STEFAN MROSS: Die „Immer wieder sonntags“-Gästeliste der Saison 2020 bringt spannende Erkenntnisse 3

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Der SWR hat inzwischen recht umfangreich über die Gäste von STEFAN MROSS‘ Show „Immer wieder sonntags“ informiert. Die Liste der eingeladenen Künstler gibt einige sehr interessante Erkenntnisse.

Es wird hochprozentiges serviert

Wenn man sich die Liste ansieht, fällt – aus Schlagersicht ein Traum – auf, dass es sich sehr hochprozentig um Künstler des Schlagergenres handelt. Womöglich sogar nur solche, die auch in Deutschland leben. ELOY DE JONG zum Beispiel wurde ja quasi wieder „ausgeladen“, weil er nicht in Deutschland lebt. Wie es sich mit MATT von FEUERHERZ verhält, darüber sind wir nicht ganz im Bilde. Wenn der auch in den Niederlanden lebt, würden für ihn ja eigentlich die gleichen Regeln gelten wie die von ELOY…. Übrigens – auch HANSI HINTERSEER finden wir plötzlich nicht mehr in der Gästeliste zum Saisonauftakt zu „Immer wieder sonntags“ – der kommt ja aus Tirol…

Wobei – gelten die strengen Corona-Regeln auch für Bewohner der Schweiz? Dann springt der 17. Mai ins Auge – kommen die CALIMEROS nicht aus der Schweiz? Dürfen sie problemlos einreisen? Auch ANTONIA AUS TIROL kommt – zumindest dem Namen nach – nicht wirklich aus Deutschland. Solche Gedankenspiele gelten erst mal bis Ende Juli. Vorerst ist geplant, dass bis Ende Juni kein Publikum anwesend ist. Leider ist natürlich anzunehmen, dass dieser Zustand sich noch etwas länger anhält.

Besonders spannend finden wir den 14. Juni: An dem Tag wird MARIE REIM einen großen TV-Auftritt haben – darauf sind wir in Vorfreude besonders gespannt.

Die letzte Sendung der aktuellen Staffel hat es auch in sich. Begrüßt wird u. a. die Legende HEINO.

Offizielle Gästeliste

Hier die vom SWR kommunizierten aktuellen Gäste der diesjährigen „Immer wieder sonntags“-Staffel (am 07. Juni ist uns eine kleine eigene Anmerkung dazwischen gerutscht):

3. Mai 2020 > Folge 1 (zunächst ohne Publikum)

Andy Borg, Claudia Jung, Feuerherz, Oli. P, André Stade, Mitch Keller, Uta Bresan, Jan Schrödel, Gaby Albrecht, Anna-Carina Woitschack und Stefan Mross u.v.m.

Immer wieder Sonntags, Feuerherz
Bild: SWR/mediensegel.de

10. Mai 2020 > Folge 2 (zunächst ohne Publikum)

Ben Zucker, Vincent Gross, Sarah Jane Scott, Marc Pircher, Die Dorfrocker, Christian Lais, Francine Jordi, Höhner, Joey Heindle, Bata Illic, Roberto Capitoni u.v.m.

Vincent Gross
Vincent Gross (Bild: www.Martin-Black.de)
Immer wieder Sonntags, Francine Jordi
Francine Jordi, Bild: SWR/Hans Dieter Stahl

17. Mai 2020 > Folge 3 (zunächst ohne Publikum)

Bernhard Brink
Bernhard Brink, Bild: SWR/Hans Dieter Stahl

Bernhard Brink, Sonia Liebing, Julia Lindholm, Norman Langen, Calimeros u.v.m.

Immer wieder Sonntags
CALIMEROS, Bild: SWR/mediensegel.de

24. Mai 2020 > Folge 4 (zunächst ohne Publikum)

Maite Kelly, Patrick Lindner, Stefanie Hertel, Eberhard Hertel, Kerstin Ott, Andy Borg u.v.m.

31. Mai 2020 – keine Sendung wegen Pfingstsonntagsgottesdienst

07. Juni 2020 – keine Sendung, weil STEFAN und ANNA-CARINA bei der Sendung Schlager Love Story eine große Rolle spielen würden

14. Juni 2020 > Folge 5 (zunächst ohne Publikum)

Anna-Carina Woitschack und Stefan, Marie Reim, Gilbert, Antonia aus Tirol, Die jungen Thierseer, Frau Wäber und Opa Mross u.v.m.

