Vanessa Mai – „Schlager“ – die erste Rezension Kommentare deaktiviert für Vanessa Mai – „Schlager“ – die erste Rezension

CD Cover Schlager

Am kommenden Freitag erscheint die neue CD von Schlagerprinzessin Vanessa Mai. Uns von den Schlagerprofis war es wichtig, die erste wohlwollende, aber nicht unkritische Rezension zu veröffentlichen. Hier ist unsere Meinung zum neuen Vanessa-Mai-Album:

„Weg vom Schubladendenken“

Vanessa Mai hat ein Problem. Sie will nach eigener Aussage „weg vom Schubladendenken“. Das ist in ihrer Branche ein nobles Anliegen, denn Musik ist Musik, Hauptsache es gefällt. Trotzdem ist das natürlich ein anspruchsvolles Ziel, denn der Mensch denkt nun mal in Kategorien. Das ist der natürliche Mechanismus des Gehirns, um Informationen abzulegen und abrufen zu können – aber das sei nur am Rande bemerkt.

Wie sollen wir ein neues Album bewerten, das die Künstlerin frecherweise wie die gesamte Branche „Schlager“ nennt, das sich aber gleichzeitig vom Schubladendenken in der Musik verabschieden will? Ist so etwas überhaupt noch ernst zu nehmen? Gelingt es Vanessa Mai, diesen Zwiespalt zu überwinden?

Vanessa Mai sprengt die Grenzen der Schublade „Schlager“

Wir haben uns mit dieser Antwort nicht leicht getan und das neue Album rauf und runter gehört. Eines sei vorneweg bemerkt: Vanessa erfüllt diesen Anspruch mit interessanten  Vereinigungen verschiedener Sounds. Und obwohl ihr dieser Spagat insgesamt gut gelingt, überwindet sie nicht konsequent die Grenzen der Schublade. Allerdings entstaubt sie diese und macht sie ein ordentliches Stück größer.

Neue Fans werden angelockt, alte Fans kommen auf ihre Kosten

Dabei gelingt ihr ein weiterer musikalischer Befreiungsschlag, denn den Schlager modernisiert sie bereits seit geraumer Zeit wie kaum eine andere Künstlerin der Zunft.  Und doch bleibt sie ihrem Schema treu, so dass hier mit Sicherheit nicht nur neue Fans angelockt werden dürften, sondern auch die treuen Fans voll auf ihre Kosten kommen. Themen wie Liebe, Sehnsucht und Herzschmerz berühren seit jeher die Schlagerfans, auch Vanessa Mai war hier nie eine Ausnahme. Im Gegenteil: Wenn man sich den rasanten Aufstieg der einstigen Wolkenfrei-Sängerin anschaut, muss hinter dem Erfolg doch mehr als nur ein „Fördern“ von Andrea Berg stecken, wie manchmal in der Vergangenheit  unterstellt wurde.

In der Tat lieben die Fans die Musik, die Texte, die Nahbarkeit der 26-jährigen. Bei Konzertbesuchen äußern Fans sehr oft Statements wie : „Vanessa hat eine Gabe, sie kann andere Menschen glücklich machen“. Das ist ein tolles Kompliment, mit dem die in der Stadt Backnang geborene Künstlerin anscheinend verantwortungsvoll umzugehen weiß.

 Gelungene Vorab-Single „Wir 2 immer 1“ mit Olexesh

Mit ihrer Vorab-Single „Wir 2 immer 1“, dem Duett mit dem russischstämmigen Rapper Olexesh, bewies Vanessa Mai bereits ihren Mut. Sie konnte dabei zwar nur gewinnen; Hip Hop Fans mussten sich plötzlich mit der Frage auseinandersetzen, ob ein Schlagerpüppchen, das als Jugendliche immerhin mal Hip Hop getanzt hat, cool sein kann; doch scheinbar muss es ankommen, denn mittlerweile hat das offizielle Musikvideo auf YouTube fast 4 Millionen Klicks (Stand 29.7.2018)

Die NEUEN Songs im Einzelnen…

  1. Wiedersehen:

Der Song handelt vom Überwinden einer Trennung und der Hoffnung auf einen Neustart. Er gehört zum Standardrepertoire der Sängerin, denn er feierte seine Premiere bereits auf der Regenbogen-Tour im Frühjahr und ist regelmäßig in weiteren Konzerten vertreten, wie zuletzt beim Calwer Klostersommer (Das Video auf YouTube verfügbar).

