BILLY MO: Schöne Best Of mit 42 seiner frühen Aufnahmen Kommentare deaktiviert für BILLY MO: Schöne Best Of mit 42 seiner frühen Aufnahmen

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Karrierestart im Orchester BERT KAEMPFERT

Der 1923 auf Trinidad geborene PETER PICO JOACHIM, der später als BILLY MO bekannt werden sollte,  siedelte Mitte der 1950er Jahre nach Deutschland über und betätigte sich als Musiker. Zunächst spielte der Trompeter Dixieland und Rock’n’Roll in verschiedenen Lokalen, im Jahr 1957 wurde er dann Mitglied des Orchesters BERT KAEMPFERT, bei dem er u. a. das Trompetensolo des legendären „Mitternachtsblues‘“ spielte. Seit Ende der 1950er Jahre veröffentlichte er dann auch als Sänger unter seinem Künstlernamen BILLY MO Schallplatten, zunächst eher im jazzigen Stil. So interpretierte er Songs wie „Buena Sera“ und „You Are My Sunshine“. Auch Lieder wie „Swing Methusalem“ kamen beim Publikum an.

Umsatteln auf deutschen Schlager

Zu Beginn der 1960 er Jahre sattelte BILLY MO auf Schlager um und schaffte es erstmals unter seinem Namen in die Single-Charts (Top-40) mit dem Schlager „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt‘“ – ein Lied aus den späten 1920er Jahren, als der Charleston-Tanz modern war. Scherzhaft wird bisweilen behauptet, dass BILLY MO mit diesem Song dazu beigetragen habe, dass sich später die Minirock-Mode durchgesetzt hat…

Hit seines Lebens

Seinen endgültigen Durchbruch erreichte BILLY MO mit dem eigens für ihn von CHARLY NIESSEN komponierten und dem Karnevalstextdichter FRANZ RÜGER („Am Rosenmontag bin ich geboren“ u. a.) getexteten bayrischen Dixieland-Schlager „Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut“. Der Titel war fortan das Identifikations-Merkmal für BILLY MO – er schaffte es sogar bis auf Platz 1 der deutschen Singlecharts damit. Ein damals sehr beliebtes Schlagerphänomen war es, ausländische Sänger „Quatschlieder“ singen zu lassen – in diese Rubrik fiel teilweise auch BILLY MO.

Schönes Best Of mit 42 Schlagern

Insgesamt 42 Lieder aus BILLY Mos Karriere enthält der Sampler „Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut“. Spannend, dass BILLY nicht nur die Vorzüge schöner Beine (konkret die von Elisabeth) anpreist, sondern sich auch für das „Wum-Ba-Di-Dekolleté“ interessierte – wenn man die damaligen Single-Covers anschaut, ging es früher doch deutlich beschaulicher zu heutzutage. Wobei weibliche Reize womöglich angesichts von Texten wie „Bimbambulla“, „Ay ay ay“, „Dickie Doo“ und „Ding Dong“ zu Sprachstörungen geführt haben mögen – kleiner Scherz…

Weitere Charthits

Leider nicht auf dem Sampler erhalten sind die weiteren Charthits von BILLY MO: Der ebenfalls von CHARLY NIESSEN geschriebene Nachfolgehit „Die große Trommel macht Bum Bum“, eine Neuaufnahme eines Schlagers von FRED RAUCH aus dem Jahr 1955, schaffte es zwar ebenfalls in die Top-40, konnte aber bei weitem nicht an den Erfolg des „Tirolerhuts“ anknüpfen. Weitere Charthits waren die „Bierdeckel-Polka“, „Humba Tätärä“ und der „Salon-Tiroler“.

Produktinformation:

Billy Mo wurde als Peter Mico Joachim am 22. Februar 1923 auf Trinidad geboren. In den 40er Jahren verschlug es ihn nach England, wo er in einer Trinidad-Band spielte. 1956 kam er nach Hamburg und spielte Trompete in einem Club in St. Pauli. 1957 wurde Billy Mo vom Leiter des NDR-Orchesters Viktor Reschke entdeckt und erhielt einen Plattenvertrag. 1958 spielte er für das Orchester Bert Kaempfert das Trompetensolo in „Mitternachtsblues“, seinem ersten Charterfolg (1958, Platz 13). Mit „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt“ gelang ihm 1961 der zweite Charterfolg (Platz 40). Seinen großen kommerziellen Durchbruch erzielte er 1962 mit dem Titel „Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut“, der am 01.02.1963 Platz 1 der Charts erreichte und 20 Wochen in den Hitparaden platziert war. Daneben trat Billy Mo auch in vielen Spielfilmen auf und war ständiger Gast in den Musiksendungen des deutschen Fernsehens. Bis zu seinem 79. Lebensjahr trat er in Jazzclubs auf. 2002 wurde Billy Mo für seine Verdienste in der musikalischen Jugendarbeit das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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Quelle: Music Tales