21. Juni 2020 > Folge 6 (zunächst ohne Publikum)

Anita & Alexandra Hofmann, Ireen Sheer, Mario & Christoph, Monika Martin, Isabel Varell, Alois & Elsbeth Gscheidle u.v.m.

28. Juni 2020 > Folge 7 (zunächst ohne Publikum)

voXXclub, Die Fetzigen aus dem Zillertal, Vincent & Fernando, Alexander Martin, Fäaschtbänkler, Andy Borg, Johannes Flöck u.v.m.

5. Juli 2020 > Folge 8

Fantasy, G.G. Anderson, Die jungen Zillertaler, Gina, Schürzenjäger, Dui do on de Sell u.v.m.

12. Juli 2020 > Folge 9

Andy Borg, Volxrock, Johannes Kalpers, DOC, Tom Astor, Christin Stark, MBB, Regensburger Domspatzen, Christoph Sonntag u.v.m.

19. Juli 2020 > Folge 10

Amigos, Die Paldauer, Die Zillertaler Haderlumpen, Münchener Freiheit, Manuela Fellner, Julian David u.v.m.

26. Juli 2020 > Folge 11

Matthias Rödder, Charly Brunner & Simone, Roberto Capitoni u.v.m.

2. August 2020 > Folge 12

Nockis, Die Grubertaler, Florian Fesl, Oesch’s die Dritten, Olaf Berger, Andy Borg, Bernd Stellter u.v.m.

9. August 2020 > Folge 13

noch nicht bekannt!

16. August 2020 > Folge 14  

Ross Antony, Pia Malo, Die Edlseer, Tanja Lasch, Dunja Rajter, Dui do on de Sell u.v.m.

23. August 2020 > Folge 15

Geri der Klostertaler, Sigrid & Marina, Geraldine Olivier u.v.m.

30. August 2020 > Folge 16

Heino, Patrick Lindner, Kerstin Ott, Laura Wilde, Dorfrocker, Andy Borg, Heino & Yuri & Streicher, Alois & Elsbeth Gscheidle u.v.m.

6. September 2020 > Best of IWS 2020 (ohne Publikum)

Quelle: SWR

Titelbild: SWR/Sonja Bell
Foto Vincent Gross: www.Martin-Black.de
Foto Calimeros und Feuerherz: Bild: SWR/mediensegel.de
Foto Francine Jordi und Bernhard Brink: SWR/Hans Dieter Stahl

 

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3 Kommentare

  1. Vielleicht sollte der SWR mal genauer für die Fans und die Zuschauer zu Hause etwas deutlicher kommunizieren, wie es sich mit den Künstlern aus der Schweiz und Österreich nun verhält. Unter anderem sind die Nockis, Francine Jordi, die Grubertaler und Oeschs die Dritten aufgeführt.

    Was ist übrigens mit Beatrice Egli, hat die keine Auftritte?

    Normalerweise dürften diese Künstler gar nicht auftreten aufgrund von Einreisebestimmungen.

    Habe gelesen das der nicht stattfindende Auftritt mit den Bestimmungen des Bundeslandes Baden-Württemberg zusammenhängt. Bei den aufgeführten Künstlern aus der Schweiz und Österreich müsste zumindestens ein „unter Vorbehalt“ vermerkt sein. Ich finde die ganze Angelegenheit unter Bezug auf Eloy de Jong etwas merkwürdig.

    Warum gibt es keine eindeutige Aussage der Verantwortlichen. Finde diesen Vorgang nicht gut. Hier muss eindeutig nachgebessert werden.

    Gruß Martin

  2. Noch ein kleiner Zusatz. Für diese mangelnde und nicht transparente Form der Kommunikation bekommen die Verantwortlichen egal auf welcher Ebene die Schulnote 6. Das heisst „sitzenbleiben“ und noch mal „wiederholen“.
    Manchmal fragt man sich, was machen die eigentlich den ganzen Tag in den Redaktionsstuben?
    Bin vom SWR ein wenig enttäuscht.