  1. Mein Sommer:

Auch dieser chillige Song ist in Fankreisen bereits ein Klassiker. Viele Fans empfanden den Tital als beliebtesten neuen Song auf Vanessas „Regenbogen“-Tour. Einige Freunde von Vanessas Musik starteten eine Fanaktion und setzen bei diesem Song regelmäßig Sonnenbrillen auf. Mittlerweile nutzt Vanessa Mai dies, um alle Konzertbesucher dazu zu animieren. Der „Schlager“ sprüht dabei vor Leichtigkeit und positiver Energie. Würde er nicht das Opfer einer Schublade sein, aus der er kommt, hätten vielleicht mehr Radiostationen zu diesem Lied mit Sommerhit-Potenzial gegriffen. Hier zeigt sich wohl, dass Vanessa Mai vollkommen Recht hat, wenn sie vom Überwinden dieser Genre-Beschränkungen spricht. Es ist mehr als ehrenwert, dass sie den ersten Schritt gehmacht hat, aber um andere Sender als Radio B2 oder SWR4 zu überzeugen, ist es noch ein ziemlich weiter Weg.

  1. Fallschirm:

Die erste echte Überraschung auf „Schlager“ ist der dritte Song „Fallschirm“. Mit der angestaubten Schublade hat dieser Song gar nichts mehr gemein. Durchaus gewöhnungsbedürftig und mit einer teilweise überpitchten Stimme versehen  wird dieser Song jedoch mit jedem Hören besser. Alteingesessene Wolkenfrei-Fans dürften mit diesem Popsong in deutscher Sprache zwar Schwierigkeiten haben, doch wird sich letztendlich an solchen Maßstäben zeigen, ob die junge Sängerin  mit zu schnellen Änderungsschritten ihre langjährigen Fans noch halten kann und diese ihrerseits in der Lage sind, sich vom Schubladendenken zu befreien.

  1. Wie es einmal war:

Harmonisch und doch modern überzeugt der vierte Titel auf dem potenziellen Nummer 1 Album. Die Veröffentlichung im August ist neben dem Angebot teurer Fanboxen ein weiterer kluger Schachzug von Manager und Ehemann Andreas Ferber. Auch die Plattenfirma dürfte mit diesem kalkulierten Chart-Erfolg rechnen. Der Titel handelt übrigens vom verlorenen Glück  einer nicht mehr vorhandenen Liebe und besticht durch kurze klare Synthesizer-Panflöten in Verbindung mit leichter Kost im Gitarrenstil. Eine gelungene Kombination die dem Anspruch dieses Albums gerecht wird.

  1. Wir 2 immer 1:

Ergänzung: Bei der „Starnacht am Wörthersee“ trat der Rapper Olexesh gemeinsam mit Vanessa Mai auf, um dieses Lied zu präsentieren. Neben der Bühnenpräsenz von Vanessa Mai ging er trotz seines mutigen Outfits jedoch vollkommen unter. Trotzdem muss man ihm hoch anrechnen, dass er sich hier so für diese Zusammenarbeit engagiert hat und auf das Gehate seiner eingefleischten Hardcorefans allem Anschein nach „pfeift“. Er hat dabei weitaus mehr zu verlieren als Vanessa Mai.

