MICHELLE: Ausführlicher Pressetext zu ihrem aktuellen Album Kommentare deaktiviert für MICHELLE: Ausführlicher Pressetext zu ihrem aktuellen Album

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„Anders ist gut“ ein definitiv persönliches Album

So langsam sickern die Informationen zum neuen MICHELLE-Album durch. Mit „Vorbei vorbei“ haben PETER PLATE, ULF LEO SOMMER und JOSHUA PLATE der legendären Sängerin eine tolle Vorabsingle auf den schönen Leib geschrieben. Nun liefert die Plattenfirma Universal spannende neue Infos zum Album „Anders ist gut“; die wir euch nicht vorenthalten wollen.

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Dass sich in „VORBEI VORBEI“, der ersten Single-Auskopplung von „Anders ist gut“ Herz auf Schmerz reimt, ist kein Griff in die Textbausteintrickkiste. In bester Uptempo-Feierlaune, mit ansteckend-cooler Leichtigkeit, zelebriert Michelle den gezogenen Schlussstrich unter eine destruktive Beziehung. Das Herz geht beim Lauschen der wunderschönen Ballade „Ich zieh‘ das jetzt durch“ auf. Darin geht’s um Michelles Weg zur Freiheit, der sie trotz aller Widerstände von außen, zum Erfüllen ihres Kindheitstraums vom Singen führte. Wer dem Stück so intensiv zuhört wie Michelle singt, wird neue Gesangsnuancen entdecken können. Ihre Stimme ist gereift, sie klingt heute erdiger, markiger, erwachsener, beinahe so wie die großen Cantanti der italienischen Popmusik: Selbstbewusst und gleichzeitig neugierig, lebenshungrig. Ein Kunststück! „Brief an meinen Vater“ ist ein sehr persönliches Lied geworden. Es ist keine Abrechnung mit Michelles gewalttätigem Vater, sondern die ehrliche Betrachtung ihrer Kindheit – mit ausgestreckter Hand der Versöhnung.

Es ist vollbracht! Mein neues Album „Anders ist gut“ ist eingesungen, aufgenommen und abgemischt. Ich bin wahnsinnig stolz darauf und glücklich darüber, endlich ein Werk geschaffen zu haben, welches mich zu hundert Prozent widerspiegelt, zeigt wie ich bin, erzählt, was ich denke und meine Gefühle hörbar macht. Durch die ständigen Parallelen zu meinem Leben ist „Anders ist gut“ das authentischste Album meiner Karriere. Die Arbeit mit meinem neuen und eigenen Management brachte eins meiner wichtigsten Werke hervor.

Sicherlich werden einige sagen, dass es das mutigste Album ist, hört es sich doch so anders als erwartet an, und das ist gut. Mein Wunsch, mich selbst mehr einzubringen und die Künstlerin Michelle mit meinem ICH komplett auszufüllen, wurde bereits am Ende der Tour zu meinem letzten Album buchstäblich sichtbar. Ich schminkte mich auf der Bühne ab, und zeigte mich real und authentisch, so wie jede Frau zu Hause am Abend vor ihrem Spiegel. Es gibt eben einen Unterschied zwischen der Maske die das Gesicht verdeckt und der natürlichen Ausstrahlung, die unter dem MakeUp schlummert. Ich habe mich nie verstellt, und ich möchte mehr denn je Natürlichkeit und Echtheit zeigen. Und ich beschloss, dass meine nächste Platte diesen Wandel auch inhaltlich spiegeln soll.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich das komplette Album mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer kreieren möchte. Niemand erzählt emotionaler und authentischer Geschichten als Peter und Ulf, keiner vergoldet so wunderbare Lyrics mit den feinsten Melodien. Ich freute mich sehr, dass sie meinem Wunsch entsprachen und es begann eine wundervolle gemeinsame Arbeit. Ich erinnere mich gut an eine Aufzeichnung der „ZDF Hitparade“ vor vielen, vielen Jahren, bei der auch Rosenstolz auftraten. Damals trafen wir uns während der „Drehpausen“ vor dem Studio und „quatschten“ einfach. Es war wie früher auf dem Schulhof. Ich stand damals schon total auf Rosenstolz, auf die Songs, die er zusammen mit Ulf Leo Sommer schrieb, weil die immer so cool anders waren. Rosenstolz trauten sich über Themen zu singen, um die viele Kollegen einen weiten Bogen machten. Es folgten so viele Hits, die Peter und Ulf mit 2raumwohnung, für Sarah Connor und ein paar weitere Künstler schrieben und immer ging es um die Liebe.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich auf der braunen Couch im Kontrollraum der legendären Hansa Studios an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg. Gerade hatte ich kurz das Gefühl, David Bowie würde mir über die Schulter schauen. Gänsehaut. Er sang hier genauso wie z.B. U2, Depeche Mode und Herbert Grönemeyer. Ihr Geist ist allgegenwärtig, vielleicht haben sie auch auf dieser Couch gesessen. Cooler geht’s wirklich nicht! Und während ein Tontechniker leise am gegenüberliegenden Mischpult herumschraubt, läuft im Radio „Nicht verdient“, der Song, den ich mit Matthias Reim aufnahm. Im letzten Jahr ging die Nummer durch die Decke und ich bekam jede Menge Post von ganz jungen Fans, die mich bis dahin überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. In ihren Köpfen existierten die alten, überflüssigen Grenzen zwischen Schlager und Pop nämlich noch nie. Musikfreunden, die mich schon lange kennen, möchte ich gerne das Hören des gesamten Albums empfehlen.