    Gruß Martin

  3. Das würde dann ja auch die Paldauer betreffen auf die ich mich jedes Jahr so sehr freue. Und überhaupt vermisse Nik P. in der Aufstellung

MICHELLE: Erfolgreichster Schlageract in einer Hammer-Woche 0

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Fulminante Rückkehr der Schlagerqueen

Das war so nicht unbedingt zu erwarten, zumindest ist es nicht selbstverständlich. Die Schlagerqueen MICHELLE kehrt mit einem eindrucksvollen sechsten Platz in die Charts zurück mit ihrem Album „Anders ist gut„, mit dem sie sich einmal mehr neu erfunden hat, zurück. Die Strategie, diesmal auf genau EIN Produzententeam zu setzen, ist offensichtlich aufgegangen. In einer Woche, in der wegen einer Schlagershow sehr viele Schlageralben veröffentlicht wurden bzw. zurück in die Charts gekommen ist, konnte MICHELLE sich als bester Schlageract durchsetzen (die Gruppe PUR macht ja offiziell unseres Wissens keinen Schlager).

Gratulation an alle Beteiligten

Wir gratulieren MICHELLE und ihrem Team. Offensichtlich hat MICHELLEs neues Management vieles richtig gemacht. Herzlichen Glückwunsch zum neunten Top-10-Album, zu dem wir zeitnah auch noch eine Rezension veröffentlichen werden.

PS:

Obwohl MARIE REIM auch in besagter TV-Show war, reichte es für ihr Album „14 Phasen“ nicht, erneut die Top-100 zu knacken……

Foto: Anelia Janeva

HOWARD CARPENDALE: Zum 17. Mal Top-10 in den Album-Charts 0

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Auch Teil 2 der „Symphonie meines Lebens“ schafft es in die Top-10

HOWARD CARPENDALEs Idee, seine Hits mit großem Symphonieorchester einzuspielen, kam großartig an. Das Album „Symphonie meines Lebens“ hielt sich 31 Wochen lang in den Charts (und hat es in dieser Woche erneut geschafft, sich dort zu platzieren). Nach wie vor schwimmt der gebürtige Südafrikaner auf einer Welle des Erfolgs und hat es nun zum 17. Mal in die Top-10 der deutschen Albumcharts geschafft – Platz 7, das ist sogar noch besser als der erste Teil, der auf Platz 9 kam. Wir erinnern uns an die bisherigen 16 Chartalben HOWARD CARPENDALEs:

1979: „Mein Weg zu dir“ (Platz 3)

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Mit der TV-beworbenen Hit-Sammlung „Mein Weg zu Dir“ (Sammlung aus 8 bekannten Erfolgen und 12 neuen Liedern), für die er eine Goldene Schallplatte bekam, und dessen Zugpferd-Nummer „Nachts, wenn alles schläft“ gelang ab Dezember 1979 erstmals der Sprung in die Albumcharts. Die erste LP von HOWARD CARPENDALE, die je in die Charts kam, schaffte gleich eine Top-3-Position. Unter dem Titel „Mein Weg zu Dir – Howard Carpendale und seine Lieder“ wurde im ZDF am Neujahrstag 1981 auch eine Personality-Show ausgestrahlt, die aus Ausschnitten aus zwei öffentlichen Konzerten vom 21. und 22. August 1980 in der Braunschweiger Stadthalle bestand. In einem Interview aus 1980 sagte der Künstler: „Wenn Sie mich fragen, was mein Endziel ist, dann kann ich nur sagen: Ein guter, ein sehr guter Entertainer zu werden“. Das ist HOWARD sicherlich gelungen, und der seit den 1980er Jahren eingeschlagene Weg, ihn als Albumkünstler zu etablieren, ist zweifellos aufgegangen.

1981: „Such mich in meinen Liedern“ (Platz 4)

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Das TV-beworbene Album „Such mich in meinen Liedern“ kam in die Top-5 der Longplay-Charts und enthielt ein Meisterwerk: Die Eigenkomposition „Wem?“ hat auf dem Album eine Länge von über zehn Minuten. Freunde von choralen Backgroundgesängen schnalzen ebenso mit der Zunge wie Liebhaber von Synthesizer-Sounds. Auch der Text von FRED JAY, in dem es darum geht, dass der Frau die Schuld am Scheitern einer Beziehung gegeben wird, wurde von vielen Fans gelobt. Die über 5 Minuten lange Single-Fassung erreichte immerhin die Top-10 der Single-Charts. Kurz nach Erscheinen des Albums ging HOWARD auf Tour.