  1. Verdammter Engel:

Bei diesem modernen, aber etwas lahmen Schlager findet die Künstlerin, die ihre Songs nicht selbst schreibt, melodisch und textlich zurück zu bekannten Wurzeln. Der Chorus nach dem Break erinnert schwer an Dieter Bohlen, so dass einige Fans orakeln, ob dieses Lied ein Überbleibsel sei, welches es nicht auf das letzte Album geschafft hat. Eine mögliche Begründung könnte das Albumkonzept sein, und in der Tat passt dieses Lied besser zu „Schlager“ als zu „Regenbogen“.

  1. Love Song

Auch der „Love Song“ ist für eingefleischte Fans keine Neuheit mehr. Insgesamt lässt sich feststellen, dass 6 von 12 neuen Songs bereits vor Albumrelease auf Konzerten präsentiert wurden. Besonderheit dieses Liedes im Clubstil ist der verzerrte Klang einiger Samples und der teilweise instrumental schwach unterstützte Gesang, um dann den Refrain im vollen Sound abzubilden. Die eingängigen Wiederholungen verhelfen dabei schnell zu einem Ohrwurmcharakter.

  1. Niemals

Etwas träumerisch und mit melancholischer Stimme beginnt „Sag niemals immer“. Der Anfang täuscht jedoch, denn spätestens beim Refrain legt Vanessa Mai neben Gefühl auch Kraft in ihre Stimme. Trotzdem vermittelt der Song zum Thema „Ewige Liebe“ eine Art ironische Hoffnungslosigkeit. Sollte dies bewusst gemacht worden sein, weiß die Sängerin damit mehr zu überzeugen als man ihr bisher allgemein zutraut. Der Song selbst enthält neben Elementen aus 90er Eurodance Zeiten auch nachdenkliche Passagen.

  1. Glücksbringer

Aufregend frisch kommt „Glücksbringer“ daher. Definitiv ist das kein klassischer Schlager mehr, doch auch kein reiner Popsong. Es ist es schwierig, den Song in eine Schublade einzuordnen. Wow, ist Vanessa Mai etwa auf dem besten Weg, ihr Ziel zu erreichen?

  1. Ich wollt Dich nur für eine Nacht 

Diese anfänglich gefühlvolle Ballade handelt von einem Seitensprung und verwandelt sich in kürzester Zeit in einen schnellen Popsong. Leider erinnert die Komposition stark an den ESC-Hit „Euphoria“. Könnte es sich dabei um ein Plagiat handeln? Unabhängig von diesem Verdacht ist auch dieser „Schlager“ (?) eine gelungene Kombination verschiedener, genreübergreifender Zutaten. Die Background-Samples wissen dabei genauso zu überzeugen wie die von Vanessa Mai interpretierte Melodie.

  1. Vergessen Dich zu vergessen

Dieser Song beginnt sehr poppig und bleibt auch die ganze Zeit so. Bei den Fans dürfte er trotzdem extrem gut ankommen, wenn man mal genauer auf den Text achtet. Trennungsschmerz ist wahrhaftig eines der wichtigsten Themen der Zielgruppe. Auffällig ist der Song jedoch noch in einer anderen Hinsicht, da man relativ schnell zu dem Schluss kommt, dieser könnte durch einen ähnlichen Song von Carly Rae Jepsen inspiriert sein. Da dies dann der 2. Song mit Leihcharakter auf diesem Album wäre, bekommt das ganze einen gewissen Beigeschmack.

  1. Stärker

Mit dem letzten Song gelang in der Tat ein großer Wurf. Es handelt sich dabei um den Titelsong einer neuen Fernsehserie. „Freundinnen – jetzt erst recht“ spielt ab September täglich bei RTL. Der Text handelt von starker Freundschaft und die Melodie ist hochgradig ansteckend. Der eingängige Refrain weiß vollkommen zu überzeugen. Mai hat diesen Titel bereits zur neuen Hymne für ihr Maiteam auserkoren, wünscht sie sich doch das alle Fans zusammenhalten und niemanden ausgrenzen. Den Vorspann der neuen Serie kann man sich dank dieser perfekten Komposition hervorragend vorstellen. Die Bekanntheit Mais dürfte dadurch weiter gewinnen.

