INKA BAUSE – Ganz ohne TV-Promo holt sie sich die Airplay-Eins 1

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Es geht auch ohne groĂźe TV-Power

INKA BAUSE hat vermutlich ihren Augen nicht getraut, als sie die aktuellen Airplay Charts „Deutschland Konservativ Pop“ gesehen hat. Ganz vorne an der Spitze steht ihre Single „Hab‘ den Mond mit der Hand berĂĽhrt“. Bei dem Lied handelt es sich um die Aufnahme eines nicht soo bekannten Songs der Kultband KARAT. 35 Jahre nach Entstehung des Songs bekommt er eine ungeahnte Wertschätzung. Da kann man nur gratulieren.

Nie komplett im Fernsehen gesungen…

Okay, INKA BAUSE sang das Lied in den MDR-Sendungen „Die Goldene Henne“ und im „Riverboat“ im Rahmen eines Medleys. (Im „Riverboat“ war sie dabei erfrischend ehrlich, Playback gesungen zu haben). In voller Länge wird das Lied offensichtlich gerne im Radio gespielt.

ZurĂĽck in den Schlager-Top-20 (Album)

Denkbar knapp ist INKA BAUSE mit ihrem Album „Lebenslieder“ an den internationalen Top-100-Albumcharts vorbeigeschrammt. Dennoch „läuft“ das Album offensichtlich. Immerhin ist es recht ĂĽberraschend zurĂĽck in die Top-20 der offiziellen Schlageralbum-Charts gekommen (auf Platz 18) – vielleicht geht da ja sogar noch was?

CD-Lieferprobleme

Vielleicht hätte es sogar fĂĽr die Charts gereicht, wenn die physische CD denn lieferbar wäre. Im einen oder anderen Forum ist zu lesen, dass die CD bei einigen Händlern nicht lieferbar sei. Beim Internetriesen Amazon scheint das aktuell zu stimmen. INKA-CD als Weihnachtsgeschenk? Nix zu machen – erst wieder in 1-2 Monaten lieferbar:

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INKA BAUSE zeigt Wertschätzung

Absolut nicht selbstverständlich in der Branche: INKA BAUSE zeigt groĂźe Wertschätzung fĂĽr die, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Sie schreibt auf ihrer Facebookseite, dass fĂĽr sie nach 30 Jahren ein Traum wahr geworden sei und dankt explizit dem „verrĂĽckten“ Radiopromoter „Meini“, der das Lied offensichtlich gut zu promoten wusste. Und vor allem ihren Fans dankt sie mit rĂĽhrenden und ehrlich gemeinten Worten: „Danke, dass ihr mir geholfen habt, als Sängerin anzukommen“. Und unterzeichnet mit „Inka UND TEAM“ – sympathisch…

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Produktinformation

„Lebenszeit“, „Verdammt“, „Als ich fortging“ – Lieder, die jeder Deutsche kennt und mitsingen kann, der in den 70ern und 80ern zwischen Kap Arkona und Rennsteig Fernsehen schaute, Radio hörte, Schallplatten auflegte oder in die Disco ging. Vielleicht auch mancher Westdeutsche, dem zufällig in Grenznähe oder auf der Transit-Autobahn ein Ost-Sender rein rauschte.

Es gibt Lieder, die bleiben und in uns Erinnerungen auslösen, wann immer wir sie hören. Die vielleicht mal eine Zeit lang aus unserem Gedächtnis verschwinden, aber nie ganz gelöscht sind. Mitunter gehen wir einen längeren Weg ohne sie, verlieren sie nach Schule, Ausbildung, nach der ersten Liebesenttäuschung, nach Heiraten und Kinderkriegen wieder aus dem Kopf – aber sie bleiben.
Sie bringen sich mitunter in den irrsten Situationen in Erinnerung. Am Schönsten jedoch ist, wenn sie von Menschen in Erinnerung gebracht werden, die wie diese Lieder zu unserem Leben gehören.

Dazu gehört ohne Zweifel Inka Bause. Im Osten kennt sie jeder als „unsere Inka“, die mit 16 die Pop-Branche mit dem kessen „Spielverderber“ aufmischte, zum Idol einer Generation wurde. Ihre ersten Lieder stammten von ihrem Papa Arndt Bause, dem damals erfolgreichsten DDR-Schlagerkomponisten, der nahezu alle Stars zuverlässig mit Hits versorgte.