1983: „Gala Konzert“ (Platz 10)

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Für das Jahr 1983 kündigte HOWARD CARPENDALE eine künstlerische Pause an. Im Frühjahr 1983 durchbrach er einmalig diesen Vorsatz wegen eines Gala-Konzertes zu Gunsten der von der Bild-Zeitung ins Leben gerufenen Aktion „Ein Herz für Kinder“. Das Konzert wurde am 07. April 1983 vom ZDF ausgestrahlt, ein LP-Mitschnitt wurde ein guter Erfolg (Top-10 der Albencharts).

1984: „Hello Again“ (Platz 3)

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Für sein „Comeback-Album“ „Hello Again“ erhielt HOWARD CARPENDALE 1984 Gold. Seinen ersten Auftritt nach der Pause hatte der passionierte Golfer am 7. Januar 1984 im „Aktuellen Sportstudio“, wo er auch auf den im September stattfindenden „Howard Carpendale Cup“ in Recklinghausen (Golf-Turnier) hinwies. Neben Gold gab es auch Silber – der Silberne Löwe von Radio Luxemburg wurde ihm für die Hitsingle aus dem Album verliehen. Der auf dem Album enthaltene Titel „Schade“ wurde ein Geheimtipp unter Fans, und die Nummer „Sandy River“ wurde in der Version von BERND CLÜVER ein kleiner Hit.

1984: „Howard Carpdendale“ (Platz 8)

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Im Sommer 1984 wagte HOWARD CARPENDALE den Versuch, einen politisch angehauchten Song als Single zu veröffentlichen, indem er darüber nachdachte, wie wohl ein Tag ohne negative Schlagzeilen aussehen würde – ein Tag, an dem „Herr Köpke in der Tagesschau“ den Ausspruch tätigt: „Es war nichts los heut Nacht!“. Irma Holder schrieb den deutschen Text zum Song „A Little Good News“ von Anne Murray. Es wurde ein leidlicher Hit, der auf der LP „Howard Carpendale 1984 enthalten war – just in dem Jahr gab es zum zweiten mal die Goldene Europa für den Entertainer. Das Album schaffte es erneut in die Top-10 (Platz 8). Auf diesem Album befindet sich auch das Lied „Niemand weint für immer“. Unter gleichem Namen kam 1984 ein Film in die deutschen Kinos. An der Seite von Elke Sommer und Siegfried Rauch spielte Howard einen Tierarzt in Südafrika, der sich in ein Callgirl verliebt. Der Film wurde kein sonderlicher Erfolg – im Gegensatz zur Herbst-Single des Jahres 1984. Mit „Samstag Nacht“ trat Carpendale in der letzten von Dieter Thomas Heck moderierten ZDF-Hitparade auf, weil er im Vormonat mit diesem Hit erneut als Sieger der Sendung hervorging.

1985: „Mittendrin“ (Platz 6)

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Im Herbst 1985 erschien erneut ein Album namens „Mittendrin“, parallel wurde die Single „Wenn es Dich irgendwo gibtveröffentlicht. Im Branchenblatt Info/Disco-Report äußerte sich HOWARD CARPENDALE damals erfrischend ehrlich: „Ich habe keine Illusion darüber, dass dieses Stück bestimmt ein Hit wird, aber persönlich finde ich die Musik gut und höre sie selbst sehr gern. Es ist ein guter Klang“. Immerhin reichte es für einen Top-40-Erfolg, was der dritten Auskopplung aus dem Mittendrin-Album, dem Jazz-angehauchten „Lady Cool“, nicht beschieden war. Kurz nach Erscheinen der Top-10-LP ging es auf „Mittendrin“-Tournee – der Erfolg war erneut bombastisch; diesmal wurde die Konzertreihe von 300.000 Menschen besucht.

