INA MÜLLER: Heute erscheint ihr neues Album „55“ mit dem tollen Song „Rauchen“ Kommentare deaktiviert für INA MÜLLER: Heute erscheint ihr neues Album „55“ mit dem tollen Song „Rauchen“

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Perfekte Symbiose der „Müllerschen Dreifaltigkeit“

Die Plattenfirma höchstselbst spricht im Pressetext zum neuen INA-MÜLLER-Album „55“ von der „Müllerschen Dreifaltigkeit“: Singen, Sabbeln und Saufen. Diesem Image wird INA MÜLLER auch auf ihrem neuen Album gerecht. Wobei sie neben dem „Saufen“, wie wir erfahren dürfen, auch andere Laster hat. Beispielsweise das Rauchen, worüber sie ein hinreißendes Lied gemacht hat – klasse, das ist mutig. Den Shitstorm militanter Nichtraucher einfach in Kauf zu nehmen – das zeugt von Selbstbewusstsein und Charisma. Das offizielle Video haben wir verlinkt. Ein weiteres „Laster“ INA MÜLLERs ist der Zucker. Und auch sonstigen Freuden ist sie nicht abgeneigt – was genau damit gemeint ist, werden wir noch in unserer ausführlichen demnächst folgenden Rezension kundtun. Vorab wollen wir euch schon einmal den aktuellen Pressetext zum Album vorstellen.

Produktinformation

Es gibt Künstler*innen, denen ziemlich schnell die Themen ausgehen. Sie machen ein gutes Album, vielleicht zwei – und spätestens beim dritten besteht alles nur noch aus Wiederholungen und Selbstzitaten. Und es gibt Ina Müller.

„55“ heißt ihr neues Album und ist damit ihr drittes mit einer Zahl im Titel – etwas, das sie neben Trinkfestigkeit, Humor und Hang zur Melancholie mit ihrer britischen Kollegin Adele verbindet. Das Wort ‚Zahl’ und nicht ‚Alter’ ist bewusst gewählt, denn es fällt leicht, sich noch eine ganz andere Bedeutung dieses Titels zu erschließen. „55“ könnte genauso gut eine recht präzise Angabe darüber sein, wie viele Herzen in ihrer Brust schlagen. Wie viele verschiedene Ina Müllers in der einen, der absoluten, der ultimativen Ina Müller wohnen. Viele davon haben wir über die Jahre auf ihren Alben kennenlernen dürfen – laut und in Zwischentönen – auf ihrem neuen Album stellt sie uns nun 12 neue vor, die ganz verschieden und auf wundersame Weise doch völlig logisch; und natürlich eins sind.

Und wieder dürfen wir uns darüber freuen, wie nah sie uns heranlässt; wie wir uns an den Fenstern ihrer vielschichtigen Seele die Nasen platt drücken dürfen. Wir hören eine Ina Müller, die wir kennen und gleichzeitig auch nicht. Wenn sie etwa singt, sie fühle sich „wie neugebor’n, nur gut 50 Jahre älter“, weiß man instinktiv was sie meint, während sie das Kunststück fertigbringt unverbraucht, manchmal fast kindlich verspielt und dabei resolut und weise zu klingen. Gerade in den kleinen Widersprüchen spürt man die Wahrhaftigkeit.

Doch was sind das für Ina Müllers, die wir hier kennenlernen dürfen und die so selbstverständlich weit über die bewährte ‚Müllerische Dreifaltigkeit: Singen, Sabbeln und Saufen’ hinausgehen? Da ist der ehemalige Teenager, der sich über die Ungeschicklich- und Peinlichkeiten des „ersten halben Mals“ austauscht – schonungslos, aber ohne verletzend zu sein. Oder das zuckerhungrige Monster, das ohne Schokolade im Haus versehentlich ganz gemeine Sachen sagt, die nach dem ersten Gummibärchen aber sofort die Gültigkeit verlieren.
Direkt daneben die Einsicht der eigenen Endlichkeit – eine Bestandsaufnahme verpasster Chancen und Träume. Hart aber nicht bitter und mit der Hoffnung sowie dem Versprechen, ab jetzt jeden Tag dreifach zählen zu lassen. Das innere Eichhörnchen, das die Autoschlüssel in den Kühlschrank legt oder der altersmilde Schweinehund, der statt durch den Park lieber gemütlich zum Kiosk läuft. Dazwischen die Erkenntnis, dass „fast“ manchmal länger hält als „fest“ und ein traurig schönes, zweischneidiges Liebeslied an die Zigarette.