Ich präsentiere mich durch meine Musik jetzt anders. Und das ist gut so. Ich durfte endlich die ganze Bandbreite meiner Emotionen ausschütten und mich mitteilen. Das fühlt sich gut und befreiend an. Meine bisherige Karriere stelle ich keineswegs in Abrede. Sie hat meinen Charakter mitgeprägt, ich bin froh darüber, meine Lieder, meine Liebe zur Musik mit vielen Menschen geteilt zu haben. Das soll auch so bleiben. Aber ich gehe jetzt einen neuen Weg gemeinsam mit meinem neuen Management, der KunsTalent. Den Albumtitel „Anders ist gut“ habe ich zusammen mit Peter und Ulf ganz bewusst gewählt, weil er so schön ausdrückt wo ich heute stehe. Er hat aber auch noch eine zweite Bedeutung. „Anders zu sein“ war noch nie so sehr gestattet wie heute und wurde noch nie so laut und bunt gelebt. In der Unterschiedlichkeit aller steckt der größte Schatz unserer freien Gesellschaft – und dafür steht mein neues Album.

Peter ist einer der einfühlsamsten Menschen, die ich kenne, und er schrieb sich immer wieder meine Gedanken auf, während wir uns austauschten. Aus unserer Konversation entstanden 15 neue Tracks und jeden Tag habe ich ein anderes Lieblingsstück. Heute ist es die Ballade „Ich zieh‘ das jetzt durch“. Es geht inhaltlich um meinen Weg zur Freiheit, der mich trotz aller Widerstände von außen dahin führte, singen zu können und mir damit meinen Kindheitstraum zu erfüllen. Glück kann man ausschließlich in sich selbst finden, man muss es nur zulassen und dazu braucht es niemand anderen. Das ist eine weitere Kernaussagen meines neuen Albums.

Apropos Glück. „Brief an meinen Vater“ ist ein sehr persönliches Lied geworden. Es ist keine Abrechnung, sondern mein erwachsener Rückblick auf meine Kindheit – mit ausgestreckter Hand der Versöhnung. Das Thema Gewalt in der Familie wird immer noch tabuisiert und ich wünsche mir, dass der Song Menschen Mut macht, über ähnlich gelagerte Traumata zu reden. Man muss verzeihen um selbst Frieden zu finden. „Heldin“ ist eine Hommage an die unglaublich starken Frauen, denen nichts geschenkt wird im Leben, die es aber schaffen, mehrere Leben zu begleiten und mit ihren Mütterkräften zu beflügeln. „Vorbei, vorbei“ ist eine Selbstermächtigungshymne für alle, die trotz ewig wiederholter Besserungsgelöbnisse ihrer verletzenden Partner, einen Schlussstrich unter destruktive Beziehungen setzen. Ich singe den Song aus der Perspektive einer Frau, aber natürlich darf sich auch jeder Mann gerne des Liedes bedienen. Denn, wie gesagt: „Anders ist gut“!

