WERNER PETERS fordert SchlagersolidaritĂ€t auch von WDR4 – gerade in Corona-Zeiten Kommentare deaktiviert fĂŒr WERNER PETERS fordert SchlagersolidaritĂ€t auch von WDR4 – gerade in Corona-Zeiten

Werner Peters – WDR 4 SolidaritĂ€t

Werner Peters sagt es deutlich

Mit deutschem Schlager wurde der Radiosender WDR4 eine Zeitlang zu Deutschlands erfolgreichstem Radiosender. Dass die Hörerschaft sich wandelt, ist jedem – sicher auch Schlagerfans – klar. Unfassbar ist aber, dass in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Bundesland (NRW) Schlager faktisch nicht stattfindet. Hin und wieder wird wie bei einem Feigenblatt mal ein Klassiker z. B. von Udo JĂŒrgens gespielt, die heutigen Musikschaffenden finden aber faktisch beim WDR und konkret bei WDR4 nicht statt. Seit vielen Jahren behaupten die Verantwortlichen, dass Umfrageergebnisse ergeben, dass die WDR-Hörer keinen Schlager hören wollen. Mehrere Anfragen, mal diese vermeintlichen Umfragen konkret zu sehen bzw. die Institute benannt zu kriegen, die herausfinden, dass in NRW niemand Schlager hören wolle, sind immer ins Leere gelaufen. Einmal gab es (vielleicht „aus Versehen“?) eine Veröffentlichung, die einfach nur haarstrĂ€ubend war – wir haben ausfĂŒhrlich HIER darĂŒber berichtet.

Vereinzelt haben dankenswerterweise TOBIAS REITZ und ULLI SCHWINGE mit unterschiedlichen Worten die nach wie vor bestehende Problematik zum Thema gemacht, dass Millionen von Schlagerfans in NRW einfach kein Zuhause in der Radiolandschaft finden.

Werner PetersWERNER PETERS, sehr bekannter langjĂ€hriger Schlagerkomponist und -texter (als Begleitmusiker ROY BLACKS und Bandmitglied von RENDEZVOUS bekannt und als Songautor von Superhits wie „Nicht verdient(YouTube-Link) bis heute erfolgreich), bringt nun einen neuen Aspekt ins Spiel: SolidaritĂ€t in Corona-Zeiten. Unseres Erachtens hat er recht: Den Schlagerschaffenden brechen faktisch derzeit alle Einnahmen weg, weil das LivegeschĂ€ft aufgrund der aktuellen Situation einfach tot ist. Da wĂ€ren Einnahmen aus RundfunkeinsĂ€tzen sicher zumindest ein kleiner Ausgleich. Kann man nicht wenigstens in diesen schweren Zeiten ĂŒber seinen Schatten springen? Hierzu hatte er mit einer Vertreterin von WDR4 ein StreitgesprĂ€ch, das er wie folgt protokolliert hat:

GEDÄCHTNISPROTOKOLL: WERNER PETERS im GesprĂ€ch mit WDR4

Meine erste Frage: Darf ich das GesprÀch aufzeichnen?

Antwort: Nein

Meine zweite Frage: Fast jeder ĂŒbt in irgendeiner Weise SolidaritĂ€t aus, nur leider unsere öffentlich-rechtlichen Rundfunksender nicht. Es geht hier um SolidaritĂ€t mit den Musik-Autoren (Texter und Komponisten) aus dem deutschsprachigen – vor allen Dingen Schlagerbereich. Durch das Musikprogramm, u. a. auch von WDR4, gehen jedes Jahr dreistellige MillionenbetrĂ€ge ins Ausland, vor allen Dingen in die USA und nach Großbritannien.

Antwort: Der WDR wĂŒrde sich schon engagieren, z. B. mit einem gerade veröffentlichten Video „Time to Wonder“, an dem viele deutsche KĂŒnstler, u. a. Annett Louisan, Purple Schulz, Johannes Oerding und die Höhner, beteiligt sind. Außerdem wĂŒrden sich das WDR Funkhaus-Orchester und ĂŒberhaupt auch andere öffentlich rechtliche Sender engagieren, um die deutsche Kulturszene zu unterstĂŒtzen. Sie wĂ€ren ein Radiosender, der Musik fĂŒr seine Hörer macht und die mögen eben auch internationale Musik.

Darauf ich: 
.ja, AUCH internationale Musik!

