Helene Fischer – haltlose Anfeindungen eines Altrockers… Kommentare deaktiviert fĂĽr Helene Fischer – haltlose Anfeindungen eines Altrockers…

CD Cover Flieger

Kennen Sie Klaus Heuser? Nein? Besser bekannt als „Major“ Heuser? Immer noch nicht? – Dann helfen wir zur Einordnung mal etwas auf die SprĂĽnge. Klaus Heuser war bis 1999 Gitarrist bei der Kölner Gruppe BAP. Laut Wikipedia nahm er im Anschluss danach(!) erstmal Unterricht im – (klassischen) Gitarrenspiel.

Ende August erschien Heusers neues Album „And Now“. In die Charts hat es das Album nicht geschafft.

Anders 1981: Da grĂĽndete er gemeinsam mit u. a. Wolf Maahn eine Band namens „Neue Heimat“ und hatte mit der Cover-Version des Heintje-Schlagers „Ich bau dir ein Schloss“ einen Charts-Hit. Ob er damit vielleicht die GefĂĽhle (älterer) Schlagerfans verletzte, war ihm sch…egal – eine GenreĂĽberschreitung sah er fĂĽr sich NICHT als Problem an.

Was macht man, wenn man mit dem eigenen Schaffen KEINEN Erfolg hat, sich für überaus intellektuell hält und Toleranz als Einbahnstraße begreift? Richtig: Man giftet gegen Helene Fischer. Die bringt schließlich immer Aufmerksamkeit. Gerade pseudointellektuelle Menschen, die von Helenes Werk keine Ahnung haben, tun sich in diesem Segment immer wieder hervor, da gibt es ja einige Beispiele aus der Medienlandschaft. Nun gibt es also ein neues Beispiel: Klaus „Major“ Heuser. Ganz im Sinne der 1968er-Generation zeigt der, was er unter „Toleranz“ versteht:

Ähnlich wie Heuser früher einen Schlager interpretiert hatte, sprengt auch Helene Fischer musikalische Grenzen, indem sie z. B. van Halens „Jump“ in ihren Livekonzerten interpretiert. Der Lateiner sagt „quod licet iovi, non licet bovi“. Mit anderen Worten: Was der Heuser darf, darf Helene noch lange nicht. Im Kölner Express gibt der Musiker zu Protokoll: „In meiner Jugend wäre das undenkbar gewesen. Wenn da eine Helene Fischer was von AC/DC gespielt hätte, die hätte ich von der Bühne geholt“. Wie gesagt – dass er umgekehrt Heintje-Lieder verballhornt hat, ohne sich mit der Aussage des von ihm vorgetragenen Liedes zu beschäftigen, wird dabei tunlichst verschwiegen.

Na ja – trotzdem wünschen wir Major Heuser, dass er – wenn es anderweitig schon nicht funktioniert – auf diese Art und Weise auf sich aufmerksam machen konnte und noch etwas Werbung für sein Album machen konnte….

Folge uns:
Voriger ArtikelNächster Artikel

ANNETT LOUISAN: Ihr Album „Babyblue“ erscheint am 17.02.2023 0

Bild von Schlagerprofis.de

ANNETT LOUISAN: Neues Album kommt im Februar 2023

Frohe Kunde fĂĽr die Fans: Nach VĂ– der Vorab-Single „Die fabelhafte Welt der Amnesie“ am vergangenen Freitag steht nun das VĂ–-Datum des neuen Albums von ANNETT fest: Am 17. Februar erscheint „Babyblue“ – ein Album fĂĽr Menschen, die „in der Mitte des Lebens stehen“. Wir freuen uns darauf.

Pressetext

Annett Louisan hat ein neues Album aufgenommen. Es trägt den Namen „Babyblue“. „Babyblue“ ist, das wird gleich klar, ein Album ĂĽber den Blues in der Mitte des Lebens und das Ă„lterwerden. Voller Hingabe und Humor, augenzwinkernd und aufrichtig zugleich, erzählt Annett Louisan ĂĽber Angst, aber auch das Annehmen dieses Lebensabschnittes. Vom GlĂĽck und vom UnglĂĽck, wie sich beides bedingt und wie nicht nur Menschen kommen und gehen, sondern auch man selbst. Die erste Vorabsingle daraus – „Die fabelhafte Welt der Amnesie“  wurde letzten Freitag veröffentlicht.