Es gibt reichlich Leben auf der Platte: nachdenkliches, melancholisches, etliche ermutigende, tröstende, Party- , verständnisvolle und ausgelassen schöne Momente. Vor allem aber lasse ich meiner Menschenliebe freien Lauf. Es würde mich freuen, wenn man sich von den Songs umarmt und angespornt fühlt, ganz gleich wie anders man sich fühlt. „Anders ist gut“.

Michelle
Berlin, im September 2020

Tracklist der Super Deluxe-Box:

CD 1

  1. Vorbei vorbei
  2. Anders ist gut
  3. Killeraugen
  4. C’est la vie – so ist das Leben
  5. Ich zieh‘ das jetzt durch
  6. Ich liebe dich nicht mehr
  7. Comeback
  8. Dann werden uns die Sterne leuchten
  9. Heldin
  10. Brief an meinen Vater
  11. Thelma und Louise
  12. Mein Wunder
  13. Es tut mir leid

CD 2

  1. Frei (Bonus Track)
  2. Verdammter Sommerregen (Bonus Track)
  3. Vorbei vorbei (Hollywood Version)
  4. Comeback (La Boum Version)
  5. Killeraugen (4 Uhr morgens Version)
  6. Dann werden uns die Sterne leuchten (Cuba Libre Version)
  7. Ich liebe dich nicht mehr (Drama Version)
  8. C’est la vie – so ist das Leben (Savignyplatz Version)

DVD und Live-CD (nur SuperDeluxe-Edition)

Tabu Live – Die Highlights

  1. Intro (live)
  2. Lass sie doch reden (live)
  3. Tabu (live)
  4. Große Liebe (live)
  5. Und heut Nacht will ich tanzen (live)
  6. Traumtänzerball (live)
  7. Die Liebe kommt niemals aus der Mode (live)
  8. Wir feiern das Leben (live)
  9. In 80 Küssen um die Welt (live)
  10. Meine Welt (live)
  11. Ich tanz‘ dich einfach weg (live)
  12. Das Hotel in St. Germain (live)
  13. Wer Liebe lebt (live)
  14. Idiot (live)
  15. Nicht verdient (live)
  16. Paris (live)
  17. Es gibt dich (live)
  18. Menu / Michelle / Tabu live – die Highlights (nur DVD)

Quelle Pressetext: Universal via MPN

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Update: RAMON ROSELLY: Nun fix: VÖ-Datum von „Lieblingsmomente“ um 3 Wochen verschoben 1

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RAMON ROSELLY: Nanu? Wird auch die VÖ seines Albums verschoben?

Die Zeiten, dass Plattenfirmen Alben nach ihrer Philosophie veröffentlichen, sind offensichtlich vorbei. Wenn z. B. NIK P. ein Album veröffentlicht und der „Papst“ Lust hat, ihn doch aus einer großen TV-Show wieder auszuladen, reagiert die Plattenfirma offensichtlich sofort. Auch TEAM 5ÜNF dürfte ein Lied davon singen können. Aber RAMON ROSELLY ist eigentlich eine Bank für die SILBEREISEN-Shows.

Album pünktlich zur SILBEREISEN-Show

So war nun klar, dass das Album „Lieblingsmomente“ von RAMON ROSELLY am 4. Juni erscheinen muss – einen Tag vor der nächsten SILBEREISEN-Show, wie immer die dann heißt (die wird ja alle paar Wochen umbenannt). Bei fast allen großen Händlern und auch seitens der Plattenfirma wird nach wie vor kommuniziert: Ja, das neue Album von RAMON ROSELLY erscheit am 4. Juni. Wir selber können das nur in Eigenrecherche überprüfen, seitens der Plattenfirma gibt es direkt dazu keine Information.

Amazon nennt VÖ-Datum 25. Juni

Da wir seit längerer Zeit direkt nicht informiert werden, recherchieren wir wie gewohnt selber und schauen uns die Angaben der einschlägigen Internet-Riesen an. Der wichtigste Händler ist da wohl klar amazon.de – und dort wird das Veröffentlichungsdatum 25. Juni genannt:

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Nun kann das natürlich ein Tippfehler oder ein sonstiger Fehler von Amazon sein. Alle anderen wichtigen Händler bleiben beim 4. Juni. – Dennoch gibt es einen Hinweis, dass wir vielleicht etwas länger auf das neue Album von RAMON warten müssen. Vorsichtshalber wollen wir aber Enttäuschungen vorbeugen und vorsichtig darauf hinweisen, dass vielleicht auch RAMON ROSELLY auf Umplanungen seitens der Fernsehlandschaft reagieren muss und deshalb die Veröffentlichung verschiebt. Momentan ist geplant, dass er am 13. Juni im Fernsehgarten auftritt – auch eine schöne Promo für sein Album.