Inka gelang spätestens als Moderatorin der RTL-Show „Bauer sucht Frau“ eine kometenhafte Karriere – inzwischen gehört sie zu den bekanntesten und populärsten TV-Gesichtern Deutschlands. Ihre groĂźe Liebe Musik gab sie nie auf, schenkte sich vor zwei Jahren zu ihrem 50. Geburtstag ihre erste groĂźe eigene Tour: „Lebenslieder“ – und war ĂĽberrascht davon, wie die Menschen auf ihren Konzerten reagierten: Mitsangen, weinten, lachten… Wie eine groĂźe Familie, die sich an ihren gemeinsamen Lebensweg erinnert.

Jetzt gibt es endlich das Album „Lebenslieder“: Ein Traum, den sich Inka selbst und ihren Fans erfĂĽllt. Eigens dafĂĽr grĂĽndete sie ihr eigenes Plattenlabel und agierte als Co Produzentin. Sie arbeitete wieder mit ihrem grandiosen Produzententeam von Musicago zusammen. Suchte und fand die passenden Musiker, Grafiker, Fotografen fĂĽr ihr Vorhaben. Alles mit einer starken StĂĽtze, die eine „Jung-Labelchefin“ braucht – das Team der Plattenfirma ihres letzten Albums „Mit offenen Armen“ Electrola/Universal, bei denen nun ihr Album im Vertrieb ist.

Entstanden ist Inkas wohl persönlichstes Album. „Es sind die Lieder eines wichtigen Abschnitts – meiner Kindheit und Jugend. Die Zeit, die für jeden Menschen die schönste seines Lebens sein sollte. Für mich war sie es“, so Inka. Weshalb aber die Lieder dieser Zeit, die jahrzehntelang in ihren Originalversionen von Karat, den Puhdys, Karussell, IC Falkenberg in ihr klangen, neu machen? Denn, das kennt doch jeder: Original bleibt Original!

„Weil ich sie zu meinen Liedern machen möchte und vielleicht zu den Lebensliedern einer neuen Generation“, antwortet Inka. Sie habe versucht, sie in die heutige Zeit zu holen und etwas zu entstauben, ohne zu viel Patina zu entfernen. Dass das gut funktioniert, beweisen die ersten Auskopplungen („WeiĂźes Boot“, „Zeit, die nie vergeht“), die seit Monaten erfolgreich bundesweit in Radio und TV laufen! Elf Hits auf einem Album plus dem neuen Titelsong „Lebenslieder“ – solch eine Essenz gibt es selten.

Im 30. Jahr der Deutschen Einheit wäre es uns allen zu wünschen, dass diese „Lebenslieder“ der Ostdeutschen endlich überall in Deutschland ankommen und zu den Liedern eines Landes werden.

Wolfgang Schumann

Danke an Rick Krawetzke fĂĽr seine Hinweise zu diesem Artikel

 

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1 Kommentar

  1. Danke Inka fĂĽr diese tolle CD ! Erinnerungen werden wach und es war eben doch nicht alles schlecht in der DDR….die Musik aus dem Osten jedenfalls nicht !
    Meine Favoriten natĂĽrlich die Cover von IC Falkenberg (Dein Herz und Wunderland )und Gaby RĂĽckert ( So ging noch nie die Sonne auf ) !
    Schönes Album, kann es nur weiterempfehlen !

HOWARD CARPENDALE und DIE SCHLAGERPILOTEN zu Gast bei BERNHARD BRINKs Schlager des Monats 1

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HOWARD CARPENDALE: Auch fĂĽr ihn TV-Promo fĂĽr sein Weihnachtsalbum

Während ROLAND KAISER sogar ein ganzes „Konzert“ mit seinem Album im Ersten geben durfte (Vollplayback, versteht sich), wird HOWARD CARPENDALEs Weihnachtsalbum im MDR-Programm „aufgewertet“. Auch HOWARD CARPENDALE bekommt demzufolge viel TV-Promo fĂĽr sein Weihnachtsalbum „Happy Christmas„. Viele seiner Lieder wird er bei der in Suhl aufgezeichneten neuen SILBEREISEN-Show „Das groĂźe Adventsfestsingen mit SILBEREISEN, CARPENDALE & Co“ interpretieren. Was es damit auf sich hat, hat HOWARD CARPENDALE nun in einem Facebookpost verraten: 

Am 10. Dezember singe ich dann fast das komplette Album im Fernsehen. Es wird schön.

