FLORIAN FESL startet 2020 mit neuen Produzenten wieder richtig durch 0

FLORIAN FESL

Letzter „Grand Prix der Volksmusik“-Sieger

Als FLORIAN FESL mit seiner damaligen Duett- und Lebenspartnerin BELSY 2010 den Grand Prix der Volksmusik gewann, schrieb er Geschichte – es war nämlich die letzte Veranstaltung dieser überaus beliebten Wettbewerbssendung, die 1986 vom Medienmogul HANS R. BEIERLEIN ins Leben gerufen wurde. Der Siegertitel „I hab di so gern“ wurde in Österreich sogar vergoldet.

DSDS-Teilnahme

Nachdem BELSY ihre Gesangskarriere an den Nagel gehängt hatte, wurde es auch um FLORIAN zunächst etwas ruhig. Allerdings nahm er 2016 mit Schlager an der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ teil – mit durchwachsenem Erfolg. Er sang übrigens einen Titel von ANDREAS GABALIER, nämlich „Verliebt, verliebt“.

Zusammenarbeit u. a. mit GABALIER-Produzent

Als im vergangenen Sommer bekannt wurde, dass FLORIAN FESL bei „DEM“ Schlagerlabel TELAMO unterschrieben hatte, war klar, dass wir nun wieder mehr von dem Frauenschwarm hören werden. Und in diesem Sommer ist es nun soweit – die ersten Produktionen werden veröffentlicht. FESL konnte überaus prominente Produzenten gewinnen, nämlich den ANDREAS-GABALIER-Produzenten MATHIAS ROSKA und den Erfolgsproduzenten GERD JAKOBS. Auch die Songautoren von ROMEO entstammen der „Elite-Liga“: Alexander Scholz, Sasa Lendero und Mihael Hercog. 

Produktinformation der Plattenfirma

Pünktlich zum 20-jährigen Bühnenjubiläum und seinem 33. Geburtstag meldet sich Florian Fesl zurück: Am 17.07.2020 erscheint mit „Romeo“ der vielversprechende zweite Single-Vorbote zum gleichnamigen Album. Darauf präsentiert der sympathische Sänger nach über fünf Jahren mit neuem Label-Partner und neuem Produzenten-Team an der Seite seinen neuen Sound: Moderner Schlager mit einem Hauch Heimatgefühl.

Wie der Titel „Romeo“ bereits erahnen lässt, besingt Florian Fesl im namensgebenden Song für das kommende Album einen Mann, dem die Frauenherzen nur so zufliegen. Im Gegensatz zur klassischen „Romeo“-Figur aus der Literatur kann dieser sich jedoch nicht für eine feste Beziehung entscheiden und sucht sein Glück stattdessen in verschiedenen Abenteuern. Die Single-Auskopplung ist dabei nicht nur ein Paradebeispiel für die bodenständige Ausgelassenheit von Florian Fesl 2020, sondern auch für die charaktervollen Sounds seiner neuen Produzenten Gerd Jakobs und Mathias Roska, die für „Romeo“ erstmals zusammengearbeitet haben.  

Trotz seiner jungen Jahre schaut Florian Fesl bereits auf eine lange und großartige Karriere zurück: Was im Jahr 2000 gemeinsam mit seinem Cousin als volkstümliches Teenie-Duo begann (u.a. mit Auftritten bei TV Total und dem „Raab der Woche“) nahm 2008 seinen fulminanten Lauf, als er in der ARD Sommerhitparade zum Publikumsliebling und „Sieger der Herzen“ wurde – der Durchbruch als Solo-Künstler. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben, denn zusammen mit seiner damaligen Partnerin Belsy gewann Florian Fesl 2010 den wichtigsten Wettbewerb des volkstümlichen Schlagers – den „Grand Prix der Volksmusik“ – für Deutschland. Es folgten zahlreiche Tourneen, Live-Auftritte, Chartwochen, Gold-Platten und TV-Shows. 2014 beschlossen Belsy und Florian dann getrennte Wege zu gehen – privat wie beruflich. Belsy kehrte der Showbranche den Rücken und auch Florian nahm sich zurück, um die turbulenten letzten Jahre und das Erreichte Revue passieren zu lassen, sich neu zu sortieren und auch zu sehen, welche Wege und Überraschungen das Leben und die Musik noch für ihn bereithielten.

Das Warten hat sich gelohnt! Das am 05.02.2021 erscheinende neue Album „Romeo“ besticht mit charaktervollen Songs und Ohrwurmgefahr, gefühlvollen Balladen, aber auch klaren Tanzflächen-Füllern und Partysongs. Vor allem besingt Florian Fesl aber die Liebe in ihren verschiedensten Facetten: vom sehnsüchtigen Wunsch nach Wärme, Herzlichkeit und wahrhaftiger Verbundenheit über die Heimatliebe bis zur Beschreibung des Herzensbrechers „Romeo“.

