HELENE FISCHER: Erfolgreichste Künstlerin seit dem Mauerfall 1

Helene Best Of 1

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30 Jahre deutsche Einheit – Grund genug für einen Rückblick

Die von der GfK ermittelten offiziellen Charts schauen zurück auf die seit der deutschen Einheit (03.10.1990) ermittelten Hitlisten. Das Ergebnis ist für HELENE-FISCHER-, aber auch für Schlagerfans erfreulich. Das langlebigste Album der letzten 30 Jahre hatte HELENE FISCHER („Best Of„) – knapp vor ANDREA BERG (ebenfalls „Best Of“). Wahnsinn: HELENE FISCHER steht mit „Farbenspiel“ gleich noch einmal in den Top-5 der langlebigsten Alben und ist mit „Atemlos“ sogar in den Singlecharts in den Top-5 (auf Platz 2). Ganz klar kann man also auch hier HELENE FISCHER im Ranking der „Stars seit der deutschen Einheit“ an der Spitze sehen. Dazu passend wäre natürlich eine weitere „Goldene Henne“… – wir sind gespannt…

Weitere „Atemlos“-Chartsnotizen in Sicht

Wie wir berichtet haben, veröffentlicht HELENE bald ihren Überhit „Atemlos“ erstmals in einer Vinylversion, die bei vielen bedeutenden Händlern schon jetzt, bevor sie überhaupt erschienen ist, vergriffen ist. Ein Signal dafür, dass der Hit es erneut in die Charts schaffen könnte. „Atemlos“ war 116 Wochen in den Charts, das führende „Sky And Sand“ 129 Wochen – das aufzuholen, dürfte sich also leider schwierig gestalten.

Wahnsinn: SIMONE SOMMERLAND

Ein einziges Phänomen der deutschen Charts ist und bleibt SIMONE SOMMERLAND, die zusammen mit ihrem Mann KARSTEN GLÜCK und den „KITA-FRÖSCHEN“ dieverse Kinderlieder-Alben veröffentlicht hat und damit Chartsrekorde bricht, die nicht einmal MICHAEL JACKSON, QUEEN oder die BEATLES knacken konnten. Bislang 340 Wochen in den deutschen Charts ist deren Album „Die 30 besten Spiel- und Bewegungslieder“. Für uns ein Wahnsinn: Trotz dieses galaktischen Erfolgs kennen die meisten Fans das Paar aus der tollen Stadt Wetter an der Ruhr, die für geballte Schlagerkompetenz steht (:-)), nicht. Dabei hat SIMONE weitere Chartsgeschichte geschrieben, indem sie vor vielen Jahren bereits den SCHLÜMPFEN ihre Stimme geliehen hat – eine tolle Geschichte, aber SIMONE SOMMERLAND und KARSTEN GLÜCK sind recht zufrieden mit ihrem Status… Hin und wieder spielen sie aus Spaß bei Stadtfesten. Übrigens – die Idee zu den „30 besten Spiel- und Bewegungsliedern“ hatte der leider verstorbene BERND „NATZE“ SCHÖLER. Er erklärte uns das Erfolgsphänomen so, dass die Leute, selbst, wenn sie kaum Geld haben, immer noch bereit sind, für ihre Kinder Geld zu investieren. – Die Rechnung ging offensichtlich auf…

Quelle: GfK / offizielle Charts

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1 Kommentar

  1. 2006
    – Solang dein Herz noch für mich schlägt
    – Und morgen früh küss ich dich wach
    – Es gibt keinen Morgen danach
    – Nur wer noch träumen kann