1991: „Ganz nah“ (Platz 8)

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Nach langjähriger Zusammenarbeit mit der EMI machte die Plattenfirma Polydor HOWARD CARPENDALE ein verlockendes Angebot, das er nicht ausschlagen konnte – einen der höchst dotierten Plattenverträge mit einem deutschsprachigen Star wollte der Sänger nicht ablehnen. Damit alles perfekt werden würde, wählte er bewusst die erste Single aus – obwohl eigentlich eine andere Single schon fertig produziert war, bestand er darauf, einen anderen Titel als erste Single aus dem neuen Album „Ganz nah“ zu veröffentlichen: „Das nennt man Blues“ – ein Song, den er mit seinem Weggefährten Joachim Horn-Bernges schrieb. Als weitere Singles aus dem ersten Polydor-Album wurden „Vielleicht niemals“ und schließlich doch noch „Willkommen auf der Titanic“ ausgekoppelt, das eigentlich als erste Single-Veröffentlichung vorgesehen war. Den Song soll Howard als Begrüßungslied für seinen jungen Sohn geschrieben haben. Musikalisch abgerundet wurde das Jahr 1991 mit dem Lied „Ein paar sind immer über den Wolken“.

1994: „Ich bin da“ (Platz 7)

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Mit seiner 1994er teilweise im Miami-Studio von GLORIA ESTEFAN produzierten CD „Ich bin da“ erreichte HOWARD CARPENDALE ebenfalls die Top-10 der Album-Charts, auch die darauf enthaltenen Stücke „Hey, versuch’s noch mal mit mir“ und „Du bist die Antwort für mich“, ein Duett mit der stimmgewaltigen US-amerikanischen Soul-Röhre Kim Harding, die eigentlich als Backgroundsängerin tätig war. Selbstredend konnte die gleichnamige Tournee wie inzwischen üblich als Erfolg verbucht werden.

2001: „Alles ok“

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Die erste CD des neuen Jahrtausends, „Alles ok“, wurde ein großer kommerzieller Erfolg. Während die englischsprachige Vorab-Auskopplung, die Dieter Falk-Nummer „United“, noch nicht so recht den Geschmack des Publikums fand, wurde das Album ein voller Erfolg – nach sieben Jahren gelang ihm damit wieder eine Top-10-Platzierung. Darauf enthalten ist auch die deutsche Version des Reamon- Hits „Life Is A Roller-Coaster“. Im Lied „Ruf mich an“ war Carpendale einer der Ersten, die das Wort „Handy“ in einem Pop-Song verwendet haben („ich lass heut Nacht mein Handy an“). Die letzte Single-Auskopplung des Albums war „Ich kenn Dich“. – Zur Zeit der Veröffentlichung wurde am 1. März 2001 ein viel beachtetes TV-Special von der ARD ausgestrahlt. In „Mein Kapstadt“ stellte Howard seine südafrikanische Heimat vor- und „nebenbei“ acht seiner neuen Songs. Wie inzwischen fast üblich, ging es abermals auf erfolgreiche Deutschland-Tour. Schon im Sommer des Jahres 2001 hatte Carpendale in der Zeitschrift „Bunte“ Rücktritts-Gedanken geäußert, die er im Verlaufe des Jahres aber zunächst relativiert hatte.

2007: 20 Uhr 10 (Platz 4)

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Im September 2007 wurde eine Pressekonferenz im Berliner Hotel Esplanade einberufen. Nach seinem Bühnenabschied sprach HOWARD CARPENDALE die heiß ersehnten Worte, auf die seine Fans so sehnsüchtig gewartet hatten: „Machen wir es kurz – ja, ich will wieder!“. Am 18. September des Jahres verkündete er seine Entscheidung direkt auch an der Stelle, wo der Rückzug verkündet worden, in der Talkshow Johannes B. Kerners. –  Im November erschien das Comeback-Album „20 Uhr 10“, zu dem für das im April 2008 erneut eine große Tournee mit fünfzehn Konzerten in den großen Konzert-Arenen angekündigt wurde, die insgesamt über 100.000 Zuschauer hatte. Im Sommer 2009 gab es sogar einen Open-Air-„Nachschlag“. Außerdem wurde die Tour mit dem renommierten „LEA-Award“ als „beste Arena-Tournee des Jahres“ ausgezeichnet – trotz starker internationaler Konkurrenz.

2009: „Stark“ (Platz 2)

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Die Top-75-Single „Noch immer mittendrin“ kündigte das im Herbst 2009 erschienene Album „Stark“ an, das mit „Gold“ ausgezeichnet wurde. Die Plattenfirma sprach vom „Soundtrack seines Lebens“. Die im Berliner Airplay Studio produzierte CD wurde erneut ein großer Erfolg und kam sogar bis auf Platz 2 der Album-Charts. Die Ballade „Jetzt bist Du weg“ und das optimistische „Alles überlebt“ waren weitere Radio-Singles.

