BLÄCK FÖÖSS: „5Ö“ in der Schlagerprofis-Rezension – Anwärter „Album des Jahres“! Kommentare deaktiviert für BLÄCK FÖÖSS: „5Ö“ in der Schlagerprofis-Rezension – Anwärter „Album des Jahres“!

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Statt großer Konzerte nun Jubiläums-CD mit namhaften Stars

50 Jahre BLÄCK FÖÖSS – das sollte eigentlich mit großen Konzerten gefeiert werden, doch Feierlichkeiten sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht möglich. Dafür beschenkt die Kölner Kultband ihre Fans mit einem ganz besonderen Album namens „5Ö“: illustre Stars von HEINO bis WOLFGANG NIEDECKEN singen gemeinsam mit den BLÄCK FÖÖSS ihre Lieder.

Jubiläumssong „50 Johr“

Doch los geht’s mit einem neuen Titel der Band: in „50 Johr“ ziehen die Jungs Bilanz und bauen in den Liedtext Erinnerungen an Hits wie „Bickendorfer Büdchen“ ein. Richtig toll ist, dass die BLÄCK FÖÖSS ihre vielen Songinhalte in ein neues Gewand packen: „Die Lieder singen noch die Pänz von dä Pänz von dä Pänz“. Ein neuer Song, der zum 100-jährigen Jubiläum der Gruppe gerne noch mal neu präsentiert werden darf. Mit dem Lied beweisen die Kölner Urgesteine, dass schöne Schlagerlieder auch mal mehr als drei Akkorde haben dürfen. Auch zeitkritische Überlegungen sind erlaubt: „Em Bickendorfer Büdche es jetzt ene Hermes-Shop“ – times are changing.

WOLFGANG NIEDECKEN und die FÖÖSS – das passt

Drink doch eine met“ ist sicher einer der größten Erfolge der BLÄCK FÖÖSS, mit dem sie in ihrem Gründungsjahr den Durchbruch schafften. BAP-Frontmann WOLFGANG NIEDECKEN macht daraus einen berührenden Akustiksong. Die BLÄCK FÖÖSS nehmen sich hier stark zurück und begleiten nur den Refrain. Stark beginnt das Lied mit einer tollen Bluesharp-Einlage. Die Aussage des Liedes ist damals wie heute einfach toll – einsame Menschen zu integrieren. Das gefiel auch RUDI CARRELL. Der sang das Lied „auf Deutsch“: Trink doch einen mit“. Es ist nicht der einzige Song des Albums, den der Top-Entertainer von den BLÄCK FÖÖSS coverte. So gesehen war CARRELL der „DJ ÖTZI der 70er“. PS: Wenn ein WOLFGANG NIEDECKEN im Booklet schreibt „Dank der Mutter aller kölschen Bands“ ist das ein wohl unglaublicher Ritterschalg für die BLÄCK FÖÖSS.

CAROLIN KEBEKUS schmeckt „Dat Wasser von Kölle“

Hinter der Karnevalsband BEERBITCHES steckt u.a. Kölner Comedystar CAROLIN KEBEKUS. Aus „Dat Wasser vun Kölle“ wird eine Mischung aus Rap und souligen Parts. Witzig sind auch die Gedanken, die sich Kebekus gegen Ende des Liedes im reinsten Kölsch zu Fischen macht… – Die BEERBITCHES nennen diesen Song „Soundtrack unserer Jugend“ – ein weiterer Adelsschlag. Und in EINEM Song Elemente von Rap und Gospel zu vereinen – das gibt es wohl nur bei der Kölner Kultband.

BLÄCK FÖÖSS spielten auf HEINOs Hochzeit

Volkssänger HEINO ist der Band schon lange verbunden – schließlich haben die BLÄCK FÖÖSS 1979 bei HEINOs Hochzeit mit HANNELORE gespielt, wie sie im Booklet verraten. Ehrensache, dass sich Heino nun revanchiert und „Moni hat geweint“ interpretiert und damit einmal mehr eine gehörige Portion Humor beweist. Der Song entstand in den 1990er Jahren – damals suchte „Moni“ Rat bei der inzwischen verstorbenen Sexexpertin ERIKA BERGER. HEINO lässt Moni nun bei BERGERs „Nachfolgerin“ „Paula Lamberrrrrrrrrrrt“ anrufen. Allein für diese witzige und stimmgewaltige Interpretation lohnt sich das Album allemal!

