JULIAN REIM: Sein neuer Song kommt am Freitag Kommentare deaktiviert für JULIAN REIM: Sein neuer Song kommt am Freitag

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Dritte Single ist eine Ballade

Der „Shootingstar des Jahres“ (so wurde er von FLORIAN SILBEREISEN ausgezeichnet) JULIAN REIM legt seine dritte Single vor, die diesmal anders klingt als der letzte Song („Euphorie„). Warum bei „Eine Welt Entfernt“ das „Entfernt“ groß geschrieben wird, wissen wir zwar nicht, aber vermutlich soll genau das erreicht werden – eben dass es ins Auge springt. JULIAN-REIM-Fans werden sich jedenfalls sicherlich den kommenden Freitag (6. November 2020) dick im Kalender eintragen, weil genau an dem Tag die dritte Single des Sohns von MATTHIAS REIM erscheinen wird.

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Jeder kennt dieses Gefühl und diese besondere Melancholie: Nachts alleine am Fenster zu stehen, zu den Sternen hinauf zu blicken und sich sehnsüchtig zu dem Menschen zurückzuwünschen, den man am meisten liebt – sei er oder sie selbst „eine Welt entfernt“. Auf seiner brandneuen Single erzählt Julian Reim in berührenden Worten von genau diesem brennenden Verlangen, von Einsamkeit, aber auch von der unerschütterlichen Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Über ein Jahr ist es nun schon her, seitdem Julian Reim bei seinem allerersten großen Solo-Auftritt im „ZDF Fernsehgarten“ ein Millionenpublikum begeisterte. Mit seiner 2019 veröffentlichten Debütsingle „Grau“ hat der Kölner demonstriert, dass Talent durchaus in den Genen liegt: Bereits im Alter von 13 Jahren rockte er an der Seite seines berühmten Vaters, Matthias Reim, während einer gemeinsamen Performance die „Willkommen bei Carmen Nebel“-Show.

Heute steht der Sänger, Musiker und Producer, der am 03.11. seinen 24. Geburtstag feiert, längst fest auf eigenen musikalischen Beinen, wie Julian Reim erneut mit seiner neuen Single beweist. Nach diversen gefeierten TV-Auftritten beim „Schlagerbooom“ oder der Auszeichnung zum „Shootingstar des Jahres“ im Rahmen der „Eins der Besten“ legt Julian nun mit „Eine Welt Entfernt“ einen bittersüßen Ohrwurm der Spitzenklasse vor!

Julian Reim schreibt alle Songs selbst und produziert sie mit seinem kleinen Team in den Studios von Team 33 Music (Executive Producer: Luis Rodriguez) auf Mallorca. Obwohl er einen großen Namen trägt, der naturgemäß mit einer gewissen Erwartungshaltung verbunden ist, bleibt sich der Twenty-Something musikalisch treu und sucht sich mit seinem markanten Signature-Sound zwischen Pop und modernem Schlager einen ganz eigenen Weg.

Seine im vergangenen Jahr erschienene Debütsingle „Grau“ konnte bisher weit über zwei Millionen Streams und bald zwei Millionen YouTube-Views generieren. Auch der im Sommer releaste Nachfolge-Track „Euphorie“ hat bereits die 500.000-Views-Marke geknackt. Mit „Eine Welt Entfernt“ schließt Julian Reim nun nahtlos an diese Erfolge an.

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Auf „Eine Welt Entfernt“ zeigt sich Julian Reim von einer bisher noch unbekannten Seite, von der ihn seine Fans noch nie erlebt haben: Legte er mit dem Vorgänger-Song „Euphorie“ einen ausgelassen groovenden Partytrack zum Tanzen und Feiern vor, so gibt sich der Musiker auf der intimen und auf das Wesentliche reduzierten Liebesballade überraschend romantisch, sensibel, verletzlich und hoch emotional. Julians markantes Stimmtimbre verbindet sich mit einer verträumten Ukulele und eindringlichen Streichern zu einer berührenden, zeitlosen Gänsehautmischung.

Wie alle Songs trägt auch seine neue Single autobiografische Züge, mit denen sich das Publikum jedoch sofort identifizieren kann. „Eine Welt Entfernt“ ist eine besondere Liebeserklärung für einen besonderen Menschen. Eine unzerstörbare Verbindung, die selbst die größten Hindernisse und Entfernungen überwindet.

Die neue Single „Eine Welt Entfernt“ erscheint am 06.11.2020.