CD2

Auf der 2. CD sind ältere Songs von Wolkenfrei bzw. Vanessa Mai neu abgemischt. Vereinzelt klingen die 12 Songs moderner, längst aber nicht besser. Auch wenn es eine Frage der Gewöhnung ist, sollten alteingesessene Fans damit ihre Probleme haben. Trotzdem ist dies ein cleveres Manöver, um neue Fans für die Lieder der ersten beiden Alben zu interessieren.

Fazit

Es ist fürwahr strittig, ob Vanessa Mai mit „Schlager“ der ganz große Wurf gelungen ist. Dem Anspruch an sich selbst wird sie aber durchaus gerecht. Ob alle bisherigen Fans diesen Weg gehen wollen, bleibt abzuwarten. Die Schlager-Schublade hat sie nicht vollständig verlassen, doch sie schaut mit beiden Augen über den Rand. Dies war immerhin der Grund für das Ende der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen. Zuerst einmal erwarten wir jedoch einen erfolgreichen Charteinstieg und gratulieren zu diesem überraschenden Album. Wir von Schlagerprofis sind absolut sicher, dass das Album die Nummer Eins der Album-Charts entern wird. Gegebenenfalls (, wenn wir bemustert werden,) werden wir noch auf die Vorzüge der verschiedenen Varianten des neuen Albums eingehen.

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TRUCK STOP: Wahnsinn: Top-5 – beste Chartsnotiz seit fast 40 Jahren 0

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TRUCK STOP: Sensationelle Top-5-Notiz in offiziellen Albumcharts

Damit haben die Jungs von TRUCK STOP wohl nicht wirklich gerechnet. Erstmals seit dem 9. Mai 1982 stehen die Hamburger Jungs mit einem Album wieder in den Top-10 der Charts. „Liebe, Lust und Laster“ machen es möglich.

Erstmals überhaupt mit einem Studioalbum in den Top-10

Während der große Top-5-Erfolg im Jahr 1982 mit einem TV-beworbenen Best-Of-Sampler („Nicht zu bremsen“) gelang, haben die Hamburger Jungs von TRUCK STOP es diesmal mit einer neuen aktuellen Studioproduktion („Liebe, Lust & Laster“) in die höchsten Chartsregionen geschafft und stehen nur knapp hinter MAITE KELLY, die auf Platz 3 gelandet ist, auf Platz 2 der Schlagercharts. Wir Schlagerprofis gratulieren zu einem überraschenden, aber um so erfreulicheren Erfolg!

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TRUCK STOP: Pressetext der Plattenfirma:

So klingt ehrliche, handgemachte Country-Musik mit norddeutschem Gütesiegel. Mit ihrem neuen Album „Liebe, Lust & Laster“ geht die Band musikalisch „Back to the roots“. Die 14 brandneuen Songs, produziert von Truck Stop und Stephan Gade, haben den typischen Country-Sound voll getroffen, der Jung und Alt begeistert. Ab dem 02. April 2021 ist das Album als CD sowie als Download und Stream erhältlich. Die Fans dürfen sich ebenfalls auf eine streng limitierte Fanbox-Edition freuen.

Schon der erste Vorbote zum neuen Album die Single „Mein Zuhaus“ startete im Herbst erfolgreich in die Rundfunkcharts. Gerade zur Corona-Zeit spricht der Song mit Text und Melodie vielen aus dem Herzen. Ein gefühlvolles Stück über echtes Vertrauen, bedingungslose Akzeptanz, auch mit Fehlern und Macken, Ecken und Kanten. Zu dem Song von TRUCK STOP gibt es auch ein Fan-Video gibt – unbedingt anschauen!