    2008
    – Lass mich in dein Leben

    2009
    – Ich will immer wieder dieses Fieber spürn
    – Hundert Prozent

    Vor wenigen Jahren fühlte ich mich gezwungen, durch den Hype Helene Fischer, mich mit ihren Liedern zu befassen. Wo ich auch las, ich las Helene Fischer, das ging mir auf den Keks. Also nahm ich mir ein Herz und durchforschte ihr gesamtes Arsenal, was echt nicht leicht für meine Ohren war. Im Ergebnis kamen jedoch nur diese 7 Titel heraus, die ich bereit bin, auch noch in Zukunft zu hören. Doch mit allen anderen kann ich echt nichts anfangen. Und wenn ich mal „Atemlos“ will, dann gehe ich ganz ehrlich zu „Nino De Angelo“. Kristina Bach sagte mal in einem Gespräch über „Atemlos“, man hätte den Schlager „entstaubt“. Dazu sage ich, „vielleicht wurde der Staub aus der Musik entfernt, doch statt ihn zu entsorgen, wurde er statt dessen in die Texte gestreut“.

    Für mich ist Helene Fischer sowas Ähnliches wie ein „weiblicher FC Bayern München“, erfolgreich ohne Ende und hat doch für mich nicht viel zu bieten. Wäre sie geblieben wie sie zu Beginn ihrer Karriere war, statt sich von Anderen woanders hin führen zu lassen, würde mein Urteil möglicher Weise anders und positiver ausfallen.

ANDY BORG: Erneut große Freude über eine großartige Einschaltquote 5

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ANDY BORG: Konstant gute Quoten im Heimatsendegebiet

Die inzwischen 26. Ausgabe von „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ lieferte erneut beeindruckende Zahlen. Allein im SWR-Sendegebiet schalteten 731.000 Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 11,5 Prozent entspricht. Das ist noch mal eine gewaltige Steigerung verglichen mit der Show im November, als ANDY BORG 559.000 Zuschauer holte (9,1 Prozent Marktanteil).

Auch bundesweit nach wie vor eine Bank

Laut den Kollegen von smago.de können sich auch die bundesweiten Zahlen sehen können – das Niveau der Sendung vom November (damals 1,74 Mio. Zuschauer und 5,4 %) konnte fast punktgenau gehalten werden – wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg.

Fotos aus der Show

Zur Erinnerung hier noch einmal einige Fotos der schönen Sendung:

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Fotos: © SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

 

 

UTA BRESAN: Die neue „Musik für Sie“ – Solide, aber ausbaufähig 3

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Unser TV-Kritiker THOMAS KAISER hat sich am Freitag die neue Form der Sendung „Musik für Sie“ angesehen und dazu die Schlagerprofis-Kritik geschrieben:

UTA BRESAN nun im Tandem mit PETER HELLER

Am Freitag konnte man nun die erste Live-Ausgabe der neu gestalteten Sendung „Musik für Sie“ bewundern. Die Moderation liegt weiter zum Glück in den bewährten Händen von UTA BRESAN. Unterstützt wird sie dabei von PETER HELLER, der sich um die Online-Geschichten rund um Facebook, Instagram und WhatsApp kümmert. Die Grüße der Zuschauer werden permanent am unteren Rand durch ein Laufband präsentiert. Das mag man mögen oder nicht, es ist wie so vieles Geschmackssache. 

Mit ROSS ANTONY wird das Trio komplettiert

ROSS ANTONY verwandelt das Moderatorenduo ab der nächsten Ausgabe in ein Trio. Er wird  in Zukunft Fans mit unerwarteten Künstlerbesuchen überraschen. Diese Aufgabe hätte in meinen Augen auch dem Schweizer VINCENT GROSS sehr gut zu Gesicht gestanden, aber dies nur am Rande.

Landschaften und Menschen aus Mitteldeutschland nicht mehr im Fokus

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Zuschauer das bisherige von UTA BRESAN präsentierte Format von „Musik für Sie“, in dem Landschaften, touristische Sehenswürdigkeiten und Menschen aus Mitteldeutschland vorgestellt wurden, vermissen werden. Man kann hoffen, dass der MDR für Veränderungen offen ist. Vielleicht könnte man den Sendungen der Frühlings- und Sommermonate eine gewisse andere Ausrichtung geben. 