HAPE KERKELING hat Respekt vor der kölschen Mundart

Der erste, der wirklich im Duett mit den Fööss singt („Buchping vun Heimwih„), ist Kultkomiker HAPE KERKELING. Wie er im Booklet schreibt, hatte der geborene Recklinghausener Respekt vor der kölschen Mundart. Für ihn geht laut seiner Aussage „ein Kindheitstraum in Erfüllung“ – verständlich. – HAPE überlässt den kölschen Part der Band und singt seinen Teil auf Hochdeutsch. Sein kölscher Gesang im Refrain hat starke Ähnlichkeit mit seiner Bühnenfigur Gisela. Der Titel ist übrigens eine Coverversion eines niederländischen Songs von GUUS MEEUWIS. Akkordeonklänge und Walzer – das passt einfach…

Auch „HORST SCHLÄMMER“ wirkt mit

Den Klassiker „Katrin“ aus dem Jahre 1985 covern die Kölner gleich selbst. Unterstützt werden sie dabei von HORST SCHLÄMMER aka HAPE KERKELING. Richtig romantisch singen die Kölner den Song. Und wenn HORST SCHLÄMMER augenzwinkernd die Namen von BLÄCK FÖÖS-Mitgliedern aufsagt – herrlich. Eine wunderbare Symbiose aus romantischem Lied und Humor – begleitet von starkem BigBand-Sound. Ein tolles Gitarrenfoto darf nicht fehlen. Auch kleine Harmoniewechsel wissen zu gefallen.

WOLFGANG PETRY mit Lied über Trümmerfrauen

Usjebomb“ singt Schlagerlegende WOLFGANG PETRY – und das im tiefsten Kölsch – im Duett mit den BLÄCK FÖÖSS. Darin geht es um den Wiederaufbau Nachkriegsdeutschlands und konkret um die damaligen Trümmerfrauen. (MARY ROOS war also nicht die Erste, die das zum Schlagerthema gemacht hat). Den Titel hat PETRY mit geschrieben – schon im Original anno 1984 auf dem Album „Mir Klääve am Lääve“. Auch dieser Titel ist als Duett entstanden – mit echten Instrumenten und erneut einem schönen Gitarrensolo.

CAROLIN KEBEKUS A-Capella

Für „Pütze Hein“ kommt erneut CAROLIN KEBEKUS‘ Band „BeerBitches“ zum Einsatz. In dieser A-Capella-Version (Arrangement: PIT HUPPERTEN) verblüffen die Musiker mit Beatbox-Einlagen. Der 1977 entstandene Titel aus dem Album „Bei uns doheim“ kommt in dieser Version frisch daher. Vor allem der mehrstimmige Gesang ist einfach „bombe“ und beweist, dass auch weibliche Stimmen zu BLÄCK-FÖÖSS-Songs passen.

ANNENMAYKANTEREIT: Große Ehre für die BLÄCK FÖÖSS (und umgekehrt)

Eines der berührenden Lieder auf diesem Jubiläumsalbum ist „Ich han ’nen Deckel“ aus dem 1978 erschienenen Album „Mir han ’nen Deckel“ in der Interpretation von ANNENMAYKANTEREIT. Schon die nur vom Klavier begleitete erste Strophe und die warme, tiefe Stimme des Sängers ziehen den Hörer sofort in seinen Bann. Die Band macht den Titel zu ihrem eigenen Titel – er klingt wie ein typischer Song des populären Trios. Wir finden toll, dass es hier keine Berührungsängste seitens ANNENMAYKANTEREIT gab. Die persönliche Note, die dann die BLÄCK FÖÖSS mit ihren mehrstimmigen Begleitchören bieten, ist toll. Gegen Songende singen die Kölner dann auch noch mal selber mit. Ein Statement im Booklet ist einer von vielen Ritterschlägen für die FÖÖSS: „Vielen, vielen Dank, dass wir Teil vom 50-Jahre-Album sein dürfen“. Puh – das aus dem Munde einer der angesagtesten aktuellen Bands – Chapeau!