Die Single „Romeo“ erscheint am 17.07.2020. 
Das gleichnamige Album „Romeo“ folgt am 05.02.2021.

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Quelle: TELAMO

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ROLAND KAISER: Infos und Fotos zu seiner ARD-Personalityshow 0

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Roland-Kaiser-Show „Liebe kann uns retten“

Seine erste ARD(!)-Personalityshow präsentiert ROLAND KAISER am 15. August 2020 unter dem Motto „Liebe kann uns retten“. (Im ZDF hat er vor vielen Jahren auch schon mal eine Show präsentiert).

Unterhaltung mit Haltung

Versprochen wird uns „Unterhaltung mit Haltung“. – Bemerkenswert ist, dass ROLAND KAISER denjenigen erwähnt, der dieses Wort geprägt hat – UDO JÜRGENS. Und der Musik-Stilmix lässt wirklich kaum Wünsche offen – die Musikvielfalt von ROLANDs Show ist wirklich bemerkenswert. Diesmal gibt es sogar das legendäre Duett von JEANETTE BIEDERMANN und RONAN KEATING zu hören („We’ve Got Tonight“) – der gleiche Song, den bekanntlich aktuell auch JÜRGEN DREWS und seine Tochter neu veröffentlicht haben.

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Pressetext

Roland Kaiser präsentiert große Abendshow im Ersten: „Liebe kann uns retten“

Roland Kaiser hat für seine neue fast dreistündige Musikshow „Liebe kann uns retten“ eine große Bandbreite namhafter Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die nicht nur ihre eigenen Liebessongs
präsentieren, sondern auch außergewöhnliche Duette mit dem Gastgeber aufführen. Die vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Show ist am 15. August, 20.15 Uhr im Ersten zu erleben.

Das wohl am meisten besungene Thema in der Musik ist die Liebe. Sie gibt die Kraft, die Menschen über vieles hinwegzuretten, in guten Zeiten zu begleiten und durch schwere Zeiten zu tragen. Davon ist auch Roland Kaiser überzeugt und hat für seine Show viele in Deutschland erfolgreiche Künstler eingeladen, ihre Liebessongs zu singen -mal ruhig und balladesk, mal schnell und kraftvoll. Dabei
verbirgt sich hinter so manchem Song eine Geschichte, die es zu erzählen gilt. Außerdem werden die Zuschauerinnen und Zuschauer auch außergewöhnliche musikalische Duette erleben.

Die Show, der Gastgeber und all seine musikalischen Gäste zeigen an diesem Abend Haltung. Nicht gegen, sondern für etwas: die Liebe.

Gastgeber Roland Kaiser freut sich: „Es ist für mich eine große Ehre und ein Höhepunkt meiner Karriere, dass ich durch den MDR meine erste eigene TV-Sendung in der ARD erhalte. Diese Sendung gibt mir die Möglichkeit, als Moderator viele Kollegen aus den unterschiedlichsten Musik-Genres begrüßen zu dürfen, die ich alle sehr bewundere und schätze. Diese TV-Sendung gibt mir die Chance, das Motto des von mir sehr geschätzten Udo Jürgens ,Unterhaltung mit Haltung´ weiterzuführen.“

Roland Kaisers musikalische Gäste sind u. a. Ronan Keating, Adel Tawil, Glasperlenspiel, Wolfgang Niedecken und BAP, Maite Kelly, Ben Zucker, Sarah Zucker, Santiano, Annett Louisan, Jeanette Biedermann, Max Raabe, David Garrett, Götz Alsmann, Sotiria, Oonagh, Joel Brandenstein sowie das Deutsche Fernsehballett.

Gäste (mit Fotos):

  • RONAN KEATING

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  • ADEL TAWIL

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  • GLASPERLENSPIEL
  • WOLFGANG NIEDECKEN & BAP

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  • MAITE KELLY

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  • BEN ZUCKER & SARAH ZUCKER

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  • SANTIANO

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  • ANNETT LOUISAN

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  • JEANETTE BIEDERMANN

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  • MAX RAABE

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  • DAVID GARRETT

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  • GÖTZ ALSMANN

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  • SOTIRIA
  • OONAGH

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  • JOEL BRANDENSTEIN
  • DAS DEUTSCHE FERNSEHBALLETT

Quelle: MDR
Fotos: MDR/Tom Schulze

 

 

STEFAN MROSS: Hat er bei „Immer wieder sonntags“ Narrenfreiheit? 2

Stefan Mross Reinhard Mey

Stefan Mross singt erneut umgetextete Song-Version bei ‚Immer wieder sonntags‘. Diesmal „Über den Wolken“ von Reinhard Mey.

Umtextung bekannter Lieder bedürfen der Erlaubnis der Autoren

Es ist eine Binsenweisheit, die eigentlich jeder Brancheninsider kennt: Wer die Werke von Autoren verändert und das veröffentlicht, muss den ursprünglichen Urheber um Genehmigung bitten. Offensichtlich haben STEFAN MROSS und sein Team das nicht gewusst, obwohl es genügend Beispiele gibt, in denen es Ärger gab und immer wieder Thema ist. Selbst private öffentlich aufgeführte ungenehmigte Änderungen von Songs können da Ärger geben.