Zuschauerwünsche erweitern das Repertoire-Spektrum

Die Stärke der Sendung könnte in der Zukunft darin liegen, dass durch die zahlreichen Zuschauerwünsche Künstler und Künstlerinnen zu sehen sein werden, die bei anderen Schlagersendungen im MDR seit Jahren so gut wie nie vorkommen. Warum das so ist, kann ich mir bis heute nicht erklären. Leider gibt es von den Verantwortlichen keinerlei Statements dazu.

Lob für vielfältige Wünsche

Die Vielfalt der Wünsche war in der Sendung bereits zu sehen. NORMAN LANGEN mit „Unser bester Sommer“, CHRISTIAN LAIS mit „Ich schwör Dir“, MONIKA MARTIN mit „Liebe“ und NICKI „Das bayerische Cowgirl“ und andere wie die im Osten bekannte Band ROCKHAUS.

Lieder nicht ausgespielt

Leider muss ich auch eine Kritik an den MDR richten. Warum werden die gezeigten Clips nicht von der ersten Note bis zur letzten Note und vom ersten Bild bis zum letzten Bild vollständig gezeigt. Bei einigen Zuschauerwünschen erfolgte von UTA BRESAN noch die Ansage und der Clip lief bereits im Hintergrund. Besonders ärgerlich war dies bei „Sommer in Marseille“ von PAULINE. Das Lied war noch nicht zu Ende und es wurde einfach ausgeblendet. Hier wäre  eine Änderung vom MDR dahingehend, alle Zuschauerwünsche komplett auszuspielen wünschenswert.

Exkurs: Das DEUTSCHE FERNSEBALLETT – „Traurig, traurig, traurig“

Da RAMON ROSELLY bei seinem aktuellen Titel „Unendlich“ mit dem Deutschen Fernseh Ballett zu sehen war, hier ein paar Worte dazu. Es ist eine Unverschämtheit, dass man das Deutsche Fernsehballett nach 30 Jahren DDR-Fernsehgeschichte und 30 Jahren gesamtdeutscher Fernsehunterhaltung einfach so in der Geschichte verschwinden lässt. In meinen Augen ist das ein „Arschtritt“ für alle Ostdeutschen. Warum hat z. B. der MDR  nicht mit Unterstützung von verschiedenen Schlagerkünstlern versucht, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Ballett am Leben zu erhalten? Mir ist zumindest in der Richtung nichts bekannt. Dieser Vorgang ist typisch Deutsch. Man kann hier mit den Worten des deutschen Schauspielers THEO LINGEN antworten: „Traurig, Traurig, Traurig“!

Der eine oder andere Livegast wäre eine Aufwertung

Um die Sendung noch abwechslungsreicher zu gestalten wäre es sinnvoll, Schlagerkünstler in die Sendung einzuladen, die dann einen Wunschhit live im Studio performen. Das Ganze würde die Sendung lebendiger machen. Die Palette ist ja mehr als breit gefächert – und es würde der Qualität der Moderatorin UTA BRESAN entsprechen.

Parallelen zu „Schlager des Monats“ (Geburtstage, Wunschevergreen)

Auch die Geburtstage der Schlagerkünstler werden gezeigt. Es wäre gut, wenn dies bei den „Schlagern des Monats“ rausgenommen wird. Dies in beiden Sendungen zu behalten, wäre überflüssig und verschenkte Zeit. Das Rennen beim Wunschevergreen machte mit ca. 64 % IREEN SHEER und dem Song „Feuer“.  Eine Entscheidung, diese Rubrik  bei „Musik für Sie“  unterzubrigen, ist nachvollziebar, bei den „Schlagern des Monats“ war es deplatziert.

Weitere Infos zur Sendung

Alle weiteren Informationen zur von UTA BRESAN moderierten Sendung und Wünsche können auch auf dem Schlagerportal „meineschlagerwelt.de“ eingesehen und abgegeben werden.

THOMAS KAISER

Foto: MDR/Mario Gentzel