Dass die Musik von Truck Stop den Kopf so richtig schön durchpusten und frei machen kann, wissen ihre Fans seit über 45 Jahren – und auch auf dem neuesten Album reichen nur wenige Takte, um Trott und Tristesse über Bord zu befördern: „Man hat total den Kopf voll/mit dem, was man so tun soll“, heißt es zwar zunächst noch im Eröffnungs- und Titelsong, aber zum Glück gibt es ja „Liebe, Lust und Laster“ (und richtig viel gute Musik), um all diese Pflichten für den Moment vergessen zu machen. Sie selbst fahren seit Jahrzehnten gut mit diesem Dreiklang und verbreiten ihre Message im ganzen Land.

Rasant und rhythmisch anspruchsvoll, fliegen danach bei Singlekandidat „Yeehaw“ alle sechs Hüte in die Luft, wenn die Country & Western-Kings aus dem Norden mit Fiddle-Nachdruck, Hüftschwung und Hufschlag, die Pferde loslassen und die Kühe einfangen – so klingt Partysound mit Rodeo-Feeling.

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Den Gegenpool dazu bildet ein Kompliment, wie’s nur Cowboys machen können: „Wie’n schönen Countrysong“ ist ein Schmuse-Liebeslied, das die eigene Beziehung mit einem Lieblingssong vergleicht – einer perfekten Komposition, die einen immer und immer wieder verzaubert und fesselt.

Die Bandbreite zwischen rockigen und ruhigen Nummern ist auf dem neuen Album auch deshalb so groß, weil sich zu Andreas Cisek auch Uwe Lost und Knut Bewersdorff abwechselnd als Sänger präsentieren.

Da sie die nächste Tournee gerade auf den Winter 2021 verschieben mussten, sind natürlich auch Fernweh und die Sehnsucht nach dem Unterwegssein ein großes Thema: „Endlich wieder auf Tour“ ist einfach nur ein ehrlicher Wunsch – und zugleich ein Dank für das Leben als „Lonesome Rider zwischen Studio und Tour“: „Freiheit pur“.

Mal der Klassiker, als Roadtrip mit Akustikgitarre „Easy Rider keep on ridin‘“, mal episch und in ganz anderen Gefilden unterwegs, der wie ein Filmsoundtrack wirkende Titel „40 Wagen westwärts“, führt der Weg natürlich auch immer wieder in die Hansestadt Hamburg.
„…normal ist nicht dein Ding“, wissen die Großstadtcowboys über ihre geliebte Heimat mit dem Titel „Großstadt“ zu berichten – eine Hommage an Hamburg. Selbst eine „Einsame Insel“ liegt auf ihrer imaginären Route. Den Traum kennt jeder – ab auf die Insel – was dort jedoch nicht fehlen darf: Hund, Haus, „deine Liebe“, Fußballkneipe, die Jungs am Tresen, noch ein Frischgezapftes…;)

Während die „7.000 Meilen“ für ein weinendes Auge sorgen, weil die Distanz zur großen Liebe einfach zu groß ist, gibt es kurz vor Schluss von Knut noch ein paar ausgelassen-augenzwinkernde Abhandlungen darüber, wie man am besten seine Existenz verzockt – „Sinnlos verprasst“.
Und dass man garantiert wahrscheinlich nie seine Vorsätze verwirklichen wird, klärt Uwe in seinem Song „Morgen gleich morgen“. Wer kennt das nicht…

Denjenigen, bei denen das Glas grundsätzlich halb leer scheint, gibt der Mulitinstrumentalist und Truck Stop-Bassist der frühen Stunde mit „Wird schon gehen“ auch auf den Weg, dass man mit einer gewissen Gelassenheit mindestens ebenso gut, wenn nicht noch etwas geschmeidiger durchs Leben kommen kann.