Erster „Selbstcoversong“

Mit „En d’r Weetschaft op d’r Eck“ aus dem 1977 erschienenen Album „Links eröm rächts eräm“ liefern die Jubilare ihren ersten „Selbstcoversong“. Eine schöne Rocknummer im STATUS-QUO-Style zum Mitklatschen, vielleicht das rockige Äquivalent zu Peter Alexanders „Die kleine Kneipe“. Auch hier darf der Tonartwechsel und ein schönes Gitarrensolo nicht fehlen.

„Noch n KERKELING“

Ehre, wem Ehre gebührt – HAPE KERKELING ist ebenfalls mit zwei Songs vertreten. Im Duett mit den BLÄCK FÖÖSS singt er die kölsche Samba „Wenn de Sonn schön schingk“. Der selige RUDI CARRELL hat diesen Titel „auf Deutsch“ aufgenommen („Wenn die Sonne scheint“). Dies 1975 entstandene Frühwerk der Kölner, erneut von einer tollen Band offensichtlich mit Naturinstrumenten begleitet, ist zweifellos ein echter Klassiker der BLÄCK FÖÖSS. Und HAPE KERKELING tanzte schließlich schon „Samba in Mettmann“ – kein Wunder, dass er zum „Samba-Beauftragten“ erwählt wurde. Auch wissen tolle mehrstimmige Einlagen zu begeistern – eine echte Spezialität der FÖÖSS.

BRUNO MÜLLER mit Gitarrenimprovisationen

Bruno Müller ist ein Kölner Jazzgitarrist. Er begleitet die Band bei „En minger Bud„, ein eher unbekanntes Lied aus dem Album „Links eröm rächts eräm“. Die FÖÖSS beweisen mit dem Titel, dass sie auch lässig-jazzige BossaNova-Klänge mit spannenden Gitarrenimprovisationen beherrschen.

„Ming eetste Fründin“ – ein Klassiker

Ein echter Klassiker der BLÄCK FÖÖS ist definitiv „Ming eetste Fründin“ – sehr schön als wunderbare Rumba arrangiert (laut Duden ohne „h“ geschrieben – auch wenn’s schwer fällt). Der Klassiker stammt ebenfalls aus den Siebzigern, aus dem Album „Bei uns doheim“. Der Charakter des Liedes wurde beibehalten, aber modern arrangiert – erneut mit schönen Blechbläser-Klängen.

BIGGI WANNINGER mit Jazz-Elementen

Die Präsidentin der Kölner Stunksitzung, Schauspielerin und Sängerin BIGGI WANNINGER, beweist mit ihrer jazzigen Version von „Alles für die Liebe“, wie sexy kölsch sein kann. Ein bisschen Blues muss sein! Der Song ist noch etwas jünger, er stammt im Original aus dem Jahr 2012.

HOWARD CARPENDALE op Kölsch

Ihn hätte man wohl nicht auf dem Album einer Kölner Kultband erwartet: HOWARD CARPENDALE. Er verblüfft in seinem witzigen Cover von „Bye bye my Love“ mit seinen Kölschkenntnissen – kein Wunder, lebte er doch lange in der Rheinmetropole. HOWARD mal mit Kölschem Akzent – klasse! Ein absolutes Highlight des Albums! Schön, dass der wirklich ansprechende Charakter des tollen Originals aus dem Lied beibehalten wurde. Richtig geil sind Songzitate aus HOWARDs Klassiker „Hello Again“. Richtig bärenstark!