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FLORIAN SILBEREISEN: Schlagerchampions 2021 finden doch noch statt – Sendetermin bekannt 3

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FLORIAN SILBEREISEN: Die „Schlagerlovestory“ wird schon wieder verschoben…

Wir haben es ja schon lange vermutet, nun ist es gewiss: Die „Schlagerlovestory 2021“ findet nicht wie geplant statt. In der Programmankündigung des Ersten ist zu lesen: Am 27. Februar gibt es keine „Schlagerlovestory“, sondern die „Schlagerchampions“. Die Fans wird es freuen, dass nun doch die „Schlagerchampions“-Veranstaltung, die eigentlich für den 16. Januar geplant war, stattfinden kann. Die war ja wegen des Lockdowns abgesagt worden. Offensichtlich ist die Situation am 27. Februar eine völlig andere… – Der gleichnamige Tonträger erscheint wie berichtet mit etwas Verspätung am 22. Januar.

„Das Erste“ kündigt noch immer den 16. Januar an

Warum in der offiziellen Kommunikation hinsichtlich der Show von FLORIAN SILBEREISEN noch immer die Rede vom „16. Januar“ als Ausstrahlungstermin ist (siehe HIER), der in der Vergangenheit liegt, – man weiß es nicht. Vielleicht sollen nur ausgewählte Fans vom neuen Termin Kenntnis haben?

Merkwürdige Kommunikation

Wir haben HIER schon am 1. Dezember von unserer Vermutung berichetet, dass die „Schlagerlovestory“ nicht zum genannten Termin stattfinden kann. Es war natürlich nur eine Vermutung – Fakten teilt der Veranstalter zuletzt denen mit, die direkt betroffen sind: den Käufern von Eintrittskarten und dem Publikum. Nach wie vor werden bis heute HIER Tickets für die „Schlagerlovestory“ verkauft, obwohl inzwischen sogar offiziell ist, dass die Show am 27. Februar definitiv nicht stattfinden kann (, weil der Termin nun ja für die Schlagerchampions reserviert ist). Dem Veranstalter ist das offensichtlich – wie hier und da zu lesen ist – seit Dezember bekannt.

Seit Dezember bekannt: Schlagerchampions statt Lovestory

Die Information wird aber nicht etwa den Ticketkäufern gegeben – es soll ja schließlich weiter der Vorverkauf stattfinden – sondern vielmehr nur ausgewählten Medien. (Nun kann man sagen, dass es fast egal ist, weil eh in jeder Show von FLORIAN SILBEREISEN die gleichen Gäste sind, aber das ist nur ein Nebenaspekt). So muss die Lovestory, also die Hochzeit von FLORIAN SILBEREISEN mit BEATRICE EGLI, noch etwas verschoben werden (sicherheitshalber sei an dieser Stelle erwähnt, dass der letzte Satz natürlich ein Scherz war).

Schlagerchampions vermutlich ohne Zuschauer – wieder in Leipzig?

Es ist anzunehmen, dass die Schlagerchampions in diesem Jahr nicht – wie sonst in den Vorjahren – mit Publikum stattfinden können. Ob wieder bezahlte Claqueure angeheuert werden, ist nicht bekannt – man darf gespannt sein, wie das umgesetzt wird. Im Velodrom kann die Sendung jedenfalls nicht steigen. Vermutlich wird die Show wieder in Leipzig aufgezeichnet – sollte man sich dazu herablassen, das offiziell zu bestätigen, werden wir das natürlich gewohnt zeitnah kommunizieren.

…und was ist mit der Tour von FLORIAN SILBEREISEN?

Am 22. April geht es mit der Tour „großes Schlagerfest XXL“ weiter. Die Termine dieser Großveranstaltungen wurden schon im vergangenen Jahr auf das Frühjahr 2021 gelegt – in der Annahme, dass bis dahin Events dieser Art wieder möglich sind. Auch hier gibt es vielleicht „heimliche“ Kommunikation für Medienpartner, die „Hofberichterstattung betreiben“. Die, die es eigentlich angeht, die Ticketkäufer, bekommen hingegen keine Infos. Dass es auch anders geht, belegen Beispiele wie HELENE FISCHER und SARAH CONNOR.

Wir fürchten: Muss Tour erneut verschoben werden?