König von Deutschland

Man denke etwa an DANIEL KÜBLBÖCK. Als der seine Version des RIO-REISER-Klassikers „König von Deutschland“ veröffentlichen wollte, haben ihn die Erben RIO REISERs daran gehindert. Die konnten KÜBLBÖCK aber nicht davon abhalten, den Song mit Originaltext zu veröffentlichen. Allerdings war KÜBLBÖCK bzw. sein Team schlau genug, den neuen Text eben NICHT zu veröffentlichen.

FRIEDEL GERATSCH wundert sich über nicht genehmigte Umtextung

Der Sänger der Gruppe GEIER STURZFLUG, FRIEDEL GERATSCH, staunte nicht schlecht, als STEFAN MROSS im Rahmen seiner „Immer wieder sonntags“-Show den von GERATSCH geschriebenen Song „Bruttosozialprodukt“ umgetextet hatte. Zurecht nannte er das „dreist“. Wir haben das am 3. Juli zum Thema gemacht. Nach unserem Eindruck gab es hier nicht nur kein Unrechtsbewusstsein bei STEFAN MROSS und seinem Team, sondern im Gegenteil wurde unsere Berichterstattung als nicht korrekt empfunden.

Der Fall zog Kreise

Zwei Tage später hat dann die BILD-Zeitung sich des Themas angenommen. Erneut wurde sehr deutlich unter Berufung u. a. auf die GEMA klargestellt, dass es schlicht nicht legal ist, einfach fremde Werke ohne Genehmigung umzutexten. Es gibt zwar klar definierte Ausnahmen, zu denen aber die Versionen von STEFAN MROSS nach unserer Auffassung NICHT gehören.

Unrechtsbewusstsein? Fehlanzeige!

Nach dem „Theater“ mit dem GEIER-STURZFLUG-Song war eigentlich klar, dass es zumindest „grenzwertig“ ist, einfach bekannte Lieder umzutexten. Man machte aber lustig weiter und ließ es wohl einfach darauf ankommen. Auch in der vorletzten Woche wurde wieder ein bekannter Hit umgetextet: „Für alle“, ein von HANNE HALLER (†) und BERND MEINUNGER geschriebener Song – auch hier ist man offensichtlich durchgekommen.

Wo kein Kläger, da kein Richter…?

Offensichtlich ist dem ‚Immer wieder sonntags‘-Team die fundierte Kritik der BILD-Zeitung mit einem kompetenten Statement der GEMA egal. Motto „Mia san mia“ – vermutlich meint man, dass mit kompetenten Medienanwälten bestehende Regeln „ausgelegt“ werden können. Über die ungefragten Umtextungen ärgern sich zwar viele Songautoren, aber sie machen wohl die Faust in der Tasche. Und da sind wir bei der nächsten Merkwürdigkeit: Es mag viele Autoren geben, die ihre Rechte nicht wahrnehmen. Dass ein REINHARD MEY hier aber geradlinig ist und auch schon mal gerne seine Anwälte einschaltet, um bestehendes Recht auch durchzusetzen, ist eigentlich bekannt – anscheinend aber auch das wieder nicht der zuständigen Redaktion.

Raus aus der Mediathek

Nachdem REINHARD MEYs Anwälte sich eingeschaltet haben, wurde STEFANS Lied umgehend aus der ARD-Mediathek herausgeschnitten! Kurios – war man doch bislang immer der Meinung, dass diese Umtextungen vollkommen legal seien. Vielleicht sollte sich STEFAN MROSS beim nächsten Mal einen Song von GIANNA NANNINI vornehmen – auch vom italienischen Topstar ist bekannt, von so einem Vorgehen „begeistert“ zu sein – nur mal so als Idee… Oder wenn man gerne Reinhard Mey-Songs umtextet – wie wäre es mit „Du musst wahnsinnig sein?“:-)… – Ein Aspekt darf hier aber keine Rolle (mehr) spielen: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“, denn von „Unwissenheit“ kann hier zumindest keine Rede mehr sein… – wobei auch diese eben nicht ’schützt‘.

Interesse am zu ehrenden Gast?

Nun kann man zur Ehrenrettung sagen – es sind ja immer Gäste, die geehrt werden sollen. Im konkreten Fall die Witwe Uschi Wötzel. Wie stark sich Redaktion und STEFAN MROSS, der diese Songs meist von der Karteikarte ablesend vorträgt, auf diesen Gast vorbereitet haben, sieht man an seinen Worten „Grüßen Sie Ihren Mann“ (wie gesagt, die Dame ist Witwe…).

Foto Reinhard Mey: Jim Rakete
Foto Stefan Mross: TELAMO
Collage: Die Schlagerprofis