Was auch auf diesem Album keinesfalls fehlen darf, ist ein Beitrag von Trommler und „Urgestein“ Teddy Ibing, der sich wieder als Sänger versucht, sich selbst am allerschönsten selbstbeweihräuchert und eben ganz einfach der „Supermann“ ist.

Da ist es wieder, dieses 100% Lebensnahe, dieses Geerdete, das Truck Stop auszeichnet – Anekdoten und Gefühle, die jede*r kennt. Ihre Bandgeschichte ist der beste Beweis dafür, was alles möglich ist, wenn sie zusammenhalten und immer aufeinander zählen können und seit 1973 die Höhen und Tiefen miteinander teilen.

Die drei Urgesteine Wolfgang „Teddy“ Ibing, Knut Bewersdorff und Uwe Lost knüpften gemeinsam mit Sänger/Gitarrist Andreas Cisek (neuer Frontmann seit 2012), Chris Kaufmann (Lead-Gitarre) und Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo und Mandoline) an ihre alten Erfolge an, als sie sich im Herbst 2015 mit dem Album „Männer sind so“ den bis dato höchsten Charteinstieg sicherten. Auch die beiden zuletzt veröffentlichten Longplayer „Made In Germany“ (2017) und „Ein Stückchen Ewigkeit“ (2019) gingen jeweils direkt in die Top-25 der Offiziellen Deutschen Albumcharts.

Bevor die Tour-Laster (also: die Lastwagen) endlich wieder auf die Autobahn gehen können, um die Musik aus dem Norden in die anderen Teile der Republik zu verfrachten, gibt es einen ganz eigenen Dreiklang, der Truck Stops Karriere schon immer begleitet: „Liebe, Lust und Laster“. Es ist ihr Rezept für eine gute Zeit.

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Quelle: TELAMO
Foto: TELAMO / Christian Barz

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GIOVANNI ZARRELLA: Heute erscheint sein neues Album „Ciao“ – und erste Infos zur ZDF-Show 1

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GIOVANNI ZARRELLA: Zweites Italo-Album nach Juli 2019

Als GIOVANNI ZARRELLA mit seinem neuen Konzept antrat, deutsche Schlager auf Italienisch zu interpretieren, hat wohl kaum jemand mit einem derartigen Erfolg gerechnet. „La vita e bella“ hielt sich bislang (!) unglaubliche 73 Wochen in den Charts und schaffte es bis auf Platz 2 der offiziellen Albumcharts. Die Meslatte für „Ciao!“ liegt also enorm hoch, allerdings hat man auch mit gleich mehreren Editionen (Vinyl, Fanbox) viele wichtige Marketingmaßnahmen ergriffen.

Zeitschrift Super TV verrät, was GIOVANNI ZARRELLA als Moderator anders machen will

Parallel zur Albumveröffentlichung erschien bei der Fernsehzeitschrift Super TV. Einige wenige Dinge konnte das Blatt aus GIOVANNI ZARRELLA entlocken – so werde es in der auf ihn und seine Spontaneität zugeschnittenen Show „Überraschungen“. Das ist natürlich ein „völlig anderes“ Konzept als es Kollege FLORIAN SILBEREISEN verfolgt – hä ähm. Wenig überraschend ist auch, dass wir uns auf eine Musikshow mit prominenten Gästen freuen dürfen. Für Schlagerfreunde bedenklich ist, dass GIOVANNI ZARRELLA gegenüber Super TV die Einladung auch internationaler Stars vorsieht.

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Pressetext: GIOVANNI ZARRELLA – Ciao

Seit Giovanni Zarrella im Sommer 2019 sein gefeiertes „La vita è bella“-Solodebüt vorgelegt hat, zählt er zu den größten Stars der aktuellen Popschlager-Landschaft: Direkt Platz 2 in Deutschland und danach 15 Monate lang nonstop in den Top-100 vertreten, gab’s zwischenzeitlich jede Menge Edelmetall – und mit der Ankündigung seiner eigenen ZDF-Samstagabendshow gleich den nächsten Ritterschlag.

