – hier und da war im „Blätterwald“ zu hören, dass sich das Paar getrennt hätte. NatĂĽrlich haben wir uns an derart unseriösen Spekulationen (man könnte auch sagen „ScheiĂźhausparolen“) nicht beteiligt. Und siehe da: Am Dienstag vor einer Woche wurde das Paar gemeinsam bei einer bemerkenswerten Autogrammstunde gesichtet.

Die beiden haben sich in die Schwarzwälder Tannheimklinik begeben, eine Reha-Klinik, die den Fokus auf jugendliche Patienten gelegt hat. Sie haben dort nicht nur Autogramme gegeben, sondern (schon vor längerer Zeit) auch einen eigenen Song fĂĽr die Einrichtung eingesungen – der gemeinsame Song heiĂźt „Stark wie ein Löwe“ – sowohl MATTHIAS REIM als auch CHRISTIN STARK wirken mit.

Prominente UnterstĂĽtzung

Neben „MATZE“ und CHRISTIN wirken weitere prominente Stars an dem neuen Song mit, z. B.:

  • TONI KRAHL (Sänger der Band CITY)
  • DIETER BIRR alias MASCHINE (Sänger der Band PUHDYS)
  • DANKIEL LĂ–BLE an den Drums (Schlagzeuger von HELLOWEEN)
  • KATHARINA VOGT (Violinistin der westdeutschen Philharmonie) spielt Geige
  • CONNIE ANDRESZKA spielt Gitarre und Bass

Das ist eine spannende Besetzung für einen demnächst zu veröffentlichenden Song, der nach unserer Kenntnis schon längst hätte veröffentlicht werden sollen.

BerĂĽhrender Text

Der Text des Liedes ist emotional – es geht um das, was manche Patienten mitmachen – aber auch um das, was so mancher Musiker erlebt: „Du warst schon da, wo kaum einer war. Tief unten im Dunkeln, du kennst die Gefahr. Warst auch schon ganz oben, weiĂźt, wie tief man fällt. Du hast gekämpft und gewonnen, jetzt gehört dir die Welt.“ Der Musiker JAN FRIEDE hat den Text geschrieben.

Wir drĂĽcken die Daumen fĂĽr einen Erfolg – nachdem wir als erstes Schlagerportal ĂĽber das Projekt berichtet haben, kommt erfahrungsgemäß Bewegung in das Projekt – wir drĂĽcken die Daumen fĂĽr die gute Sache!

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