Der deutsche SINATRA TOM GAEBEL mit Lied über Frankreich

Sehr gelungen ist TOM GAEBELs Auftritt auf „50 Jahre Bläck Fööss“. Der deutsche Frank Sinatra wird unterstützt von seiner großartigen Bigband und macht „Frankreich, Frankreich“ zu einer genialen Swingnummer im Stile der alten Meister. Auch BILL HALEYs „See You Later Alligator“ lässt musikalisch grüßen. Diesmal wurde das Original recht deutlich geändert. Ein geiles Pianosolo lässt Freunde des gehobenen Schlagers mit der Zunge schnalzen, danach folgt das obligatorische Gitarrensolo. Einmal mehr: Großartig! Sehr schön auch der gezupfte Kontrabass, der TOM GAEBELs Gesang schmeichelt.

WDR Funkhausorchester mit Gänsehaut-Ballade

Ein weiteres großartiges Highlight folgt. Gefühlt ist „Unsere Stammbaum“ auch ein Uralt-Klassiker der BLÄCK FÖÖSS – aber nein, der Song stammt aus dem Jahr 2000. Ähnlich wie der gerade genannte HOWARD CARPENDALE haben die BLÄCK FÖÖSS drei ihrer Lieder mit großem Orchester, passenderweise mit dem WDR Funkhausorchester, eingespielt. Die Aufnahme vermittelt einfach nur Gänsehaut. Das Lied passt perfekt für die ganz große Inszenierung und ist eine weitere ganz tolle Facette des Albums.

Recht neues Lied weiß zu begeistern

Ein noch gar nicht so alter Song der BLÄCK FÖÖSS ist „Schön dat mer noch zosamme sin„, der unserer Kenntnis nach erstmals 2017 aufgeführt wurde – mit dem damals neuen Sänger MIRKO. Ein wunderschönes Lied mit einem Rückblick auf gemeinsam Erlebtes mit dem Optimismus, noch immer gemeinsam nach vorne zu schauen. Tiefsinnig – genau so wie wir die BLÄCK FÖÖSS kennen und lieben. Mit dem Funkhausorchester gewinnt das Lied noch mal an Pathos – erneut ein Gänsehaut-Song.

Würdiger Abschluss mit Lokalkolorit

Die B-Seite(!) des 1973 erschienenen Riesen FÖÖSS-Hits „Mer lasse dr Dom in Kölle“ war „En unserem Veedel„. FÖÖSS-typisch lassen DE BLÄCK FÖÖSS ihr Album mit diesem totalen Klassiker ausklingen. Wenn das Lied anfängt, denkt man vielleicht, jetzt käme der Song „My Way“ – aber weit gefehlt. Mit diesem Titel lassen die BLÄCK FÖÖSS Kölschen Lokalkolorit aufleben. Heimatverbunden gibt sich die Gruppe schon 1973 – der Titel ist aber noch immer aktueller denn je. „Hier hält man zusammen“ – die Aussage ist noch immer aktuell. Ein wunderschöner Ausklang des Albums.

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Fazit: Anwärter „Album des Jahres“

Zum 50-jährigen Jubiläum haben die BLÄCK FÖÖSS ein derart starkes Album hingelegt, dass es sicher mindestens zu den besten Alben des Jahres gehört.Derart abwechslungsreiche Songs (von Rapelementen bis hin zur Klassik), gut produziert, perfekt mit Satzgesang dargeboten mit Stars unterschiedlichster Genres – das verdient Aufmerksamkeit. Der vierte Platz in den ALbumcharts ist absolut berechtigt – auch ein erster Platz wäre verdient gewesen. Auch das Booklet ist liebevoll und aufwendig gestaltet – Note 1 plus für ein rundum gelungenes Album!

Foto: Leonie Handrick

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DIETER BOHLEN: Fast 34 Jahre altes MODERN TALKING Album wieder in den Charts 3

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DIETER BOHLEN: Das ist rekordverdächtig

Im Jahr 1987 erschien das fünfte Album von MODERN TALKING: „Romantic Warriors„. Damals groß doppelseitig beworben:

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Damals mit „TV-Start“ in Sendungen wie „Formel 1“, „Na sowas extra“ und „Spielbude“. Das hat immerhin für einen Platz 3 gereicht (die ersten 4 Alben holten dreimal die „1“ und einmal die „2“). Eine neue Vinylausgabe des Albums hat es tatsächlich eigentlich ganz ohne große Werbung möglich gemacht: Nach fast 34 Jahren sind MODERN TALKING wieder in den Charts. Da ist auch Platz 92 ein super Erfolg.