Jetzt läutet der sympathische Allrounder das zweite Kapitel seiner Solokarriere ein: Das neue Album „CIAO!“, auf dem er weitere große deutsche Hits mit seinem angestammten Produzenten Christian Geller ins Italienische überführt, kommt am 09. April bei 221 Music! Als erste Single erscheint der gleichnamige Song CIAO! – seine Interpretation von Opus‘ Achtziger-#1-Hit „Live is Life“ – pünktlich zum Pre-Order-Start des Albums an Silvester!

Auch für das zweite Soloalbum „CIAO!“ taucht Giovanni Zarrella tief ein in die jüngere deutsche Musikgeschichte und überträgt ausgewählte Pop- und Schlager-Hits, allesamt persönliche Favoriten des 42-Jährigen, mit viel Feingefühl und dem Know-how seines Produzenten Christian Geller (Thomas Anders & Florian Silbereisen, Eloy de Jong,) in die Sprache seines Elternhauses: So klingt Giovannis elektrisierender, 100% ansteckender, authentischer #Italopopnachschlag für den Neustart 2021! „CIAO!“ erscheint am 09. April 2021 als Standard-Edition (digital, CD, Doppel-LP) sowie als limitierte Fanbox mit diversen Extras.

Dass es ihm auch dieses Mal um sommerliche, tanzbare, nach Zuversicht klingende Songs geht, zeigt er schon mit dem druckvollen Minimalismus des Titelsongs: „CIAO!“ ist seine Version von Opus‘ „Live is Life“ aus dem Jahr 1984 – ein Riesenhit, der Giovanni Zarrella somit schon fast sein ganzes Leben lang begleitet.

Wie unglaublich gut das Dreamteam Geller/ Giovanni Zarrella inzwischen eingespielt ist, hört man gleich, denn der Refrain klingt im #ciao!-Update dermaßen rund und ansteckend, dass man meinen könnte, es habe sich schon immer um einen Exportschlager aus Italien gehandelt – und nicht aus Österreich.

Mindestens so ergreifend wie das Original von Sarah Connor klingt „SEI BELLA TU“, Giovannis italienische Interpretation von „Wie schön du bist“ – spätestens beim ersten Refrain ist Gänsehaut vorprogrammiert. Gerade dieser Song sei für ihn persönlich ein extrem wichtiger Titel, so der Sänger, schließlich ist Sarah Connor eine sehr gute alte Freundin, die er schon seit den ersten Bro’Sis-Erfolgen kennt …

Dass auch Pietro Lombardi wieder dabei sein würde, stand für den 42-Jährigen nach dem gemeinsamen Hit „SENZA TE“ sofort fest: „Pietro ist wie ein kleiner Bruder für mich“, sagt der Sänger. Dieses Mal überführen sie Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ mit verspielten Gitarren und mediterranem Flair in sehr viel sonnigere, sorglosere Gefilde – wobei sie hier auf einen Mix aus Deutsch und Italienisch setzen.

„Wir wollten auf jeden Fall einen Nachfolger machen zu „SENZA TE“, und dieser Titel passt einfach wahnsinnig gut!“ Schließlich zählt auch Singlekandidat „BASTA! BASTA!“ zu den absoluten Highlights des neuen „CIAO!“-Albums: Mit dieser Hommage verneigt er sich vor Helene Fischer, ab sofort auch vor der Kamera eine Kollegin von ZDF-Neuzugang Giovanni, wenn er ihr unvergessenes „Ich will immer wieder dieses Fieber spür’n“ mit treibenden Beats in einen 100% zeitgenössischen Italo-Dancehit verwandelt.