Antwort: Der WDR4 hĂ€tte vor vielen Jahren sehr viel Schlager gespielt und dadurch massiv an Hörer verloren und dem mussten sie entgegenwirken. Aus vielen Umfragen und Nachforschungen hĂ€tte sich dann ergeben, dass die Lieblingshits der 60er, 70er und 80er Jahre nun die richtige Musik ist, um die Quote wieder zu steigern. Zum 1. April wĂ€re die neueste Medienanalyse veröffentlicht worden. Danach hĂ€tte WDR4 wieder 250.000 neue Hörer hinzugewonnen. Außerdem wĂŒrden sie ja auch weiterhin deutschsprachige Musik spielen und so wörtlich: „Es hĂ€ngt nicht von der Sprache, sondern von der QualitĂ€t der Musik ab, ob es ins Repertoire von WDR4 ĂŒbernommen wird!“

Darauf ich: Das heißt, Sie wollen damit sagen, dass die Schlagermusik grundsĂ€tzlich schlecht ist!!!

Antwort: Das sag ich ja gar nicht. Wir spielen ja auch deutsche Musik, aber es war eine strategische Endscheidung, sich von dem Schlagerprogramm zu verabschieden und die „Lieblingshits“ ins Programm zu ĂŒbernehmen. Sie wĂ€ren aber kein reiner Schlagersender mehr, das stimmt!

Darauf ich: Sie sind ĂŒberhaupt kein Schlagersender mehr und wenn es wirklich mal einen Schlager gibt, handelt es sich um einen 30 bis 50 Jahre alten Schlager! Damit helfen Sie aber nicht den jetzt lebenden Autoren!

Antwort: Wir haben aber ein Stamm-Publikum und können als professioneller Radiosender nicht von heute auf morgen unser Programm umstellen.

Darauf ich: Warum kann man das nicht in so einer außergewöhnlichen Situation? Es muss ja nicht fĂŒr immer sein. Wenn man seinen Hörern erklĂ€rt, warum das so ist, wird mir Sicherheit der grĂ¶ĂŸte Teil VerstĂ€ndnis dafĂŒr zeigen.

Antwort: Sie wĂŒrde tĂ€glich sehr viele Nachrichten bekommen, bei denen sich die Leute bedanken, dass sie gerade in dieser Zeit diese Musik spielen wĂŒrden.

Darauf ich: Weil die Leute das ĂŒberhaupt nicht wissen, wie schlecht es unseren deutschen Autoren geht!

Antwort: Der WDR und auch der WDR4 tut sehr viel, ich habe ja schon gesagt, dass heute das Video „Time to Wonder“ veröffentlicht wurde und sie seien sich ihren kulturellen Aufgaben sehr bewusst. Das gelte fĂŒr alle WDR-Programme.

Darauf ich: Dann sagen Sie mir doch bitte einmal, warum es bei sechs Programmen nicht möglich ist, ein Programm fĂŒr deutsche Musik zu reservieren. Das machen doch Sender wie SWR4 und zu 50% der HR4 auch. Bei WDR-Cosmo, z.B. wird Musik aus der ganzen Welt gespielt, nur leider keine, oder fast keine deutsche Musik. Gehört Deutschland nicht zur Welt?

Antwort: ja, wir wĂŒrden gerne ein digitales Programm


Satz unterbrochen von mir: Nein!!! Kein digitales Programm, da gibt es deutlich weniger Gema, eins von den sechs normalen Programmen.

Antwort: Schlager hat sich nicht mehr bewÀhrt, die Quoten sind massiv runter gegangen, weil das Publikum es so wollte! Sie kann es ja verstehen und sie wissen auch, dass es noch viele Menschen gibt, die gern Schlager hören wollen. Aber es reicht nicht, sie hÀtten es ja versucht.

Darauf ich: Das bestreite ich, was Sie da erzĂ€hlen. Warum sollte es in Rheinland Pfalz, Baden WĂŒrttemberg und Hessen denn so viel anders sein. Die mögen Schlager und ausgerechnet NRW, die Hochburg des deutschen Schlagers, nicht?

Antwort: Ich glaube, Sie haben ihre Meinung und wir kommen jetzt hier nicht weiter.

Darauf ich: Sie weichen mir aus, darauf können Sie mir scheinbar keine Antwort geben!

Antwort: Es ist eine strategische Endscheidung gewesen. Der WDR hat sich viele Gedanken dazu gemacht und wir haben ihnen das auch erklÀrt und mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen.

Darauf ich: Bitte nochmals um Antwort auf meine Frage: Warum hört Rheinland- Pfalz, Baden-WĂŒrttemberg und Hessen gern Schlager und NRW nicht?