Wir gehen davon aus, dass auch die Tour „Schlagerfest XXL“ weiter verschoben werden muss. Wir finden aber auch: Wenn Fans immer gebeten werden, ihr Ticket zu behalten, sollte das keine Einbahnstraße sein (wie es z. B. SARAH CONNOR beispielhaft vorgelebt hat). Hier die Fans noch immer im Dunkeln tappen zu lassen, finden wir nicht fair, – wir drücken dennoch die Daumen, dass im Falle einer Absage die Freunde der Shows von FLORIAN SILBEREISEN sich in Geduld üben werden. (Auch wenn jetzt natürlich noch nicht klar ist, wie die Situation im April ist, könnte man – wie es der Veranstalter von HELENE FISCHER tat – eine Zwischeninfo an die Fans geben…)

Foto: Das Erste / Jürgens-TV / Dominik Beckmann

 

MARTIN MANN: Mit „Blindflug“ erneut auf Hitkurs 0

Martin Mann Blindflug

Mr. Meilenweit gibt weiterhin Gas

Seit vielen Jahrzehnten ist „Mr. Meilenweit“ MARTIN MANN im Geschäft. Schon in den frühen 1970er Jahren war er Stammgast in der von DIETER THOMAS HECK moderierten ZDF-Hitparade und platzierte sich oftmals sehr gut. Aber auch als Songautor für andere war er sehr erfolgreich (z. B. für CHRIS ROBERTS). Sogar beim ESC konnte er bei einer Vorentscheidung einen sehr guten dritten Platz holen (Song „Boogie Woogie“). Kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen – MARTIN MANN gibt weiterhin Gas.

Drei Jahre bei JUNIRECORDS

Seit einiger Zeit, genauer gesagt seit drei Jahren, ist MARTIN MANN nun schon bei JUNIRECORDS unter Vertrag – und das „passt“ einfach. Jeder der seither veröffentlichten Titel sorgte in der Branche für Aufmerksamkeit. Teilweise wurden die Lieder sogar ausgezeichnet, so gab es bereits 2-mal den „smago!-Award“ für MARTIN MANN in den letzten Jahren. Folgende Titel hat MARTIN MANN erfolgreich etablieren können:

Erfolgsgarant OLIVER THOMAS

Seit einiger Zeit ist OLIVER THOMAS der Produzent der Songs von MARTIN MANN. Er ist auch für die bemerkenswerten Videos zuständig. Die Texte schreibt nach wie vor eine Textdichterlegende: Dr. BERND MEINUNGER, seines Zeichens langjähriger „Haupt-Texter“ von RALPH SIEGEL, der bekanntlich den Superhit „Meilenweit“ komponiert hatte.

Toll produzierter Rockschlager – handgemacht

Mit seinerm brandneuen Titel „Blindflug“ beweist MARTIN MANN einmal mehr, dass er noch immer voll auf der Höhe der Zeit ist. Sein Song klingt nicht wie am Computer zusammengewürfelt, sondern nach ehrlicher handgemachter Musik, wobei einmal mehr eine gewisse Gitarrenlastigkeit nicht von der Hand zu weisen ist. Der Song ist am Freitag erschienen und erntet gute Kritiken – wie wir finden, vollkommen zurecht.

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Produktinformation der Plattenfirma

Dass man mit einem „BLINDFLUG“ voll durchstarten kann, beweist MARTIN MANN mit seinem neuen Song. Auch in einer ausweglosen Situation ist er der Pilot, der sich im Nebel mit Hilfe seiner Bordinstrumente wieder auf den richtigen Kurs manövriert.

„BLINDFLUG“ – ein Song, ganz passend zur Zeit in der oft die Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird. Doch eins ist klar: „die Liebe wird überleben“.

Ab 15. Januar 2021 in der TV- und Radiopromotion!

Wieder hat das Team MARTIN MANN & BERND MEINUNGER Musik und Text voll auf den Punkt gebracht und natürlich auf den Leib von MARTIN MANN geschrieben.

Die legendäre STARDUST-Gitarre

Ein kleines PS sei gestattet, weil wir das so toll finden: MARTIN MANN ist bekannt für seine legendäre Gitarre mit LED-Lampen. Eine Spezialanfertigung für ihn – leuchtende Gitarren haben seine Karriere auch schon früher flankiert. Hier ein Foto davon:

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Diese (seine) STARDUST-Gitarre ist eine spezial Anfertigung. Sie war und ist bis heute eines seiner Highlights in seiner Bühnenshow. Licht aus, Gitarrenlichter an und dann geht die Show los. Mit der drahtlos gespielten Gitarre, fegt er dann spielend durch das Publikum und der Saal bebt! Das Foto entstand 2019 beim smago!-Award in Berlin.