Vielleicht auch ein Versehen?

Wir drücken die Daumen, dass hier ein „Sturm im Wasserglas“ vorliegt und Amazon einfach einen Fehler gemacht hat – und damit RAMON ROSELLY für die neue SILBEREISEN-Show- wie immer sie heißen mag – gesetzt ist…

Update: Album-VÖ offensichtlich weiterhin um drei Wochen verschoben

Nun haben weitere Händler wie Weltbild und JPC nachgezogen, so dass man davon ausgehen kann, dass tatsächlich das Album von RAMON ROSELLY (incl. des Duetts mit NELSON MÜLLER) drei Wochen später als geplant, am 25. Juni, erscheinen wird. Das kann als Signal gewertet werden, dass er am 5. Juni in der ominösen SILBEREISEN-Show nicht dabei sein dürfte -das wäre eigentlich schade. Vielleict hat die Verschiebung ja auch diesmal organisatorische Gründe….

Foto: Universal / BEN WOLF

 

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ANDREA BERG: Vor gut 20 Jahren stürmte sie mit „Du hast mich 1000 mal belogen“ erstmals die Airplay-Charts 0

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ANDREA BERG: Kurios: Ihr größter Hit wurde zunächst nicht als Handels-Single veröffentlicht

Als im Frühjahr 2001 das Album von ANDREA BERG „Wo liegt das Paradies“ erschien, war klar, dass „Du hast mich 1000 mal belogen“ eine würdige Single-Auskopplung der Schlagerlady sein müsste. Kurios: Als Handels-Single, als Maxi-CD, ist der Song anno 2001 nicht veröffentlicht worden, sondern nur als Radio-Promo-Single verteilt worden. Aber DAS hat funktioniert. Im April stürmte ANDREA BERG die Airplay-Charts und war am 16. April 2001 mit diesem Song erstmals auf Platz 1 der Airplay-Charts im Bereich „Schlager“ (damals wurden noch Schlager gespielt, auch im ÖR-Radio).

Ablösung von MICHELLEs „Wer Liebe lebt“

Dass das schon ein großartiger Erfolg war, zeigt sich darin, wer zuvor den Platz an der Sonne hatte: die damalige ESC-Vertreterin MICHELLE mit „Wer Liebe lebt“. Am 16. April ergab sich folgendes Bild:

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ANDREA BERG war schon damals sehr erfolgreich. Nicht umsonst ging sie genau in der Zeit, als ihr größter Hit zum Erfolg wurde, auf Tour mit der ZDF-Hitparade – anno 2001 – die letzte Tour, die unter dem Motto „Hitparade“ stehen konnte, weil bekanntlich 2000 Schluss mit der Hitparade war. Wenn wir jetzt „genau“ 20 Jahre zurückschauen, war ANDREA BERG ähnlich erfolgreich. Kurios ist, wer sich vor sie schieben konnte: MICHAEL MORGAN. Und dennoch lief es für ANDREA BERG:

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Im Jahr 2001 war es noch „nur“ ein Airplay-Hit. Auch wenn wir nicht „genau“ den 20-jährigen Geburtstag feiern können, ist doch bemerkenswert, dass ANDREA BERG den Hit ihres Lebens vor zwei Dekaden startete, auch wenn der Bekannheitsgrad des Liedes damals noch überschaubar war.

Die Wichtigkeit des Radios

Man muss nun sagen – „damals“ war es noch möglich, dass auch das Radio großen Einfluss auf Karrieren hatte. Heutzutage spielen nur wenige öffentlich-rechtliche Sender noch Schlager im „echten“ Programm, also nicht versteckt als Digitalprogramm. Außer SWR4 und vielleicht noch HR4 ist nicht viel übrig geblieben, insbesondere der Schlagerboykott des WDR4-Programms tut dem Schlager natürlich weh. „Du hast mich 1000 mal belogen“ ist so gesehen ein Beispiel dafür, dass vor 20 Jahren das Radio noch Lust darauf hatte, selber Hits zu machen…

 

 

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