Antwort: NRW hat eine andere Radiolandschaft und ist ein anderes Bundesland!

Darauf dachte ich: AHA, interessant ein anderes Bundesland! Ja dann verstehen wir das natĂŒrlich alle! 😏 

Rechtliches Vorgehen

Dieses GesprĂ€chsprotokoll veröffentlichten die Kollegen des dienstĂ€ltesten Schlagerportals smago.de. – Im Anschluss wurden sowohl WERNER PETERS als auch smago! kontaktiert. WERNER PETERS sagte uns, dass ihm mit rechtlichen Schritten gedroht worden sei, wenn er den Namen der Mitarbeiterin, mit der er das GesprĂ€ch gefĂŒhrt habe, nicht entfernen wĂŒrde. Peters hat nach RĂŒcksprache mit seinem Anwalt den Namen entfernt, den Inhalt aber unverĂ€ndert neu veröffentlicht.

Methodisches Schweigen?

Nach unserer Meinung hat das Methode: Ross und Reiter werden nicht genannt, weil der WDR wahrscheinlich selber weiß, dass sein Vorgehen in Sachen WDR4 an einem sehr großen Teil des Publikums vorbeigeht. Es herrscht quasi NULL Transparenz. Die Meinungsforschungsinstitute, die herausfinden wollen, dass niemand im Westen Schlager hören will, werden nicht genannt – und Mitarbeiterinnen, die mit epochalen Erkenntnissen wie der, dass NRW ein anderes Bundesland als Rheinland-Pfalz sei, glĂ€nzen, gedeckt.

Die rechte und die linke Hand 


Unfassbar ist, dass das WDR-Fernsehen der WDR4-Logik zufolge auch „in einem anderen Bundesland“ sendet. Wir erinnern uns: Der WDR ist Co-Produzent der Riesen-Show „Schlagerbooom“, bei der ĂŒber 10.000 Menschen in der Westfalenhalle und Millionen an den Bildschirmen zusehen (, was aber Meinungsforschungsinstitute nicht wissen können…). Dass diese Schlagerfans im Radio „ausgesperrt“ werden, ist an sich schon unfassbar, inzwischen haben die Fans aber resigniert und besuchen eben Veranstaltungen, kaufen CDs und finden andere „Ventile“ und haben ansonsten vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Schnauze voll, mĂŒssen den aber dennoch mit einer Zwangsabgabe finanzieren.

SolidaritĂ€t des grĂ¶ĂŸten öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders mit Schlagerschaffenden? FEHLANZEIGE!

Und weil das so ist, wĂ€re SolidaritĂ€t innerhalb der Schlagerszene wĂŒnschenswert. Hier mĂŒssen wir WERNER PETERS Mut ausdrĂŒcklich loben – er wagt sich aus der Deckung. Wir finden, hier ist nun aber auch SolidaritĂ€t aus der Branche wichtig. Dass WDR4-Moderatoren in „ihrem“ Sender keinen Schlager spielen, ist vielleicht von oben patriarchisch angeordnet worden, insofern noch nachvollziehbar.

Aber andere Branchenvertreter, seien es Produzenten und Komponisten wie WERNER PETERS, seien es SĂ€nger oder eben auch Schlagerportale, sollten hier an einem Strang ziehen. In dem Fall sind wir sogar erfreut, wenn das Schlagerportal, das eh fast alle unserer Themen ohne Quellenangabe ĂŒbernimmt, es auch diesmal tut. Vielleicht ausnahmsweise mal MIT Quellenangabe, sonst wie immer ohne – hier heiligt der Zweck die Mittel, und hier ist in der Tat SolidaritĂ€t gefragt. FĂŒr uns hat es NICHT mit Fairness zu tun, WERNER PETERS‘ GesprĂ€chsprotokoll vom Netz zu nehmen, um ein offizielles WDR4-Statement abzuwarten, dessen blutleerer Floskel-Inhalt ja eigentlich jetzt schon feststeht, wobei auch wir natĂŒrlich bereit sind, die Seite des Senders zu kommunizieren – nur ist das ja seit mindestens sieben Jahre dieselbe Leier – dass die Leute in NRW* eben angeblich keinen Schlager hören wollen. Selbst in Corona-Zeit scheint hier der eigene Musikgeschmack der WDR-Redakteure und -Verantwortlichen  ĂŒber allem zu stehen, auch ĂŒber der Existenz der Schlager-Schaffenden.