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Fotos: © Sony Music / Jonas Unden

 

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UDO LINDENBERG: Neuer Song von Schlagerautoren – stellt er „Wieder genauso“ beim #FreeESC vor? 1

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UDO LINDENBERG: Kurz vor dem 75. Geburtstag bemerkenswerter Song

Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlicht UDO LINDENBERG mit „Wieder genauso“ einen bemerkenswerten brandneuen Song, in dem er in den Dialog mit dem Tod tritt. Ähnlich wie Vornamenskollege UDO JÜRGENS kommt er zu dem Schluss, dass er es „wieder genauso“ machen würde (JÜRGENS: „Ich würd es wieder tun“). Ein echter Gänsehaut-Song, tiefsinnig und bärenstark. Aber: Hoch spannend sind die Songautoren.

1975 kämpfte UDO gegen den „schlechten deutschen Schlager“

In der BRAVO 33/1975 sorgte UDO LINDENBERG mit einem kleinen Foto für Aufregung. Abgebildet wurde seine Faust. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Panikrocker: „Faust: Kampf gegen den schlechten deutschen Schlager“. Das kam nicht bei allen gut an. Ein Fan (OTTO A. aus der Schweiz) schrieb z. B. in BRAVO 46/1975:

„Dieser Typ regt sich ja nur deshalb über den deutschen Schlager auf, weil er unfähig ist, das zu erleben, was in diesen Schlagern besungen wird, nämlich Herz und Gefühl“. In der BRAVO 51/1975 wurde mitgeteilt, dass der Brief die Gemüter erregt habe.

1976 schießt UDO LINDENBERG noch schärfer gegen den deutschen Schlager

Den Höhepunkt erreichte die Diskussion in BRAVO 24/1976. Damals vertrat er folgende Thesen:

  • Die deutschen Schlagersänger sind wie Prostituierte.
  • DIETER THOMAS HECK verkauft Scheiße.
  • Schlagermacher sind Berufslügner und Volksverdummer.
  • Die ZDF-Hitparade ist für Leute mit amputiertem Gehirn.

Immerhin stellte sich UDO LINDENBERG (übrigens anders als damals DIETER THOMAS HECK) und diskutierte mit Stars wie JULIANE WERDING, CHRIS ROBERTS, REX GILDO, PETER PETREL und BENNY über den aktuellen Zustand des deutschen Schlagers, an dem er kein gutes Haar ließ, wobei er schon damals Ausnahmen nannte – wie eben UDO JÜRGENS mit seinem „Ein ehrenwertes Haus“.

Songautoren des neuen Liedes mit Schlagererfahrung

Der neue Song von „LINDI“ wurde u. a. von JOE WALTER komponiert. Der ist Keyboarder der sehr bekannten Band JENNIFER ROSTOCK, die – Achtung – erstmals beim Bundesvision Song Contest überregional bekannt wurde. Das passt zum Thema UDO LINDENBERG. JOE WALTER ist aber auch sehr erfolgreich als Autor von Schlagern und arbeitete mit folgenden Schlagerstars u. a. zusammen:

  • BEATRICE EGLI („Wo sind all die Romeos?“)
  • HELENE FISCHER („See You Again“)
  • HOWARD CARPENDALE („Hier“)
  • MICHELLE („Wenn ich was gelernt hab“)
  • VANESSA MAI („Beste Version“)

Der zweite Autor ist PHILIPP KLEMZ – ebenfalls kein Unbekannter der Schlagerszene, so arbeitete er zusammen mit

  • BEN ZUCKER („Na und?!“)
  • MARIE REIM („Rosarote Brille“, neue Single von MARIE)
  • MICHELLE („Alle träumen“)
  • ROSS ANTONY(„Goodbye Papa“)

Diese beiden Schlager-Schaffer haben den neuesten Song des Panikrockers UDO LINDENBERG geschrieben – ein Ritterschlag nicht nur für die beiden Autoren, sondern auch ein Kompliment für das Image des deutschen Schlagers, finden zumindest wir. Vor 40 Jahren hätte UDO LINDENBERG wohl kaum mit Songautoren des Schlagersegments zusammengearbeitet.

Der heiße Tipp: Ist UDO beim #FREE ESC dabei?

Spannend ist, dass JOE WALTER auch den aktuellen Song der PRINZEN („Dürfen darf man alles„) mit geschrieben hat. DIE PRINZEN sind lt. der BILD-Zeitung auch beim #FREEESC von STEFAN RAAB mit dabei. Warum sollte da nicht auch UDO LINDENBERG sich bei der imposanten TV-Show die Ehre geben? Wir halten das für möglich. Mit JOE WALTER und den PRINZEN, mit denen UDO einst den Song „Körper“ zusammen sang, sind ja bekannte Gesichter am Start.