2011: „Das alles bin ich!“ (Platz 5)

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Das alles bin ich“ – das Album erschien im Februar 2011, die VorabSingle war aber schon Ende 2010 weit vorne in den konservativen Radio-Charts. Howard sagte selber zu diesem Song: „Der Text ist sehr persönlich. Ich zähle in Stichworten auf, wie es in meinem Inneren aussieht und singe am Schluss dieser Aufzählung: ‚Das alles bin ich und so mag ich mich‘. Das ist, wenn Sie so wollen, die Message des Songs. Jeder Mensch sollte sich so akzeptieren, wie er ist. Nur dann kann er glücklich sein. Mein Lieblingsautor Erich Fromm hat etwas Ähnliches gesagt: ‚Nur wer sich selber liebt, kann auch einen anderen Menschen wirklich lieben‘“. Als Singles aus dem Album wurde „Doch Du bist noch da“, eine Hommage an eine Frau, die mit dem Protagonisten durch Dick und Dünn geht und „Good News“ aus der Tour-Edition des Albums ausgewählt. Die dazu gehörige Tournee startete – wie gewohnt erfolgreich – im November 2011.

2013: „Viel zu lang gewartet“ (Platz 9)

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Zum 50. Jubiläum des ZDF kündigte HOWARD CARPENDALE sein nächstes Album an: „Viel zu lang gewartet“. Im Herbst 2013 präsentierte er die erste Single daraus: „Teilen“. „In diesem Moment“ war die zweite Single. Mit seinen „Friends“ veröffentlichte er dann noch den Song „Wir sind eine Billionen“. Das Lied war HOWARD CARPENDALEs Beitrag zur Initiative der Welthunger-Organisation „Reiten gegen den Hunger“ und erschien sogar physisch als Charity-Single. – Standesgemäß gab es eine Tour-Edition des Albums – mit einer bis dato unveröffentlichten Single namens „Warum schon goodbye?“. Das Album hatte einen neuen Ansatz – der Südafrikaner arbeitete mit jungen Musikern zusammen. In Berlin versammelte er 15 Musikerinnen und Musiker und begründete mit ihnen so etwas wie ein „Autorencamp“.

2015: „Das ist unsere Zeit“ (Platz 2)

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2015 erschien ein weiteres erfolgreiches Studio-Album: „Das ist unsere Zeit“, aufgenommen im Münchner Daxhill-Studio. Erneut gelang mit Platz 2 ein sensationeller Verkaufs-Erfolg -lediglich Madonna musste der Entertainer sich geschlagen geben. Wieder arbeitete er mit den jungen Autoren des letzten Albums zusammen, die sich zwischenzeitlich weiterentwickelt hatten. Ganz bewusst hat der Künstler sich dazu entschieden, auch Lieder anderer Interpreten ins Programm aufzunehmen wie den Bee Gees-Klassiker „You Win Again“. Als erste Single fragte Howard: „Worauf warten wir?“. Damit löste er in den Radio-Charts sogar Helene Fischer ab, die bis dato mit „Mit keinem anderen“ sich festgesetzt hatte. „Es ist noch alles da“ und „Nah am Herzen“ waren weitere Auskopplungen.

2017: „Wenn nicht wir“ (Platz 8)

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Sein bislang letztes Produktalbum mit neuen Liedern veröffentlichte HOWARD CARPENDALE 2017. „Wenn nicht wir“ ist ein nachdenkliches Album, bei dem der Künstler erneut mit jungen Musikern und Autoren zusammengearbeitet hat. Insbesondere die Single „Unter einem Himmel“ sorgte für viel Aufmerksamkeit, die CD wurde von den Fans toll aufgenommen.

2019: „Symphonie meines Lebens“ (Platz 9)

CD Cover Symphonie meines Lebens Carpendale

 

Die Idee, CARPENDALE-Klassiker in ein klassisches Gewand zu packen, wurde wie eingangs erwähnt von den Fans enorm gut aufgenommen. Teil 1 der „Symphonie meines Lebens“ wurde vergoldet – Grund genug, einen zweiten Teil davon zu präsentieren. Klassiker und Evergreens von HOWARD CARPENDALE gibt es ja wahrlich genug…