Wie dem auch sei – wir Schlagerprofis rufen zumindest innerhalb der Schlagerszene zu SolidaritĂ€t auf und danken WERNER PETERS fĂŒr seinen Vorstoß.

*= Dazu eine Spotify-Umfrage der Musikrichtungen nach BundeslÀndern/StÀdten

Fotos: Werner Peters / Facebook
Titelgrafik: Werner Peters / Facebook, Collage: Schlagerprofis

Folge uns:
Voriger ArtikelNĂ€chster Artikel

MENDERES liefert Soundtrack zur JubilĂ€umsstaffel von DSDS – mit dabei: ANNA-CARINA WOITSCHACK 0

Bild von Schlagerprofis.de

MENDERES: DSDS-„Inventar“ blickt musikalisch auf Castingshow zurĂŒck

Als am 8. MĂ€rz 2003 mit ALEXANDER KLAWS der erste „Superstar“ gefunden wurde, war wohl nicht absehbar, dass das Konzept „Deutschland sucht den Superstar“ 20 Jahre lang tragen wĂŒrde. Aktuell lĂ€uft die letzte Staffel der Show – angesichts der Quoten ist davon auszugehen, dass es vorerst wohl auch dabei bleibt. Fast schon zum Inventar der Sendung gehört der Kandidat MENDERES, der sich Jahr um Jahr fĂŒr die Teilnahme der Sendung beworben hat. Auch wenn es fĂŒr den Superstar nicht gereicht hat, so wurde er doch immerhin Dschungelkönig und ist medial immer wieder prĂ€sent – MENDERES ist authentisch und „macht sein Ding“. 

Grund genug, dass er nun auch mal ein eigenes Album veröffentlichen darf. Das GerĂŒst bilden dabei die grĂ¶ĂŸten DSDS-Hits, hinzu kommen einige eigene Titel. Nicht fehlen darf der legendĂ€re gemeinsame Song der ersten DSDS-Staffel, der es bis auf Platz 1 der Singlecharts geschafft hatte: „We Have A Dream“. Diese englische Version eines österreichischen Grand-Prix-Titels ist auf dem MENDERES-Album zu finden – er singt den Song gemeinsam mit den ehemaligen DSDS-Teilnehmerinnen und Teilnehmern ANNA-CARINA WOITSCHACK, PAULINA WAGNER, DAVIN HERBRÜGGEN, PRINCE DAMIEN und PIA SOPHIE. 

Pressetext

Menderes liefert den ultimativen Soundtrack zur großen JubilĂ€umsstaffel von „DSDS“: Sein Album „Sieger der Herzen (Das Beste aus 20 Jahren)“ kommt am 07. April 2023 ++ inklusive vier brandneuen Exklusivkompositionen und den grĂ¶ĂŸten Hits aus zwei Jahrzehnten „DSDS“ ++ Die erste Single „Er liebt dich nicht“ ist seit dem 13. Januar im Stream verfĂŒgbar.

Er war zwischenzeitlich „Dschungelkönig“, schrammte gerade erst haarscharf an den Top-3 bei „Promi Big Brother“ vorbei – vor allem aber ist er seit zwei Jahrzehnten gefeierter Dauergast bei „Deutschland sucht den Superstar“: Menderes zelebriert das 20. Show- und BĂŒhnenjubilĂ€um mit einer musikalischen Zeitreise, fĂŒr die er die grĂ¶ĂŸten Hits aus dem „DSDS“-Kosmos auf seine Weise neu interpretiert. Sein neues Album „Sieger der Herzen (Das Beste aus 20 Jahren)“, das auch vier thematisch passende Exklusivkompositionen vereint, erscheint im FrĂŒhjahr 2023 bei TELAMO.

Ab sofort bei TELAMO unter Vertrag, besiegelt Menderes zwei Jahrzehnte als „DSDS“-Alltimer mit seinem DebĂŒt fĂŒrs neue Label, dessen erste Single „Er liebt dich nicht“ pĂŒnktlich zum Start der 20. Staffel erschienen ist.

WĂ€hrend seine Best-of-Top-10 der grĂ¶ĂŸten „DSDS“-Hits den Kern des JubilĂ€ums-Longplayers ausmachen, serviert Menderes zudem auch vier brandneue Titel und zeigt, wie er seinen eigenen Sound nach gut zwei Jahrzehnten definiert. Auch fĂŒr den 38-jĂ€hrigen SĂ€nger aus NRW bricht das Ende einer Ära an, wenn ab Mitte Januar die große JubilĂ€ums-Staffel von „DSDS“ startet – die voraussichtlich letzte. Der Stammgast und Kult-Teilnehmer flankiert die große Schlussrunde mit insgesamt 14 Songs, die er nicht ohne Grund als „Das Beste aus 20 Jahren“ ankĂŒndigt.