Album im Original vergleichsweise schwach platziert

Kurioserweise läutete das Album „Jet Airliner“ das vorübergehende Ende von MODERN TALKING ein, danach erschien noch ein Album – und dann war erst mal für rund zehn Jahre „Pause“. Dass ausgerechnet jetzt das Album ein „Comeback“ erfährt – Respekt!

Versuch eines neuen Sounds wohl misslungen

Mit dem fünften MODERN-TALKING-Album hat DIETER BOHLEN Fanberichten zufolge experimentiert und neue ungewohnte Sounds ausprobiert (z. B. „Blinded By Your Love“) – das kam bei den Fans aber nicht so gut an wie der gewohnte Sound von Liedern wie „Jet Airliner“.

Vergleich mit den NO ANGELS hinkt

Man könnte nun sagen – auch die NO ANGELS sind nach rund 20 Jahren mit „Daylight“ wieder in den Singlecharts vertreten gewesen – auch das ist natürlich ein fantastischer Rekord – nur: Die Promo für das Produkt war natürlich eine ganz andere als die Werbung für das fünfte Album von MODERN TALKING.

DIETER BOHLEN steht nach wie vor für Erfolg

Ein bisschen haben wir ja schon ein schlechtes Gewissen, dass unser Bericht, dass die aktuelle RAMON-ROSELLY-Single nicht DIETER BOHLEN als Produzent ausweist, wohl von einigen dahingehend verstanden wurde, dass es eine Trennung gegeben habe. Das haben wir nicht gesagt – wir vermuten eher, dass der Meister selber eben zum Produktionszeitpunkt auf den Malediven verbracht hat und dann den Mann benannt hat, der ohnehin der Kopf hinter seinen Produktionen ist.

 

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SOTIRIA: Ihr neuer Titel „Vielleicht“ weist große Ähnlichkeiten mit einem Popklassiker auf 1

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SOTIRIA mit neuer Single

Zunächst müssen wir klar sagen, dass SOTIRIA in Sachen Songqualität und Produktion eine tolle Metamorphose durchgemacht hat. Die neuen Songs klingen nicht nur „vielleicht“, sondern sogar bestimmt top produziert und wirken hochwertig. Aber der neue Song bringt uns ins Grübeln…

Ist „Vielleicht“ «inspiriert» von „Big Big Girl“?

Vor einigen Jahren (1998) hatte EMILIA einen großen Hit mit „Big Big Girl“:

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„Vielleicht“ ist nicht ‚vielleicht‘ doch recht ähnlich im Refrain.

 

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Melodieführung, Instrumentierung – da ist man bei SOTIRIA ja fast geneigt, mitzusingen: „I’m a big big girl“… – merke: „Ich bin doch nur ein Mädchen“. Vielleicht hat die Titelzeile ihres letzten Hits, der sogar bei DSDS als Schlagersong zu hören war (natürlich von den DSDS-Kandidaten gesungen), sie ja dazu inspiriert, auf EMILIAS Spuren zu wandeln?

Wir betonen, dass wir hier kein ‚Plagiat‘ unterstellen, aber eine „Inspiration“ von ‚Big Big Girl‘ ist doch recht deutlich.

Songautoren bestätigen: ‚kein Cover‘

Wie dem Pressetext zu entnehmen ist, hat SOTIRIA diesmal alle Lieder selbst geschrieben – im Team mit diversen Songwritern. Diesmal waren ihre Coautoren KRAANS DE LUTIN und BAHAR HENSCHEL. Letztgenannte kannten wir bislang nicht, sind aber auf einen tollen Podcast mit der Textdichterin, die mal selber als Rapperin auf der Bühne stand, aufmerksam geworden. Es ist wirklich angenehm, wenn jemand mal „sympathisch“ und „kompetent“ in Personalunion daherkommt – genau diesen Eindruck haben wir von BAHAR HENSCHEL, die „vielleicht“ noch von sich hören lassen wird. Übrigens hat BAHAR vor ca. zwei Jahren schon mal einen Titel namens „Vielleicht“ für „Gestört aber geil feat. ADEL TAWIL“ getextet. –  HIER kann der Podcast angehört werden – empfehlenswert!