Offizielles Video „Rauchen“:

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Man kennt Ina Müller als laut und direkt. Leise und direkt steht ihr aber genauso gut.
Immer wieder paart sie Humor mit Zerbrechlichkeit, macht sich unangreifbar, indem sie sich so angreifbar macht und greift dann genau im richtigen Augenblick unpeinlich zu größeren Gesten. Wer eine Ina Müller-Platte im Schrank hat, hat auch eine Freundin für so ziemlich alle Lebenslagen. Wenn man ihr zuhört, stellt sich manchmal ein spannender Effekt ein. Plötzlich fühlt es sich an, als würden wir nicht Ina Müller, sondern sie uns zuhören. Dabei ertappt sie uns bei unseren kleinen Alltagssünden ohne uns bloß zu stellen, tippt uns aufmunternd auf die Schulter, um im nächsten Moment gemeinsam mit uns über das alles zu lachen. Weil es immer wieder Details zu entdecken gibt, ist jedes Album ein sicherer Ort, an dem täglich frische Blumen stehen. Blumen aus Worten, aus Momenten – Blumen aus Liedern.

Es gibt Künstler*innen, denen schnell die Themen ausgehen. Sie bleiben stehen, werden müde und selbstgerecht. Und es gibt Ina Müller. Und solange sie singt, geht alles immer irgendwie weiter. Das kann man hören. Und das kann man fühlen.

Quelle: Sony Music

 

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FLORIAN SILBEREISEN: Im Wiederholungs-Quotenduell gegen BERNHARD BRINK unterlegen 1

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BERNHARD BRINK und FLORIAN SILBEREISEN im direkten Vergleich

Zugegeben – wir waren in letzter Zeit etwas nachlässig in der Verfolgung der Quoten der Sendungen mit BERNHARD BRINK. Jede einzelne Quote einer Clipshow zu kommunizieren, empfanden wir nicht als oberste Chronistenpflicht. Aber wir nehmen natürlich die Meinungen unserer Leserinnen und Leser ernst. In einem Kommentar durften wir Folgendes lesen: „Wie waren denn die letzten Quoten bei Bernhard Brink?„. Hier die Antwort:

Quotenübersicht „Die besten Hits aller Zeiten“

Gestern wurde die 10. Ausgabe der TV-Sendung „Die besten Hits aller Zeiten“ zum dritten Mal ausgestrahlt – nach dem 11.07.2018 unand dem 03.11.2018 wurde die Ausgabe mit IREEN SHEER u. a. noch einmal gezeigt. Schauen wir uns mal die Einschaltquoten an.

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Das kann sich sehen lassen. Wir erinnern uns: „Schlager oder n!xx“, eine NEUE Show von FLORIAN SILBEREISEN, holte 443.000 Zuschauer (, sofern die Zahl stimmt). Wir zitieren noch mal aus dem Kommentar vor ein paar Tagen: „Der Einzige, der im MDR Quote holt, ist Florian!„. – Wie gesagt, jeder möge seine „Meinung“ haben, aber dass die Zahl „463.000“ größer ist als die Zahl „443.000“, dürfte hoffentlich unstrittig sein.

Quotenübersicht „Das große Schlagerjubiläum“

Vielleicht holte das zeigtleich(!) ausgestrahlte und von FLORIAN SILBEREISEN moderierte „Schlagerjubiliäum“ ja die angeblich so großartige Quote? Auch das „Schlagerjubiläum“ wurde insgesamt zum dritten Mal ausgestrahlt – nach dem 24.10.2020 (Das Erste) und dem 07.11.2020 (MDR) nun im SWR. Hier die erreichte Einschaltquote im direkten Vergleich mit BERNHARD BRINKs ebenfalls zum dritten Mal wiederholter Show:

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Trotz weit größeren Sendegebiets erreichte das „Schlagerjubiläum“ als absolute Zahl weniger Zuschauer: 432.000 Zuschauer und damit deutlich weniger als BERNHARD BRINK. Noch bemerkenswerter ist der erreichte Marktanteil: Während BRINK mit 13,5 Prozent deutlich zweistellig war, holte FLORIAN SILBEREISEN 8,8 Prozent.