Vorher macht HOWARD noch einen Abstecher zu BERNHARD BRINK und seinen „Schlagern des Monats“ – zu sehen am kommenden Freitag, 3. Dezember 2021.

SCHLAGERPILOTEN: FRANK CORDES schaute vorbei

In Pandemiezeiten ist es schwierig, Termine zu koordinieren. Deshalb war diesmal nur ein SCHLAGERPILOT bei BERNHARD BRINK zu Gast. Zu Jahresbeginn war das Trio noch bei den „Schlagercharts 2021“ komplett dabei – diesmal werden sie wĂĽrdig von FRANK CORDES vertreten. Grund zu feiern gibt es genug: Auf Anhieb ist das Weihnachtsalbum der SCHLAGERPILOTEN („Weihnachten das ganze Jahr“) in den Top-15 der Albumcharts vertreten. In der Liste „Schlagercharts“ finden sich die SCHLAGERPILOTEN derweil nicht, weil es ein Weihnachtsalbum ist. Das Schicksal teilen sie mit dem Kollegen ROLAND KAISER. 

Kurios: Wie die Kollegen von smago.de ermittelt haben, darf sich HELENE FISCHER ĂĽber eine Platzierung ihres Weihnachtsalbums auch in diesem Jahr freuen. „Weihnachten“ steht in der aktuellen Wochenliste auf Platz 5, während ROLAND KAISER und eben die SCHLAGERPILOTEN nicht platziert sind. Manchmal sollte man einfach mal mitdenken – die KĂĽnstler können fĂĽr diese MerkwĂĽrdigkeit nichts – und die Plattenfirmen scheinen solche Dinge dem Anschein nach nicht zu interessieren. 

TOM NIKLAS: Sieger „Hit des Monats“

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Gegen starke Konkurrenz hat sich TOM NIKLAS die Auszeichnung „Hit des Monats“ fĂĽr seinen Schlager „Einfach so“ geschnappt. Als Kind hieĂźen seine Idole u. a. ROLAND KAISER und WOLFGANG PETRY, deren Konzerte er regelmäßig besuchte. Nun steht er selber auf der BĂĽhne und steht BERNHARD BRINK Rede und Antwort.

„Schlager des Monats“ wird am 3. Dezember ab 20.15 Uhr vom MDR ausgestrahlt.

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BERNHARD BRINK: Auch auf das Schlagerjahr 2021 blickt er zurĂĽck mit den „Schlagercharts 2021“ 0

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BERNHARD BRINK: MDR zeigt am 21.01.2022 seinen RĂĽckblick auf das Schlagerjahr 2021

An Schlager-Jahresrückblicken mangelt es im MDR nicht: 

  • Am 30.12.2021 präsentiert FLORIAN SILBEREISEN die „Schlager des Jahres 2021“ (erneut als Clipshow)
  • Am 15.01.2022 dĂĽrfen wir uns auf die „Schlagerchampions“ freuen (bestimmt wieder als „Live-Show“ angekĂĽndigt – uuuund:
  • Am 21.01.2022 präsentiert BERNHARD BRINK seinen inzwischen etablierten RĂĽckblick „Schlagercharts 2021“.

In den beiden vergangenen Jahren wurden die Schlager-Jahrescharts präsentiert. DarĂĽber hinaus wurden vier Schlager-Acts eingeladen – wir nehmen an, dass das auch in diesem Jahr wieder so ist, dazu gibt es aber noch keine Bestätigung. 

Nachdem die „Schlagercharts 2021“ noch am Neujahrstag ausgestrahlt wurden, mĂĽssen sich die Fans in diesem Jahr fĂĽr den RĂĽckblick auf 2021 noch etwas gedulden – die Sendung wird am 21. Januar ab 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr gesendet. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir zeitnah berichten. 

Foto: © MDR/fmp/Evelyn Sander

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