Produktinformatoin der Plattenfirma

Udo Lindenberg, eine Ikone und absolute Größe der deutschen Musiklandschaft: Jedes Album seit 2008 erreichte Platz 1 der deutschen Charts. MTV Unplugged 1 verkaufte bis heute über 1 Mio. Tonträger
unzählige Gold- und Platinauszeichnungen

Udopium umfasst 50 Jahre Musikgeschichte 1971-2021 plus 4 neue Songs
Die erste Singleauskopplung „Mittendrin“ erreichte bisher die Top 60 der deutschen Airplaycharts
„Wieder genauso“ ist die zweite Singleauskopplung und eine komplette Neuschaffung
Wieder genauso ist eine sehr melancholische Ballade in der der Künstler in ein Gespräch mit dem Tod geht
Lyricvideo erscheint zum Release am 7.5. um Mitternacht

Quelle: Warner Music International

 

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KATJA KRASAVICE: Tiefer Fall von 1 auf 92 – „krankes“ Chartsystem? 0

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Singlecharts immer „merkwürdiger“

Als in den vorletzten Single-Charts KATJA KRASAVICE die Nummer 1 der Singlecharts holte, war klar, woran das lag: Sie hat erfolgreich auf ihren sozialen Kanälen die Werbetrommel für ihre Single geschlagen, die im Bundle mit dem T-Shirt erhältlich ist. So war es möglich, NATHAN EVANS‘ „Wellerman“ für eine Woche von der Spitze zu holen. Mit dem Unterschied, dass „Wellerman“ ein echter Hit ist, während „Best Friend“ offensichtlich nur darauf angelegt war, für eine Woche Nummer 1 zu werden.

In dieser Woche ist „Wellerman“ wieder auf Platz 1, „Best Friend“ hingegen auf Platz 92

Song interessiert offensichtlich nicht

Ursprünglich war in Deutschland der Song von „SAWEETIE“ auf dem Markt und schaffte es auch in die Single-Trend-Charts. Erst mit dem „feat. KATJA KRASAVICE“ und deren Marketing mit dem T-Shirt, das in ihrem Shop zu haben war, wurde „Best Friend“ zum Hit. Aber eben nach unserer Meinung nicht wegen des Songs, der sonst mehr als eine Woche erfolgreich gewesen wäre, sondern wegen des T-Shirts – auch wenn nach unserer Kenntnis nur 4 EUR umsatzrelevant sind – es hat trotzdem gereicht.

Ähnlich hat es KATJA KRASAVICE ja schon einmal mit einer Sexpuppe gemacht – das dazugehörige Album knacke ebenfalls die Spitze der Charts, in dem Fall der deutschen Albumcharts (Schlagerprofis.de berichtete). 

Gibt es einen „Fehler im System“?

Man muss nun sagen – wie will man heutzutage noch faire Charts erstellen? Früher reichte es aus, die Stückzahl der verkauften Einheiten (Singles, Maxi-CDs etc.) zu zählen – heutzutage ist insbesondere das Streaming von Bedeutung. Und das liefert ja große Manipulationsmöglichkeiten.

Welcher über 30-jähriger kann heute die Top-10 der Single-Charts mitsingen oder kennt die Songs? Früher waren die Top-10 oftmals einer großen Bevölkerungsschicht präsent, was heute zumindest nach unserer Wahrnehmung nicht mehr wirklich der Fall ist. Vielleicht ist es aber auch ein Generationenproblem, dass man aus dem Alter heraus ist, schon mal was von „Liege wieder flach“, „Friday“ oder „Blessed“ gehört zu haben.

Vielleicht auch eine Idee für den Schlager?

Da es ist wie es ist, wundert man sich, warum nicht GIOVANNI ZARRELLA die italienische Version von „Wie schön du bist“ nicht mit Pizzateller verkauft oder VANESSA MAI ihren „Mai Tai“-Song mit Cocktailglas. Dann könnte man für eine Woche vielleicht Platz 2 hinter dem T-Shirt holen. Was das alles noch mit Beliebtheit von Musik und Songs zu tun hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Immer entscheidender scheint hier nicht der „Peak“ zu sein, sondern der Chartrun, also wie lange ein Song sich in den Charts hält…

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