Wir danken für die Anregung, uns die Einschaltquoten der beiden Schlager-Wiederholungen anzusehen. Einmal mehr muss man sich fragen, warum die Dritten sich hier gegenseitig Konkurrenz machen – vielleicht will man ja selber eruieren, welche Formate gut und welche weniger gut ankommen…

Was in der Tat schade ist, ist, dass die bundesweiten Quoten in beiden Fällen offensichtlich nicht kommuniziert werden – zumindest konnten wir dazu nichts finden.

Quelle: AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU MDR / SWR

Foto: MDR / Daniela Jäntsch

 

 

 

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Update: RAMON ROSELLY: Nun fix: VÖ-Datum von „Lieblingsmomente“ um 3 Wochen verschoben 1

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RAMON ROSELLY: Nanu? Wird auch die VÖ seines Albums verschoben?

Die Zeiten, dass Plattenfirmen Alben nach ihrer Philosophie veröffentlichen, sind offensichtlich vorbei. Wenn z. B. NIK P. ein Album veröffentlicht und der „Papst“ Lust hat, ihn doch aus einer großen TV-Show wieder auszuladen, reagiert die Plattenfirma offensichtlich sofort. Auch TEAM 5ÜNF dürfte ein Lied davon singen können. Aber RAMON ROSELLY ist eigentlich eine Bank für die SILBEREISEN-Shows.

Album pünktlich zur SILBEREISEN-Show

So war nun klar, dass das Album „Lieblingsmomente“ von RAMON ROSELLY am 4. Juni erscheinen muss – einen Tag vor der nächsten SILBEREISEN-Show, wie immer die dann heißt (die wird ja alle paar Wochen umbenannt). Bei fast allen großen Händlern und auch seitens der Plattenfirma wird nach wie vor kommuniziert: Ja, das neue Album von RAMON ROSELLY erscheit am 4. Juni. Wir selber können das nur in Eigenrecherche überprüfen, seitens der Plattenfirma gibt es direkt dazu keine Information.

Amazon nennt VÖ-Datum 25. Juni

Da wir seit längerer Zeit direkt nicht informiert werden, recherchieren wir wie gewohnt selber und schauen uns die Angaben der einschlägigen Internet-Riesen an. Der wichtigste Händler ist da wohl klar amazon.de – und dort wird das Veröffentlichungsdatum 25. Juni genannt:

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Nun kann das natürlich ein Tippfehler oder ein sonstiger Fehler von Amazon sein. Alle anderen wichtigen Händler bleiben beim 4. Juni. – Dennoch gibt es einen Hinweis, dass wir vielleicht etwas länger auf das neue Album von RAMON warten müssen. Vorsichtshalber wollen wir aber Enttäuschungen vorbeugen und vorsichtig darauf hinweisen, dass vielleicht auch RAMON ROSELLY auf Umplanungen seitens der Fernsehlandschaft reagieren muss und deshalb die Veröffentlichung verschiebt. Momentan ist geplant, dass er am 13. Juni im Fernsehgarten auftritt – auch eine schöne Promo für sein Album.

Vielleicht auch ein Versehen?

Wir drücken die Daumen, dass hier ein „Sturm im Wasserglas“ vorliegt und Amazon einfach einen Fehler gemacht hat – und damit RAMON ROSELLY für die neue SILBEREISEN-Show- wie immer sie heißen mag – gesetzt ist…

Update: Album-VÖ offensichtlich weiterhin um drei Wochen verschoben

Nun haben weitere Händler wie Weltbild und JPC nachgezogen, so dass man davon ausgehen kann, dass tatsächlich das Album von RAMON ROSELLY (incl. des Duetts mit NELSON MÜLLER) drei Wochen später als geplant, am 25. Juni, erscheinen wird. Das kann als Signal gewertet werden, dass er am 5. Juni in der ominösen SILBEREISEN-Show nicht dabei sein dürfte -das wäre eigentlich schade. Vielleict hat die Verschiebung ja auch diesmal organisatorische Gründe….

Foto: Universal / BEN WOLF

 

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