Mit der zum Auftakt der neuen Staffel veröffentlichten Single „Er liebt dich nicht“ eröffnet Menderes das Album und singt darauf von einer Liebe, deren Wurzeln im Sandkasten liegen: „Im Kindergarten war uns beiden damals klar/wenn wir mal groß sind, werden wir bestimmt ein Paar“, heißt es an einem Punkt, an dem nicht nur der treibende Beat lĂ€ngst fĂŒr Klarheit auf dem Dancefloor gesorgt hat, sondern auch die Liebeskonstellation deutlich komplizierter und verwickelter geworden ist: 

„er liebt dich nicht – so wie ich“, weiß sein pulsierendes Herz ĂŒber das Dreieck inklusive Widersacher, den es auszustechen gilt: „kĂŒss nicht ihn, sondern mich!“ Allem Drama zum Trotz, darf absolut ausgelassen gefeiert und getanzt werden zu diesem Eröffnungstitel, der die Erfahrung von 20 Jahren im Rampenlicht mit einem schwungvollen Arrangement zusammenbringt, das sich immer wieder in die Höhe schraubt – ganz Ă€hnlich wie der junge Mann, um den es hier geht.

„
 und wenn alle mit den Augen rollen, dann musst du es um so stĂ€rker wollen“, heißt es denn auch im gleichermaßen inspirierenden und autobiografischen „Nimm Anlauf“, das vom Durchziehen, vom Weitermachen, vom Unbedingt-alles-Geben handelt, schließlich hat man vermutlich ja doch bloß eine (Lebens-)Chance: „Nimm Anlauf und gib alles, was du hast“, auch wenn sich vor dir ein Abgrund auftut, so die Essenz. WĂ€hrend der XXL-Refrain und die Oh-Oh-Oh-GesĂ€nge in jeder Lebenslage hilfreich sein dĂŒrften, wachsen einem diese FlĂŒgel nur, wenn man auch den Mut fĂŒr den Sprung ins kalte Wasser hat – und die Lektionen des „DSDS“-Dauergasts auch beherzigt.

Die positive Energie, die er danach bescheinigt, trifft auch fĂŒr den satten Dance-Sound von „Der hellste Stern der Welt“ zu, woraufhin er mit dem Titelsong noch einmal seine Ausnahmerolle bei „DSDS“ zusammenfasst: „Alle sagten zu dir, du wirst niemals gewinnen“, beginnt der „Sieger der Herzen“ die gleichnamige Titelhymne und zitiert auch Dieter, der stets mit sicherem GespĂŒr sagen konnte, wo die Kritikpunkte lagen. „Doch alles ist möglich/du bist sogar König“, heißt es weiter ĂŒber der Produktion von Co-Songwriter Tim Peters, die wiederum zur Siegerrunde auf den Dancefloor fĂŒhrt: „Wir sind Sieger der Herzen!“ – so klingt eine Hymne, die auch in der Fankurve funktionieren dĂŒrfte.

Danach prĂ€sentiert Menderes nur die grĂ¶ĂŸten Bohlen-Hits aus 20 Jahren – angefangen mit einem recht jungen #1-Hit: „Eine Nacht“ (17. Staffel) ist der erste von insgesamt 10 Klassikern aus dem „DSDS“-Kosmos, die Menderes zusammen mit seinem zweiten Producer-Team (Dirk Fiebich, Tom van Dahl, Eric Sylaar & Co.) neu interpretiert hat. „Der Himmel gibt sein Okay“, heißt es dann auch fĂŒr den „GlĂŒcksmoment“ (von 2016), der mit satten Drops und einem entsprechend schwerelosen Arrangement daherkommt.