Insgesamt vereint „CIAO!“ 12 brandneue Coverversionen – wobei sich der Sänger alles von „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ („BELLISSIMO“) über „Er gehört zu mir“ („LEI È SOLO MIA“) und „Hinterm Horizont“ („DIETRO L’ORIZZONTE“) bis hin zu „Tränen lügen nicht“ vorknöpft („LE ROSE BLU“). Abgerundet wird das neueste, extrem facettenreiche Hitpaket mit einem zweiten Gastauftritt: „Das ist eine Riesenehre“, sagt Giovanni über das mit Howard Carpendale eingesungene „RUF MCH AN“ – in dem Fall hatte tatsächlich der südafrikanische Superstar angerufen.

(„Natürlich als ‘unbekannt’, denn Howard ruft immer mit unterdrückter Nummer an“, erzählt Giovanni und muss schmunzeln.) Außerdem haben Christian Geller und der Sänger die Energie im Studio genutzt und mit „HALLELUJAH, HALLELUJAH“, „AMORE“ und „FORZA RAGAZZI“ auch noch drei Originalkompositionen aufgenommen, die eine weitere Facette seines Albums darstellen.

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn erscheint „CIAO!“ nicht nur digital, als CD und Doppel-LP, sondern obendrein auch als limitierte Fanbox. Letztere vereint neben dem Originalalbum (1CD) und einer Bonus-CD („Die Italo-Hitparty“ mit einem halben Dutzend weiterer Exklusivtitel) auch eine ganze Reihe von Fan-Specials – u.a. eine signierte Autogrammkarte, ein Schlüsselband sowie einen Pizzaschneider mit Schriftzug sowie ein kulinarisches Highlight: das persönliche Pizzarezept „Casa Giovanni Zarrella“ – ein Muss, und zwar nicht nur für Kulinarik-Fans.

Schon in jungen Jahren widmete sich Giovanni Zarrella dem Klavier und nahm als Teenager auch Gesangsunterricht. Sein Antrieb war derselbe Traum, den schon sein Vater gehabt hatte: Als Musiker auf den größten Bühnen zu stehen, die Menschen mit Liedern zu begeistern, sie zumindest für den Moment dem Alltag zu entreißen.

Zarrella Jr. verwirklichte diesen Traum bekanntermaßen schon ab Ende 2001 – mit der Gruppe Bro’Sis. Bis 2006 sollte die Band über vier Millionen Tonträger verkaufen; dazu gab’s jede Menge Gold- und Platinauszeichnungen und reihenweise Awards.

Mit dem Rückenwind dieser Erfolge ins neue Jahrtausend gestartet, hat der seit 2005 mit Jana Ina Verheiratete in den letzten fünfzehn Jahren zwar auch in vielen anderen Bereichen geglänzt – als Moderator, Gast-Schauspieler, Synchronsprecher und Social-Media-Größe, nicht zuletzt auch als Tänzer und begnadeter Fußballer –, doch er kehrte in regelmäßigen Abständen zur Musik zurück und verzeichnete auch als Solomusiker schon etliche Erfolge: Angefangen bei der Top-10-Single „Wundervoll“ (2008) über „I Can’t Dance Alone“ feat. Ross Antony bis hin zu den packenden Rat-Pack-Interpretationen wie „Only Man In The World“ (mit dem Trio Vintage Vegas).

Im Sommer 2019 begann schließlich mit seinem Popschlager-Solodebüt eine der größten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre: „La vita è bella“ stieg im Juli 2019 von 0 Platz 2 der Offiziellen Deutschen Albumcharts und die Top-10 in Österreich und der Schweiz ein. Mit der Gold-Edition des Debüts gelang ihm dann im Januar 2020 der Re-Entry auf #2 in Deutschland – insgesamt waren’s schließlich ganze 64 Wochen in den deutschen Top-100.

Ein Dauergast in den Top-25 der deutschen Jahrescharts 2019 und 2020, geht die Erfolgsgeschichte nun in die nächste Runde – mit dem neuen Album „CIAO!“

Quelle: 221 music / TELAMO
Foto: 221 music / TELAMO / Boris Breuer

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