„Schlager ist die Königsdisziplin“

Aus dem Podcast mit BAHAR HENSCHEL, wie gesagt eine Frau die u. a. vom Rap kommt, müssen wir ein Zitat herauspicken, weil es einfach so toll ist. BAHAR sagt nämlich, dass beim Songwriting Schlager die „Königsdisziplin“ sei:

Die Leute denken, alles was zu schlecht ist für Popmusik, kann man als Schlager verwenden. Das stimmt nicht.Schlager ist eine richtige Kunst. Wenn du ein Wort findest wie „Atemlos“, das eben noch nicht gesagt worden ist. Bei Schlager denken viele an „Liebe, Sonne, Mond und Sterne, Gefühl, Meer“. Das gibt es alles schon. Das ewig neu zu erfinden und zu verpacken, will niemand mehr hören. Ich halte es für eine ganz große Kunst, aber ich schreibe sehr GERNE Schlager. Ich sehe es auch unter einem professionellen Aspekt: Man lernt dabei ja auch Handwerk.“ – Das läuft wie Öl – sehr geil!

Neues Album „Mein Herz“ nun für den Sommer geplant.

Zurück zu SOTIRIA: Deren Album „Mein Herz“ (ups, auch das kommt uns bekannt vor…) sollte ja eigentlich am 28. Mai 2021 erscheinen. In diesem Zeitraum erscheinen ja auch die Alben von BERNHARD BRINK, LAFEE und RAMON ROSELLY. Mit anderen Worten können wir für Ende Mai / Anfang Juni eine SILBEREISEN-Show erwarten. Denkbar ist, dass SOTIRIA da eigentlich auch hätte bei sein sollen, aber die „Experten“ der Plattenfirmen andere Prioriäten gesetzt haben. Coronabedingt wurde die Veröffentlichung des Albums nun in den Sommer verschoben. 

Pressetext

Wir sind gespannt, ob das von uns gesetzte Thema weiter hochkochen wird. So oder so wünschen wir SOTIRIA mit der schönen Produktion von HENNING VERLAGE viel Glück und Erfolg – hier noch der Pressetext der Plattenfirma:

Ende letzten Jahres erschien mit der Single “Einfach nur ein Mädchen” schon der erste Vorbote des für den Sommer geplanten zweiten Solo-Albums „Mein Herz”. Sotiria öffnet mit dem Werk das dritte Kapitel ihres Karrierebuchs, nach Eisblume und dem gemeinsamen Album mit dem Unheilig-Grafen „Hallo Leben“. Dieses Mal – zum ersten Mal – hat die Berlinerin alle Titel selbst geschrieben.

So auch bei der nun vorliegenden neuen Single „Vielleicht“, einer emotionalen (Midtempo-) Ballade. Es geht um das große Thema Vertrauen und tiefe Wunden, die heilen müssen. „Mein leiblicher Vater und ich hatten schon immer ein extrem schwieriges Verhältnis, weil er so unzuverlässig war, nicht zu Treffen erschienen ist. Ich habe mir lange gewünscht, dass er mir zuhört und sieht, wer ich bin, dass er mich wahrnimmt und für mich da ist. Jetzt sucht er den Kontakt zu mir, aber für mich ist es gerade nicht möglich es zuzulassen. Dafür war es einfach eine Enttäuschung zu viel. Vielleicht brauch ich einfach mehr Zeit, um meine Wunden heilen zu lassen.“

Das Album „Mein Herz“ erscheint im Sommer in folgenden Konfigurationen: als CD, 2CD-Deluxe-Version, als limitierte Fanbox sowie in digitaler Version.

Quelle: UMD/ Polydor

 

 

 

 

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