Folge uns:

ROSENSTOLZ: Ăśberraschung: ANNA R. meldet sich mit neuer Single „Hinterm Mond“ zurĂĽck 0

Bild von Schlagerprofis.de

ROSENSTOLZ-Sängerin ANNA R. überraschend wieder da

Bis heute sind viele Fans des Duos ROSENSTOLZ untröstlich, dass es das Duo (abgesehen vom einen oder anderen kleinen „Lebenszeichen“) nicht mehr gibt. Neben den groĂźartigen Kompositionen von PETER PLATE fehlt natĂĽrlich auch die Stimme von ANNA R., die zwar hier und da bei einigen Projekten wie SILLY und GLEIS 8 mitgewirkt hat, aber deren prägnante Stimme trotzdem manche sehr gerne wieder im typischen ROSENSTOLZ-Stiel hören wĂĽrden.

Der neue Titel erinnert durchaus an die alten Zeiten des Duos, allerdings wurde der von TIMO DORSCH produzierte Song von ANNA, ihrem Produzenten und MANNE UHLIG geschrieben. Besonders spannend finden wir, dass als Label Ariola angegeben wird. Mal sehen, vielleicht wird es ja im Lauf des Freitags weitere Informationen dazu geben…

Update: Pressetext

AnNa R. befindet sich mit ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ nach Rosenstolz und Gleis 8 auf der Überholspur

Das Solo-Einstandsalbum „König:In“ erscheint 2023

Wie schreibt man einen Liebesbrief an die popmusikkrönende AnNa R.? Der Kopf will weismachen, dass ihr der Gedanke gerecht wird, nach Rosenstolz, Gleis 8 und Silly bereits alles von ihr zu kennen. Das Gefühl warnt jedoch davor, ihr damit nicht mal ansatzweise gerecht werden zu können. Dieses Empfinden geht noch tiefer, nachdem der letzte Ton ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ verklungen ist.

Jawohl, Freundinnen und Freunde des groĂźartigen, sich lĂĽstern-beständig neu erfindenden Luders Popmusik: AnNa R., die Frau, die stimmlich staunendes Mädchen, freche Göre, groĂźe Schwester und sinnliche Baroness gleichzeitig sein kann, also ebenjene vertraute Stimme, die nie weg war, ist zurĂĽck! Sie hat sich zwangsläufig verändert. Ihr Verhältnis zu Liebe, Gesellschaft, Politik und Feminismus ist nuancenreicher geworden. Der Appell ans Verbindende, der ihren Gesang seit jeher prägt, ist geblieben – die Popausrichtung ihrer Musik erst recht.

„Hinterm Mond“, ihre erste richtige Solo-Single, ist ein Manifest ihres gewachsenen Selbstvertrauens und somit unbedingt auch eine Botschaft an all jene von uns, die den ewigen Schwarz-weiß-Denkmustern keine Bedeutung mehr beimessen möchten. „Hinterm Mond“ ist zugleich ein grundoptimistischer Brief an eine Welt, die seit den Tagen, in denen AnNa R. mindestens in Viertelstundentaktung im Radio zu hören war, vollkommen auf den Kopf gestellt worden ist.

Es wäre ihr zu einfach, ja zu plump erschienen, jetzt unter den gegebenen Umständen mit rückwärtsgewandter Musik aufzuwarten. Ihrem vielfältigen und beständig neugierigen Wesen entsprechend, geht es auf „Hinterm Mond“ eindeutig nach vorne. Das Piano ist verzerrt, das Schlagzeug befindet sich auf Überholspur durch einsame Gassen und jubelnde Massen. Unterm Strich ists jedoch egal wohin der Weg führt, „Hauptsache wir sind wieder da!“. „Hinterm Mond“ darf deswegen die liedgewordene, im Brustton der Überzeugung gesungene Standortbeschreibung der Frau sein, die für jeden noch so wohlformulierten Liebesbrief eine Kragenweite zu groß ist.

Nebenbei: „Hinterm Mond“ ist die erste Single-Auskopplung von „König:In“, dem ersten Soloalbum von AnNa R., das zwischen Mitte und Ende des kommenden Jahres erscheinen wird.

Quelle Pressetext: Sony / Ariola

Folge uns: