FRIEDEL GERATSCH findet „Bruttosozialprodukt“-Version bei Immer wieder sonntags „dreist“ Kommentare deaktiviert fĂĽr FRIEDEL GERATSCH findet „Bruttosozialprodukt“-Version bei Immer wieder sonntags „dreist“

Stefan Mross Friedel Geratsch

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„Mrossigramm“ fĂĽr sympathische Zeitgenossen

… und Friedel Geratsch ist nicht begeistert.

Ein inzwischen lieb gewonnener Programmpunkt in STEFAN MROSS‚ sonntäglicher „Immer-wieder-sonntags“-Show ist das, was frĂĽher als „Rudigramm“ bekannt war – der Moderator singt seinem Gast ein anrĂĽhrendes Lied, das den Gast erfreuen und ehren soll. Diesmal stellte STEFAN MROSS in der „Die Geschichte deines Lebens“ benannten Rubrik MONIKA STAUDER (so haben wir den Namen verstanden) vor. Die wohnt im Schwarzwald in einer dörflichen Gegend. Sie arbeitet als Dorfhelferin in Familien quasi als „Mädchen fĂĽr alles“, wenn Not am Mann ist. In einem Gespräch hat STEFAN die MONIKA, die sicherlich einen wichtigen und guten Job macht, sympathisch vorgestellt – soweit „alles gut“ (- abgesehen davon, dass genau dieses Konzept natĂĽrlich ein Bestandteil der „RUDI-CARRELL-Show“ war).

STEFAN MROSS „verschenkt“ ein Lied

Nachdem sich MONIKA ausfĂĽhrlich bedankt hat, sagte STEFAN: „Ich möchte dir ein Lied schenken. Das ist auch unbezahlbar, und es soll dir auch in schönster Erinnerung bleiben – und es gehört nur dir“. Eigentlich wollte MONIKA sich bedanken, man hörte sie aber nicht mehr, weil die Mikros wegen des nun folgenden Vollplaybacks wohl runtergedreht wurden. Artig sang STEFAN MROSS das Lied vom Zettel ab. Warum auch immer, entschied man sich diesmal fĂĽr eine Umtextung des Liedes „Bruttosozialprodukt“ von GEIER STURZFLUG.

Dank beim Verfasser des Textes – Komponist „vergessen“

Danach bedankte sich STEFAN beim Buchautor der Redaktion von „Immer wieder sonntags“, der auch STEFAN heiĂźe und ihn fĂĽr die geehrte Schwarzwälderin gedichtet habe. Was dabei ganz vergessen wurde: Den Song hat FRIEDEL GERATSCH, langjähriger Sänger von GEIER STURZFLUG, komponiert. Und der staunte nicht schlecht, als er den umgetexteten Song hörte. Es ist nämlich so, dass ein musikalisches Werk nicht ohne Einverständnis des Urhebers einfach umgetextet werden darf. Und da liegt nun das Problem: FRIEDEL GERATSCH wurde eben NICHT gefragt.

FRIEDEL GERATSCH: „Das ist schon ziemlich dreist“

Grund genug fĂĽr den Interpreten, seinen Unmut bei Facebook kundzutun, wobei den Text nur seine Facebook-Freunde sehen konnten: „Das ist schon ziemlich dreist. Einfach meinen Song umtexten ohne zu fragen ob ich das erlaube und nicht mal zu sagen von wem das Lied ist.“ Zuspruch bekam FRIEDEL von einigen seiner NDW-Kollegen. Besonders hat uns dieses Statement gefallen: dieses hoch kulturelle Erlebnis im Ersten war einfach unbeschreiblich!„.

Ehre wem Ehre gebührt – oder?

Was FRIEDEL GERATSCH unseres Erachtens zurecht ärgert, hat er uns mitgeteilt: „Ich finde es unverschämt, einfach ungefragt so etwas zu machen. Dazu kommt, dass nicht mal darauf hingewiesen worden ist, dass es sich um das Lied Bruttosozialprodukt von Geier Sturzflug handelt.“ – Damit hat er recht. Stattdessen wurde der Textdichter namens „STEFAN“ gelobt, dessen Nachname uns nicht bekannt ist. Um den herauszufinden, muss man schon ein ganz schöner „Fuchs“ sein…

Wurde Verlag wirklich nicht gefragt?

Auch wenn es bei kleineren Veranstaltungen „gang und gäbe“ ist, bekannte Songs umzutexten, ist es schon ein „dicker Hund“, dass die zuständige Redaktion von Kimmig-Entertainment sich die Umtextung nicht vorher hat absegnen lassen. FRIEDEL GERATSCH hat sicherheitshalber bei seinem Verlag nachgefragt und seit Tagen keine Antwort bekommen, versichert aber, dass ohnehin der Verlag derartige Anfragen im Vorfeld mit ihm abstimmt. STEFAN MROSS verweist auf unsere Schlagerprofis-Anfrage in diesem Zusammenhang auf die Redaktion – und hat damit natĂĽrlich auch recht – in solchen Dingen muss er sich natĂĽrlich auf seine Mitarbeiter verlassen können. Spannend wäre, ob in den anderen Fällen die Komponisten vorher befragt wurden, oder ob es hier eine größere „Baustelle“ gibt? Wir bleiben am Ball…

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 5

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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FRANK NEUENFELS hat seine Version des Songs „Schade“ von HOWARD CARPENDALE neu aufgelegt 1

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FRANK NEUENFELS: Auch als Sänger weiterhin aktiv

Momentan begeistert FRANK NEUENFELS seine Fans als Moderator bei Radio Schlagerparadies. Das bedeutet aber natĂĽrlich nicht, dass er nicht auch weiterhin als Sänger aktiv ist. Ganz aktuell wurde nun noch einmal von PETER SEBASTIAN und JĂ–RG LAMSTER ein Lied in ein neues Soundgewand gepackt, das viele Menschen vielleicht noch im Plattenschrank haben, ohne es zu wissen, denn: Der Song „Schade“ ist die B-Seite des Riesenhits „Hello Again“ von HOWARD CARPENDALE. Und der Song hat wirklich Hitqualität. Textlich wie kompositorisch ist der Titel einfach ein Schlagerjuwel. 

Schön, dass dieser Titel nun noch einmal in ein neues Soundgewand gepackt worden ist. Wir drücken FRANK fest die Daumen, dass die Radiostationen hier anspringen und der Titel es in die Airplaycharts Deutschland Konservativ Pop schaffen, weil das dann ja auch die Chance bedeutet, sogar in die Schlager des Monats zu kommen. 

Pressetext

Fast 40 Jahre ist es her, dass HOWARD CARPENDALE sich nach einer längeren Pause mit dem Song „Hello Again“ bei seinen Fans zurückgemeldet hat. Die damalige B-Seite der Single heißt „Schade“ und führte recht lange ein Nischendasein. Grund genug für den beliebten Moderator und Sänger FRANK NEUENFELS, das zu ändern.

Thema des vom Textdichter und Rechtsanwalt CURT WEINER geschriebenen Textes ist die Begegnung mit einer unbekannten Person in der U-Bahn. Spannenderweise wurde mit expliziteren Worten später genau diese Geschichte im Musical 1 aufgegriffen („Du sitzt mir gegenüber“). In „Schade“ geht es nämlich auch darum, dass man sich wünscht, sein Gegenüber näher kennenzulernen. Und so schildert FRANK NEUENFELS, wie er neugierig darauf ist, mehr von der ihm gegenübersitzenden Dame zu erfahren, die ihm aber auch signalisiert, interessiert zu sein. Am Ende bleibt aber nur die Fantasie – zu einem Kennenlernen kommt es nicht.

Auch wenn FRANK erkennt, dass die attraktive Lady ca. 30 Jahre alt und sehr anziehend ist und sich – vielleicht sogar für ihn? – „hübsch macht“, gibt es ein Problem: Der Ehering der Dame macht alle Hoffnungen auf ein näheres Kennenlernen zunichte – und doch ist und bleibt es „schade, dass ich sonst nichts von ihr weiß“.

Die modern produzierte Version von FRANK NEUENFELS erschien vor über zehn Jahren erstmals auf seinem damaligen Album „Wolkenflieger“. Inzwischen ist FRANK Moderator des überaus beliebten Schlagersenders Radio Schlagerparadies, wo er erfolgreiche Formate wie „Stressfrei“ und „Schlagerfrühstück“ moderiert.

Mit „Schade“ wird nun auch der Sänger FRANK NEUENFELS wieder in den Fokus gerückt. Auch die „2023 Edition“ dieses Hits wurde von PETER SEBASTIAN im WETCAT-STUDIO von JÖRG LAMSTER, der auch alle Chöre eingesungen hat und als Toningenieur und Arrangeur fungierte, produziert.

Das nach wie vor aktuelle Thema wurde in Sachen Sound auf den Stand 2023 gebracht, so dass der Song auf vielen Radiosendern der Republik erfolgreich laufen wird.

 

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