Zum 10. JubilĂ€um von „Mein Herz“ kriegt nicht nur der Hit von Beatrice Egli ein neues Soundgewand, denn auch vor „You Drive Me Crazy“ vom viel zu frĂŒh gegangenen Daniel KĂŒblböck verneigt sich Menderes. Mark Medlocks „Mamacita“ bringt die nötige Exotik ins Spiel, und mit „I Still Burn“ gibt’s dann auch eine ergreifende Ballade auf dem Album, mit der Tobias Regner einen der grĂ¶ĂŸten Hits des Jahres 2006 vorgelegt hatte (Staffel 3). Auch der Höhepunkt von Pietro Lombardis „Jackpot“ (der Song „Call My Name“) darf hier nicht fehlen, genau wie kurz vor Schluss der allererste Siegertitel –

„Take Me Tonight“ von Alexander Klaws, eine weitere Ballade. Schon immer auch Menderes’ Motto, dient „You Can Get It“ als weitere Platin-Vorlage von Mark Medlock & Dieter Bohlen. Zum epischen Albumfinale heißt es dann „Music will survive!“ – mit einem Titel, der einst sechs Wochen lang auf der #1 stand: „We Have A Dream“. FĂŒr seine Neuaufnahme hat der 38-JĂ€hrige insgesamt ein halbes Dutzend „DSDS“-Absolventinnen und -Absolventen ums Mikrofon versammelt: Mit dabei sind auch Prince Damien, Paulina Wagner, Davin HerbrĂŒggen, Anna-Carina Woitschack und Pia-Sophie!

Geboren im November 1984 in Langenfeld (bei DĂŒsseldorf), hatte Menderes schon das eine oder andere Mal sein Klassenzimmer in eine BĂŒhne verwandelt, als er im Jahr 2002 zum ersten Mal bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitmischte: Mit Coversongs von Usher, Michael Jackson & Co. legt er in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends den Grundstein fĂŒr seine eigentĂŒmliche Karriere als ultimativer „DSDS“-Stammgast. Nachdem er mit mehreren Recall-Runden (2011-2012) den Grundstein fĂŒr sein 10 jĂ€hriges DSDS-JubilĂ€um gelegt hat, folgte 2016 die Teilnahme bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“, woraus er als Dschungelkönig zurĂŒckkehrte.

Zuletzt auch in den Shows von Jan Böhmermann ein regelmĂ€ĂŸiger Gast, moderierte der vierfache Ballermann-Award-Gewinner (2016-2019) vor zwei Jahren „DSDS – Das große Wiedersehen“ und schrammte erst im Dezember 2022 haarscharf an den Top-3 bei „Promi Big Brother“ vorbei. Auch musikalisch hat sich Menderes in den letzten Jahren immer wieder neu erfunden und stetig weiterentwickelt. Nach seinen letzten Singles „Was ist schon normal“, „Auf meinem Planeten“ und „Nano (Vom Planeten X)“, folgen nun, angekĂŒndigt von der ersten Single „Er liebt dich nicht“, die ersten eigenen Popschlager-Songs.

Das neue Album „Sieger der Herzen (Das Beste aus 20 Jahren)“ erscheint am 07.04.2023.

Quelle Pressetext: TELAMO

Folge uns:

LUCAS CORDALIS in bester Gesellschaft: Schon wieder ist der Drittplatzierte im Dschungelcamp ein Schlagerstar 0

Bild von Schlagerprofis.de

LUCAS CORDALIS: Ehrenwerter Dritter Platz bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“

Es ist schon kurios: Der dritte Platz im Dschungelcamp ist recht oft fĂŒr Schlagerstars reserviert. LUCAS CORDALIS hat damit heute Nacht zwar nicht wie Papa COSTA die Krone des Dschungelkönigs holen können (- dazu reicht dann doch nicht, „Sohn von…“ oder „Mann von…“ zu sein – mit Verlaub), aber auch der dritte Platz ist natĂŒrlich ein sehr toller Erfolg. Spannend ist, dass (manchmal, wie bei DANIEL KÜBLBÖCK, im weitesten Sinnd) Schlagerstars sich sehr oft auf dem Bronze-Platz im Dschungelcamp platzieren. Wir erinnern uns: 

  • DANIEL KÜBLBÖCK (2004)
  • WILLI HERREN (2004)
  • BATA ILLIC (2008)
  • TINA YORK (2018)
  • PETER ORLOFF (2019)
  • LUCAS CORDALIS (2023)

Wenn man bedenkt, dass ein- bis zwei Schlagerstars pro Staffel dabei sind, ist das eine gute Quote, zumal mit COSTA CORDALIS, ROSS ANTONY und PRINCE DAMIEN zwei Dschungelkönige des Genres gestellt werden konnten und ISABEL VARELL auch immerhin Silber holen konnte. Insofern darf man hoffen, dass auch 2024 wieder der eine oder andere SchlagersĂ€nger dabei sein wird – wir lassen uns ĂŒberraschen…

 

Folge uns: